
Unbegrenztheit
1930
Imp. E.I.R.P., O.Zeluk, 4, rue Saulnier, Paris (9)
Agni Yoga
Unbegrenztheit
Teil Zwei
Unbegrenztheit
Teil Zwei
318. Eine künftige Heldentat auf der Schriftenrolle menschlicher Errungenschaften ist die Eroberung der Sphäre höchster Spannung. Sobald sich die Menschheit an das Bewusstsein der Umwandlung vom Niedersten zum Höchsten gewöhnt, kann das Geistverstehen gesandt werden. Der Sinn des Lebens entspricht den Mustern der kosmischen Strahlen. Werden die Lebensmodelle nicht durch Strahlen gewoben? Werden die Modelle nicht Jahrtausende hindurch gesammelt? Diese kosmischen Modelle lenken sämtliche Lebensbestrebungen. Werden die Strahlen durch Erscheinung des Kosmischen Magneten gefestigt, so ist das Modell machtvoll und unabänderlich. So gibt es in den Berichten des Raumes das Modell jeden Geistes. Nur jener Geist kann Errungenschaften verzeichnen, der durch sein Modell die Lebensleiter in Richtung Evolution verschönerte. Erwägt der Geist
eine Belohnung seiner Errungenschaften, dann allerdings wird das Ergebnis im Kanal persönlicher Bestrebungen sein Ende finden.
Der Fortschritt des einzelnen in die Unbegrenztheit wird nach dem Bericht seiner Leben gemessen.
319. Das Verzeichnis feuriger Heldentaten lässt die Selbstaufopferung des Agni Yogi erkennen. Wenn Wir behaupten, dass die Macht des in Richtung Evolution gelenkten Flammenmusters des Agni Yogi jener des Raumfeuers gleichkommt, bestätigen Wir damit seine Zusammenarbeit mit dem Kosmos. Das Muster des Kosmischen Magneten tritt so durch die Strahlen der Gestirne im Raum in Erscheinung. Wenn die Gestirne die Spannung der Strahlen verteilen, absorbiert der Kosmische Magnet alle Anziehungen. Zerstört ein Land die in das Fundament der Evolution eingelagerten Modelle, dann lenkt das Muster das, was für die Erneuerung zerstörend wirkt. Wendet sich der Geist der Menschheit dem Kosmischen Magneten zu, so kann behauptet werden, dass sich Zusammenarbeit offenbart.
So bekunden die Tara und der Archat Zusammenarbeit und weben die besten Muster - Ich bestätige es! So entsprechen Wir dem Kosmischen Magneten.
320. Kosmische Modelle sind im ganzen Raum verteilt, und wie die Gestirne die Eigenschaft der Ströme bestimmen, so bürgt das Streben der Materia Lucida für die Verstärkung der fließenden Evolution. Die Energien aller Prinzipien sind auf ausgeglichene Schönheit des vorherbestimmten Vorhabens gerichtet. Vielfältig angetriebene Energien jagen dahin im Wirbelwind des Raumfeuers.
Wird das kosmische Muster für die Evolutionsbestätigung ausgelegt, so werden alle schöpferischen Energien davon angezogen. Alle angetriebenen Energien müssen im Kosmos verwendet werden. In der menschlichen Schaffenskraft müssen alle Energien gespannt werden. Sobald die beiden Begriffe als einzige Rettung angenommen werden, wird man auf der Stufe des Aufstiegs stehen. Und die Wesenseinheit im Kosmos wird die Errungenschaft des Unbegrenzten offenbaren.
321. Wesenseinheit im Kosmos ist in den Worten der Brüder der Menschheit und aller Herrscher bestätigt worden. Spricht man von Wesenseinheit, so muss verstanden werden, dass jeder Herrscher ein Teil der den Lebensstrom bestätigenden Lebenskette ist. Jeder Herrscher sättigt in der die Evolution lenkenden Kette den Strom des Kosmischen Magneten mit schöpferischen Ausstrahlungen. Fürwahr, jeder Herrscher trägt in sich alle Spannung und lenkt die Lebensausstrahlungen; daher ist die Zusammenarbeit der Herrscher mit dem Kosmos untrennbar, die ganze Denkrichtung entspringt dieser Quelle. Die Schaffenskraft des Geistes ist unabänderlich.
Ich liebe eure Formel über die Bedeutung der Unsichtbarkeit. Wahrlich, allein durch die Gedankenmacht wird Leben geschaffen. Es sind weder die von Rednerbühnen gehörten Stimmen, die Zukunft schaffen, noch in den Raum gesprochene Worte; es ist die mit kosmischem Streben strahlende Macht des Gedankens. So bestätigen die Feuerträger im Geist und Herzen machtvoll Unseren Willen.
322. Nur in Spannung kann der kosmische Plan in Leben gerufen werden. Nur wenn alle Saiten erklingen, kann der kosmische Plan ins Leben gerufen werden. Nur wenn der Plan gespannte Form annimmt, kann das Vorbestimmte ins Leben gerufen werden. Wenn die Pfeiler des Kosmos durch ihre Anziehung das Gewölbe des irdischen Firmaments stützen, kann es standhalten. Doch wenn die gegenseitige Anziehung der Pfeiler gestört wird, spürt das Gebäude die Schwankungen der Ungleichheit. So können die Pfeiler den Plan stützen oder zerstören. Die Pfeiler können immer die unterschiedlichsten Energien verbinden. Der Kosmos treibt seine Energien gemäß der Polarität an. Die negativen und positiven Energien zusammen ermöglichen die Verbindung.
323. Der Ablauf des Geschehens hängt angemessen der Spannung des Magneten von der Anziehung der kosmischen Wirbelringe ab. Fließen die Ströme des Geschehens entlang der kosmischen Anziehung, so entstehen ständig Wirbelringe. Schäumt jedoch der Ablauf des Geschehens wie in einem Strudel, so entsteht in der Spirale der Wirbelringe Unregelmäßigkeit.
Die gleichen Ringbildungen werden in der Denktätigkeit wahrgenommen. Erreicht der Gedanke die mit den kosmischen Strömen zusammenfallenden gleichen Gebiete, dann wird sicherlich eine harmonische Übereinstimmung geschaffen. Doch wird im Ablauf des Geschehens der Kosmische Magnet nicht wahrgenommen, dann gleicht die Denkrichtung tatsächlich einer verschwommenen Spirale. Mögen wir es lernen, die klare Spirale kosmischer Ereignisse wahrzunehmen.
324. Folgerichtigkeit im Streben schafft Ströme kosmischer Feuer. Wenn die Feuer der Zentren des flammenden Agni Yogi schaffen, werden alle verstärkten Streben angesprochen. Antworten die Zentren auf den Sog kosmischer Anziehungen, so kann gesagt werden, dass die Substanz des Planeten viel reines Feuer sammelt. Lenkt der flammende Agni Yogi das feurige Streben zur Durchführung des Auftrags, so kann gesagt werden, dass die ganze Kosmische Macht mit ihm zusammenarbeitet. Wo ist das Ende und wo ist die räumliche Grenze? Dies mag vom lenkenden Agni Yogi selbst bestimmt werden. Diese geistigen Übertragungen sind wahrlich sehr gewaltig; daher wird in Unserem Turm die Schöpferkraft der Strahlen so hoch geschätzt. Das Feuer des Geistes ist der beste Leiter. Wir kennen seine ganze Macht. So sehen Wir die Schöpferkraft des Geistes.
325. Das Schöpfertum des Kosmos wird von der Anziehung des Magneten gesättigt. Alle angetriebenen Atome werden vom Geisteskorn angezogen, da jede schöpferische Erscheinung ihren Kern hat. Das Geisteskorn enthält das ganze Streben und drückt die schöpferische Spannung aus. Wahrlich, im Geisteskorn werden alle Energien bestätigt, und auch darin liegt die Übereinstimmung mit der kosmischen Richtung. Doch Streben nach verschiedenen Verbindungen ruft einen entgegengesetzten Spannungsvorgang hervor. Nur ein gespanntes Gefäß gewährt eine dem kosmischen Ziel entsprechende Richtung. Sammelt sich um das Geisteskorn eine mit dem Streben des Magneten verwandte Energie, so kann dies mit dem Sammeln des Atoms um seinen Kern verglichen werden. Jeder Lebensprozess wirkt aus innerem
Impuls. Wird der Impuls nicht durch die Anziehung des Kosmischen Magneten gestützt, dann wird die Kohasionskraft zerstreut. Ist das Geisteskorn mit Belastungen bedeckt, zeigt sich eine Absonderung vom reinen Strom zum anziehenden Kosmischen Magneten.
Daher ist das Geisteskorn das Bindeglied zwischen den Sphären.
326. Das Geisteskorn offenbart sich in den bewiesenen Taten. In der feurigen Erscheinung des Agni Yogi kommt seine Macht am stärksten zum Ausdruck. Ist das Geisteskorn eines flammenden Agni Yogi zur Aufnahme des Raumfeuers gespannt, dann wird der Lauf in Übereinstimmung mit der Evolution bestätigt. So wird die schöpferische Macht des Kosmischen Magneten aufgebaut. Man sagt, dass der menschliche Geist jene Energien in sich birgt, die im Planeten eingelagert sind. Freilich, diese Formel erklärt die Bedeutung der Wechselbeziehung des Menschen mit dem Planeten, auf dem er lebt, doch diese Vorstellung muss erweitert werden. Das Geisteskorn birgt jene Energien, die seinem Gestirn eingelagert sind. Das Gestirn, das die Geburt bestimmt, verleiht diese bestätigten Energien und bestimmt die Entwicklung des Geisteskornes voraus.
327. Das Bewusstwerden der Anziehung des Kosmischen Magneten führt die Energien zur Schaffenskraft. Die Anziehungskraft verschmilzt die Energien, und diese Verbindung steht in solch einer starken Wechselbeziehung zum Streben, dass man behaupten kann, die Verbindung sei das Ergebnis der Anziehung. Streben die Energien ihrem Korn zu, wird die Verbindung mit der Materia Lucida hergestellt. Die vom Magneten
durch Verschmelzung mit den Energien aufgebaute Zusammensetzung ruft im Raum enthaltene Ströme herbei. Die Fülle kosmischer Ströme ergibt eine fortlaufende Kette, die alle Lebenserscheinungen erfasst und verbindet. So sammelt sich alles im Kosmos um sein Lebenskorn, und alles Lebenswichtige wird vom Korn angezogen. Und in einem unbegrenzten Umkreis lebt das Korn als Zentrum.
328. Alle Moleküle bewegen sich der Anziehung entsprechend; alle räumlichen Feuer bewegen sich der Anziehung entsprechend. Das kosmische Korn zieht alle Atome an. In Wahrheit ist jedes Atom ein Korn, doch es gibt kosmische Körner. So zieht jedes Gestirn Energien in seine Wirbelringe und durchdringt sie mit seinen Strahlen. Das Raumfeuer ist daher nicht gleichartig, sondern von unterschiedlicher Spannung und Beschaffenheit.
Rotierend ziehen die Gestirne die Energien in ihre Bahn und sättigen mit ihrer Schöpferkraft das Universum. Die Beschaffenheit des Geisteskorns bildet sich für ein ganzes Manvantara und enthält eine dem Gestirn wesensgleiche Substanz. Die Monade wird natürlich gleicherweise von den Gestirnen gesättigt, da sie das Geisteskorn aufbaut.
329. Die Bewegung der Wirbelringe wird durch die Anziehung des Kosmischen Magneten bestimmt. Die Anziehungskraft des antreibenden Kosmischen Magneten verleiht allen kosmischen Energien Festigung. Sind die Wirbelringe mit schöpferischem Impuls erfüllt,
entspricht der Anstoß der Energien zur Manifestation der steigenden Anziehungskraft. So entspricht der Geist im Korn jener Kraft, die es sättigt. Das Verhältnis von Lenkung und Sättigung wird vom Magneten bestimmt. Gleichartiges Streben kennzeichnet sich somit durch Anziehung.
Das wechselseitige Streben in den Energien des Kornes bildet jene Substanz, welche die Spannung der Schaffenskraft und ihre Manifestation bestimmt. Das Geisteskorn und das Raumfeuer ziehen einander an. Der Kosmische Magnet sättigt somit unaufhörlich die Unbegrenztheit!
330. Das Geisteskorn bildet einen Teil der magnetisierten Kraft eines Gestirns. Die Strahlen, welche die bestimmte und manifestierte Energie durchdringen, verstärken durch ihr Streben deren Beschaffenheit. Deshalb birgt das Geisteskorn jeden in dem Gestirn wirksamen Impuls. Die Energie, die sich mit der Antriebskraft des Magneten verbindet, führt die Entwicklung dieser Verschmelzung herbei. Wenn somit die Schöpferkraft des Strahles den ihn umgebenden Raum sättigt, zieht die Energie dieses Umkreises, zum Leben strebend, andere Energien an; und die Verschmelzung des Gestirns mit dem Lebensimpuls verleiht dem Geisteskorn Macht. Damit wollen Wir das Thema vorn Gesetz der Anziehung der Körner zum Leben beenden.
331. Die Verbindung der Energien mit dem gespannten Magneten bekundet die Macht des Schöpfertums. Es gibt kein Verschlingen in kosmisch manifestiertet Schöpfung; es gibt nur eine Verschmelzung der Energien in einer neuen Verbindung. So fördert das Durchschreiten aller karmischen Stufen
die Entwicklung verschiedener Eigenschaften und ergibt eine strebende, offenbare Aktivität. Deshalb schafft das Geisteskorn das Muster jeder in Richtung Evolution strebenden Runde. Doch infolge der mit der Aktivität nicht übereinstimmenden Aufspeicherungen kann nicht jeder Geist die höhere Stufe erreichen. In diesem Fall steht das Geisteskorn zwar mit dem Kosmischen Magneten in Wechselbeziehung, doch ist es physisch zu träge, um seine Unvollkommenheiten auszuleben. Die Unvollkommenheit kann jedoch durch Streben getilgt werden. Dies ist kein Verschlingen durch Unbegrenztheit - es ist der Pfad zum Unbegrenzten!
