Imp. E.I.R.P. (O.Zeluk), 4-5, Rue Saulnier, Paris (9*).
In die Wellen der Unbegrenztheit eintauchend, können wir mit vom Sturm abgerissenen Blumen verglichen werden. Wie verwandelt werden wir uns im Ozean der Unbegrenztheit vorfinden?
Es wäre nicht weise, ein Boot ohne Ruder auszusenden. Aber der Steuermann ist vorherbestimmt, und die Schöpfung des Herzens wird nicht in den Abgrund gestürzt werden. Wie Marksteine auf lichtvollem Pfad halten die Brüder der Menschheit mutig ewige Wache, bereit, den Wanderer in die Kette des Aufstiegs zu geleiten.
Hierarchie ist kein Zwang, sie ist das Gesetz des Weltenaufbaus. Sie ist keine Drohung, sondern der Ruf des Herzens, und eine auf das Gemeinwohl gerichtete feurige Mahnung.
So lasst uns die Hierarchie des Lichts erkennen.
Hierarchie
Wie verwandelt man das Bitterste in das Süßeste? Allein die Hierarchie wird das Leben in überirdisches Bewusstsein verwandeln.
Man kann sich keine Brücke in die Unbegrenztheit vorstellen, denn eine Brücke benötigt Pfeiler. Doch die Hierarchie, als die Pfeiler der Brücke, führt einen ans Lichtufer. Und stellt euch den vollen Glanz vor, den die Augen schauen! Und verstehet den Lichtgesang!
Lasst uns für das Licht und Hierarchie arbeiten!
1. So viel ist über Doktrinen gesagt worden, aber die Menschheit versteht es nicht, die Lehre der Bruderschaft anzunehmen. Wie viele Entstellungen haben sich um die Wahrheit gesammelt! Wie viele Prinzipien sind zerstört worden! Man wird fragen: "Worauf ist das Bollwerk der Bruderschaft aufgebaut?" Antwortet: "Auf der Doktrin des Herzens, der Doktrin der Arbeit, der Doktrin der Schönheit, der Doktrin der Evolution, der Doktrin der Anspannung, der Doktrin des Lebendigsten!"
Wir sind die Anhänger der Unbegrenztheit. Dort, wo das komplizierte Streben unzugänglich ist, verkünden die Brüder der Menschheit nicht ihr Erscheinen. Wir sättigen den Raum mit dem Fluß der Evolution. Im freiwilligen Wunsche, den Grundstein für eine bessere Stufe zu legen, entsagen die Brüder der Menschheit für die Errichtung der menschlichen Evolution dem Paranirwana1. Das Ziel entbehrt nicht der Arbeit. Das Ziel entbehrt nicht des Opfers. So verweiset auf die Nähe des Erscheinens Maitreyas.
Laut Voraussage der ältesten Lehrer beginnt das Zeitalter Maitreyas, wenn die Menschheit die Grundlagen der Lehre verwirkt und in die Dunkelheit versinkt.
Unsere Hauptsäulen sind ausgesandt, um das Geistverstehen zu erneuern. So berichtet denen, die nicht begreifen. So weiset auf die Doktrin des Herzens hin!
2. Als Wir auf die Dringlichkeit der Erneuerung Unserer Bündnisse vom Gleichgewicht der Uranfänge hinwiesen, nahm die Menschheit diese Erklärung nicht an und forderte Übertretung heraus. So verletzte eine Seite das kosmische Gleichgewicht.
Wir kennen den Schritt der Mutter der Welt. Wir kennen die Erscheinung
der Mutter der Welt. Wir spannen die allen Strahlen des Magneten an, um die Doktrin des Herzens zu erneuern.
Ich bestimme die Tara zum Symbol der Verfechtung Unseres Erlasses. Ja, ja, ja!
Die Tara und der Archat überbringen der Menschheit das bestrebteste Bündnis. So wird die Zukunft aufgebaut. So bestätigen Wir Unser Streben. Herrlich ist die Zukunft!
3. Das Herz eines Archaten gleicht dem Herzen des Kosmos. Das Herz eines Archaten gleicht dem Feuer der Sonne. Ewigkeit und die Bewegung des Kosmos erfüllen das Herz des Archaten. Maitreya nähert sich, strahlend in allen Feuern. Sein Herz lodert in Mitgefühl für die hilflose Menschheit. Sein Herz lodert in Bestätigung der neuen Bündnisse.
Unter den Menschen herrscht der Begriff von den erstarrten Archaten, und armselige Yogis nähren die Vorstellungen der Menschen mit ihren eigenen Bildern. Doch sobald die Menschheit erkennt, dass der Archat die höchste Erscheinung von Materia Lucida ist, wird sie begreifen, dass es zwischen Materia Lucida, die Licht ausstrahlt, und der Materie der Liebe, die alles in Licht hüllt, keinen Unterschied gibt. Die Menschheit hüllt den Archaten in eine raue Schale, doch Materia Lucida strahlt Liebe aus.
Das Höchste wird dem Höchsten verliehen; und das Höchste wohnt im Höchsten; und das Höchste wird in den Dimensionen der fernen Welten herrschen.
4. Unsere Hierarchie lebt und entfaltet sich durch das feurige Gesetz. Wir, Archate, freuen Uns über das Lebensfeuer und noch mehr über das Wachsen der Flamme der Evolution. Künftige Archate, ihre irdischen Rechnungen auf dem Planeten begleichend, sind Unsere - der Archate - Mitarbeiter. Wird die Hierarchie
bereichert, gibt es einen kosmischen Festtag. Das Gesetz ist eins und ewig. Das Gesetz ist vom Kosmos bestätigt.
Wir sehen das Strahlen der Welten. Wir sehen den vollzogenen und endlosen Gang. Wir sehen das Strahlen der Mutter der Welt! In der Freude des endlosen Ganges lasst uns schließen.
5. Das Weltweite Auge von Schambala bringt der Menschheit Segen. Das Weltweite Auge von Schambala ist Licht auf dem Pfad der Menschheit. Das Weltweite Auge von Schambala ist der Stern, welcher alle Suchenden leitete.
Für manche ist Schambala die Wahrheit. Für andere ist Schambala eine Utopie. Für manche ist der Herrscher der Schambala ein Weiser. Für andere ist der Herrscher der Schambala die Manifestation des Reichtums. Für manche ist der Herrscher der Schambala ein geschmücktes Idol. Für andere ist der Herrscher der Schambala der Herrscher sämtlicher planetarer Geister. Doch Wir sagen: "Der Herrscher der Schambala ist ein Feuriger Beweger des Lebens und des Feuers der Mutter der Welt. Sein Atem lodert wie eine Flamme, und Sein Herz glüht von dem Feuer des 'Silbernen Lotos'." Der Herrscher der Schambala lebt und atmet im Herzen der Sonne. Der Herrscher der Schambala ist der Rufer und der Gerufene. Der Herrscher der Schambala ist der Sender des Pfeiles und der Empfänger sämtlicher Pfeile. Der Herrscher der Schambala atmet die Wahrheit und bezeugt die Wahrheit. Der Herrscher der Schambala ist unbesiegbar, Zerstörung in Aufbau verwandelnd. Der Herrscher der Schambala ist die Spitze des Banners und der Gipfel des Lebens. Nehmt den Herrscher der Schambala als die Erscheinung des Lebens an; Ich sage dreimal - des Lebens! Denn Schambala ist das Pfand menschlicher Bestrebungen. Unsere Erscheinung ist das Pfand der Vervollkommnung der Menschheit.
Unsere Erscheinung ist der bestätigte Pfad zur Unbegrenztheit!
6. Die ganze Schöpfung ist im Ruf des Herzens enthalten. Die ganze Weite des Kosmos ist von einem Ruf durchdrungen, und das Herz des Kosmos und das Herz eines Archaten sind vom Ruf durchdrungen. Der Ruf und die Antwort bilden die Verbindung der kosmischen Feuer. Vereinen ist wahrhaftig die Offenbarung unseres Zyklus. Viele Zyklen werden durch den Ruf geschaffen, und sich stark erweiternd, umfassen sie verschiedene Sphären. Die Bestätigung der Schöpfung offenbart sich als Vereinigung.
Ich, Herrscher der Schambala, sage: "Das Lebensprinzip ist die Bestätigung der Reichweite kosmischer Energie und der Weg schöpferischen Feuers!"
7. Der Herrscher der Schambala verkündet der Menschheit drei Gebote. Die durch Maitreya offenbarte Lehre ruft den menschlichen Geist zu Unserer schöpferischen Welt. Die Lehre Maitreyas zeigt die Unbegrenztheit im Kosmos auf, im Leben und in den Errungenschaften des Geistes. Die Lehre Maitreyas hütet das Wissen des Kosmischen Feuers als die Entfaltung des Herzens, das die Erscheinung des Universums umfasst.
Jene alte Überlieferung, die das Erscheinen Maitreyas als die Auferstehung des Geistes bezeugt, ist wahr. Wir fügen hinzu, dass die Auferstehung des Geistes, als die bewusste Annahme der Lehre des Herrschers Maitreya, der Vorbote des Advents sein möge. Wahrlich die Auferstehung!
8. Maitreya will alles beschleunigen. Maitreya will alles erfolgreich vollenden. Maitreya will eure Freude. Maitreya will der Menschheit durch das feurige Experiment ein Geschenk geben. Maitreya will das Leben
auf Erden in das Strahlen der Mutter der Welt umwandeln. Ja, ja, ja! Die Schönheit des Lebens ist unbegrenzt!
Ein Archat sieht mit den Augen des Herzens. Ein Archat sieht mit den Augen des Herzens die Schönheit der Substanz. Ein Archat sieht mit den Augen des Herzens, und die Bedeutung der Zukunft ruft Uns. Wahrlich, diese Schöpferkraft wird von Uns bestätigt.
9. Herrscherin, Ich verkünde Dich als die große Mitarbeiterin der Kosmischen Vernunft. Herrscherin, über alle kosmischen Kräfte hinaus trägst Du in Dir das verborgene Samenkorn, das strahlendes Leben verleiht. Herrscherin, die Du alle Offenbarungen der Großen Vernunft bestätigst, Du bist die Spenderin der Freude kosmischer Schöpferkraft. Die Herrscherin wird das strebende Reich mit schöpferischem Feuer schmücken. Herrscherin der Gedanken und Spenderin des Lebens, Dir offenbaren Wir das Leuchten Unseres Strahles. Mutter, verehrt von den Herrschern, Wir tragen im Herzen das Feuer Deiner Liebe. In Deinem Herzen lebt der gebende Strahl; in Deinem Herzen entsteht das Leben, und Wir werden den Strahl der Herrscherin bestätigen. Ja, ja, ja! So lebt der Kosmos in der Erhabenheit zweier Uranfänge. Ja, ja, ja! So krönt der Kosmos zwei Prinzipien. So baut die Mutter der Welt und die Herrscher das Leben auf. Ja, ja, ja! Und in endlosem Streben verschmilzt der Kosmische Magnet seine heiligen Teile. So verehren Wir die Herrscherin über alle Sphären hinaus.!