332. Die sich um das Korn sammelnden Energien werden entlang der Anziehung des Magneten zum manifestierten Strahl des Gestirns getrieben, und die Wirksamkeit des Strahls überträgt dem Korn sein Potential; daher die Affinität von Korn und Gestirn. Das Raumfeuer variiert in Bezug auf Stärke und Farbqualität des Strahles. Diese Grundeigenschaften bekunden die manifestierten Energien, die in Wechselbeziehung mit dem Magneten die verschiedenen Ströme verbinden. So verstärkt Unser Gestirn diese Ströme, die im Einklang mit der Evolution verlaufen. In der Tat, die eine neue Rasse sammelnden Strahlen sind auf eine neue Welt gerichtet und vernichten natürlich alles, was nicht der Evolution dient. Und Unser Gestirn entwickelt unbestreitbar die Prinzipien der kommenden neuen Rasse. Daher nimmt der Agni Yogi die Raumfeuer mit verstärkter Kraft in sich auf. Wenn Uranus die Strahlen spannt, wird eine neue Stufe bestätigt. Durch viele Entdeckungen, viele Verschiebungen und Störungen, durch viele auf die Erforschung
der höchsten Energien gerichtete Untersuchungen, viele erstaunliche Versuche zwecks Erforschung der psychischen Energie, durch Erforschungen der Eigenschaften eines Strahles und räumlicher Ausstrahlungen wird die Menschheit in ihrem neuen Forschungen Bestätigung finden. Die Strahlen Unseres Gestirns bereiten eine bessere Stufe für die Menschheit vor. Ja, ja, ja! So bringt der bestimmende Einfluss des Strahles eine unvermeidliche Wandlung. So schaffen die Strahlen!
333. Die Energien unterscheiden sich ihrem Potential nach; je stärker das Potential, desto stärker das Streben der Energie, und der Stärke des Potentials entspricht auch die Macht der Anziehung. Die Energie wird im Verhältnis zum Aufkommen des Raumfeuers verstärkt. Eine gleiche Entsprechung besteht zwischen dem Geisteskorn und seiner Sättigung durch das Gestirn. So hängt das Potential des Geistes von der Sättigung durch das Gestirn ab. Die Energieerzeugung ergibt sich demgemäß aus der Sättigung durch das Gestirn. Die Wirbel, die das Korn in eine Spirale ziehen, übertragen ihm ihre Energien, und der Lebensimpuls trägt es weiter fort in die Sphäre, wo die Anziehung ihm die Richtung weist. So wird das angetriebene Korn auf seinen Lebensweg gebracht, und der Ausdruck eines immerwährenden Lebensimpulses bestätigt das Sein.
So unbegrenzt ist der Lebensweg.
334. Wird das angetriebene Korn vom kosmischen Korn angezogen, vollzieht sich Verschmelzung durch Verstärkung von Seiten des Magneten. Wird das angetriebene Korn vom kosmischen Korn angezogen, so wird die Pfadrichtung des Korns bestimmt. Von der Verschmelzung hängt die Schaffenskraft des Potentials ab.
Wenn Uranus die Ströme der feinsten
Energien zusammenfließen lässt, kann wahrlich gesagt werden, dass Uranus alle manifestierten Pfade bestätigt und Ströme die Evolution vorantreiben. So beschleunigen die Ströme der Gestirne den Lauf der Ereignisse und der Geist Unseres Uranus beschleunigt die Bewegung der Evolutionskette. So spitz sind die Winkel der Wechselbeziehung. Stark sind die Sonnenstrahlen in direktem Winkel und ebenso stark ist die Anziehung des Uranus. Hernach vollzieht sich die feurige Assimilation. Es ist eine sehr ernste Zeit! Uranus wirkt! Wir bereiten diese Stufe vor.
335. Die unbegrenzte Schöpferkraft des Kosmos wird durch sämtliche Energien verstärkt. Die Ströme der Gestirne versorgen den Magneten mit allen Erscheinungen des schöpferischen Feuers. Wenn die Naturelemente gespannt sind, werden die angetriebenen Energien vom Magnetstrom bestätigt. Wird die schöpferische Kette mit strebenden Energien gesättigt, dann vollzieht sich die Drehung nämlich in einer Bahn, die gleiche Ströme sammelt. Nur durch die verstärkte Anziehung des Magneten können die Verbindungen kosmischer Energien erklärt werden. Die Anziehung der Gestirne sättigt den Raum, und die zum Leben angetriebenen Körner tragen die Schöpferkraft des gespannten Magneten. Die Grundlage des kosmischen Korns ist der Schaffenskraft des antreibenden Magneten eingelagert. Das kosmische Korn wird in die mit dem Strahl des Gestirns durchdrungene Sphäre gezogen. So bestimmt der Lauf eines strebenden Gestirns die Spannung des Lebensimpulses.
336. Wahrlich, die Gestirne wirken aufeinander. Sicherlich hängt die Wirkung der strebenden Strahlkraft von der Zusammensetzung der Gestirne ab. Beruht der Aufbau eines Gestirns auf der Erscheinung reinen
Feuers und der feinen Energien, so ist das Gestirn im Vorteil und kann das gesättigte Raumfeuer an sich ziehen. Durch die Eigenschaften seiner feinen Energien wandelt Uranus andere Energien um. Groß ist die verborgene Kraft der Strahlen des Uranus!
Die Spannung des Kosmischen Magneten wird durch die Ströme des Raumfeuers bestimmt. So ruft das Auftreten der Strahlen des Uranus verschiedene Spannungen hervor, und die Epoche der Strahlen des Uranus steht infolge seiner Wechselbeziehung mit dem Kosmischen Magneten unter Spannung. Ja, ja, ja!
337. Die freien Energien werden vom Raumfeuer angezogen. Das Bestreben, auf die Anziehung zu reagieren, ist in allen Substanzen des Kosmos eingelagert. Die Schöpferkraft des Kosmischen Magneten wird durch das Streben aller Energien verstärkt und ist für den Aufbau des Universums notwendig. Dieser Aspekt des Kosmos kann als schöpferischer Magnet gedeutet werden; so werden alle kosmischen Energien zu ihrem Korn hingezogen und Unbegrenztheit umfasst alle Lebenserscheinungen.
338. Wenn zwischen Saturn und Uranus eine Schlacht vor sich geht, spürt der mit den Strahlen des Uranus erfüllte Agni Yogi alle Ströme der kosmischen Spannung. Das ist es, warum der Agni Yogi die gegenwärtige Schlacht so stark fühlt. Im Begriff, die Herrschaft anzutreten, ruft Uranus eine starke Spannung der Gegenkräfte hervor.
339. Die Bewegung der Moleküle sendet die Schwingungen gleicher Energieströme aus. Die kosmischen Körner werden mit den Schwingungsenergien angetriebener Moleküle gesättigt. In Bezug auf die Kosmischen Körner kann man
Schöpfung als einen Zustand magnetischen Bewusstseins bezeichnen. Werden Energien von einem gleichen Zentrum angezogen, kann die Ursache dieser Anziehung gefunden werden. Ob die Energie nun Anstoß oder Wirbelbewegung genannt wird - ihre Grundlage ist Bewusstsein. In der Tat, wenn man eine Energie als eine heftige Brandung zur Verschmelzung bezeichnen kann, wird die antreibende Kraft des Magneten bestätigt.
Die antreibende Kraft des Magneten zieht alle Lebenserscheinungen an.
340. Es gibt Ströme, die den Raum mit unharmonischen Ausstrahlungen durchdringen. Diese Ströme füllen die niederen Schichten, und der Raum ist oft das Schlachtfeld unharmonischer Ausstrahlungen. Durch das Streben zum reinen Feuer spricht der feinfühlige Organismus des Agni Yogi auf die Spannung entscheidend an. Der "Kelch der Bestätigung", als en Gefäß, das die Fäden aller feinen Energien birgt widerhallt auf alle Entladungen und das Herz erbebt. Daher erweist sich der hohe Agni Yogi in den niederen Schichten als der selbstaufopfernde Träger reinen Feuers. Bei Nichtentsprechung der Sphären entstehen daher solche Spannungen.
341. Materia Lucida umfasst alle Aspekte der kosmischen Energien. Der Fluss des Raumfeuers kann für die Erscheinung jenes Gebiet umfassen, das der kosmischen Anziehung unterliegt. Das zum Leben strebende Korn unterliegt diesem großen Gesetz der Anziehung. Lenkt die Anstoßkraft das Korn zum schöpferischen Feuer, so verleiht das Streben des Bewusstseins Leben. Das Bewusstsein der Energie ist
der Feuerstrom. Wie kann man eine Energie der anderen vorziehen, wenn es nur durch Verschmelzung feurige Spannung geben kann? Wer das Gesetz des Seins kennt, kann bestätigen, dass die Anerkennung der beiden Uranfänge die Grundlage des Kosmos ist.
Selbst die älteste Vorstellung betrachtet die kosmischen Gesetze als von einer zweizüngigen Flamme angetrieben. Auch der Hinweis in alten Schriften über die Erscheinung des dualen Ursprungs beruht auf dem Wissen der Polarität in jeder Energie. Kosmische Schöpferkraft kann nur durch den dualen Ursprung offenbar werden. Durch die Entthronung der Großen Mutter beraubt sich die Menschheit des Vorrechts bewusster Zusammenarbeit mit dem Kosmos.
342. Die Gestirne überfluten den Raum mit ihren Energien und erfüllen das Leben der kosmischen Körner. Die strebenden Energien können alle Lebenserscheinungen durchdringen. Jede Lebenserscheinung ist beteiligt an der Schöpferkraft des Kosmischen Magneten. So verstärkt der in einem schöpferischen Streben enthaltene Gedanke die zum Leben strebende Energie. Der Gedanke verfügt über schöpferische Energie, und mit gleicher Kraft treibt der Magnetkern die Lebenserscheinung an. Alle schöpferischen Energien hängen vom Lebensimpuls des Korns ab. Die Erscheinung der Schöpferkraft birgt alle Lebenserscheinungen, und die treibende Kraft des Korns ruft die Anziehung der Energien hervor.
Im kosmischen Bewusstsein besteht ein Zusammenwirken, das alle Energien in Wechselbeziehung bringt, und die Grundlage aller Verschmelzungen ist der Impuls des Korns. So hängt die unbegrenzte Schöpferkraft vom Lebensimpuls ab.
343. Streben nach Bewusstseinsentwicklung hängt vom Impuls des Geisteskorns ab. Die durch Streben erzielte Aufspeicherung steigert das Wachstum des Bewusstseins. Mangelt es der Energie an Streben, lässt die Stärke der Energie beträchtlich nach, und die Anziehung kann keine Verschmelzung ergeben. Daher bedarf das Geisteskorn des Strebens. Das verstärkte Feuer ist das beste Zeichen der Spannung im Geisteskorn. Daher sind die Zentren der Mutter des Agni Yoga so stark entflammt und die Spannung des Feuers ist sehr groß. Allein der Zustrom von Feuer zeugt von diesem Feuer; und die Schaffenskraft der Zentren ist sehr feurig. Nehmen die feurigen Ringe an Zahl zu, so ist dies ein Zeichen von der Kraft des Geistes. Und der die ganze Synthese der Feuer umfassende "Kelch" spricht mit Sicherheit auf alle Wahrnehmungen an. Die Zunahme der Zahl der Ringe steht im Verhältnis zum Streben des Feuers des Geistes. Ist die Spannung des Feuers sehr groß, dann widerspiegeln sich alle Verflechtungen der Gestirne spürbar im Solarplexus. Sind die Zentren äußerst feinfühlig, widerspiegeln sich alle kosmischen Raumfeuer. Einen Spiegel kosmischer Feuer birgt ein Agni Yogi; deshalb schaffen die Strahlen so und verstärken sich.
Durch den Kosmischen Magneten wird vieles verschoben. Der Kampf zwischen Saturn und Uranus widerspiegelt sich natürlich in den Feuern des ""Kelches"". Daher ist gegenwärtig die Zugkraft der Zentren wirksam.
344. Das schöpferische Prinzip treibt alle Energien zur Verschmelzung. Die Ungleichartigkeit der strebenden Energien bewirkt Anziehungskraft. So geht keine angetriebene Energie im Raum verloren, und die Kraft jeder
Energie nimmt durch Verschmelzung zu. Jede vom schöpferischen Prinzip angezogene Energie vervielfältigt ihre Kraft durch diesen Impuls; und jedes strebende und sich vereinende Atom erzeugt Energie. Daher offenbaren alle kosmischen Energien die Macht der Schöpferkraft. Unbegrenztheit bestätigt die Erzeugung von Energien und vervielfältigt alle kosmischen Erscheinungen des schöpferischen Prinzips.
345. Das schöpferische Prinzip bestätigt jedes neue Zentrum und bestimmt seine Wechselbeziehung zu den Weltereignissen. Das Potential des bestrebten Zentrums verstärkt die Verschmelzung mit dem Magneten, und das der Verbindung zustrebende Bewusstsein erweist sich als eine neue strebende Energie. Die Verbindung dieser Energien entspricht genau dem Sog des Magneten. So kann jedes Zentrum seine Energie lenken. Jede Energie wird durch ihr Zentrum bestimmt. Und wenn sich der Raum im Schaffen eines neuen Zentrums spannt, zieht die Wechselbeziehung neue Energien an. Daher reagieren die Zentren des Agni Yogi auf alle kosmischen Erscheinungen; dann ist ihr Widerhall so feurig. Eine bewusste Schöpfung kräftigt die Zentren.
Fürwahr, viele Ströme kreuzen sich im "Kelch". Daher ist das Feuer der Zentren so mächtig; es vollzieht sich eine starke Assimilation.
346. Verschmelzung der Energien eignet der kosmischen Schöpferkraft. Werden zwei Energien voneinander angezogen, entsteht eine Kombination von strebendem Magnetismus. Wenn man das schöpferische Prinzip
mit dem Prinzip des Kosmischen Magneten in Wechselbeziehung bringen kann, so kann das Streben mit der Anziehung korrelieren. Daher wird die Behauptung der strebenden Energien im Raum als Lauf des Magneten bezeichnet. So stehen alle kosmischen Erscheinungen in Wechselbeziehung, und die Schöpferkraft des Kosmos spannt den Energiestrom. Die erzielte Spannung steht in Wechselbeziehung mit der Spannung des Raumfeuers.
Die im Raum erzeugten Strahlen schaffen ihre Parallelen, und die Strahlkraft der Gestirne setzt die Sphären mit vielfältigen Energien unter Spannung. Strahlen sind der primäre Impuls aller räumlichen Manifestationen. Die mächtige Potenz des Kosmischen Magneten erzeugt alle Energien.
Solch mannigfaltige und unbegrenzte Möglichkeiten bestehen im Raum!
347. Die Energieerzeugung im Raum erweist sich als Erscheinung des Lebensimpulses. Die geistige Energie wirkt genauso wie die Energie des Kosmischen Magneten, jede auf ihrer Ebene. Die Energie des Kosmischen Magneten schafft kosmische Formen, die Energie des Geistes schafft die bestehenden Formen. So steht die Welt der Formen mit allen Erscheinungen der kosmischen Energie in Wechselbeziehung. Könnten wir auf die Entstehung der kosmischen Formen zurückblicken, so würden wir deutlich sehen, dass alle Formen durch kosmische Schöpferkraft zusammengefügt worden sind. Die Energien des Geistes ermöglichen dem Kosmos die besten Erscheinungen. Wenn sich der Geist verfeinert, werden Formen geschaffen, die der Spannung des Geistes entsprechen. Wenn daher die Umwandlung der Zentren so kräftig ist, sind die Ausstrahlungen der Zentren wirklich schaffend.
In der Wechselbeziehung zwischen den Zentren und der Schaffenskraft der Energien besteht ein direktes Verhältnis. So bezeichnen Wir die Schaffenskraft des Geistes eines Agni Yogi als die höchste kosmische Schöpferkraft. Das Raumfeuer verbindet sich mit den Zentren des Agni Yogi. Ja, ja, ja!
348. Ein mächtiger Strom ergießt sich in die Verbindungen des Magneten. Freilich, wenn Vernunft verschiedene Energien vereint, entstehen Kräfte, die eine gewaltige Energie erzeugen. Die Erscheinung kosmischer Strahlen bedeutet das Spannen von Energien, die auf die Anziehung des Magneten ansprechen. Das Universum ist von solchen Erscheinungen erfüllt. Das schöpferische Prinzip sammelt potentielle Energien und treibt alle offenbarten Energien in einen Kanal. Daher wird jede Energie durch schöpferische Spannung verstärkt.
Unbegrenzt ist der Magnetismus des schöpferischen Prinzips!
349. Einer der mächtigsten Magneten ist der Magnet des Geistes. Die mächtigste Kraft, die unterschiedliche Energien umwandelt, ist der Magnet des Herzens. Von diesem Magneten werden alle Ströme umgewandelt. Der Mensch wird von diesem Magneten angezogen; daher liegt die Kraft seiner Umwandlung im Herzen. Die im Bereich des Solarplexus wahrgenommene Sonne ist jener mächtige Magnet. Diese Sonne befindet sich allerdings im Herzen, und ihre Reflexion ist groß. Sie ist die mächtigste Kraft! Ihre Strahlen durchdringen alle Bollwerke und können als eine der leuchtendsten magnetischen Kräfte in Erscheinung treten. Daher ist die Sonne des Herzens jene Kraft, die das Gleichgewicht bestimmt. In alten Zeiten war diese Wahrheit ebenso bekannt wie die Gesetze der Anziehung.
Daher schätzen Wir die wie eine Sonne leuchtenden Zentren.
Die Gestirne erheben sich wie Banner!
350. In der Wechselbeziehung von Ursache und Wirkung besteht ein direktes Verhältnis. Die Stärke der Wirkung gründet in der Ursache. Das kosmische Gesetz erweist sich als jene Wirksamkeit, die in jeder Tat verwurzelt ist. Daher bringt jede Energie soviel Streben hervor, wie in ihrem Korn enthalten ist. Auf der physischen Ebene besteht das gleiche Abhängigkeitsverhältnis der Kräfte. Auch die Erscheinung des Geistes unterliegt diesem Gesetz. Der Geist spannt sich entsprechend seiner Wirksamkeit und folgt wie alle Energien, dieser Linie. Man sollte daher zwischen wirkungsvollen und passiven Energien unterscheiden. Die passiven sind um Aufschub bemüht; sehr wichtig sind daher nicht festgelegte Ursachen. Wenn die Anziehung des Kosmischen Magneten den Anstoß zur Tat gibt, entbrennt der Kampf zwischen passiven und strebenden Energien. Auf dem Pfad der Evolution offenbart die Menschheit diesen Kampf, und es ist notwendig, für diese wirkungsvolle schöpferische Tätigkeit in endloser Behauptung den Beweis zu erbringen.
351. Die Wirksamkeit der Zentren eines Agni Yogi wird durch Einklang mit dem Kosmischen Magneten gespannt. Die Zentren eines Adepten unterliegen dem gleichen Gesetz. Die Brüder der Menschheit fühlen diese Wirksamkeit durch den gespannten Magneten. In Unserer Arbeit für den Fortschritt der Menschheit stehen Wir ständig unter einem wirkungsvollen Strom,
und alle harmonischen und unharmonischen Ströme werden in Uns gebrochen.
Unsere Arbeit für die Menschheit besteht im unaufhörlichen Verflechten und Korrelieren der Ströme. Wir erachten daher die Erscheinung der Passivität am niedrigsten. In Passivität kann ein widerstrebendes Korn entdeckt werden. Alles, was nicht mit der Evolution voranschreitet, ist gegen Unsere Spannungen. In Zusammenarbeit mit einem Agni Yogi erreichen wir die höchste Wirksamkeit. In den feurigen Zentren haben Wir flammende Mitarbeiter.
Eine neue Stufe erschließt sich der Menschheit -Verkehr mit den fernen Welten.
352. Es besteht ein Gesetz, unter dem die Bestrebungen geschalten werden, entlang denen sich die Spirale des Lichts bewegt. Auf der Spannung der Lichtschwingung gründet das alle Energien vereinende Gesetz. Da das gegebene Gesetz die alle Energien enthält, umfasst dann das Streben des Antriebs alle Energien. Nur Materia Lucida kann alle Formen entwickeln, die im Raum vorhanden sind; nur Verstärkung der Energien kann die Aufgabe des Kosmischen Magneten verwirklichen. Nur der Geist kann allen Bestrebungen Ausdruck verleihen, indem er wesensgleiche Energien bekundet. Wird daher der Menschheit eine neue Stufe gewährt, kann sie nur durch Assimilation durch den Geist realisiert werden. So schreibt die Hand der Menschheit die menschlichen Seiten ein, und oft sind die Seiten nur zum Teil gefüllt, oder wertlose Zeichen wurden eingetragen. Doch die Menschheit wird zu grenzenlosem Wissen aufgerufen!
353. Die Menschheit sollte darüber nachdenken, wie sie ihre Monade bekleidet. Womit wird dieses unsterbliche Korn umhüllt? Diese Frage wird von den Menschen zuwenig erörtert. In jeder Runde sollte man den Lauf von Karma und seine Wirkung verfolgen. Das Vorbestimmte ist das Ergebnis der durch die früheren Taten gesammelten Anhäufungen. Diese Hüllen können die Stimme des Korns ersticken, und der Lebensweg kann die vorgezeichnete Erscheinung verändern. Das in jedem Wesen eingelagerte kosmische Korn sollte von der Menschheit mit großer Achtsamkeit bekleidet werden. Auf dem strebenden Korn wird die Evolution aufgebaut; und unbegrenzt ist der mächtige Pfad des Korns.
354. Das höchste Gewand für die Monade besteht in reinem Feuer. Kann die Monade von Feuer umgeben werden, so bedeutet dies, dass sie die höchsten Sphären erreichen kann.
Der Agni Yogi und der Archat bekleiden ihre Monaden mit Materia Lucida. Wenn die feurigen Zentren das Leben verwandeln, sagen Wir, dass der Geist zum Aufstieg bestrebt ist. Das Gesetz des feurigen Aufstiegs ist unabänderlich. Wenn das Streben des kosmischen Korns zu pulsieren aufhört, erlischt auch die Lebensenergie. Die psychische Energie ist mit dem kosmischen Korn eng verbunden. Kommt daher das Pulsieren des Korns zum Stillstand, hört der Zustrom psychischer Energie auf. Ist jedoch das Feuer des Korns tätig, pulsiert die psychische Energie mächtig. Die feurigen Zentren pulsieren mit dem Kosmos; daher schaffen die Zentren des Agni Yogi in Erwiderung auf alle Ströme. Unsichtbar,
machtvoll schaffen die Feuer des Agni Yogi, und die Leistungen der Schaffenskraft des Feuers sind unerschöpflich.
355. Das Bewusstsein des schöpferischen Prinzips verleiht der ganzen Aufbautätigkeit im Kosmos Bewusstsein. Wenn das kosmische Korn sich aufspeichert, offenbart sich das Bewusstsein des schöpferischen Prinzips. Die Zusammensetzung der Aufspeicherung des strebenden Korns vollzieht sich immer so, dass der Impuls die Beschaffenheit des Strebens zur bewussten Schaffenskraft erkennen lässt. Der schöpferische Impuls entspricht immer dem Gesetz der Anziehung. Das Räumliche Feuer erzeugt seine Körner. Die Menschheit erzeugt in jedem Vorhaben ihre Körner. Das Wachstum des Bewusstseins wird die Menschheit zum Schaffen mit dem Kosmos lenken und alle geistigen Hebel spannen. Wirkt das Bewusstsein des Korns gegen den bestätigten Magneten, dann treten abweichende Ströme in Erscheinung. Verläuft der Aufbau in Richtung mit dem schöpferischen Impuls, ist Evolution erkennbar. Daher müssen die irdischen Bindungen sehr sorgfältig geknüpft werden.
Die vom Kosmos bestimmten Körner verleihen allen Energien Bewusstsein. Die von der Menschheit gesäten Körner durchwirken den Lauf des Kosmischen Magneten.
356. Das schöpferische Prinzip lenkt die Feuerströme und treibt die Energien an. Daher widerspiegeln sich alle kosmischen Erscheinungen in den Zentren des Agni Yogi. Jede feurige Erscheinung widerhallt in den Zentren, verschiedene Empfindungen hervorrufend. Schwermut und Niedergeschlagenheit sind oft Folgeerscheinungen der feurigen Spannungen. Der Grund für diese Empfindungen ist ein Missverhältnis der Ströme. Diese
unharmonischen Ströme schlagen nieder auf die Zentren, was einen Missklang erkennen lässt. Wenn die unharmonischen Ströme im Raum auftreten, wird ein Großteil der schöpferischen Kraft zur Herstellung des Gleichgewichts aufgewendet. Die Erscheinung unharmonischer Ströme ruft in einem Agni Yogi eine Wirkung hervor, als befände er sich auf einer Ebene mit entgegenwirkenden Energien.
Alle magnetischen Nadeln erbeben und wechseln ihre Richtung. Hohe Fluten sind die natürliche Folge einer Richtungsänderung des Magneten. Das Raumfeuer spannt seinen Magnetismus, und das unterirdische Feuer droht auszubrechen. Deshalb arbeiten die kosmischen Kräfte so stark. Die entscheidenden Erscheinungen werden sich im Kampf des Uranus mit dem Saturn ereignen. Daher sind viele Ströme trotz ihrer Schwere sehr wohltätig.
357. Evolution lenkt die Menschheit durch die Behauptung des Feuers. Auf jeder Evolutionsstufe schreitet die Menschheit durch andere Impulse voran. Die Wirksamkeit der Kraft lenkt die Körner der Monaden sowie alle Energien zur Schaffenskraft des Feuers. Herrscht in den Wirbelring das unabänderliche Gesetz vor, so folgen die strebenden Energien diesem Gesetz. Die Wirbelringe schöpferischer Energie verstärken immer deren Durchschlagskraft. Sobald die Menschheit alle Erscheinungen der schöpferischen Feuer in sich aufnimmt, beginnt die Macht des Geistes sich wirklich kosmischer Schaffenskraft zuzuwenden. Sobald der menschliche Geist einen Teil der kosmischen Energie als wirksame Kraft anerkennt, wird er zum Mitarbeiter des Kosmos.
Die Endlosigkeit des Pfades ist so herrlich!
358. Die freien Energien beeinflussen die kosmischen Verbindungen stark. Wenn Wir von Zufälligkeiten sprechen, so haben Wir diese freien Energien im Auge. Jede Energie, die sich mit der angegeben Kraft der kosmischen Körner verbindet, stellt neue Verbindung her. Ein Agni Yogi fühlt oft solche den Raum spannenden Vorgänge. Eine Eigenschaft der Energie ist es, dass sie vom Feuer und den gespannten Zentren angezogen wird. Gegenwärtig nehmen die Perturbationen einen äußerst gespannten Zustand an. Eine ungewöhnliche Zeit, eine bedrohliche Zeit, eine entscheidende Zeit!
359. Der planetare Brennpunkt, als eine Erscheinung des Magneten, verschiebt sich. Beim Energiewechsel werden nicht nur Teile verschoben, sondern die gesamte Erdbahn ist in diese Verschiebung einbezogen. Jede wirkende Kraft unterliegt dieser Verschiebung, und alle Sphären werden infolge der Sättigung durch den Magneten gespannt. Die sichtbaren und die unsichtbaren Energien werden zur verschiebenden Spirale gezogen. Das Raumfeuer umfasst alle Lebensenergien, und sowohl die niederen als auch die höheren Sphären sind von diesem Feuer durchdrungen. Wahrlich, es gibt keinen Winkel, um diesen Verschiebungen zu entgehen, und das Potential des Feuers kann eine neue Stufe bestätigen. Wenn sich daher die Erdbahn mit dem Raumfeuer vereint, beginnt der Kosmische Magnet zu verschieben.
360. Wenn die Menschheit zum Verstehen der Kosmischen Einheit gelangt, wird sich der kosmische Aufbau bestätigen. Hauptaufgabe der Menschheit ist es,
die Welt der Materie mit der Welt des Geistes zu vereinen. Die Demarkationslinie zwischen den Sphären ist sehr scharf gezogen; daher ist die Wechselbeziehung des Vorbestimmten mit der mechanischen Welt, in die die Menschen gesunken sind, so selten. Sobald sich das planetare Bewusstsein der Vereinigung aller Faktoren zuwendet, erreichen die kosmischen Verschiebungen alle Sphären. Daher setzt das planetare Bewusstsein die Kosmische Energie fest. Das Streben eines Agni Yogi und die Zentrentätigkeit helfen mit, das kosmische Bewusstsein festzulegen. Die wichtigste Bestätigung der Energie ist daher die Bewusstseinserweiterung. Die Schöpferkraft Unserer Brüder richtet sich darauf, in der Menschheit das kosmische Bewusstsein zu entwickeln. Daher wird die Mitarbeit der Zentren von Uns so sehr bestärkt.
Wahrlich, Wir schätzen die umwandelnde Kraft der Feuer!
361. Der Wiederaufbau der Welt ist von Strömen begleitet, die die alten Erscheinungen überdecken. Jede Verschiebung des Magneten verstärkt das ganze menschliche Wirken. Das jede gespannte Spirale durchdringende Raumfeuer verleiht jedem neuen Streben Festigkeit. Ist daher ein mächtiges Land vorübergehend mit Sandwüsten bedeckt, dann wird sich ein treibender Strom für den Aufstieg zeigen - weil es dort keine Unbeständigkeit gibt, wo die schöpferische Hand des Kosmos die Verschiebung vornimmt.