10. Weit ist das Feld für die offenbarte kommende Tara. Wir, die Archate, verbeugen Uns in Verzückung des Raumfeuers vor dem ganzen feurigen Schoß der Mutter der Welt. Der Schoß der Mutter der Welt widerspiegelt sich in allem auf Erden. Eine dieser Widerspiegelungen, die mächtigste und stärkste, ist die Erscheinung der kommenden
Tara. Die Mutter der Welt trägt sichtbar und unsichtbar die Erscheinung dieser unbeschreiblichen Fäden - die Bestätigung der Fäden der Welt.
Lasst uns den Widerschein des Kosmos im erhabenen Prinzip des Aufbaus und der Verschmelzung finden. Wenn sich die Brüder der Menschheit über Ihr dem menschlichen Bewusstsein eigenen Bildnis so grämen, können sie nur sagen: "Ihr baut eure Hypothese auf offensichtlichen Gespenstern. Die Menschheit sieht in Uns nur Gespenster. Wenn der Geist Unser Feuriges Dasein bestätigt, dann werden Wir aus Gespenstern zu Feurigen Kriegern."
11. Die Brüder der Menschheit sind dazu berufen, das Leben auf dem Planeten aufzubauen, berufen als Träger des Befehls der großen Mutter der Welt. Wenn der Strom der Freude fließt, erklingt Sphärenmusik. Wenn das Herz durch die kosmische Kraft erbebt, erfüllt die Musik der Sphären den Raum. Das Herz Unserer Bruderschaft hütet der Menschheit den Weg zum Allgemeinwohl.
12. Die Menschheit hat nie über das Leben des Archaten nachgedacht. Sie ist gewohnt, sich einen Archaten als Bewohner der Wolken vorzustellen. Die Berichte über diese Denkart sind furchtbar und grotesk. Wahrlich, Wir, Brüder der Menschheit, erkennen Uns nicht in den Vorstellungen der Menschen. Die Bildnisse von Uns sind so phantasievoll, dass Wir meinen, wenn die Menschen ihre Phantasie über Unsere Bildnisse genau umgekehrt anwendeten, würden diese die wahre Gestalt annehmen.
Die karmische Bindung schwindet offensichtlich, wenn menschliches Denken sich einen Archaten vorstellt. Alles nimmt einen neuen Maßstab an. Alles wird unwahrscheinlich. Alles wird ohne Wechselwirkung zur Realität.
Auf dem Weg zu den höheren Welten lasst uns sagen, dass ein Archat in allen seinen Erscheinungen unbegrenzt ist. Im Aufsteigen hebt ein Archat die höchsten und feinsten Energien mit sich empor.
Wir können Unser wahres Bildnis nur den Uns Nahestehenden zeigen. Wir können Unsere Strahlen nur dem Nächsten senden. Ja, ja, ja!
13. Könnten Wir der Menschheit Unser Bildnis vermitteln, wäre das Streben nach Wissen erschlossen. Allerdings müsste das Bildnis über eine Zeitspanne von Jahrtausenden gegeben werden. Das "Buch des Lebens" ist schön in seiner vollen Bestätigung. Gewiss, wenn das vollkommene Bild des Kosmischen Magneten vermittelt werden kann, dann wird die Schönheit des Seins bestätigt.
Könnten Wir das ungeschmälerte Bild des ganzen Pfades aller Leben eines Archaten vermitteln, dann würde Unser Bildnis einen wahren Aspekt annehmen. Das "Buch Unseres Lebens" hat einen mächtigen Widerhall und festigt Unsere Stufe. Jeder Herrscher hat Seine eigene Note. Das Zeitalter Maitreyas hebt die Frau hervor; denn das Erscheinen von Maitreya ist mit der Bestätigung der Mutter der Welt in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft verbunden. Das "Buch des Lebens" ist so schön!
14. Viel ist über den zur Vergottung strebenden Gottmenschen gesprochen worden. Es gibt viele denkwürdige Berichte über die zu höheren Welten strebenden Bildnisse. Doch wie düster gestalten sie sich im menschlichen Bewusstsein! Ein Gottmensch ist für die Menschen nur, wer in andere Welten einging! Doch Wir, Brüder der Menschheit, suchen und verkünden den Gottmenschen auf Erden. Wir ehren alle Bildnisse, doch vor allem das große Bildnis des Gottmenschen, der den vollen "Kelch"
in seinem Herzen trägt. Bereit zum Flug, trägt er dennoch seinen vollen "Kelch" auf Erden. Seiner Bestimmung entsagend, spannt er sein feuriges Wesen an. In der Erfüllung seines Schicksals bestätigt der Mensch den Kosmischen Magneten. Der Gottmensch ist ein Feuriger Schöpfer. Der Gottmensch ist der Träger des Feurigen Zeichens der Neuen Rasse. Der Gottmensch lodert in allen Feuern. So traget über den Gottmenschen in die Annalen ein: Archat, Agni Yogi, Tara - so werden Wir es eintragen.
15. Der Gottmensch schreitet voran als ein sichtbar bestrebter Erlöser der Menschheit. Wir hüten diese heilige Wahrheit über den Gottmenschen. Ich bestätige, dass die Tara, die den feurigen "Kelch" des Bestrebens trägt, die Menschheit zu erlösen, Unsere Offenbarung unter den Menschen verkünden kann. Die Quelle der Macht des Kosmischen Magneten verleiht Streben nach Vollendung. Wir, Brüder der Menschheit, zeigen auf, dass sich der Wandel durch das feurige Prinzip vollziehen wird. Wahrlich, Unsere neue Stufe ist so schön! Die Ströme der höheren Sphären treiben die Ströme zum Aufbau Unserer Kosmischen Kraft an. Gewaltig ist die Anziehungskraft! Wenn bestrebte Herzen nach Vollendung drängen, wächst die treibende Kraft, und der Strom der Einheit wird durch Spannung des Kosmischen Magneten bestätigt. Deshalb widerhallt die Einheit so stark!
16. Das von Christus beim Hinscheiden von der Erde gesprochene Gebet blieb von den Menschen unbeachtet. Das von Buddha gesprochene Gebet blieb von den Menschen unbeachtet. Das Gebet, das Maitreya sprechen wird, ruft den menschlichen Geist wie ein Blitz auf. So wird die Erde aufgeschichtet und das Bewusstsein des Geistes geschaffen.
Wenn die Fristen nahen, kann man
mit dem Aufbau beginnen. Die Schöpfung der Uranfänge wahrt den Rhythmus der Beschleunigung und nicht den des Verzugs. Gleichlaufend mit dem planetaren Leben vollzieht sich der Aufbau für höhere Sphären. Für den Geist, der sein planetares Leben vollendet hat, ist das weite Feld der Aufbautätigkeit so komplex, dass man wirklich sagen kann, es besteht eine zweifache Aufbautätigkeit, und der Geist offenbart sich als Führer des Lebens. Auf den letzten Stufen kann der Geist den Daseinsformen nicht Raum geben, weil das Streben zu neuen Formen das Bewusstsein sowie den Geist selbst sehr erfüllt. Die Daseinsformen entsprechen nur wenig der Schönheit der Zukunft.
Ich bezeuge, dass es im Leben des gehenden Archaten viele Geheimnisse gibt.
17. Wie wenig denkt die Menschheit über den Begriff Verantwortlichkeit nach, wenn in der Vorstellung der Menschen Schambala als Land der Erholung gilt! Würden die Menschen bloß erkennen, dass die Brüder der Menschheit die ganze Last des Bewusstseins des Menschen tragen! Könnten die Menschen erkennen, dass Wir die Verantwortung für ihre Gedanken tragen! Könnten die Menschen bloß begreifen, dass Schambala im wesentlichen jene Quelle ist, die für die Menschheit eine bessere Stufe schafft!
Wenn Ich sage, dass es Unsere Aufgabe ist, die Erdkruste zu sättigen, so sollte der Mensch verstehen, dass Unser Planet selbst erwachen muss. Der Kosmos wartet!
Die Menschen flehen um Wohlergehen. Der Kosmos bestätigt die Menschheit als die Erscheinung eines "Empfangenden", doch eines "empfangenden Schöpfers". So wird die schöpferische Stufe gelegt; und der Geist eines Schöpfers kann mächtig aufbauen, wenn die Spannkraft zu den Gipfeln des Kosmos reicht.
18. Die Vorstellung der Menschheit von Unserem Bildnis ist völlig konträr der Wirklichkeit. Wenn Unsere Bildnisse im Bewusstsein als Jene leben, die für die Menschheit Verantwortung tragen, so können Wir annehmen, dass dieser Geist die Spannung des Herzens eines Archaten begreift. Sicherlich, Wir müssen sagen, dass Wir in Unserer schöpferischen Tätigkeit allein vom Gefühl des Gesetzes angetrieben werden. Aber die Gesetzesvorstellungen sind sehr unterschiedlich! Wenn Wir, Brüder der Menschheit, vom Gesetz, als die Antriebskraft Unseres Seins, sprechen, so verstehen Wir darunter notwendigerweise das Gesetz des Magneten. Nach Unserem Gesetz wird - die große Anziehung vorausgesetzt - das gesamte kosmische Leben umgewandelt. Anziehungskraft besitzt in ihrem Streben das größte Herz. Euer Gesetz beruht auf menschlicher Unbarmherzigkeit, Unser Gesetz beruht auf dem Herzen der Mutter der Welt.
19. Auf diesem Planeten gibt es eine Erscheinung, welche der Aufbautätigkeit der fernen Welten sehr nahe kommt. Seit Jahrtausenden haben Wir diese Erscheinung herangebildet. Und so streben Wir, Brüder der Menschheit, nach Unseren hierarchischen Kräften. Durch denselben Magneten streben Wir zur selben Kraft, die Unsere Schöpferkraft verherrlicht. Wunderbar ist die Vorbestimmung unseres Seins! Den "Kelch" der Offenbarungen hochhaltend, kann man als eine Kraft in Erscheinung treten; beide Hände langen nach dem "Kelch".