Es gibt eine Magnetnadel, die nie schwankt. Die Wissenschaftler wissen, dass sie in Asien ist. Wir wollen diese Vorstellung erweitern. Es gibt zweifellos einen Brennpunkt auf dem Planeten,
der vom Kosmischen Magneten angezogen wird und der alle Fäden zum Allgemeinwohl der Menschheit hält. Dieses Zentrum bewirkt das Gleichgewicht der Erde.
362. Da das Gleichgewicht der Erdkruste durch die Anziehung der unterirdischen Feuer zum Brennpunkt erhalten wird, darf man jene psychomagnetischen Kräfte nicht vergessen, die das Gleichgewicht in den überirdischen Sphären bewirken.
Welches sind die Quellen, die sich als psychomagnetische Kräfte erweisen? Drei Quellen sind es: das Raumfeuer, die Strahlen der Gestirne und der geistige Magnet. Daher kann gesagt werden, dass der Strom des geistigen Magneten sich als Schaffenskraft eines Adepten und eines Agni Yogi kundtut.
Das Raumfeuer bestätigt jede Energie; die Gestirne bestätigen die kosmische Feuerquelle. Ich bitte euch, glaubt an die schöpferischen Kräfte des Agni Yogi. Konntet ihr die Arbeit des Geistes und des Herzens sehen, ihr würdet wahrhaftig die Schaffenskraft des Magneten wahrnehmen. Behält das Bewusstsein den Prozess, der nur ein mentaler ist, dann sind die Grenzen zwischen dem Physischen und dem Astralen beseitigt. Wirklich, kosmische Schöpferkraft ist unsichtbarschön!
363. Die Abweichung der Magnetennadel zeigt eine unterbrochene Schwingung an. Der Fortschritt des offenbarten Magneten der Menschheit hangt von dem magnetischen Gefälle und der entsprechenden Kraft des Raumfeuers ab. Wenn Ereignisse beschleunigt werden, erhöht sich die Bedeutung der Wechselbeziehung der kosmischen Anziehung. Das Bewusstsein der Menschheit dringt in die feurigen Fluide ein, und deshalb ist die Beschleunigung möglich.
Da es nicht möglich war, mit den früheren, groben menschlichen Formen in die reinen Sphären einzudringen, wurden alle evolutionären Runden verlängert. Jetzt, da sich das Bewusstsein verfeinerte, selbst wenn nur in materieller Richtung, ist das Verständnis für die Zusammenarbeit der Sphären in Reichweite der Menschheit gerückt.
Wenn sich Gefühlswissen und Geistverstehen entfalten, wird die Menschheit die Bedeutung des Bewusstseins und der Wechselbeziehung zwischen den unterirdischen und den überirdischen Sphären verstehen. Geistverstehen wird zur nächsten Stufe führen.
364. Das Psychoauge bietet zusammen mit dem Wissen des Geistes zweifellos die Sicht kosmischer Bewegung. Die Anziehung des Grundimpulses des unterirdischen Magneten überträgt die Eigenschaft des Strebens auf die Sphären. Der die ganzen kosmischen Erfahrungen umfassende "Kelch" widerspiegelt alle kosmischen Gebote. Die Synthese des "Lotos" umfasst alle kosmischen Fäden, und unter mannigfaltigen Impulsen werden die verschiedenen Feuer des "Lotos" gesammelt.
Die psychische Spannung des Feuers schafft Formen im Raum. Wenn das Geisteskorn sich in die feurigen Ströme kleidet, spannt das angetriebene Feuer das ganze Wesen des Korns des Agni Yogi. Die kosmische Schaffenskraft wird durch die Kosmische Vernunft gelenkt, angetrieben durch die Erscheinung von Materia Lucida.
Der Agni Yogi verbindet die kosmischen Ströme mit dem Feuer des Planeten. Der Rhythmus Mahavan ist der Pulsschlag der Kosmischen Flamme. Der Rhythmus Mahavan wird nur dem übertragen, der den Puls des Kosmos fühlt. Ja, ja, ja! Nur das die Welt umfassende Herz kann im Rhythmus mit dem Kosmos schlagen.
Nur das die Welt umfassende Herz kann im Rhythmus Mahavan schlagen. Wahrlich, das weltumfassende Herz und die Flamme des strebenden Geistes erweisen sich als das beste Erbgut für die Rassen. Daher nimmt der Feuerträger alle kosmischen Schwingungen wahr. Daher bebt das Herz der Mutter des Agni Yoga so sehr; deshalb sind die Hände des Agni Yogi mit Schweiß bedeckt. Doch Wir alle im Turm fühlen jedes Beben des feurigen Herzens und jeden Tropfen Schweiß. Darum will Ich sagen, dass die Herzensströme den Raum mit Lichtstrahlen erfüllen und jeder Schweißtropfen den Raum zementiert.
365. Kosmische Schöpferkraft sammelt jene Größen, die unter die feurigen Erscheinungen fallen. So werden die Inhalte der höchsten Sphären erfüllt von der Wechselbeziehung der manifestierten Einheiten, und die Inhalte der höchsten Formen sind abhängig von der Verbindung mit der Schaffenskraft des Feuers. Kosmische Schöpferkraft vereint jene feurigen Energien, die die besten Ergebnisse erzielen. Daher enthält jede von ihrem Korn angezogene Energie ein wesensgleiche anziehende Kraft. Könnte die Menschheit nur verstehen, dass jede sie anziehende Energie das Wesen der Menschheit ausdrückt! Daher spannen die Brüder der Menschheit im sich steigernden Kampf alle Kräfte, um das menschliche Wesen zu verbessern
366. Die Kraft der Schöpfung webt ihre Knoten und schafft entsprechend dem Gesetz des Kosmischen Magneten. Es kann gesagt werden, dass die Durchsetzung der Schaffenskraft auf kosmischer Anziehung beruht. Spannen sich die Knoten, dann wird die Sättigung geschaffen, die den Lebensimpuls der Energien des Raumfeuers offenbart. Die Mitwirkung der Energie
bildet die Eigenschaft des Anwachsens. So manifestiert Schaffenskraft in ihrem Entstehen die vorbestimmten Energien.
Die Knoten ihres Karma bindend, verstärkt die Menschheit die kosmische Schaffenskraft. Die Anziehung zum Geisteskorn erfüllt die Energie mit jenen vom Karma vorbestimmten Strömen. Das Schmieden jeder Folge bestimmt in jeder Eigenschaft die Besonderheit des Strebens. Daher kann man unbegrenzt unausschöpfliche Wirkungen schaffen, ihre Qualität verfeinernd.
367. Die Kraft, welche die geistig Strebenden verbindet, wird vom Kosmischen Magneten bestimmt. Im kosmischen Gesetz ruht die Erscheinung von Schaffenskraft, die einen nachweislichen Aufstiegsbogen besitzt, auf dem der Geist emporstrebt. Das Gesetz der Anziehung wirkt gemäß der kosmischen Bestimmung; deshalb kann man in der höheren Spannung des Geistesfeuers nur aufsteigend wirken. Herrlich ist das Gesetz!
368. Kosmisches Schöpfertum sammelt Verbindungen, die vom Raumfeuer gesättigt werden. Das kosmische Schöpfertum erfüllt die strebenden Energien mit dem Anziehungsimpuls. Wenn neue, mit Feuer gesättigte Verbindungen die Lebensenergie offenbaren, dann sammelt der antreibende Magnet diese räumlichen Energien. Werden die Energien in gelegentliche ungleiche Energien erzeugende Verschmelzungen gezogen, ereignen sich unvermeidlich Explosionen des feurigen antreibenden Magnetismus.
Die freien Energien sind im Kosmos eingelagert und
haben keinen entscheidenden Antrieb; deshalb ergeben die zufällig auftretenden Elemente unvorhergesehene Formeln. Wie im Kosmos, so ergibt auch im menschlichen Bewusstsein das Auftreten zufälliger Energien eine neue Formel. Kann der Geist seine Richtung nicht bestimmen, so nehmen die zufälligen Energien überhand. Und das Streben jeder offenbaren karmischen Bindung wird durch das Auftreten zufälliger Energien verändert. Daher muss die Menschheit auf ihrem Weg zur Evolution bestrebt sein, das Geisteskorn zu erkennen.
369. Das Streber nach Kenntnis des Geisteskorns ist so wesentlich; jeder Geist muss danach streben. Ist die Richtung des eigenen Feuers klar, so kann man dem vorbestimmten Pfad entlang streben. Die freien Energien können das Karma schwacher Geister gestalten, und der Raum strotzt von solch hin- und hergeworfenen Geistern. Wie ein Wirbel werden jene rennen, die sich ihrer Bestimmung bewusst geworden sind, doch die noch Unbewussten sind aufgewirbelt wie Federn. Daher wird der Lauf des Geistes, der dem zustrebt, was vom Kosmischen Magneten bestimmt ist, wie ein Glied der großen Evolution sein. Das machtvolle Geisteskorn bildet einen neuen Strom und ein feuriges Glied. So schreitet Unser gespannter Agni Yogi daher; so widerhallt der feurige, strebende Agni Yogi; so schafft der flammende Agni Yogi. So errichtet der Agni Yogi die Evolutionsstufen.
370. Die Naturelemente werden durch die Triebkraft räumlicher Energien gespannt. Wendet sich die Spannung dem ursprünglichen Korn zu, wirken die Elemente schöpferisch. Werden die Naturelemente jedoch in freien Strömen gespannt,
dann werden die schwachen Kräfte überwältigt und die Elemente werden in einem ungestümen Strom der Naturelemente mitgenommen. Herrscht bei den offenbarten Naturelementen Streben vor, so lenkt es die Energien entsprechend der Anziehungskraft und bestätigt die harmonisierten Ströme.
Bewirken die Naturelemente Explosionen, so erfolgt eine Trennung zwischen dem Kosmischen Feuer und der Anziehung der Energien. Der Geist des schöpferischen Impulses schafft im Gleichklang mit dem Grundton der Naturelemente.
371. Die parallel mit der Anziehung des Kosmischen Magneten voranschreitende Schaffenskraft des Geistes erweist sich als Evolutionsantrieb. Die Träger feuriger Energien weisen der Menschheit die Richtung. Wir nennen sie die Hüter des Lichts. Auf allen Pfaden der Menschheit stehen diese Hüter des Lichts; auf allen Pfaden stehen die ernannten Führer.
Wer für eine Heldentat ausersehen ist, trägt in Selbstaufopferung den Kelch, und es kann gesagt werden, dass eine hohe Stufe erreicht wird. Verstärkt der Kosmische Magnet eine neue Stufe, dann wird wahre Mitarbeit entfaltet, und in Selbstaufopferung steht der Führer an den Toren. So beschenken die gespannten Zentren die Menschheit mit dem Streben zur Umwandlung. Wahrlich, ohne diese feinen Energien sind Unsere Türme unzugänglich! Wenn die offenbarte Stufe ins Leben eingeht, dann wird die Evolutionsseite schön sein. Daher lenken die Feuer die Bewusstseine zu einem besseren Schicksal. So naht eine große Stufe!
372. Das Symbol des Feuers ist in allen Lehren zu finden, und im Kosmos erweist sich Feuer als Lebenserscheinung.
Das Wesen des Feuers ist so strahlend, dass es unmöglich ist, es zu deuten und zu beschreiben. Der Kosmische Atem ist das Feuer des Raumes. Alle kosmischen Erscheinungen sind von Feuer durchdrungen, und der menschliche Gedanke ist Feuer. Der Gedanke verleiht Form; der Gedanke verleiht Richtung; der Gedanke verleiht Leben; der Gedanke bewirkt Schaffenskraft; der Gedanke bewirkt die Anziehung eines anziehenden Magneten.
Wenn der Geist seine Feuer entfacht, so schafft der Gedanke durch das Anwachsen von Materia Lucida. Der Kosmische Gedanke lebt in der feurigen Vereinigung. Das Räumliche Feuer enthält die strebenden Energien. Kosmisches Feuer ist grenzenlos in seinen Sättigungen und seinen Erscheinungsformen. So strebt das Kosmische Feuer mit dem Kosmischen Magneten!
373. Wahrlich, die Schöpferkraft des Geistes birgt feurige Potentialität. Hinter jeder sichtbaren Tat steht die unsichtbare Schöpferkraft des Geistes. Die Energie des Geistes besitzt das Feuer des Raumes. Die geistige Schöpferkraft bestätigen Wir als die Psychokörner. Im Korn eines jeden Geistes ist die strebende Energie geistiger Schöpferkraft eingelagert. Daher ist im Unsichtbaren der Ansporn aller Bekundungen zu suchen. Die geistige Schöpferkraft ist wahrlich die aufbauende Evolutionskraft.
374. Durch kosmische Schöpferkraft werden Energien in höchster Spannung verschmolzen. Die Verbindungen verschmelzender Energien vervielfachen sich mit dem Spannungsanstieg. Die Synthese der Spannung wird durch die Kraft der höheren Feuer bestätigt. Im gesamten kosmischen Schöpfertum ist das Gesetz der Spannung unabänderlich. Nur die Kraft einer steigenden Spannung kann eine neue Verbindung schaffen.
Infolge des Spannungsanstiegs werden verschiedene Energien einbezogen. Wenn die in magnetischer Verschmelzung sich vereinenden Energien wesensgleiche Ströme anziehen, wird die Übereinstimmung der Energien erreicht. Projizieren sich die Energien in verschiedene Richtungen, dann tritt eine offensichtliche Zerstreuung der Energie des Magneten ein. Ähnlich ist es mit menschlichen Taten. Warum wird der menschliche Geist zu unharmonischen Strömen gezogen? Die Ströme die dem Raumfeuer zustreben, können gewiss die bessere Formel verleihen, doch diese Formel muss durch Selbsttätigkeit geschaffen werden.
375. Selbsttätigkeit muss verstanden werden. In ihr ist die vollständige Synthese der Aktivität enthalten. Wahrlich, Selbsttätigkeit ist Selbstverwirklichung. Wenn der Geist sein Korn entdecken kann und die es umgebenden Hüllen erkennt, kann er die Schönheit des Kosmos begreifen.
Die sich um den menschlichen Geist bildende Hülle belastet den Pfad zur Bekräftigung. Deshalb müssen Unsere Mitarbeiter verstehen, dass eine Hülle für Unsere Bedingungen unbrauchbar ist. Man muss verstehen, wie unwürdig es ist, das geistige Gewand als Hülle zu offenbaren, wenn Wir so sehr das Strahlen des Schleiers der Mutter der Welt verehren.
376. Helldunkel verstärkt das Aufscheinen verschiedener Energien. Die ausstrahlende Energie, die sich der Schöpferkraft zuwendet, sammelt die zum Leben bestrebten Ströme. Wahrlich, sobald die Erkenntnis vom Helldunkel als die Bestätigung der Wahrheit angenommen wird, wird man die Energien der Gestirne als wirksame Kraft verstehen. Die Gestirne,
welche die Lebensenergie spannen, regulieren jeden Grad der Spannung, die zur Bekräftigung des Lebens führt. Die Wechselwirkung der Energien ist so gewaltig, dass Tod und Leben ein und demselben Gesetz unterliegen, das vom Kosmischen Magneten bestimmt wird. Helldunkel verbindet die zwei Seinszustände, weshalb es schwierig ist, die beiden Pole menschlichen Seins zu trennen. Werden die Grenzen verwischt, dann verstärken die projektierten Energien neue kosmische Verbindungen. Helldunkel des Lebens und Todes kann als Energieaustausch bezeichnet werden. Daher ist die Kosmische Kraft in allem dieselbe, und Schöpfertum ist unbegrenzt in Richtung des Helldunkels.
377. Die Grenzen zwischen den Polen werden ausgelöscht - so nennen Wir es, wenn der Lebensimpuls verschoben wird. Der Übergang von der einen in die andere Welt bedeutet Nutzbarmachung aller Energien. Diese Verschiebung stellt den kosmischen Vorgang des Raumfeuers dar. Der so genannte Tod bietet die Möglichkeit einer neuen Verbindung; und diese Kraft besteht im ganzen Kosmos.
378. Der Sog der Evolution sammelt die dem Kosmischen Magneten zustrebenden Energien. Schöpferkraft des Kosmischen Magneten offenbart sich als Wille der Höchsten Vernunft. Die Verschmelzung durch den Willen bestrebter Energien sorgt für die Schöpfung der Formen des verstärkten Feuers. Wenn das Naturelement treibenden Feuers - der Lebenserscheinung zueilend - Strömen begegnet, die mit der kosmischen Spannung in Einklang stehen, dann sammelt dieses Element weitere strebende Feuer. Doch rast die Energie dahin, eine gegensätzliche Bestrebung zu bestätigen,
ereignet sich eine Explosion im Raum. Die Erscheinungen von Unbegrenztheit und menschlichem Impuls sind die gleichen. So fließen die Wege zusammen.
379. Alle Empfindungen des Agni Yogi haben eine Ursache. Jede Spannung erzeugt Energien. Jede Spannung erweckt das Feuer. Makrokosmos und Mikrokosmos schaffen wesensgleich. Wenn daher die feurigen Zentren so strahlen, kommt ein räumlicher Prozess zum Ausdruck. Offenbaren die Zentren Spannung, so offenbart auch die zuströmende Energie Spannung. Bei solcher Spannung der Zentren des Agni Yogi ist es nützlich, dass er sich Ruhe gönnt. Die Verbindung mit den fernen Welten spannt die Zentren. Die unterirdischen Ströme sind sehr gespannt. Der Geist wird angespannt, und die Zentren hallen wider.
380. Das Erwachen der Energien zum Leben wird vom Streben zum Magneten begleitet. Die im Korn der Energien enthaltenen Kräfte werden zur Tat angespannt. Das Korn, das durch Spannung empfängt, wird von den Ausstrahlungen des Magnetismus des Kosmischen Feuers durchdrungen. Daher ist das kosmische Gesetz als mächtiger, antreibender Magnet statuiert.
Die Gestirne, die das Geisteskorn mit der Essenz ihrer Energien sättigen, sind die für das ganze Manvantara ausersehenen Regenten. Daher hängt das Wesen des Korns von dem mit dem Geist verbundenen Gestirn ab. Das Band zwischen dem bestätigten Korn und seiner Quelle ist als Ursache und Wirkung festgelegt. Wenn daher die Kraft des Gestirns in den von der Lebensenergie bekundeten Impuls getrieben wird, dann wird das Korn auf das Streben des Gestirns ansprechen. So wird das Band mit dem antreibenden
Gestirn vom Kosmischen Magneten gespannt. Daher kann man sagen, dass aus der Energie des Gestirns Leben entsteht.
381. Wenn die vorbestimmte Frist naht, ist das Band zwischen dem Geist und dem Gestirn so stark, dass bei jeder Lichtkreuzung der Beweis des Strebens erbracht wird. Ist durch die Zunahme der Strahlen die Stufe gesichert, entsteht eine besonders starke Schwingung. Diese Schwingungen bewirken mit der Anziehung des Magneten das notwendige Streben.
382. Hierarchie ist im Universum gesetzhaft bestätigt. Da der Kosmische Magnet die Höhere Macht über alles stellt, gründet dieses Gesetz auf kosmischer Verkündigung. Wie könnte man die den Planeten führende Höhere Macht nicht befolgen? Vernunft allein kann den Kosmischen Magneten lenken. Daher spannt die sich in alles ergießende Kosmische Vernunft alle Elemente. Die ihrer Potentialität nach unterschiedlichen Energien haben im Kosmos ihre Bestimmung; ihre Stellung entspricht dem Grad ihrer Kraftzunahme. So gewährt die Potentialität der Energie entweder Priorität oder eine niedere Stufe. So sind in der Evolution die Stufen des menschlichen Geistes vorgezeichnet, und der Kosmische Magnet lenkt das Wesen des Geistes in die Unbegrenztheit.
383. Die Hierarchie treibt die Menschheit an zur unbegrenzten Behauptung. Ist der wachsende Geist dieser Erkenntnis erfüllt, dann erweist sich sein Pfad als der nächste. Daher wird dem Geist, dem im höchsten Flug ein Platz gewährt wird, so viel zuteil. Der in der Hierarchie den höchsten Rang einnehmende Geist durchdringt die entferntesten Welten; aber
Wir müssen zu jenen sprechen, die nur einen Teil der Wahrheit erkennen. Deshalb messen Wir, Brüder der Menschheit, den Fortschritt entsprechend dem Grad der Wahrheitsannäherung. Somit ist der zu den fernen Welten strebende Geist der Träger der vollen Wahrheit.
384. Anziehung zum Feuererzeugenden Zentrum verleiht den Energien Bewusstsein. Jede Anziehung oder Aussendung des Feuers zum und vom Zentrum führt zu bewusster Ausdrucksform. Das Zentrum ist der das gesamte Potential enthaltende Kern. Im Leben offenbaren sich diese Zentren in allem. Der Lehrer ist der alle eure Bestrebungen umfassende Kern. Alles im Kosmos Bestehende und zum Fortschritt Bestrebte wird von diesem Zentrum, das der Impuls des Feuers ist, gestärkt. Alles, was im Geisteskorn lebt und dem Licht zustrebt, wird vom Lehrer zu jenem sich als Magnet erweisenden Zentrum gelenkt. Der Lehrer lenkt alles vom Korn Ausgehende zum Zentrum. Der Raum ist von diesen Zentren durchdrungen. Alle Energien streben zum geistigen Zentrum, und das geistige Zentrum kann alle gegen die Reinheit des Strebens gerichteten Angriffe zerstreuen. Alle Anstrengungen gegen das Geisteskorn können durch die Feuererscheinung umgewandelt werden. Ein Zustrom reiner Macht erfüllt jede Tat, die durch die Kraft des Geisteskorns die sich einschleichenden menschlichen Gedanken vertreibt. Der Zusammenstoß verschiedener Energien bestärkt entweder den Sieg des Geistes oder verschlingt schwache Bestrebungen.
385. Wie die kosmischen Zentren, so haben auch die Zentren eines Agni Yogi ihre bestimmte Macht. Durch die Einwirkung Unserer Strahlen auf die Zentren wird eine wechselseitige Leitung hergestellt. Der Sender gewahrt die ansprechende
Schwingung und schaltet sich ein in die feurige Schöpfung. Die übermittelnde Quelle und das empfangende Zentrum eines Agni Yogi sind wechselseitig gespannt. Die Kraft des Feuers kann sich daher nur auf den abgestimmten Strömen bekunden. Die Zentren empfangen und senden.
386. Ist nicht der größte Vorgang im Kosmos jene Umwandlung, in der die Formen durch Materia Lucida erzeugt und als höchste Schöpfung im Kosmos bestätigt werden? Die große Umwandlung schafft aus den feinsten Energien die höchsten kosmischen Erscheinungen. Die Formen des Unbegrenzten werden so erzeugt, und der Lauf der Evolution gestaltet sich nach diesen Mustern.
Die komplizierte Umwandlung vollzieht sich durch Zusammenarbeit aller Energien. Die feinsten Energien gestalten die feinsten Formen. Der menschliche Geist offenbart ein ähnliches Streben zur Umwandlung, doch es gibt viele, die den Lauf der Evolution nicht fördern. Die Umwandlung des Geistes kann alles verstärken, was den Fortschritt der Evolution begünstigt. Doch diese Kraft hängt vom Potential des Korns. So erweisen sich alle Umwandlungen im Kosmos als Erscheinungen des Raumfeuers. Das Schöpfertum des feurigen Symbols zeugt für die Unbegrenztheit.
387. Im geistigen Streben ist die Gestaltung der Menschen die höchste Aufgabe. Die stoffliche Form des Menschen entspricht nicht dem Gesamtplan der Evolution. Die Schöpfung der menschlichen Form wird als die höchste kosmische Aufgabe angesehen. Sobald die gesamte Menschheit begreift, dass Anspannung der geistigen Schöpferkraft ihren Ausdruck linden muss,
wird der Planet vorwärts schreiten. Nur wenn die geistigen Erscheinungen als Grundlage angenommen werden, kann der ganze Strom der Menschheit in Richtung des Lichts gelenkt werden. Auf der geistigen Ebene können alle feinen Erscheinungen von Materia Lucida angewendet werden. Materie hat bestimmte physische Grenzen, doch das Schmieden des Geistes ist so mächtig, dass selbst eine grobe Hülle umgewandelt werden kann.
388. Das Wesen der Selbsteinkreisung des Planeten hängt vom Grad der psychischen Sättigungen ab. So bildet der von einem mit den Erscheinungen des primitivsten Bewusstseins durchtränkten Gas umgebene Planet eine Selbsteinkreisung und bestimmt das Wesen seiner Anziehung. Die Erscheinung der Anziehung kann durch Sättigung jene Bedingung schaffen, welche die zur Bildung neuer Errungenschaften notwendige Energie hervorbringen.
Es besteht ein Gesetz im Kosmos, wodurch die Energie immer zum besseren Aufbau gelenkt werden kann. Alle zerstörerischen Energien besitzen auch die schöpferischen Eigenschaften - sofern sie zielstrebig eingesetzt werden. Alle giftigen Gase können lebenspendend sein. Alles hängt von der Umwandlung ab. Der Schöpfer eines kosmischen Zentrums sorgt für alles, und selbst das, was unbedeutend zu sein scheint, erweist sich als nutzbringend. Unter den durch den Raum eilenden Energien gibt es daher zahlreiche wertvolle Lebenspender. Diese Lebenspender müssen auch von den Menschen bestätigt werden. Doch schreiten sie oft von den Menschen unbemerkt einher, oft unerkannt, oft zurückgewiesen. Dennoch schaffen diese Träger von Wahrheit und Gesetz vielfach Evolution.
389. Schöpfertum ist so vielfältig, dass man behaupten kann, dass aus den Energien so viele Formen geschaffen werden können, wie es ihre innewohnende Leistungskraft ermöglicht. Doch die Schöpfung ist zugleich sichtbar und unsichtbar. Die Umwandlung kosmischer Formen ist in ihren Wirkungen zweifellos sichtbar, doch der höchste und wirksamste Prozess ist unsichtbar. Werden die Hebel der schöpferischen Kraft erkannt, kann man die unsichtbaren Feuer rufen; dann wird in der Tat das höchste Gesetz bestätigt. Wenn Wir daher Agni Yoga verkünden, erbringen Wir den Beweis der unsichtbaren Macht.
Das Band zwischen dem Potential des Geistes und seinem Gestirn verstärkt die Wirkung. Sind daher die Zentren gespannt, so steht das feurige Potential in Verbindung mit dem Feuer des Gestirns. So wollen Wir an die Mutter des Agni Yoga denken. Das Potential des Geistes ist groß!
390. Wahrlich, die Lebenserbauer schaffen unaufhörlich in Zusammenarbeit mit dem Kosmischen Magneten. Diese Erbauer bestehen durch den schöpferischen Impuls. Die Erbauer spannen ihre Feuer, um die Menschheit zu nähren. Durch ihre Funken erweitern sie die Bewusstseine. Wahrlich, diese Erbauer helfen dem Bewusstsein, die kosmischen Gesetze zu erfassen. Sie kämpfen unter Unserem Schild. Doch wo sind jene, die durch Unseren Schild geschützt werden? Von Unseren Türmen spannen sich Fäden, von Unseren Türmen werden Hände ausgestreckt und ergießen sich Strahlen. Doch die Menschen ziehen es vor, den Lebensweg in Einsamkeit zu wandeln. Wie nackte Zweige im Wind schwanken sie ziellos
und ziehen die Finsternis der Selbstbestrafung dem Morgenrot des Unbegrenzten vor.
391. Immer wenn ein neuer Auftrag erfüllt wird, werden sogleich spitze Nadeln fühlbar. Jedoch diese Nadeln des Widerstandes werden alsbald stumpf. Die Kämpfer unter Unserem Schild schreiten mutig voran, und da ihnen der rhythmische Gang des Kosmischen Magneten eigen ist, kennen sie wahrlich den Sieg. Gewiss, es werden sich Stimmen gegen die große Wahrheit von Agni Yoga erheben; doch die Verfechter der Kirche und die Diener der Finsternis werden sich gegen die Funken des Fohats nicht behaupten. Zweifellos fegt die Bejahung von Agni Yoga die Behinderungen hinweg, unter denen die Menschen vegetieren. Darum ist Agni Yoga eine Herausforderung an alle Diener der Finsternis. So wird die wahre Evolution geschaffen. Wahrlich, es ist schwierig für die bebende Mutter des Agni Yoga; und schwierig ist es für den Krieger, den Agni Yogi, doch der Aufstieg bringt ein Ansteigen aller Kräfte. So erweisen sich jene, die das Steuer des Kosmischen Magneten herumdrehen, als Anziehungspunkt. Jenen, die im Herzen vereint voranschreiten, ist der Sieg gewiss.
392. Wenn das Lungenzentrum dermaßen kräftig entflammt ist, ist äußerste Vorsicht geboten. Dieses Zentrum ist mit dem "Kelch" und dem Zentrum des Nackens verbunden - daher diese Spannung im ganzen Netzwerk der Nerven. Auch das Kehlkopfzentrum befindet sich im Bereich dieses Zentrennetzes. Darum muss dieses Zentrum sehr sorgfältig gegen Brand geschützt werden.
Man sollte Vorsicht walten lassen.