20. Diese Seite Unseres Aufbaus mag als der verstärkte Magnet verstanden werden. Nimmt die Menschheit den Magneten und seine verstärkte Tätigkeit an, so muss sie die verstärkte Kraft des Magneten auch als den Beweis der Hand des Herrschers annehmen. Über das Wirken der Schaffenskraft kann Ich sagen,
dass jeder Geist individuell schafft. Die geistige Schaffenskraft tritt so mächtig in Erscheinung, dass sie, wenngleich sich das Gedächtnis seiner Tätigkeiten nicht erinnert, das Fundament der schwierigsten Aufgaben errichten kann.
21. Wir sprechen vom Bogen des Bewusstseins, weil Wir das Bewusstsein eines Archaten als einen vollständigen Kreis bezeichnen. Aber es gibt noch eine höhere Erkenntnisstufe, die Wir als "volle Bestätigung" nennen. Unsere heilige Macht ist der Kosmische Magnet. Die Größe dieser Macht ist unermesslich. Könnte doch der Geist Verstehen offenbaren, Furchtlosigkeit würde alle Herzen erfüllen, und die Sphären würden in Jubel erklingen.
Mit der Macht des Kosmischen Magneten im Herzen schreitet ein Archat voran! Der Kosmos schafft - schafft die Schönheit des Seins. Ich kann die Offenbarung des Strebens als Kosmischen Magneten bezeichnen.
22. In der Schöpferkraft eines Archaten offenbart das Herz jenes Streben, das hergeleitet von den erstrebten Verbindungen, vom Kosmischen Magneten bezeugt wird. Die vorhandene schöpferische Spannkraft des strebenden Herzens eines Archaten lodert im Feuer des Raumes!
Den Fortschritt der Evolution zu bewerkstelligen, die bestätigte Wahrheit und Wissen zu verleihen sowie die Menschheit mit den Strömen der Evolution zu verbinden - dieser Antrieb inspiriert jede Regung eines Archaten. Diese Spannkraft setzt alle Gefühle und feinen Energien in Bewegung. So wirkt der offenbare Freund der Menschheit! Diese räumlichen Bestrebungen sind Unsere Grundlagen der Zusammenarbeit. Gleicherweise werden - als Freund der Menschheit - die Zentren des feurigen Agni Yogi
gestärkt. Ja, ja, ja! So dienen Wir dem Fortschritt der Menschheit.
23. Ihr hörtet richtig über Herrschaft. Wahrlich, der Hierarch gebraucht die Macht für kosmischen Fortschritt. Wir, Brüder der Menschheit, besitzen diese Macht des Wirkens im Schritt mit dem Kosmischen Magneten. Wahrlich, Ich bezeuge, dass Wir durch Anspannung des Herzens schaffen. So mag Einheit verstanden werden. So wird auch die kosmische Schöpferkraft durch Anspannung des Herzens der Vernunft erlangt. Ja, ja, ja! Dieses Gesetz ist die Bestätigung der Vernunft. Nur so schafft der Kosmos. Ja, ja, ja!
Dir, Mutter der Welt, ist das Gesetz des Seins geoffenbart. Vor Dir, Herrscherin, neigen Wir - die Brüder der Menschheit - Uns in Verehrung. So regiert das vereinte Herz im Weltenall. Ja, ja, ja!
24. Der Mensch ist unbarmherzig gegen sich selbst. Sein Schicksal beklagend vergisst er, dass er eine strenge Strafe über sich verhängt. Für Uns ist es schwierig, die Menschen dazu zu bewegen, den Gedanken über Karma anzunehmen; doch in einem noch unlenksameren Zustand befindet sich das Bewusstsein eines Menschen, der direkt dem Abgrund zusteuert. Die Menschen ziehen Selbstvernichtung und Selbsttäuschung der Bewusstseinserleuchtung vor.
Das Suchen nach Schambala variiert im geistigen Bereich sehr. Meinen die Menschen gar, sie könnten die Gemeinschaft von Schambala durch Invasion oder durch Fasten erreichen? Dem, der vom Pfad zu Uns weiß, wollen Wir sagen: "Wandle den Pfad der Liebe, wandle den Pfad der Arbeit, wandle den Pfad des Schildes des Vertrauens!" Dem, der Unser Bild in seinem Herzen fand, werden Wir sagen: "Wandle den Weg des Herzens, und der "Kelch" wird den Pfad bestätigen!" Dem, der meint, dass er durch Eigendünkel auf dem Pfad gelangte, werden Wir sagen: "Gehe und lerne vom Geist, der Vollendung kennt."
Das in prunkvollen Gemächern einen schweren Bibelband tragende kleine Mädchen erscheint als Schöpfer einer neuen Welt. Das kleine Mädchen, das am blauen Himmel den Lehrer des Lichts wahrgenommen hat, ist der Zerstörer der Verliese der Finsternis.
Wenn der Geist eines kleinen Mädchens die Brüder der Menschheit fühlen konnte, dann ist der Name dieses Geistes ein lichttragendes Schwert. Wenn der Geist von Kindheit an begreifen konnte, dass die Brüder der Menschheit alles, was besteht, erneuern, so behauptet dieser Geist den lichttragenden Namen.
Wir lieben geistige Führer unter den Kindern!
Der Beweis der Erkenntnis ist das beste Geschenk für die Evolution. Das Gebot kosmischen Lebens ist ein Aufruf zur lichttragenden Heldentat, und diese Aufgabe wird nur durch das Licht bekundet.
25. Der Strom des Karma eilt dahin wie ein reißender Gießbach, und Bewusstsein vermag diese Flut in eine heilige offenbare Vereinigung von Schönheit zu verwandeln. Aber auf welche Weise die Menschen den karmischen Strom verstehen, beweisen die menschlichen Handlungen. Wir erklären das Zeichen der Bestätigung des Karma und der Vereinigung als die höchste Wahrheit.
26. Das Feinstoffliche Unserer Weisungen für die Menschheit wird noch nicht erfasst. Wann wird es möglich sein, den Menschen mit Unserem Bildnis zu erleuchten? Die Denkrichtung begreift nur schwer die Reinheit der höheren Sphären. Heilig hüten Wir das Sakrament des Lebens. Das Lebensrad atmet mit Schönheit. Das Lebensrad ist von der Größe des Kosmos gesättigt. Das Lebensrad ist auf die Erhabenheit von Materia Lucida gerichtet. Und ebenso lichttragend sind die Strahlen jeder Lebenserscheinung, die in die Unermesslichkeit des Kosmos eingeht. Die heiligen Bande des Geistes
stehen in Wechselwirkung zu den stärksten lichtspendenden Strahlen. Die bewusst gewobene atomare Energie des Karma stellt den kräftigsten Hebel dar.
27. Wahrlich, die krumme Linie des Geistes hemmt sein Wachstum. Ein krampfartiges Streben führt zur Explosion, die den Raum sprengt. Jede bestrebte Welle führt zum Schöpfertum. Jede herabziehende Handlung führt zur Explosion. Die schrecklichste Erscheinung ist die Ablehnung der gegebenen Weisungen. Auf dem Weg zur Bruderschaft muss man verstehen, dass der höchste Hierarch Seine Vertrauten hat. Deshalb sollte niemand das verneinen, was durch Unsere Beauftragten gegeben wird, sonst werden die höchsten Stufen unerreichbar. Daher wiederhole Ich dies so lange, bis das Bewusstsein von dem höchsten Prinzip durchdrungen ist. Ihr Verneiner, hütet daher diesen Schatz, der euch für den Aufstieg gegeben ist!
28. Wunderbar ist der Gedanke an eine Bruderschaft auf Erden. Jede Disziplin des Geistes verleiht Streben. Allein der Wille bewirkt die Disziplin des Geistes. Doch streift der Gedanke in offensichtlicher Selbstgefälligkeit umher, dann gibt es wahrlich keinen Kanal für eine rechte und lebendige Tat. So fördert jeder angewandte Gedanke das Wachstum des Geistes. So bietet allein die Kette der Hierarchie die Möglichkeit des Aufstiegs. Völliger Gehorsam führt zu wahrem Schöpfertum, denn wenn Gehorsam die Tat leitet, steigt die Macht, und die Bürgschaft spannt alle Kräfte.
29. Wer an der Lehre der Unbegrenztheit festhält, der erlangt vor allem Handlungsfreiheit. Wer sich fürchtet, an der Bruderschaft festzuhalten, beraubt sich des Höchsten. Wer das Dogma abschreckt, der kann sich in
der Lehre stärken wie im Flug zu den fernen Welten. Wer solch eine Verbindung fürchtet, kann an der Schwelle bleiben. Unaufhörliches Streben gewährt Bestätigung Unserer Lehre.
Die Archate, die für die Menschheit die Fassungskraft des vollen "Kelches" aufwenden, können die Menschheit nicht der Freiheit berauben. Die Bruderschaft lebt weder in Verweigerung noch in Zurückgezogenheit. Von jedem Funken, der das Bewusstsein entfacht, wird berichtet. Von jedem strebenden Pfeil wird berichtet. Nicht Abstraktion, sondern feuriges Streben währt. Jene, die die Errungenschaft kosmischen Strebens kennen, vermögen wirklich zu sagen: "Wir schaffen mit Feuer. Wir streben mit Feuer. Wir leben im Feuer. Dies sind keine Wunder, sondern es ist die Umwandlung des Lebens in das Gewand der Materia Lucida."
Wie lebt die Bruderschaft? Wie wirkt die Bruderschaft? Von Unserer Wohnstätte spannen sich die Fäden Unserer Schöpferkraft zu den Herzen, als Inspiration für die Menschheit.
30. Der Gedanke des Gehorsams gegenüber einem Lehrer ist dem Menschen fremd. Wie kann ein Geist Einbuße erleiden, wenn der Lehrer der führende Leuchtturm ist? Wie kann der Schüler sein Feuer einbüßen, wenn der Lehrer alle Feuer entfacht? Wie kann das Schild des Lehrers zurückhalten, wenn der Lehrer für den Schüler die feurige Treibkraft ist? So wohnt im Bewusstsein der Menschheit nur ein schwacher Wunsch nach gegenseitiger Zusammenarbeit. Doch die Menschheit muss durch Verwirklichung der bestätigten Gedanken des Lehrers selbständig handeln lernen. So erlangt die Kosmische Vernunft Evolution. So muss die Menschheit lernen, auf höherem Wege aufzubauen. Wahrlich,
den Lehrer nachzuahmen bedeutet, des Lehrers Bildnis in sich aufnehmen.