393. Feuer sollte als Lebensumwandler angerufen werden. Die Menschheit befasst sich zuwenig mit den Naturelementen - ihren Weggefährten -, obwohl das Leben von
diesen Begleitern wimmelt! Warum wendet man sich ihnen dann nicht zu und versucht, ihre Eigenschaften wirklich zu erkennen? Feuer ist der Umwandler aller Lebenserscheinungen. Jeder Strahl bestätigt Leben, und jeder Strahl reicht in den Raum hinein. Lernt es die Menschheit, strahlende Materie zu nutzen, dann wird sich das Kosmische Gebot erfüllen.
394. Ist das Zentrum stark entflammt, vollziehen sich Manifestationen verschiedener Verzweigungen. Diese Vision der in einem Kreis vereinten Lichtflammen ist ein Zeichen der Tätigkeit aller Zentren. Daher werden die Lungenzentren als klingende Saiten bezeichnet, welche die feurigen Funken in allen Zentren trägt. Die Lunge verrichtet ihre Arbeit natürlich durch Einatmen, Umwandeln und Ausatmen. Diese Funktionen durchfluten in der Tat das Lungenzentrum mit Prana. Die dreifältige Schaffenskraft ist so mächtig, dass sie auf alle Funktionen Einfluss ausübt.
395. Der Lebensaufbau gründet auf der Durchsetzung des Impulses des Kosmischen Magneten. In jedem Zeitalter wird ein Korn gepflanzt, das zu einer aufsteigenden Evolution führt. Jene Welt, die im Fundament des Zeitalters gründet, koordiniert alle Energieströme. Wenn daher die Herrscher das Korn jedes Zeitalters sättigen, so bildet sich das Bewusstsein des Zeitalters nur durch seine Sättigung mit dem Geist des Herrschers. Doch die Menschheit nahm nur einen Teil der Wahrheit an und kleidete sich in die Finsternis der Ablehnung. Durch Zurückweisung der besten Sendungen läutet der Planet seine ihm bestimmte Frist selbst ein.
396. Gewiss, die niederen Sphären wenden ihre stärksten Kräfte auf, um das Schicksal des Planeten zu beschleunigen. Aber der Fortschritt
der Menschheit überwiegt deren Anstrengungen, sich den räumlichen Energien entgegenzustellen, so sehr, dass man sagen kann, dass das Licht die Finsternis verschlingt. Doch das Karma behauptet sich in freier Entfaltung.
397. Die kosmischen Fristen werden durch die unterirdischen und überirdischen Feuer geregelt. Die Wechselbeziehung steht mit den Sphären der menschlichen Tätigkeit in Zusammenhang. Wenn die Frist naht und das Wirken beginnt, kann beobachtet werden, dass gemeinsam mit den kosmischen Perturbationen immer auch das menschliche Bewusstsein verändert wird. Gewiss, die Unabänderlichkeit des Gesetzes verbindet alle Sphären, und der Austausch der kosmischen Kräfte wird sichtbar in der Auswirkung vernunftgemäßen Wirkens. So hängt die Frist von der Gesamtheit der Wirkungen ab und ist nicht auf eine Sphäre beschränkt.
398. Die kosmischen Fristen widerspiegeln sich in allen feinen Energien. Das Erscheinen der unterirdischen Feuer steht unter solcher Spannung, dass die Zentren des Agni Yogi wahrhaftig widerhallen. Daher ruft das Feuer, wenn es sich spannt, um in Erscheinung zu treten, im Agni Yogi Unruhe hervor. Tatsächlich sind zur Zeit die Feuer der Sphären äußerst gespannt, und die kosmische Entscheidung bewirkt die entsprechende Wendung der Ereignisse. Die Zentren des Agni Yogi empfinden jedes Geschehen und das Hervorbrechen der Naturelemente. Sind die Zentren entflammt, dann empfindet der Agni Yogi besonders stark und eine feurige Erscheinung wird hervorgerufen. Die Zentren müssen besonders geschützt werden, man muss ihnen Ruhe gönnen. Die magnetischen Ströme ziehen das unterirdische Feuer stark an. Ihr wart heute Zeuge einer Explosion des unterirdischen Feuers. Wenn eine Explosion bevorsteht,
warnen die Zentren - der genaueste Anzeiger.
399. Die Alten wussten um dieses unbegrenzte Element. Die Lehren der Griechen und Ägypter hielten sich an diese Wahrheit als grundlegender Eckpfeiler. Die Annahme dieser Erkenntnis ergibt sich aus dem Verstehen des Prinzips bestätigten Feuers. Wahrend die Naturelemente von einem Zustand in den anderen übergehen, kann behauptet werden, dass die Lebensquelle in der höchsten Sphäre liegt. Die freigemachten Energien werden von anderen Verbindungen angezogen. Beachtete man die verschiedenen Verbindungen im Kosmos, so könnte man sich von dem sie vereinenden Gesetz der Zweckmäßigkeit überzeugen. Da alle planetaren Verbindungen der umgebenden Energien nach dem Gesetz der Zweckmäßigkeit erfolgen, ermöglicht das Verstehen dieses großen Gesetzes gegenseitiger Wirkung eine erweiterte Vorstellung der Unbegrenztheit.
400. Die Zweckmäßigkeit kosmischer Schöpfung erstreckt sich auf alle Erscheinungen des Aufbaus. Der Schöpferkraft des Feuers liegt daher Zweckmäßigkeit zugrunde. Wird die Flamme des Zentrums hervorgerufen, so wird immer eine neue Tätigkeit angezeigt. So liegt in jedem Entflammen seine besondere Vorbestimmung. Daher bekundet sich jede Entflammung durch seine vorbestimmte Bestrebung. So wird jede flammende Bestrebung zum Schicksal des einzelnen. Daher ist Ruhe nötig. Die Ströme sind sehr gespannt. Die kosmische Unbeständigkeit und der planetare Ausgleich führen zur Entladung unharmonischer
Ströme. Diese Ströme widerspiegeln sich unvermeidlich in einem feinfühligen Organismus.
401. Der Planetenkern ist von Energien umgeben, die das Leben mit all seinen Prozessen erfüllen. Doch in seiner Spannung unterscheidet sich der Planet von seiner ursprünglichen Sättigung. In der Tat, es kann nicht geleugnet werden, dass die beiden Pole aus dem Gleichgewicht geraten sind. Der Gegensatz entstammt derselben Quelle. Jede Einkreisung des Planeten bringt eine Energieansammlung mit sich. Die Anziehungskraft der planetaren Dimension ist mit jener der geistigen Dimension identisch. Daher geht von jeder Berührung eine arteigene Verbindung aus, und schöpferisches Streben ist die Folge. Das Entstehen von Bedingungen hängt von der Anziehung der angetriebenen Körner ab. Durch sein Streben schafft der Geist Körner, und in jedem Korn ist das Meer der Unbegrenztheit eingelagert.
402. Die Ströme verwandeln die Erde und schaffen eine neue Stufe. Das Einsetzen einer Frist ruft alle verändernden Ströme hervor. Alle schlummernden Energien werden geweckt; alles, was der Zerstörung unterliegt, wird gespannt. Wie sollte das Herz nicht erbeben, wenn der Feuerschein des Brandes alle Sphären erfasst?! Alle schwindenden und alle sich behauptenden Energien bestimmen ihre Spannung. Der Osten erwacht und stellt sich dem Westen gegenüber, der Norden dem Süden - und wie sollte da das Herz nicht erbeben? Unheilvoll sind die Ströme, und der Geist nimmt jeden Verlauf in sich auf. Die kosmische Entscheidung ist streng, doch erfüllt von grenzenloser Schönheit. So wie Wir im Turm das Sammeln
neuer Fäden verfolgen, so müsst auch ihr alle Bewegungen des Elementes Feuer wahrnehmen.
Wahrlich, die Zentren eines Agni Yogi fühlen jede planetare Schwingung. Daher ist es unerlässlich, während der kosmischen Perturbationen zu Uns zu streben. Genauso wie Wir das Schicksal des Planeten teilen, nehmen Wir an der Schönheit des Unbegrenzten teil.
403. Die für kosmische Übertragungen bestätigte Aura des Menschen unterliegt wie ein Elektrizitätsleiter verschiedenen Bedingungen. Bedürfen die menschlichen Sphären gewisser Erschütterungen, so strömen die kosmischen Sendungen demgemäß. Den Sphären haften nur jene Elemente an, die von den bestätigten Auren absorbiert werden können. Erfordern Sphären gewaltsame Vernichtung, so können sie die sich ergießenden Sendungen des Kosmos nicht mehr absorbieren. Daher wird die den Planeten umgebende Finsternis ohne die Erscheinung von Explosionen die Bestätigung nie zulassen. Diese reinigenden Kräfte werden die Menschheit erleuchten. Die kosmischen Feuer ziehen die bestätigten Fristen herbei.
404. Die reinigenden Feuer des Universums dringen in alle Bereiche des Planeten ein. Die Funken des Brandes verbreiten sich entlang allen Kanälen karmischer Wirkung. Wie Vulkane brechen diese sich behauptenden Feuer hervor. Die Kraft des Karma verschiebt und überträgt die Macht von Hand zu Hand. Der kosmische Verlauf wird auf diese reinigenden Brände gelenkt - daher der durch das Unbegrenzte eilende Komet.
Die Spannung der Ströme ist sehr groß, und die Wirkung
entspricht den Feuern des Planeten. Die Zentren des Agni Yogi registrieren alle kosmischen Ströme.
405. Die magnetischen Ströme der menschlichen Aura durchdringen die dichtesten Sphären. Gewiss, die Wissenschaft muss diese Ausstrahlungen psychische Energie nennen. In der Tat, man sollte sich diesen Erscheinungen unerschöpflicher Energie anpassen. Spannende Eigenschaften treiben die Psychokörner an und bilden eine dem Streben förderliche Sphäre. Die Beschaffenheit der Ausstrahlungen kann eine gewaltige Spannung erzeugen. Abhängig von der Art, werden die Ströme dieser Ausstrahlungen einer verbindenden Aura gelenkt; diese Energiemacht ist entweder zerstörend oder aufbauend. So wird es möglich sein, aus menschlichen Ausstrahlungen die verschiedensten Energien herauszuholen. Bewusstes Handhaben der Ausstrahlungen der menschlichen Aura wird die Errungenschaft großer feuriger Schaffenskraft bieten.
406. Die Strahlkraft der menschlichen Aura kann eine gewaltige Energie verstärken. Der angetriebene Strom eines Zentrums kann eine verstärkte Energie schmelzen. Wenn daher den Fingern blaues Feuer entströmt, ist es die Schaffenskraft der Ausstrahlungen, die diese Wirkung hervorbringt; so schaffen die Zentren. Die geistigen Sendungen werden von denselben Zentren gespannt. Der Vorgang der Schaffenskraft der Zentren ist so fein, dass er unsichtbar ist. Die Zentren sind natürlich auf vielen Ebenen schöpferisch tätig. Die Schaffenskraft der angetriebenen Strahlkraft strebt in die Sphären der fernen Welten. Schöpferische Ausstrahlungen magnetisieren wahrlich den Raum.
407. Kosmische Schöpferkraft nutzt alle
Lebensimpulse, die lebenswichtigsten Hebel spannend. Von allen Impulsen ist Vereinigung der mächtigste. In ihr ist die gesamte Lebenserscheinung enthalten; durch sie wird die Lebenskombination geschaffen. Warum dann dieses Prinzip im Leben nicht anwenden?! Wenn Vereinigung mit Differentiation kämpft, erfolgt eine gewaltige Explosion. Die Bruchstücke aus dieser Explosion werden oft weit fortgeschleudert, und diese Teile verlieren ihre Kraft gegenseitiger Anziehung. So erzeugt der Mensch, indem er die Kräfte, an die er durch Karma gebunden ist, abwehrt, explosive Kräfte. Das Gesetz baut nur durch Vereinigung auf. Das Naturelement der Anziehung weist die Richtung für alle strebenden Energien. Die Brüder der Menschheit bestimmen den Pfad für alles, was sich durch Evolution behauptet. So erweist sich die Kraft der Anziehung als das Gesetz des Seins!
408. Diese vereinende kosmische Kraft erweist sich als die Kraft der Kosmischen Vernunft.
Richtig habt ihr auf die Sendungen des Geistes hingewiesen. Die Schöpferkraft des Geistes stärkt so viele Beginnen. Sprechen Wir daher von der Schöpferkraft des Geistes, so bezeichnen Wir diese Kraft als Kosmischen Strahl. So verstärkt jede Welle des Geistes die Schwingungen im Raum.
409. Es ist gebräuchlich, der kosmischen Schöpferkraft einen gewissen Anteil am Chaos zuzuschreiben. Die Menschheit bildet sich Vorstellungen, ohne die Eigenart kosmischer Wirkung in Betracht zu ziehen. Wenn aber jede Form solch schöpferische Spannung erfordert, warum greift man dann nicht den Gedanken auf, dass der Magnet die besten kosmischen Impulse herauszieht? In der Tat, der Kosmos wird von den feinsten Energien erbaut. Gleiche Wachsamkeit
hegen Wir, Brüder der Menschheit, im Schaffen besserer Grundlagen. Man wird fragen: "Wie könnt Ihr dann den Aufenthalt finsterer Kräfte in einer zur Reinigung vorgesehenen Stätte dulden?" Wir sagen: "Kosmos straft nicht; Kosmos verstößt nicht; doch in Übereinstimmung mit dem Gesetz beseitigen sich diese Ausgeburten von selbst". Die zur Erneuerung bestimmten Planetenteile leben daher ihr Produkt aus. Der Kosmische Magnet gewährt jedem Teil die Sättigung durch die Ströme - bis an die Grenze der Explosion. Im Kosmos gibt es keine halben Maßnahmen. Darum können scharfsichtige Augen zwischen schwindenden und entstehenden Energien unterscheiden. Eine neue Form kann sich nur durch Spannung bilden. So wollen Wir dem Bestürzten sagen: "Strebe, und schärfe deinen schöpferischen Blick, dann wird dir der Aufbau des Schöpferischen Magneten leicht erkennbar."
410. Wenn ein Land dem Verfall preisgegeben ist, mag diese Erscheinung sich in seinem letzten Aufblühen enthüllen. Dieser Ausstoß trägt zur Beschleunigung des Niedergangs bei. So wirkt der Kosmische Magnet, und die Ströme bekunden die fortschreitende Durchsetzungskraft. Unsere Lichtträger spüren diese Spannung.