31. Die Zweckmäßigkeit zu erkennen, ist ein Zeichen der Zusammenarbeit mit Uns. Wie sonst vermag man zum Verstehen der verschiedenen Ländern gesandten Magnete zu gelangen? Wie sonst an das Magnetisieren eines menschlichen Bewusstseins herangehen, das in aller Stille die Augen eines ganzen Volkes auf sich lenkt? So kann man verfolgen, wie Unsere beauftragten Schwestern und Brüder um sich herum das Bewusstsein ganzer Völker auf sich gelenkt und in Bewegung gesetzt haben. Aber dazu muss man wachsam den Wert jeden Schrittes kennen.
32. Wie können wir Kenntnis vom Magneten erlangen, wenn wir die Weisungen des Herrschers bezweifeln? Wie werden wir den Feind besiegen, wenn wir die uns vorbestimmte Macht bezweifeln? Wie können wir einen festen Aufbau erwarten, wenn wir die unwiderrufliche Weisung der Hierarchie nicht annehmen?
33. Wie sonst der Quelle näher kommen? Wie wird höheres Verstehen bezeugt? Allein durch das Gesetz der Hierarchie. Die führende Hand ist die erhebende Hand. Die weisende Hand ist die den Pfad zum Höchsten Gesetz offenbarende Hand. Wahrlich, so wird die große Stufe des Gesetzes der Hierarchie geschaffen.
34. Nur reife Geister können sich mit der Kenntnis genauer Fristen belasten. Es ist unvorstellbar, wie viele Saiten durch die Mutmaßung von Fristen zerrissen wurden. Die Anstrengungen selbst kühner Geister sind oft durch die Behinderung von Fristen gescheitert. Es ist von Nutzen, die Richtung zu kennen, doch eine begrenzte Frist erschwert die kosmische Aufbautätigkeit. Wie
kann man von Magneten sprechen, wenn jede Frist den Faden fortschrittlicher Bewegung trennt? Nur Wachsamkeit und Zielstrebigkeit leiten ohne jedwede Energieverschwendung.
35. Wie verstehen die Menschen das Gesetz der Hierarchie? Wie erfüllen sie alle Gesetze im Leben? Wie stärken sie in sich die guten Bestrebungen? Wahrlich, das Gesetz der Hierarchie wird als eigenes Recht des einzelnen verstanden; man hat vergessen, dass ein Hierarch das Glied einer Kette ist und Einer, Der den Willen eines Höheren erfüllt. Nur so kann man der höheren Bestimmung entsprechen. Nur so kann man dem Vertrauen gerecht werden und die Feuer im "Kelch" speichern.
36. Somit ist die Bestimmung eines Hierarchen die Anweisung Dessen, Der den Höheren Willen erfüllt. Schreibt sich der Geist selbst das bestätigte Recht zu, kann er das nur auf Anweisung des Höheren tun.
37. Denkt an das Gesetz der Schwerkraft und des Widerstandes. Festigkeit entsteht durch Anziehung und Anspannung durch Widerstand. Anziehung in Richtung Hierarchie führt zu Mir und Widerstand dem Feind gegenüber zur Verherrlichung. So sind der Lehrer und der Feind Ecksteine.
Der Tierbändiger facht zuerst die Wut der wilden Tiere an, um nachher seine Kunst des Zähmens zu zeigen. Ohne Anspannung kann keine Bewegung hervorgerufen werden, daher benötigt jede fortschrittliche Lehre Feinde und einen Lehrer. Man muss an das physikalische Gesetz denken, um die Unveränderlichkeit des geistigen Gesetzes zu verstehen. Ich bestimme, dass die Bedeutung des Lehrers und die Notwendigkeit der Feinde verstanden wird. Gewiss, nur der Lehrer wird den Feind zur Raserei bringen.
Das ganze Ausmaß des Bösen sollte geoffenbart werden, um sich neugeboren aus den Flammen des Zorns zu erheben. Die Schwierigkeiten auf dem Pfad können nicht vermieden werden, doch wisset, dass keine Anspannung ohne Nutzen bleibt. Vielleicht wird sie ganzen Nationen dienlich sein! Wenn ein Einsiedler in Gedanken eine Festung des Bösen zu zerstören vermag, dann wirkt die durch Höhere Kräfte gegebene Anspannung wie ein Sturmbock gegen die feindlichen Kräfte.
38. Jedes Wachstum des Geistes bedarf belastender Umstände. Eine alte Legende besagt, dass durch menschliche Leiden Edelsteine geschaffen werden. So ist es. Und wenn Ich sage: "Belastet Mich", bedeutet das nicht, dass Ich ein Opfer bringe, Ich vermehre nur die Kraft des Geistes. Gleicherweise müssen die Menschen erkennen, wie sehr die letzten Entdeckungen sie der Lösung kosmischer Probleme näher bringen. Denn jeder Ruf blitzt auf in allen Welten. Und wie gewöhnliche Photoapparate ein Bild der astralen Welt wiedergeben können, so vermag jede Stromwelle die Fäden zu den fernen Welten zu knüpfen.
Es ist an der Zeit, die Verantwortung und das durch irdische Verkörperungen gewährte Vorrecht zu verstehen. Doch die Menschen meiden es oft, den Wellen des Raumes zu lauschen sowie nach dem aus verschiedenen Sphären des Universums kommenden Widerhall und den Antworten zu haschen. Wir sprechen von den Vorrechten der geistigen Entwicklung, doch es herrscht eine derartige Entstellung, dass ein wohlgesinnter Bürger sich sogar fürchtet, etwas zu erwähnen, was mit dem strahlenden Bereich des Geistes zusammenhängt. Versuchet über das Licht der Erkenntnis sowie den Segen des Geistes zu sprechen, und man wird euch fürchten wie Räuber und Mörder. Aber auch Räuber und Mörder waren Schüler Christi und Buddhas;
daher fürchtet menschliche Beinamen nicht, sondern lauschet der Stimme der Ewigkeit, die zum Segen und zum Licht führt.
Fürchtet euch nicht! Fürchtet euch nicht! Fürchtet euch nicht!
39. Die Schöpferkraft des Kosmos wird immer in Anspannung aller Energien aufgebaut. Je höher daher die Spannkraft, um so machtvoller der Sieg. Unsere Schaffenskraft wird von der Beschaffenheit der Macht genährt. Wenn wir daher alle Energien gesammelt haben, können wir auf Erfolg hoffen. Nur die Beschaffenheit der Energien liefert den notwendigen Arbeitswert. Daher ist es so wichtig, über ein erweitertes Bewusstsein zu verfügen und alles zu erfassen, was für die Aufbautätigkeit notwendig ist.
40. In Erfüllung Meines Willens gibst du Mir die Möglichkeit, deinen Willen zu erfüllen. Wo ist die Grenzlinie zwischen den Willen, die dem Lichte zustreben? Man möge bedenken, dass Wir diejenigen, welche sich Uns anvertraut haben, auf den Wegen der erprobter Magnete führen. Dem Steuermann, welcher Meere durchquerte, kann man sich anvertrauen. "Überschreite die Brücke und prüfe dich selbst. Mein Stern aber hat Zeitalter erfahren." Möge das erprobte Herz von Furcht unberührt bleiben!
41. Der Wert der Tat wird im Streben bekräftigt! Wenn Worte sich in Tat verwandeln, wird die höchste Energie bestätigt. Daher kann man die höchsten Energien nur im Leben offenbaren. Nicht Worte, sondern Taten gelten als die Offenbarung der höchsten Energien. Nur wenn sich die dem Geist innewohnende Kraft in der Tat offenbart, wird die höhere Übereinstimmung bestätigt. So verleiht bestrebtes Suchen den Schlüssel zur Unbegrenztheit.
42. Daher ist Unser Plan so machtvoll. Deshalb ist Unser Bündnis so machtvoll, weil Worte als wunderbare Bestätigungen ins Leben treten. Deshalb lebt Unser Wort,
weil der Impuls der Schöpferkraft so sehr von der Macht des Feuers genährt wird. Nur wenn Unser Bündnis im Leben angenommen wird, kann die höhere Stufe bestätigt werden.
Warum ist denn jeder eurer Aufträge so wesentlich? Weil er die Bürgschaft Unserer Zusammenarbeit in sich birgt. So bestätigen Wir Hierarchie nach dem Gesetz der Nachfolge. Wird daher das kosmische Gesetz erkannt, führt dies zum Verstehen der Kette der Hierarchie. Wer den Auftrag am besten erfüllt, wird dem Hierarch am nächsten stehen. Allein die Erfüllung des Höheren Willens ist die Hierarchie des Dienens.
43. Wodurch wird der Geist umgewandelt? Durch die Schöpferkraft des Impulses. Wodurch steigt der Geist auf? Durch die Schaffenskraft des Strebens. Wie könnte der Geist nicht von Feuer gesättigt sein, wenn man nur so am Kosmischen Magneten festhalten kann? Das Bewusstsein des Höheren Geistes ist von Feuer gesättigt. Daher kann nur die Erkenntnis des Höheren Willens den Geist seiner Bestimmung zuführen. So verleiht jedes bewusste Maß der Tat Schönheit. Schöpferkraft, die mit dem bestätigten Feuer zusammenhängt, wird durch die Erfüllung des Höheren Willens bewusst magnetisiert.
44. Jeder verkörperte Gedanke ist wie eine Hinterlegung in die feurige Schöpferkraft. Daher verbindet sich jeder erfüllte Gedanke mit Unseren Taten. Wie sorgfältig sollten die Schüler die Qualität ihrer Gedanken bestimmen, damit nicht irgendwo der Wurm der Selbstsucht, des Eigendünkels oder der Eigenliebe verborgen bleibt! Ehrliches Bekennen ist eine Eigenschaft, die jeder Geist in sich entwickeln muss. Nur so kann die planmäßige
Aufgabe der Herrscher erfüllt werden. Die Kette der Hierarchie wird durch die Erfüllung des Höheren Willens aufgebaut.
45. Die Güte des Gedankens ist so gewaltig, dass das Raumfeuer auf die Anspannung des Gedankens anspricht. Nur wenn eine entsprechende Harmonie hergestellt wird, kann die kosmische Bestätigung zustande kommen. So zeitigt jede Übereinstimmung ihre Wirkungen. Die Gewähr für die Bewusstseinserweiterung besteht in der Entwicklung der Feinfühligkeit. Die Güte des Strebens ist daher der beste Gradmesser für das Wachstum des Geistes; und Bewusstsein offenbart sich als die erwiesene Macht der Schaffenskraft.