411. Das menschliche Bewusstsein wird vom Raumfeuer gelenkt. Da zugegeben wird, dass sogar die Strahlen des Mondes das Wachstum der Pflanzen begünstigen und auf unbelebte Gegenstände einwirken, kann man einen Schritt weitergehen und die Schöpferkraft der Strahlen bestätigen. Sicherlich, die Sonne - der Lebensspender - sättigt das gesamte Universum, doch die Erkenntnis, dass die ausgesandten Strahlen eine bewusste Energie vermitteln, wird die feurigsten Errungenschaften bieten. Der Kosmos fordert in allem einheitliches Streben.
Die Schwingungen der Ströme fühlend, wird die Menschheit die vielfältigen schöpferischen Sendungen der Strahlen entdecken. So bietet der Kosmos seine Schätze dar. Der Beweis dieser Schätze ist unbestritten. Darum sollte von diesem wunderbaren machtvollen Impuls geistiger Gebrauch gemacht werden. Kosmische Schöpfung baut auf den Grundlagen des Geistes auf. Eine Entdeckung ist die harmonische Verschmelzung mit einem kosmischen Strahl. Die Strahlen heterogener Elemente bringen der Menschheit unermessliche Enthüllungen.
412. Würden die Ärzte die kosmischen Schwingungen wahrnehmen, dann könnten sie vieles entdecken, was für das Heilen von Nutzen wäre. So könnte ein Strahl entdeckt werden, der Aufspeicherungen im "Kelch" heben und damit die Trägheit überwinden würde.
413. Das Gesetz der Entstehung gründet auf Selbstbehauptung. Wenn die Eigenschaften des Feuers mit der Anziehung des Kosmischen Magneten zusammenwirken, wird der Raum mit einer neuen Formel bereichert. Ein Mensch, der bemüht ist, seine Eigenschaften zu harmonisieren, arbeitet mit dem Kosmos zusammen. Jeder, der sein geistiges Bildnis schafft, trägt zur Harmonisierung im Kosmos bei. Die räumlichen Ströme werden durch das Prinzip der Verschmelzung gestärkt. Dieses Gesetz lenkt alle kosmischen Kräfte. Der Mensch, der sich auf seinem Lebensweg behauptet, beweist kosmische Mitarbeit. In Selbstaufopferung ruft die Kraft des Raumes; und Selbstaufopferung ist dem Aufbau des Kosmos eigen; gerade Selbstaufopferung führt das Licht des Geistes in die Unbegrenztheit.
414. Die Aspekte der Selbstaufopferung werden von den Menschen so unterschiedlich verstanden, dass
in allem nur das höchste Maß gebraucht werden muss. Wer sich aufopferungsvoll dem Dienen widmet, wird als Mitarbeiter des Lichts bestätigt. Wer dem Kosmischen Feuer dient, opfert sich. Wer der Evolution dient, erweist sich als Träger des Gesetzes. Wer dient, wer sich dem Allgemeinwohl widmet, erweist sich als Mitarbeiter des Kosmos.
Die Schaffenskraft der Zentren wirkt auf alle höheren Erscheinungen der Selbstaufopferung. Sobald die Umwandlung von Feuer ins Leben eingeht, wird man sagen können: "Wahrlich, das Kosmische Gebot ist erfüllt!" Der Kosmos durchdringt alle Leben mit Feuer, und für eine neue Erscheinung sollte man wesensgleiche Energien in sich entwickeln. Diese Wesensgleichheit umfasst alle Welten. Diese Wesensgleichheit umfasst die Mission eines Agni Yogi. Daher sind die Schwingungen, die die Zentren eines Agni Yogi in sich aufnehmen, identisch mit den Feuern des Raumes. So sehe Ich die unsichtbare Schaffenskraft der Zentren. Nach den Leistungen der schöpferischen Feuer kann man die Schaffenskraft des Geistes bestimmen.
415. So werden wir die kosmische Energie als den Atem des Seins bezeichnen. Die das Leben antreibende Kraft ist genauso in jedem Atom eingelagert, wie in jedem Element, in dem der vorbestimmte Impuls seinerseits eine Richtung schafft. Die antreibende Kraft magnetisiert durch ihre Anziehung den sie umgebenden Bereich; die Fortführung der Tat wird sein, in dem Bereich andere Körner hervorzubringen. Diese Sphären füllen den Raum, und die Menschheit hat ihre eigene erwiesene Verbindung mit den Sphären. Der Geist selbst bestimmt seine
Sphäre, und nachdem er in sie eingegangen ist, wirkt er als eine magnetische Kraft. Die kosmischen Sphären und die menschlichen Sphären unterliegen dem Gesetz des Kosmischen Atems.
416. Der Kosmische Atem zwingt die menschliche Schöpferkraft in Richtung der Evolution voranzuschreiten. Dieses Gesetz bewirkt eine rhythmische Folge. Schöpferkraft wird in einem bestimmten Rhythmus gelenkt, doch das abweisende Prinzip kann keine Brücke zu den gesandten Strahlen bauen. Der feurige Geist wird der Schwingungen der Strahlen gewahr. Der feurige Geist eignet sich kosmisches Denken an und den Kosmischen Atem. Feurige Geistwesen stehen Wacht!
417. Der Eindruck von Beben wird natürlich durch die Ströme unterirdischer und überirdischer Feuer ins Leben gerufen. Der ganze Spannungszustand ist kosmischen und planetaren Strömen zuzuschreiben. Jede Erscheinung der Naturelemente bildet ihren Akkord. Ich bitte darum, alle Wahrnehmungen aufzuschreiben; sie sind wichtige Gradmesser. Explosionen folgt Schwere. Das unterirdische Feuer strebt zu den abgekühlten Stellen; daher die Explosionserscheinungen. Verfolgte man die Bewegungsrichtung des Feuers der Zentren, so könnte man die Richtung der kosmischen Feuer wahrnehmen.
418. Die Einwirkung des strebenden Feuers ergibt eine neue Formel für die Erforschung der interplanetaren Sphären. Es wird viel über Leere gesprochen; dieser Begriff wird verwendet, um alle unbegreiflichen Dinge zu bemänteln. Der Raum umfasst ungeheure Weiten unerforschter Sphären. Verdünnung und Verdichtung der Elemente werden nicht durch Leere bestimmt, sondern
durch Anziehungskraft. Da, wo Leben bestätigt wird, kann es keinen Platz für Leere geben. Alle kosmischen Erscheinungen schwingen mit der Anziehungskraft. Wer da glaubt, der unsichtbare Gedanke entschwinde ins Leere, irrt gewaltig. Alles, was sein eigenes Potential besitzt, verfügt über unbegrenzte Möglichkeiten.
419. Unsichtbare Gedanken durchdringen den Raum und werden von verschiedenen Sphären angezogen, die sie mit Energien sättigen. In der Befruchtungskraft durch Denken ist das "Göttliche Feuer" der Alten enthalten. Der Schlüssel der bewiesenen Befruchtung durch Energie wurde als die Erscheinung des Kosmischen Sakraments gegeben. Wahrlich, der Gedanke durchdringt das ganze Sein. Die Schöpferkraft des Geistes entspricht der Befruchtung. Es heißt, dass die Erscheinung des Seins keinen Anfang hat, aber dass die den Kosmos umfassende, sich machtvoll ergießende Flamme durch das Bewusstsein lebt.
420. Das Bewusstsein, welches das Geisteskorn umhüllt, sättigt es mit der sich behauptenden Kraft Kosmischen Feuers. Das gezielte Streben des Geisteskorns bestimmt den Aufbau des sich offenbarenden Feuers. Das sich im Potential des Geisteskorns äußernde Naturelement überträgt dem Bewusstsein die Richtung. Das den Geist schichtweise umgebende strebende Feuer verleiht ihm die Kraft, in verschiedene Sphären einzudringen. Diese feinen Schichten ermöglichen dem Potential des Geistes, sein Streben zu äußern. Die dichteren Schichten halten das Potential weitgehend zurück. Die Eigenschaften der angehäuften Schichten zeigen einen langsamen oder raschen Fortschritt in Richtung Evolution. Die Schöpferkraft des Geistes wird durch sein Potential und die Feuerschicht gemessen.
Die feurige Umwandlung wird mit den Ausstrahlungen des Raumes gesättigt; und die jedem kosmischen Korn innewohnende Geisteskraft zieht alle Energien an. Jeder Kosmische Atemzug wird durch das Bewusstsein unbegrenzt gespannt.
421. Das geistige Potential Unserer Brüder beinhaltet dem Kosmos identische Energien. Wenn Wir in Richtung Evolution streben, kann man sagen, dass die Kosmischen Ströme wesensgleiche Ströme zuführen. Das Raumfeuer lebt durch den gleichen Impuls. In der Tat, sprechen Wir von Brüdern, so schließen Wir Schwestern genauso mit ein. Die Uranfänge werden als Gleichgewicht im Kosmos bestätigt. Wer das Prinzip des Gleichgewichts leugnet, bejaht Ungleichheit. Kosmische Schöpferkraft benötigt die Geistbefruchtung des einen Ursprungs durch den anderen. So sind die Uranfänge im Kosmos zu gegenseitiger Schöpfung geschaffen. Die Erscheinung einander bedingender Schöpfung wird als Symbol des Seins bestätigt.
422. Das Wahrnehmen des Erbebens des Bodens sowie der Wolkenbewegung sollte vermerkt werden. Feine Wahrnehmungsfähigkeit ist dem geläuterten Träger des ""Kelches"" eigen. Durch Assimilation feiner Feuer werden Erscheinungen höherer Sphären zugänglich.
423. Die planetare Spannung gestattet nur das Durchdringen jener Ströme, die mit der die Erde umgebenden Atmosphäre übereinstimmen. Die in der Umgebung der Erde vorhandenen Ströme behindern die Sendungen aus dem Raum; so verschlingen die Sphären die wesentlichste Kraft. Die Anziehung dieser Sphären beruht auf ihrer Substanz. Wie Stürme und
Wolken entstehen diese räumlichen Flecken. Die Ausstrahlungen der Sphären sind das Ergebnis menschlicher Ausgeburten; die Ströme dieser Brut erzeugen ihre eigenen Formen, und die Menschheit kann es nicht fassen, woraus die irdische Züchtigung hervorgeht. Das Gesetz der Sphären ist unabänderlich; Schöpfertum offenbart sich nur durch den höchsten Impuls. So ist für die niedere Sphäre die Anziehung der höheren Sphäre unerreichbar. Die Energien, die sich mit dem über feine Energien verfügenden Geist verbinden können, werden der Menschheit die Macht des Feuers verleihen. Wer die Synthese besitzt, wird für den Planeten feine Energien entwickeln. Die kosmischen Strahlen, die der Menschheit den Beweis des Feuers liefern, sind auf die Tat gerichtet. So schafft der Raum unbegrenzt!
424. In der Tat, das Gefäß, das die feinsten Energien in sich aufnimmt, unterscheidet sich wesentlich von den gewohnten Erscheinungen, doch die Menschen sehen sich veranlasst, das Maß ihrer eigenen Urteilskraft anzulegen. Die feine Wahrnehmungsfähigkeit des Gehörs bestätigt die Verbindung dieses Zentrums mit dem Raumfeuer. Die feine Wahrnehmungsfähigkeit des Auges ist die Verbindung mit dem Raumfeuer. Die feine Wahrnehmungsfähigkeit aller Zentren ist die Verbindung mit dem Raumfeuer. Jede Erscheinung des Raumfeuers kann alle Schwingungen der Zentren erwidern. Kosmische Schöpferkraft birgt Hilfe für die Menschheit in sich. Jede Übereinstimmung bestätigt eine neue Stufe für die Menschheit. Daher sind die für die Menschheit Hilfe bringenden Zentren eines Agni Yogi angespannt. Wenn ein Agni Yogi das Beben der Erde fühlt, bedeutet dies, dass der Bewegungsvorgang des Feuers verfolgt werden kann.
Bei Verschiebung des unterirdischen Feuers sind die überirdischen Ströme
sehr schwer, und der feinfühlige Organismus empfindet Spannung und Wehmut sowie Bestätigung einer feurigen Erscheinung. Daher sind die Feuerverschiebungen so schwer. Denket daran!
425. Es kann gesagt werden, dass der Kosmos sich in einer fortwährenden feurigen Umwandlung befindet. Das Gesetz und die Bewegung werden durch gegenseitige Anziehung bestimmt. Jede vom strebenden Korn angezogene Energie ruft eine Wirkung hervor. Diese Wirkungen umhüllen den ganzen Planeten. Zweifellos steht das entdeckte Gesetz der Elektrizität mit dem Raumfeuer in Zusammenhang. In der Tat, alle Erscheinungen kosmischer Mitteilungen, weithin im Raum, sind dem menschlichen Verstehen zugänglich. Wissen ist so relativ, dass sich die Menschheit das kosmische Verstehen mit einer universellen Schau aneignen muss. Die Schöpferkraft feuriger Umwandlung beruht auf dem Streben des Feuers nach größerer Wirksamkeit. Diese kosmischen Körner werden vom Magneten der Form stark angezogen. Der Raum ist überfüllt von diesen Körnern.
426. Der Schöpferkraft entfachende Funke ist im Geisteskorn selbst eingelagert. Das Wirken kosmischer Schöpferkraft gründet auf diesem Prinzip. Das beschränkte menschliche Denken lenkt den Menschen in die vom vorbestimmten Pfad abgesonderten Sphären. Im Altertum war die Verbindung mit dem Raumfeuer bekannt, und das neues Leben bestätigende Hinscheiden wurde verehrt. Dieses Gesetz der Verbindung mit dem Raumfeuer sowie des Prinzips des Energieaustausches umfasst das ganze Wesen des Seins. Beobachtet man feinfühlig die Energieerscheinungen, so kann man bemerken, welche Impulse
die Energien aktivieren. So wie in einer chemischen Reaktion die Energieeigenschaften unterschiedlich sind, so müssen auch die Eigenschaften des geistigen Impulses daraufhin beobachtet werden. Der Impuls bei Kindern kann die besten Hinweise liefern. Man kann den Impuls zu einer Reaktion lenken und damit ein neues Verhalten einleiten. Man kann beobachten, dass ein Kind, dem solch ein Impuls verloren gegangen ist, für seinen Geist neue Energie anwenden wird. Im großen Laboratorium des Kosmos können alle ungleichartigen Elemente Verwendung finden. Doch die Menschheit hat ihre Möglichkeiten so weitgehend eingebüßt, dass es unmöglich ist, diese Wechselbeziehung ohne Explosion zu beitätigen.