46. So wird die Güte des Gedankens durch die Antriebskraft des Suchens gefordert. Die Schöpferkraft des Geistes wird durch die Kraft des Feuers verstärkt. Daher müssen Unsere Arbeiter die ganze Macht des schöpferischen Gedankens erkennen und ihre Feuer entfachen. Somit kann allein die Güte des Gedankens das Bewusstsein erweitern. Daran mögen Unsere Arbeiter denken.
47. Ein Yogi gelangte in den Ruf, ein großer Spaßmacher zu sein, weil er im Haus unmerklich verschiedene Gegenstände umstellte. Und als man ihn fragte, warum er das täte, antwortete er: "Ich beobachte, ob ihr blind geworden seid." Es gibt wirklich wenige, die Veränderungen in ihrer Umgebung bemerken. Aber das erste Anzeichen eines "Adlerauges" ist, die kleinsten Veränderung zu bemerken, denn von ihnen hängt die Schwingung des Ganzen ab.
48. Gewiss, die Macht der Hierarchie ist die lebenskräftigste, und nur mit Hilfe dieser Brücke kann man aufbauen. So liegt jedem großen Beginnen die vom Gesetz der Hierarchie gespeiste Energie zugrunde. Nur nach dem Gesetz engster Vereinigung kann man aufbauen. Nur auf der Grundlage der Bejahung des Prinzips der Hierarchie
bietet sich die höchste Möglichkeit. Der schöpferische Wille verkündet, dass für Übereinstimmung ein vereintes Bewusstsein entscheidend ist.
49. Aufmerksamkeit kann durch eine sehr einfache Methode erprobt werden: "Stellt einen Gegenstand auf einen neuen Platz; bleibt er unbemerkt, so ersetzt ihn durch einen größeren und beobachtet, welcher Elefant schließlich das "scharfe" Auge anzieht. Alles in allem, prüft euch selbst und andere. Prüft euch in Bezug auf Angst, Reizbarkeit, Nachlässigkeit und in allen Fällen, wo das Lackmuspapier sich von Schamröte färbt. Es bedarf keiner komplizierten Anrufungen, aber einfache Aufmerksamkeit wird es ermöglichen, viele Stufen voranzukommen. So kann man darangehen, das "Adlerauge" zu entwickeln.!
50. Vereinte Sendungen bringen viel Nutzen, wenn wie bei einem Musikschlüssel der Grundton gehalten werden kann. Man kann den Grundton auch durch eine Stimmgabel angeben. Ein Magnet, eine Stimmgabel, ein Ring und viele andere gewöhnliche Gegenstände gehen ins Alltagsleben der jungen Yogis leicht ein. Das Beseitigen von Staubanhäufungen erfordert Schaufel und Besen. Man sollte gewöhnliche Gegenstände nicht scheuen - wie unten, so oben! Es ist weise, sich daran zu gewöhnen, dass es weder Ruhe noch ein Ende gibt. Doch allein die Erkenntnis Unserer Bruderschaft und Hierarchie lenkt den Wanderer bereits den kürzesten Pfad entlang zur Unbegrenztheit.
51. Die Bahn, welche bewusste Bestrebungen anzieht, führt den Geist immer zu Unseren Toren. Die Schaffenskraft des Geistes erklingt im ganzen Raum, und nur die Anerkennung der Höheren Macht erfüllt den Geist
mit schöpferischem Suchen. So ist jede Bahn, die einen zur höheren Schaffenskraft führt, von allen feinen Energien durchdrungen. Nur der Pfad bewussten Suchens verleiht Streben zu Unserer Bahn. So kann man die höheren Stufen erreichen.
52. Gewöhnt die Jugend nicht daran, große Erscheinungen in ihrem menschlichen Maßstab zu erwarten. Solch überlebtes Maß entspricht nicht der Wirklichkeit, denn selbst in physikalischer Hinsicht haben die Menschen den Begriff Vergleichbarkeit sehr entstellt. Der Verstand kann nicht begreifen, dass nur das Ergebnis die wahre Größe bestimmt. Jede Tat kann nur in Übereinstimmung mit ihrem Verhältnis zur Hierarchie und Unbegrenztheit ermessen werden. Daher sind diese Begriffe für uns Zeichen, die zur Wirklichkeit führen. Lehret daher die Jugend, zuerst an die Unbegrenztheit zu denken, darüber hinaus zu bedenken, dass sich niemand mit einem winzigen Sandkorn vergleichen sollte, wie es die übliche Art der Heuchler ist. Unser Maß ist durch eine ungeheure Verantwortung gewährleistet. Wenn wir gemäß Verantwortung messen, werden wir nicht irren.
53. Beim Aufbau der geplanten Vorhaben muss man daran denken, dass der Aufbau immer aufwärts schreitet. Beim Aufbau im Namen des Herrschers gibt es nur einen Weg, der uns zur Schöpferischen Quelle führt - den Weg der mächtigsten Hierarchie, den Pfad machtvoller Führung des Großen Dienens. Das Festhalten am schöpferischen Prinzip lenkt den Geist daher zum bestätigten Gesetz der Hierarchie. Jeder Aufbau erfordert die Erkenntnis des Aufwärtsstrebens. Daher kann nur das Gesetz des Gehorsams gegenüber der Hierarchie gesetzmäßige Spannkraft verleihen.
Nur so kann man den Pfad erkennen, der zur mächtigen Unbegrenztheit führt.
54. Die Legende vom Atlas, der die Erde stützt, ist kein Aberglaube, sondern ein Gedenken an Den, Der die Last der Verantwortung für die Erde auf sich nahm. So gibt es für jede Tat jemanden, der die Verantwortung auf seine Schultern nimmt. Wer mit anderen zusammenarbeitet, stellt das Gleichgewicht her. Wie bei einem Spinnrocken sollte der Bewegungsrhythmus eingehalten werden. So wird Mechanik in Kunst verwandelt. Zur Entfaltung einfacher Aufmerksamkeit, auf die Wir zuerst in Legenden und Symbolen hinwiesen, gebe Ich nun eine einfache Weisung - öffnet einfach eure Augen, denn es gibt viele Zeichen um euch!
55. Die Aufspeicherung im "Kelch" bestimmt die Beschaffenheit der Tat. Jeder zum gewaltigen Verstehen der Hierarchie führende Gedanke erhebt den Geist. Nimmt daher das Streben zu, führt die Bewusstseinserweiterung den Geist zum Verstehen der Uranfänger. Nur über die feinsten Energien kann die Schaffenskraft des Geistes eine Brücke zum höheren Verstehen errichten. Daher bietet die Aufspeicherung im "Kelch" die besten Möglichkeiten und Errungenschaften. Der Mensch muss nach Aufspeicherung im "Kelch" und nach Bewusstseinserweiterung streben. So sind die feinsten Energien nur der feinsten Wahrnehmungsfähigkeit erreichbar, und unbegrenztes Streben öffnet das Tor zur Schönheit.
56. Wenn sich der Geist zu eigen gemacht hat, dem Ruf des Dienens zu folgen - im Einklang mit höheren Vorherbestimmungen - dann ist die Verbindung des Geistes mit dem Höheren Willen hergestellt. Daher sollte man sein Streben auf
das Gebot des Höheren Willens richten. Nur so kann ein Hierarch Unserer Aufgabe dienen. Wahrlich, Annahme und Erfüllung sind Heldenmut eines Hierarchen. Daher bestätige Ich, dass die Macht der Schöpferkraft im Verschmelzen der Bewusstseine liegt. So schaffen Wir die Zukunft. Ich bezeuge es!
57. Niedrige Gedanken wurden mit kriechenden Reptilien verglichen. Nichts ähnelt diesem Abschaum des Bewusstseins mehr. Kann man ruhig in einem Lehnsessel sitzen, wenn man weiß, dass unter diesem giftige Schlangen und Skorpione herumkriechen? Auf dem Pfad zur Hierarchie muss man sich vor allem von Reptilien befreien. Verurteilung und Lästerung des Herrschers sind nicht wiedergutzumachen. So muss jeder, der die Hierarchie schmäht, daran denken, dass sein Leichtsinn und Frevel sein Karma für viele Zeitalter erschweren werden. Wahrlich, wenn es nur einen Weg - den über den Herrscher - zu dem einen Licht gibt, kann nur äußerste Unwissenheit die Zerstörung dieses einen Pfades zulassen. Man muss sich im Streben zu dem Höchsten, als der Essenz des Lebens, behaupten und gegenüber diesem Streben für die Errettung eine ehrerbietige Haltung einnehmen. Durch Herabsetzung des Hierarchen kann man sich selbst verurteilen und vielen Nahestehenden unheilvollen Schaden zufügen. Es ist Zeit, dies zu bedenken!
58. Wird der Raum durch den Nebel des Nichtverstehens getrübt, dann ist es für die schöpferischen Strahlen sicher schwer, durchzudringen. Jede Schicht wird entsprechend dem Grad des Strebens gesättigt. Deshalb sind die irdischen Schichten so undurchdringlich. Daher müssen alle Erscheinungen des geistigen Suchens in einem angespannten Tempo vor sich gehen. Das Suchen muss den Geist zum Magneten der Hierarchie ziehen, denn jede Macht hat ihre Entsprechung
auf der Erde. So lebendig muss das Gesetz der Hierarchie angewendet werden.
59. Manche Menschen überschütten das Bildnis des Lehrers mit Alltagssorgen und bilden sich ein, am Großen Dienen teilzunehmen. Die Lehre und das Dienen setzen vor allem die Bewusstseinserweiterung auf Grund des Festhaltens an der Lehre und der Verehrung des Lehrers voraus. Unbegrenztheit studierend sollte man vor allem die Grenzenlosigkeit der Liebe und Hingabe erkennen. Es ist nicht weise, zu meinen, dass Liebe verflüchtigt und Hingabe vertrocknet sei, denn dann wird Selbstauflösung die Folge sein. Die Grenzenlosigkeit der Liebe und Hingabe möge als erster Schritt zum Dienen und zum Yoga verstanden werden. Man möge sich diese Aufgabe zumindest als ein Mittel zum eigenen Fortschritt stellen. Man sollte nur in der Richtung des Lehrers voranschreiten, nur dann kommt Erleichterung. Doch den Lehrer in den grauen Alltag herabzuziehen, wird zu keinem Erfolg führen. Heiligend, grenzenlos lasst uns die Liebe und Verehrung dem Lehrer gegenüber aufrechterhalten - als ein Heilmittel zur Erneuerung.
60. Das Herzensgebet ist Ausdruck der Liebe und Hingabe. Füllen wir unser Gefäß der Erfahrungen, denn dahin müssen wir unvermeidlich gelangen. Verschwendet nicht kostbare Zeit im Herabsetzen und im Zersetzen. Jede Zersetzung ruft die unbändigen Naturelemente hervor; anders gesagt, sie widerspricht dem offenbarten Kosmos. Das Wachstum des Bewusstseins ist wahrlich Unser Fest!
61. Wenn der Gedanke bestrebt ist, den Höheren Willen zu erfüllen, wird eine direkte
Wechselbeziehung mit dem Schild des Höheren Willens hergestellt. Kann man das Verstehen des Kosmos erlangen, ohne bestrebt zu sein, in die Höheren Sphären einzudringen? Nur die Befolgung gibt allen Bestrebungen die Grundlage. Das Allseiende schreitet durch das Gesetz der Folge voran. Daher geht durch jede Absonderung das Vorherbestimmte verloren. So entsteht der Gedanke als Träger des Gesetzes der Folge. So schafft das Gesetz des Höheren Willens endlos.
62. In allen Religionsformen hat man dem von der Erde Scheidenden einen begleitenden Führer in Gestalt eines Heiligen, Engels oder abgeschiedenen Verwandten zugebilligt. Damit wurde das Vorhandensein einer Welt jenseits des Grabes sowie die Notwendigkeit einer Führung bestätigt. Mit diesem Gedanken der Notwendigkeit einer Führung sollte man sich vertraut machen. So sind in allen Religionsformen, Erzieher und Lehrer anerkannt worden. Wenn Wir daher vom Lehrer sprechen, mahnen Wir an das Unvermeidliche. Die Lehre kann leben oder sich in die Arme des Todes verwandeln. Aber es ist so leicht, dem Leben durch Hinwendung zum Licht Aufschwung zu geben.
63. Eine richtige Entscheidung zu treffen, ist eine Eigenschaft der psychischen Energie. Wie sehr müssen dann die Menschen diese Eigenschaft in sich entfalten! Ohne diese Eigenschaft kann man das Raumfeuer nicht in sich aufnehmen. Ohne diese Eigenschaft kann man den vorherbestimmten Schatz nicht empfangen. Nur Berührung mit dem Höheren kann die Richtung weisen; daher ist es unerlässlich, nach Verstehen des Höheren Prinzips zu streben. Nur so werden wir dem Gesetz der Hierarchie näher kommen.
64. Nur der Reflex der Reflexe der psychischen
Energie kann durch physische Empfindungen wahrgenommen werden. Das gleiche kann von den feinsten Energien und den fernen Körpern des Kosmos gesagt werden. Doch das sollte nicht von den Forschungen abhalten, denn nach dem Schatten und der Lichtquelle vermag man die Höhe eines Gegenstandes zu bestimmen. Auch alle westlichen Ermittlungsmethoden können angewendet werden, denn Ich sehe keinen Unterschied zwischen West und Ost, wenn wir uns auf dem Gipfel der Forschung treffen! Es ist notwendig, mit allen Mitteln eine von Unkenntnis herrührende Entzweiung zu beheben. Fürchten wir uns nicht, auf jede Weise zu forschen - nur um Wissen zu erlangen!
65. Die Beschaffenheit der Taten zeugt von Entschiedenheit des Strebens. Jede Tat wird von ihrer eigenen Eigenschaft erfüllt. Der Bewegungsdrang nötigt einen, die Antriebskraft einer Heldentat zu bezeugen. Die Beschaffenheit der Tat bestimmt ihre Durchsetzung. Wie sehr muss daher der Geist nach Verfeinerung des Wesens und der Beschaffenheit der Taten streben! Die Denkrichtung birgt das ganze Pfand der Schaffenskraft sowie die Richtung der Tat in sich. Daher führt die Annäherung an die Kette der Hierarchie den Geist zur Wahrheit der Schöpferkraft. So sollte man nach Erfüllung des Höheren Willens trachten.
66. Die Unkenntnis der Erfüllung des Höheren Willens versetzt die Menschheit in eine abgesonderte Lage. Um sich nicht abzusondern, müssen daher Unsere Schüler ihre ganze Kraft aufwenden. Deshalb ist es so wichtig, das Gesetz der Hierarchie zu begreifen!
67. Ihr könnt eines der nützlichsten psychischen Experimente vollführen. Wenn ihr alle Unsere Anweisungen annehmt und es euch scheint, dass sich Aufgezeigtes
nicht erfüllte oder etwas nicht nach eurer Erwartung übermittelt wurde, dann prüft sofort die Weisung selbst und benutzt Worte nach dem üblichen menschlichen Verstehen; nachher ruft euch alle sich ergebenden Umstände ins Gedächtnis, erwäget alle eure eigenen Gedanken, Sorgen, Gereiztheit sowie alle Begleitumstände und Fehler. Es ist sehr bedeutsam, die Ereignisse zu beachten, die auf die kosmischen Wellen Einfluss ausüben. Man kann beobachten, dass unsere menschliche Last, wie gewichtig sie auch sein mag, nicht mit dem geringsten Gedanken verglichen werden kann. Auf diese Weise könnt ihr beobachten, in welchem Maße die psychische Sphäre über ihre eigenen Gesetze verfügt - über unsere drei Dimensionen hinaus.
Mit solchen Beobachtungen beginnend, kann man zu wertvollen Schlussfolgerungen gelangen, die, wenn gesammelt, der Menschheit großen Nutzen bringen werden. Denn die Zeit für besonders strenge Anwendung der psychischen Gesetze ist jetzt gekommen. Es ist Zeit, im Kelch der Geduld alle Aufzeichnungen zu sammeln und zu bedenken, dass auch jede klimatische Veränderung und jeder atmosphärische Druck nach den psychischen Gesetzen starken Einfluss ausüben. Lasst uns unsere Gedanken mit den genauesten Waagen wägen und daran denen, dass jede Oxydation von Metallen den Charakter und die Qualität der Gedanken beeinflusst. Ebenfalls sind Rauch sowie der Geruch von brennendem Abfall oder von Fleisch immer schädlich. Vergessen wir nicht, das Staub, als Teilchen der Zersetzung, in die Poren des Körpers eindringt. Untersuchen wir in allem ruhig die Einzelheiten des Lebens - nicht zur Selbstverteidigung, sondern zur Erforschung
unserer Natur und um sich die Maßnahmen zu einer Vervollkommnung zu eigen zu machen.
68. Ein weiteres bedeutendes Experiment: Gewöhnt euch daran, sehend nicht zu sehen und hörend nicht zu hören. Mit anderen Worten, verlegt den Blick so sehr in den geistigen Bereich, dass ihr trotz offener Augen nicht seht, was sich vor euch befindet; oder offenbaren Lärm mit offenen Ohren nicht hört. Durch solche physische Teste kann im physischen Schauen und Hören großer Fortschritt erzielt werden. Dazu ist es gut, in seiner Verbindung ständig das Bild des Lehrers vor sich zu haben, als das Kostbarste, das euch mit dem Höchsten verbindet.
Nun stellt euch für einen Augenblick vor, dass es euch gelang, vermittels chemischer Reaktionen einen vollständigen Mikrokosmos zu schaffen; für diesen Mikrokosmos seid ihr der Schöpfer! Warum ist es denn so schwer für die Menschen, sich eine endlose Kette von Schöpfern vorzustellen, vom Niedersten bis zum Höchsten, bis hinauf zum Unerreichbaren?
Wenn wir daher vom Unbegrenzten sprechen, wollen wir es uns nicht als etwas Leeres oder Maßloses vorstellen, sondern als etwas Ganzes in seinem unaufhörlichen Aufstieg. Und kommt die ganze Unbegrenztheit nicht in eurem Bewusstsein zum Ausdruck, da das Ausmaß und die Grenzen des Bewusstseins endlos sind? So schreitet vom Kleinsten zum Größten Stufe um Stufe voran, jedes Glied sei sichtbar, fühlbar und berührbar. Hier wird euch das aufgezeigte Experiment dazu dienen, das Unsichtbare durch die vor euch stehenden physisch undurchdringlichen Formen zu sehen. Vom Augenscheinlichen geht über zur Wirklichkeit, die euren Pfad bereichern wird.
69. Eine andere nützliche Übung: Versuchet, mit beiden Händen gleichzeitig Unterschiedliches zu schreiben. Oder versuchet, gleichzeitig zwei Briefe zu diktieren, oder zwei Gespräche zu führen. Versuchet, ein Fahrzeug zu lenken und gleichzeitig ein Gespräch über schwierige Probleme zu führen. Versuchet, euch eines Streites zu enthalten, wenn die unstete Stimmung eures Gesprächspartners eure Gereiztheit herausfordert. Versuchet zahlreiche Beispiele der Teilbarkeit des euren Bewusstseins. Versuchet, eure Energie in verschiedene Richtungen frei ausströmen zu lassen, ohne dass sie an Wert verliert oder sich der Strom abschwächt.
Einseitige Anstrengung ist dem Zeitalter Kali Yuga eigen. Aber die Ströme aller Energien werden - wie ein Rettungsanker - die Entdeckungen des Zeitalters Satya Yuga bereichern. In vergangenen Zeitaltern hatten wir Beispiele von der erfolgreichen Bewusstseinsteilung. Doch jetzt sollten wir besonders das Wirken aller Kanäle von Brahmavidya2 bestätigen.
Schenket dem Gedankenfluss Aufmerksamkeit und bestätigt die echten Rhythmuswellen. Die Menschen sollten nicht den Tieren gleichen, die zu gleicher Zeit nur in einer Richtung denken können. Die Söhne des Lichts und der Flamme müssen im vollen Funken erglühen und die Raumfeuer entfachen. Wahrlich, die Zeit naht für die Entfachung der Raumfeuer; mit anderen Worten, für ihr Erscheinen in den nächstliegenden physischen Sphären. Es ist eine schwere Zeit, wenn Feuer auflodern und ungezügelt brennen und vernichten können.
Nehmet diese Mahnungen als die Lektion des Tages an.
Denkt nicht, dass es im Himmel andere Gesetze gibt und man durch Unkenntnis der niedersten Materie noch behütet wird. Nein, ihr wisst und ihr werdet darangehen, alle Ratschläge zu befolgen.