427. Der Kosmos wird aufgrund von Wechselbeziehungen erhalten. Die Anziehungskraft wirkt gleichermaßen wie die Kohäsionskraft. Allein aufgrund der Anziehungserscheinung setzt sich das große Gesetz durch. Wie materielle Körper durch die Anziehungskraft wirken, so besteht auch die ganze geistige Welt durch dasselbe Gesetz. Allein dadurch wird Leben mit schöpferischem Impuls erfüllt. Der kosmische Ausgleich entspricht dem Ausgleich einer fortgesetzten Kette. Richtig habt ihr über die Hierarchie gesprochen. In der Tat, die Lebensspirale gestaltet sich allein nach diesem Prinzip. Gleicherweise offenbart sich die Schöpferkraft des Lehrers in ewiger Bewegung, daher muss der Schüler von dieser Schaffenskraft des Lehrers erfüllt sein. Der Schüler, der seine Errungenschaften aufzählt, verbannt sich daher selbst hinter die Grenzen der Wahrheit. Daher sage Ich, es gibt nur einen Schild - Hierarchie. Der Schüler, der seinen weichen Lehnstuhl höher einschätzt als den Thron des Guru, sollte wirklich an die Gebende Hand denken. Es schmerzt Mich, wenn ein geltungsbedürftiger Schüler anmaßend handelt. Wir betrachten
Überheblichkeit dem Guru gegenüber als das Höchstmaß an Eigendünkel. Mögen daher die Schüler dies auf allen Wegen bedenken!
428. Das Raumfeuer entfacht die Erscheinungen vorantreibender Energien. Die Manifestation räumlicher Fackeln kann im gesamten Kosmos angetroffen werden. Das menschliche Bewusstsein wird von den Fackeln des Raumfeuers entfacht. Jeder Geist mit feurigem Potential ist solch eine Fackel. Die feurigste Fackel lenkt die Menschheit zur Aneignung der Bestätigung des geistigen Feuers. Die Schöpferkraft dieser Fackeln stärkt das Denken in räumlichem Ausmaß. Das Feuer des Raumes, das das Universum erfüllt, bewirkt die Energieerscheinungen als Evolution. Die Fackel des Geistbewusstseins bietet ihre gespannte Spirale der Menschheit. Entlang der Spirale bewegt sich das bestätigte Leben. Die Fackel, die die Denkspirale bildet, ruft wahrlich zum Raumfeuer. So sagen Wir den Strebenden: "Seid Fackeln!"
429. Wie unheilvoll ist die neue Zeit, wie schön ist die neue Zeit! Die Reinigung des Raumes wird durch die feurige Fackel verstärkt. Die strebenden Fackeln des Agni Yogi erfüllen den Raum, und die Wirkung des bestätigten Verschiebens des Kosmischen Magneten wird fühlbar. Beim Sammelprozess einer neuen Rasse und bei der Gründung einer Neuen Ära werden die bestätigten Reinigungserscheinungen von Explosion begleitet. Nur die Kenntnis des Raumfeuers wird der Menschheit das Verstehen des Wesens vermitteln. So wird das kosmische Leben aufgebaut. Sobald daher der Geist des Volkes mit Feuer gesättigt wird, ist Reinigung unvermeidlich. Der Agni Yogi schafft
wie eine feurige Fackel und treibt das Bewusstsein voran. Ohne diese Feuer ist es unmöglich, das Bewusstsein zu heben. Das bezeuge Ich. Ja, ja, ja!
Die Zeit der Endabrechnung naht. Die Verschiebung schreitet voran; daher erbebt der Planet. Der feinfühlige Organismus des Agni Yogi spürt es. Der feinfühlige Organismus des Agni Yogi kennt diese wunderbare Stufe. Da die unheilvolle Zeit vom Magneten gelenkt wird, kann man sagen, dass das reine Feuer die Formen verwandelt. So bezeuge Ich es!
430. Auf dem evolutionären Pfad streben Energien dem Vervollkommungsprozess zu. Die dem Evolutions-Impuls unterliegenden Erscheinungsformen verschmelzen im Raum. Diesem Impuls liegt ein bewusster Prozess zugrunde. Die Schöpferkraft des Kosmischen Magneten schreitet auf dem Weg des bewussten Vervollkommnens voran. Nur mittels des höheren Prozesses vermag man der kosmischen Schöpferkraft zu nahen. Wie ist es dann möglich, den Fortschritt durch Vervollkommnung nicht anzunehmen? Gewahrt der Geist einen unbegrenzten Pfad, dann sollte jede Bewegung Streben atmen.
431. Das einseitige Verstehen des Menschen führt ihn in einen verschlossenen Kreis, aus dem es keinen Ausweg gibt. Indem er versäumte, die bestätigte Wahrheit anzunehmen, beraubte sich der Mensch des Pfades der Selbstvervollkommnung. Wenn daher die Zerstörung naht, gibt es keinen Ausweg aus dem verschlossenen Kreis. Der evolvierende Geist gelangt daher unausweichlich zum Streben nach der Erscheinung des Feuers. Daher bilden jene, die von der Wahrheit Unserer Lehre erfüllt sind, die Bestätigung der feurigen Evolution.
Somit sättigen die Feuerträger die Evolution mit Schöpferkraft. Daher ist die Behauptung des Feuers der Zentren Unsere Erscheinung. Wenn Wir daher sagen, dass alles, was von Uns bestätigt wird, höchste Bestimmung ist, so bedeutet dies, dass der Kosmische Magnet so seinen Willen kundtut. Lasst uns daran denken! Es ist schwer, doch wunderbar!
432. Im Kosmos lebt ein strebendes Zentrum nach dem Prinzip der Hierarchie. Der Kosmos wirkt durch Anziehung zu einem bestätigten Kraftzentrum. So wird in jedem Akt der Hierarchie das kosmische Korn, das durch die Erkenntnis des herrschenden Prinzips aufsteigt, durch die Fähigkeit des Strebens bewiesen. Kosmische Schöpferkraft sammelt übereinstimmende Energien. Dieses Prinzip ist so unbestritten, dass es sich als die Qualität erweist, die man Notwendigkeit nennt. Diese Notwendigkeit behauptet sich tatsächlich als das Prinzip der Hierarchie. Das gesamte Universum ist von diesem Prinzip durchdrungen. Jener Geist, der alle kosmischen Erscheinungen auf dem Planeten durchdringt, wird wahrlich von der Höchsten Vernunft bestätigt. Daher kann der Mensch - als Teil des Kosmos - sich nicht von diesem Prinzip absondern. Da kosmische Schöpferkraft von der Vernunft erfüllt ist, behauptet sich jede Erscheinung des Unbegrenzten durch das gleiche Prinzip.
433. Nach diesem Prinzip offenbaren sich die Kosmischen Bestrebungen. Nachdem auch Unsere Brüder der Menschheit sich dem Wirken der kosmischen Schöpferkraft einordnen, wird das Einheitsprinzip bestätigt. Die Eigenschaft intensiven Feuers birgt die Eigenschaft der Vereinigung in sich. Der eingelagerte Impuls des Strebens lenkt das Atom zur Vollendung.
Der Vereinigung mit der Höheren Vernunft folgt kosmische Verschmelzung. Die Krone des Seins vereint das zu ihr Gehörende. Die Höchste Vernunft vereint das von ihr Offenbarte. Der Kosmische Magnet verschmilzt das von ihm Gesammelte. So triumphiert die Schönheit des Seins!
434. Kosmische Vereinigung wird durch das Raumfeuer gespannt. Die Verschmelzung der Funken wird vom Kosmischen Magneten beschleunigt. In jedem Atom leben Feurige Körner, und in diesen Körnern ist die Kohäsionskraft eingelagert. Wenn die verstärkte Kraft des schöpferischen Magneten schafft, verschmilzt das Feuer des Korns mit der Antriebskraft des Magneten. Das offenbarte Feuer haucht jedem Atom den Lebensimpuls ein. Die Schöpferkraft des Geistes wird durch das Auftreten des Feuers gespannt. Geistiges Schaffen des Gedankens auf Entfernung gleicht dem Wirken der Schöpferkraft des Raumfeuers. Empfang und Sendung unterliegen dem gleichen Gesetz. Die Tätigkeit des Feuers ist in der Antriebskraft des Magneten enthalten. Daher reflektiert der Magnet des Geistes alle kosmischen Erscheinungen. Diese potentiellen Kräfte werden von der Vernunft als die Lebenskraft bestimmt. Der Magnet des Geistes verbindet alle Lebensimpulse. In der Tat, auch physisch verschmilzt der Magnet des Geistes Materie. Gewiss, die Schatzkammer des Geistes ist der Kelch, und diese Schatzkammer bewahrt auch Materie, denn sie birgt den mächtigen Impuls heiligen Feuers. So entströmt dem Korn des Raumfeuers eine weise Kraft. So stärkt das Geisteskorn das Streben zu den höheren Sphären.
435. Der Magnet des Geistes, dieser antreibende
Aggregator der Lebensenergien, wird durch das Auftreten der kosmischen Energie genährt. Die Aufspeicherungen im "Kelch" sammeln sich um das Geisteskorn und hüllen es in ihre Farben. Das gewaltige Streben des Geisteskorns entspricht der feurigen Antriebskraft. So ist der geistige Magnet eines Agni Yogi der schöpferische Säer der bestätigten Feuer. Wahrlich, der Säer kosmischen Feuers in das Bewusstsein der Menschen ist ein wahrer Kosmischer Mitarbeiter. Die Menschheit wird die Feuerträger anerkennen!
436. Die Realität wird bestimmt durch den Grad der Intensität. Wenn das Streben der Energien sich um das Korn sammelt, schafft Wirklichkeit. Mit Bezug auf Illusion ist dieses Gesetz in Vergessenheit geraten. In Wirklichkeit verschlingt Licht Finsternis. Die Verschmelzung der Energien wird in Wirklichkeit vollendet. Wenn kosmische Schöpferkraft Wirklichkeit intensiviert, wird die ganze Anziehungskraft angewendet. Wirklichkeit ist von magnetischen Strömen erfüllt. Das Vorhandensein von Streben bewirkt einen mächtigen Zustrom von Anziehungskraft. Nur diese Prozesse verleihen der Lebenserscheinung Aufschwung. Beständiges Streben in eine höhere Sphäre verursacht die Spannung der Wirklichkeit. Die unveräußerliche Anziehungskraft des Kosmischen Magneten hält die Menschheit auf ihrem Evolutionspfad. Die zahllosen Ströme der Wirklichkeit werden durch das Gesetz der Unbegrenztheit bewiesen.
437. Nur ein geringer Teil der Wirklichkeit wird von der Menschheit anerkannt. Das Kosmische Auge spannt sich im Blick auf die Wirklichkeit. Die Menschheit verharrt in einer eng begrenzten Wirklichkeit; nach menschlichem Begriff beschränkt sich
die Wirklichkeit auf das Sichtbare. Der Raum bezeugt die Wechselbeziehung von Vorgängen und Wirkungen. Sei auch ein Vorgang auf die unsichtbaren Sphären beschränkt, so schafft er nichtsdestoweniger Wirklichkeit. Dem Gesetz feuriger Umwandlung kommt die gleiche feurige Schaffenskraft zu. Daher schaffen die Zentren unsichtbar. Diese psychoschöpferische Wirklichkeit stärkt sämtliche Lebenstätigkeiten. Daher erfüllen die Geistes- und Gedankensendungen durch die feurigen Zentren den Raum.
438. Die auf das Errichten einer neuen Stufe gelenkte Evolution wird in der Verkündung des Feuers bestätigt. Der Planet entledigt sich aller überlebten Energien. Die den Raum umgebenden Behinderungen können nur durch die feinen Energien beseitigt werden. Die den Energien Leben verleihende Kraft empfängt zur erneuten Behauptung jene Energien, die sie umwandeln müssen. So werden die kosmischen Energien geboren und verschoben. Ebenso verhält es sich mit dem menschlichen Geist. Die Menschheit eliminiert ihre überlebten Energien. Wenn daher der Kampf seinen Höhepunkt erreicht, trägt der Raum die alten Reste davon und bestätigt die Neue Wahrheit. So werden die kosmischen Zyklen festgesetzt. Die Erfüllung der bestimmten Fristen ergibt sich aus dieser Erneuerung, und der Rhythmus der Zyklen wird durch die Durchsetzung dieser Veränderungen geschaffen. Das Gesetz der Unbegrenztheit ersetzt das eine durch das andere.
439. Alles Überlebte unterliegt dem Gesetz des Austausches. Alles, was nicht vorwärtsschreitet, unterliegt dem Gesetz des Austausches. Die kosmische Schöpferkraft sorgt so gebieterisch für die Nutzung der Energien, dass sie unverzüglich eines durch das andere ersetzt.
In jeder Lebenserscheinung kann man den gleichen Austausch beobachten. Wenn der Geist nicht von seinen Aufspeicherungen beherrscht wird, schafft er unter der Spannung seines Karma und des schöpferischen Impulses. Alle nicht ausgelebten Aufspeicherungen überantworten den Geist dem Feuer eines langwierigen Prozesses. Der Geist, der seine Anhäufungen bereitwillig austauscht, wird zum Gefäß des Feuers. Die verfeinerte Aneignung der Umwandlung verleiht das Wissen um den Austausch. Der Strahl des Agni Yogi weist die Richtung des Strebens.
440. Der kosmische Puls lenkt alle Lebenserscheinungen. Das Versäumnis, sich dem Rhythmus dieses Pulsierens anzuschließen, wirkt wie eine Ablenkung vom Streben. Die kosmische Pulsation regelt sowohl die Erzeugung der Energien als auch ihr Verschieben. Die kosmische Pulsation lenkt die Völkerschicksale und beschleunigt das Schicksal des Planeten. Die kosmische Pulsation bestimmt den Pfad der Evolution und die Fristen der Verschiebungen. Eine magnetisierte Spirale macht sich in Strömen Kosmischen Feuers bemerkbar. Das Auftreten von Unausgeglichenheit ist auf die Wirkung des Raumfeuers zurückzuführen. Trifft die Spirale in ihrer Bewegung auf eine Gegenwirkung, dann wird die kosmische Pulsation gestört. Wie sehr stört die Menschheit auf ihrem vermeintlichen Weg zur Evolution, der keinen wahren Fortschritt bedeutet, die kosmische Pulsation. Die kosmische Pulsation schafft wie eine gespannte Spirale - die Menschheit schafft wie eine platte Spirale. Kann man dann einen Fortschritt in Richtung Evolution erwarten, wenn eine so große Verschiedenheit dieser Erscheinungen besteht! Nur der mit den Ausstrahlungen reinen Feuers gesättigte Gedanke lässt
eine gespannte Spirale entstehen. Der Gedanke ist das Korn des Geistes und der Tat. Die Arbeit, die sich mit dem Kosmischen Pulsieren erweitert, erweist sich als Fortschritt in Richtung Evolution.
441. Das kosmische Pulsieren, das vom Herzen gefühlt wird,