70. Meteore werden nicht ausreichend erforscht, und noch weniger Beachtung wird dem kosmischen Staub auf dem ewigen Schnee und auf Gletschern geschenkt. Jedoch das Kosmische Meer zeichnet seinen Rhythmus auf den Gipfeln. Wenn wir über Unbegrenztheit nachdenken, sollten wir vor allem dem Beachtung schenken, was von jenseits kommt und materiell mit den fernen Welten verbindet. Wie kann man denn eine ferne Reise erwägen, ohne den Gästen von weither Beachtung zu schenken? Die Lebenssymptome auf dem ewigen Schnee sollten auch mit jenen in den Ebenen verglichen werden. Vielleicht wird das übermäßige Wachstum bestimmter Drüsen durch die Verwendung von Schneewasser verursacht, das infolge des Wirkens von Teilchen kosmischen Staubes Unordnung hervorruft. So viele Möglichkeiten nützlicher Beobachtungen sind um uns verstreut. Man muss nur seine Hände ausstrecken. Ihr habt auch ganz richtig bemerkt, dass die meisten Tuberkulosefälle nichts anderes sind als die Entflammung der Lungenzentren. Sicherlich können sich die durch Karma aufgespeicherten, jedoch weder erkannten noch genutzten, Feuer als zerstörend erweisen.
71. Man möge Unwissenheit verfolgen, aber besonders züchtigen sollte man Aberglauben und Scheinheiligkeit. Aberglauben bedeckt wie ein aussätziger Schleier schwache Gehirne. Wir sind nicht gegen Laboratorien und westliche Methoden, doch Wir fordern, dass sich ihnen Ehrlichkeit, Wirksamkeit und der Mut der Unparteilichkeit hinzugesellen. Wie kann man an Zusammenarbeit denken, wenn Vogelgehirne
jedes Experiment vereiteln? Man kann die erstaunlichsten Erscheinungen hervorbringen, wenn die Hörner des Teufels sie in der Retorte nicht verhindern. Die Menschen glauben mehr an Teufel als an Heilige!
72. Jedes Streben wird vom Feuer des Geistes genährt. Die Schöpferkraft des Geistes nimmt an der feurigen Aufbautätigkeit des Kosmos teil. Wie kann man sich von der ganzen kosmischen Schöpferkraft abwenden, wenn die Menschheit der schöpferische Vollzieher des Kosmischen Willens ist? Man sollte daher in sich Gleichklang mit den Höheren Kräften entwickeln; denn ohne dieses Streben nach Gleichklang gibt es keine Schöpferkraft. So muss sich die Menschheit im Verstehen Höherer Kräfte festigen und am Höheren Willen festhalten.
73. Man kann nämlich nur durch Festhalten an der Hierarchie etwas erlangen. Nur das Verstehen des großen Gesetzes wird der Menschheit die Augen öffnen. Warum dann nicht eindringen in die Macht der Aufbautätigkeit? Daher müssen Unsere Schüler vom Verstehen der Bekräftigung der Hierarchie durchdrungen sein. Daher kann man nur aufbauen, wenn Unsere Feuerträger Unseren Willen überbringen und die Schüler das Gesandte annehmen. Jeder Baumeister kennt das Gesetz der Hierarchie.
74. Die Denkfähigkeit gehört nach ihrer Erprobung zur Kategorie feinster Energien. Es ist unmöglich, die Fluktuation der Gedanken zu messen. Wir haben daher bei den Schülern die Prüfung auf Gedankenverfeinerung eingeführt. Wir geben alle drei Jahre dem Schüler die Möglichkeit, sich selbst in Bezug auf gleiches Geschehen zu erklären. Nur gemäß diesen Fristen vermag man die Schwankung der Selbstsucht, Zusammenarbeit, Geduld und Ergebenheit wahrzunehmen.
Ähnliche Experimente können für andere Energieerscheinungen angewandt werde; um so mehr, als bei den Menschen Prüfungen völlig in Vergessenheit geraten sind. Man kann sich auch selbst prüfen, indem man seine Aufmerksamkeit auf alte Sachen lenkt und die Wirkung des Einflusses der Erinnerung beachtet. Gleicherweise kann man sich in Bezug auf Blumen, Musik, auf ein vor langem gelesenes Buch prüfen. Man kann wissenschaftlich den Einfluss der Umgebung auf einen seit langem vertrauten Gegenstand verfolgen. Es können viele Stufen nach vorn oder nach rückwärts gezählt werden! Außerdem kann man darüber nachdenken, warum eine zum zweiten Mal durchschrittene Stufe immer schwerer ist.
75. Ein an sich selbst durchgeführtes Experiment ist nämlich immer von Nutzen, weil es einen an Prüfung mahnt. Prüfung ist das Zeichen von Schaffenskraft. Man muss sich mit dem Gedanken vertraut machen, dass die Menschen unaufhörlich schaffen. Mit jedem Blick, mit jedem Atemzug, mit jeder Bewegung ändern sie den Lauf der kosmischen Wellen. Da es keine Leere gibt, wie sind dann die Welten verbunden? Die Lebenszellen wachsen wie die Blätter eines Baumes. Doch wir vergessen, dass wir durch jede unserer Bewegungen eine Form hinterlassen. Wie schön müssen diese dann sein, um des Großen Bildhauers würdig zu sein.
76. Die ganze kosmische Schöpferkraft beruht auf Gleichklang. Ohne das Gesetz des Gleichklangs ist es unmöglich, Schaffenskraft sowie die Entwicklung feuriger Wahrnehmungsfähigkeit zu bestätigen. Daher ist es so wichtig, dieses bedeutende Gesetz im Leben zu befolgen. Wahrlich, ohne die Macht der Übereinstimmung und der feurigen Wahrnehmungsfähigkeit ist es unmöglich, das Vorbestimmte herbeizuführen.
77. Jede Stufe erfordert neue Umstände.
Jede neue Stufe bringt ihre erwiesene Kraft mit sich. Deshalb wird inmitten der schweren Zeit den Schwierigkeiten gemäß eine neue Stufe gelegt. Daher wird die schöpferische Tätigkeit Unserer Mitarbeiter zum Erfolg führen, wenn sich die Gedanken auf die Macht der Zukunft festigen. So bauen Wir eine wunderbare Stufe! So bauen Wir inmitten der Auflösung der Länder. So tritt Unsere Macht ins Leben! Das Erscheinen einer neuen Stufe ist so nahe, doch die Welt bestimmt ihr Schicksal.
78. Nichts in der Welt ist zu vernachlässigen. Manchmal messen wir nach großen Maßstäben, doch oft sollten Versuche mit kleinen Einheiten durchgeführt werden. Gleicherweise sollte die Denkrichtung beachtet werden. Die Gedankenriesen sind genauso lehrreich wie die kleinen Egel. Man kann beobachten, wie so mancher, der ein riesiges Hindernis bewältigte, über eine unbedeutende Pfütze strauchelte. Groll, Beleidigung, An-sich-selber-Denken, machen die Möglichkeiten genauso zunichte wie Verrat und Furcht. Man muss zwischen Umständen unterscheiden; - wo ist der neue Prüfstein? So lernen wir durch Scharfblick die Freude über jede Prüfung erkennen. Wir werden sagen: "Herrscher, sende Deinen Willen - gib oder nimm. Gemeinsam werden wir meine Fallgruben prüfen. Gemeinsam werden wir meine gestrigen Entschlüsse erwägen. Heute bin ich gesättigt, und Du kennst besser als ich die Menge der morgigen Nahrung. Ich werde Deinen Willen nicht übertreten, denn nur aus Deiner Hand kann ich empfangen." So muss man über sich wachen im großen und im kleinen.
79. Ihr wisst bereits, wie angespannt die Zeit ist; und jenen, die von Furcht ergriffen sind, saget, dass, wenn der Herrscher im Herzen wohnt,
kein Haar vom Kopf fallen wird, und jedem ist ein Palast für Körper und Geist bestimmt. Doch bewahrt ein reines Herz, damit Ich dort einziehen und euch wappnen kann. Denket daran, wenn ihr im Geist dem Herrscher das gebt, was angenommen worden ist, Er wird es euch hundertfach lohnen. So lenket eure Gedanken zum Herrscher und lasst den Herrscher in euer Herz eintreten; ohne den Herrscher wird es in dem leeren Herzen eng sein, und wie Erbsen in einer trockenen Schafblase wird Zorn in dem leeren Herzen toben. Erfüllet euer Herz so sehr mit dem Herrscher, dass kein Feind eindringen kann. Friede sei mit euch!
80. Die Anziehung übereinstimmender Kräfte wird von dem die Kräfte vereinenden Streben genährt. Die Bestätigung aller Verschiebungen unterliegt durch Energien, die nach dem Gesetz der Übereinstimmung wirken, der Spannung. Daher unterliegt jede schöpferische Kraft diesem Gesetz. Kosmische Schöpferkraft hängt von dieser Übereinstimmung ab. Daher verstärken Wir alle Kräfte so und festigen die höchste Übereinstimmung. So baut die Kette der Hierarchie gesetzhaft die Stufen der Übereinstimmung, und jedes Streben erklingt in feinstem Widerhall. Nur Gleichklang kann sich als unbegrenzte Schaffenskraft erweisen.
81. Man wird fragen, wieso man seine Gebete an den Höchsten richten soll, wenn man das Bildnis des Herrschers stets vor sich hat? Saget: Wendet euch gerade durch Ihn an den Höchsten. Wenn ihr dazu noch den Zustand erreicht habt, das Bildnis des Herrschers stets vor euch zu haben, dann kann euch diese Frage überhaupt nicht beunruhigen. Haben wir eine bewusste Verbindung mit den feinsten Energien erlangt, so wird vieles, was gestern
noch unverständlich erschien, heute völlig verstanden werden. So lernen wir, uns über das, was uns gestern grämte, zu freuen und gelassen zu sein. Es ist wichtig zu bemerken, wie unser Bewusstsein durch die tägliche Arbeit gereinigt wird. Jetzt ist besonders das Stählen dieser Schwerter zeitgemäß, weil die Luft von Feuer erfüllt ist. Nur das Bildnis des Herrschers kann alle Zentren rotieren lassen und als Schild dienen. Scheuen wir uns nicht, wieder über Schwerter und Schilde zu sprechen, denn Wir wünschen den Frieden und das Reich des Geistes. Wie Sieger nicht ihrer Feinde gedenken, so zählen Wir sie nicht; und sie mit Bäumen vergleichend, wird ein Wald dafür nicht ausreichen.
82. Die Söhne der Vernunft - Wir verkünden sie als die Hierarchen auf der Erde. Die Töchter der Vernunft - damit verkünden Wir sie auf der Erde. Jene, die der Evolution des Geistes zustreben, müssen den Fußstapfen der Hierarchie folgen, um voranzuschreiten. Wer wird den Geist der strebenden Schüler nähren? Wer wird den Pfad des Aufstiegs bestätigen? Nur Töchter und Söhne der Vernunft. Wer birgt die Feuer der Errungenschaft? Die Töchter und die Söhne der Vernunft. Somit verkünden Wir Unsere Feuerträger. Jede Verwirklichung Unseres Willens wird sich durch Offenbarung des feurigen Gesetzes der Hierarchie vollziehen. Nur die bewusste Aneignung des Gesetzes der Hierarchie im Leben erweist sich als der rechte Pfad. Wahrlich, der Raum erklingt mit der Bestätigung der Hierarchie. So wird das wunderbare Leben aufgebaut. So tritt das Vorherbestimmte ins Leben. Die Söhne der Vernunft, die Töchter des Lichts vermögen die Kraft der Höheren Gesetze nur durch Gehorsam der offenbaren Hierarchie gegenüber zu bekunden. So offenbaren Unsere Hierarchen Unsere Kraft der Vernunft und des Herzens. So in Unbegrenztheit!
83. So schafft die Höhere Vernunft auf der Erde durch die Kraft
der Hierarchie. Unsere Schaffenskraft erfordert die Bestätigung der Hierarchie in ihrem ganzen Umfang, in ihrem ganzen Verstehen, in ihrer ganzen Schönheit. Die Offenbarung des Verstehens der Hierarchie erschließt alle Möglichkeiten. Es ist richtig, das Gesetz der Hierarchie als den Gipfel der kosmischen Schöpferkraft zu betrachten; aus ihm strömt Licht; zu ihm streben die Gedanken. So sollte man die besten Bestrebungen zum Gipfel der Hierarchie lenken. Nur wenn die höchste Bestätigung bewusst ins Leben tritt, kann das Höchste gegeben werden. Die feurige Erscheinung naht!
84. Wie kann man sich in der Lehre bewähren? Wie sich dem Höheren Gesetz der Hierarchie nähern? Nur durch die Verfeinerung des Denkens und die Erweiterung des Bewusstseins. Wie kann man die Weisung von Oben erfassen, wenn es keinen Beweis der Übereinstimmung gibt? Man sollte für jede Energie Wahrnehmungsfähigkeit entfalten. Man sollte imstande sein, die Weite der Lehre zu erfassen. Nur Übereinstimmung kann die Sättigung des Gefäßes gewähren. Daher ist die Weite eines erweiterten Bewusstseins würdig. Auf den Weg zu Uns kann man nur über die Hierarchie gelangen.
85. Die Religionssysteme haben besondere Körperübungen und -stellungen eingeführt, um die Ansammlung der Energie zu fördern und zum Höchsten voranzutreiben. Bei uns kann man sicherlich ohne diese ermüdenden Übungen vorankommen - nur durch die Sättigung seines Herzens. Wer durch dieses Mittel voranschreitet, ist insofern im Vorteil, als die Quelle des Herzens unerschöpflich ist. Das ins Innere des Herzens aufgenommene Bild des Herrschers bleibt ungetrübt und wird zu jeder Stunde bereit sein, zu helfen. Dieser Weg des Herzens ist der älteste, aber er erfordert eine beträchtliche Erweiterung des Bewusstseins. Man kann nicht gleich im ersten
Gespräch über das Herz sprechen, denn man könnte es unnütz belasten. Gleicherweise zwecklos wäre es, von Liebe zu sprechen, solange nicht das Bild des Herrschers im Herzen verankert ist. Doch die Stunde schlägt, in der auf die Macht des Herzens hinzuweisen ist. Ich rate, sich dem Herzen zuzuwenden, nicht allein, weil einem das Bildnis des Herrschers schon vertraut ist, sondern aus kosmischen Gründen. Der Abgrund kann leichter überschritten werden, wenn das Band mit dem Herrscher fest ist.
86. So ist es nicht leicht, dem Herrscher fern zu sein. Sprechet den Namen des Herrschers nicht nur aus, sondern rotiert ihn in eurem Herzen und Er wird darin bleiben gleich einem von Gebirgswässern in eine Spalte gepressten Stein. Wir sagen "Cor Reale"3, wenn der Herrscher des Herzens das vorbestimmte Gemach betritt. Man sollte sich durch den Herrscher schützen!
87. Das allgegenwärtige Feuer durchdringt jede Lebenserscheinung. Das allgegenwärtige Feuer verstärkt jede Tat. Das allgegenwärtige Feuer treibt jedes Streben an, jedes Vorhaben. Wie ist es daher möglich, nicht vom allgegenwärtigen Feuer erfüllt zu sein? Die kosmische Macht, die jedem menschlichen Impuls und jeder schöpferischen Kraft zugrunde liegt, ist auf bewusste Aufbautätigkeit gerichtet. Wie sorgfältig sollte man diese gleichartigen Energien sammeln für den Aufbau einer besseren Zukunft! Nur bewusste Annäherung an die Beherrschung der Kraft der Vergleichbarkeit kann eine einer besseren Stufe würdige Schaffenskraft bekunden. Daher muss jeder auf Weg zu Uns zur Schaffenskraft streben, seine Wahrnehmungen bewusst lenkend.
88. Wie sehr muss dann der Schüler die Macht der Wahrnehmung und des Begreifens, dass es nur
ein Gesetz gibt, das den ganzen Kosmos regiert - den Höheren Willen - erkennen; dieser Linie entlang vollzieht sich die Evolution des Geistes. Dieses Gesetz vereint alle ihm zugehörigen und geoffenbarten Einheiten. Das Streben nach Erfüllung des Höheren Willens führt zur Feinfühligkeit der Wahrnehmung. Nur dieser Pfad bietet die Möglichkeit der entsprechenden Entscheidung im Erkennen und Erfüllen des Höheren Willens. So widmen auch Wir Unser schöpferisches Streben dem Höheren Willen, und so verschmelzen die Bewusstseinsbogen in Ein Flammendes Herz! So wird die große kosmische Stufe geschaffen!
89. Wenn euer Bewusstsein euch das Verlangen einflüstert, im stetigen Besitz des Bildnisses des Herrschers zu sein, zieht euch zurück an einen stillen Platz und richtet euer Auge auf das erwählte Bild. Doch bedenket, dass man sich unwiderruflich entscheiden muss, denn im Falle von Verrat wird das stetige Bild wie ein stetiger Vorwurf sein. Nach eindringlicher Betrachtung des Bildes schließet eure Augen und übertraget Es auf das dritte Auge. Durch diese Übung werdet ihr ein lebendiges Bild erlangen und ein besonders starkes Erbeben des Herzens fühlen. Bald wird das Bild des Herrschers von euch untrennbar sein. Ihr könnt selbst die Probe von der Sonne machen, und ihr werdet den Herrscher vor euch sehen, manchmal farblos, doch dann lebendig und sogar in Bewegung. Euer Gebet wird keiner Worte bedürfen und allein das Erbeben des Herzens wird euer Verstehen durchströmen. So kann man im Leben viel Nützliches erlangen, aber mit entsprechendem Bewusstsein.
90. Gewöhnt euch an, über etwas weder erstaunt noch überrascht zu sein. Doch dies sollte nicht als Abstumpfung
des Geistes verstanden werden. Im Gegenteil, in völliger Bereitschaft, die Vorausschau gebiert, steht auf der Wacht bei vollem Bewusstsein. Viele wunderbare Dinge nahen. Man kann sie nach seiner eigenen Autorität und eigenem Bewusstsein gemäß verstehen. Doch noch leichter ist es, sie über das Bild des Lehrers zu empfangen. Könnt ihr das Bild des Lehrers ganz deutlich in eurem Bewusstsein schauen, dann könnt ihr euer Bewusstsein in das Seine übertragen und so scheinbar durch Seine Kraft wirken. Doch dazu muss das Bild des Lehrers äußerst genau gesehen werden, bis ins kleinste Detail, so dass das Bild weder schwankt noch verzerrt ist, noch seine Umrisse verändert, wie es häufig vorkommt. Doch befolgt man die Konzentrationsübung genau, wird es gelingen, ein stetiges Bild des Lehrers hervorzurufen; man kann damit den größten Nutzen erzielen, für sich, für seine Nächsten und für die Arbeiten.
Solches ist Unser Mahnen, wenn Wellen auf dem Meer aufkommen. Auch ist es gut, vor der Sammlung in völligem Schweigen zu verharren, und sogar sich selbst durch Musik nicht ablenken zu lassen. Ich meine, die gegenwärtige Zeit bedarf solcher Konzentration, denn es liegt ein ungeheurer Erfolg in der Atmosphäre, doch Erfolg zieht wie ein Magnet auch unerwartete Metallteilchen an; und Nadeln und Nägel können giftig sein. Verstehet das richtig. Lasst euch von eurer Vorstellung über den Lehrer nicht abbringen. Seid weder erstaunt noch überrascht, denn es ist gut, wenn man für die nächste Stufe Verständnis aufbringt.
91. So wie die Klarheit des Bildnisses des Lehrers uns zur engsten Zusammenarbeit mit Ihm führt, so bringt jede klare und lebendige Vorstellung eines Gegenstandes im dritten Auge
uns diesen nahe und macht ihn erreichbar. Eine der Bedingungen alter Magie war es, zu lehren, die Lebendigkeit von Gegenständen durch unsere innere Vorstellung hervorzurufen. Gelingt es, den Gegenstand in genauem Umriss und genauer Farbe hervorzurufen, kann man von ihm eine unmittelbare Einwirkung erlangen, als ob man ihn besäße. Unabhängig von der Entfernung kann man regulieren und diese Möglichkeiten heranbringen; angefangen von den alltäglichen Gegenständen bis zu den fernen Planeten kann man diese Kraft nutzen. Darin ist nichts Übernatürliches, doch das Duplikat wird scheinbar zum Wesensgleichen und knüpft einen lebendigen verbindenden Faden. Man kann diese Fähigkeiten in sich allmählich an gewohnten Gegenständen entwickeln; dabei wird man bemerken, dass wenn ein klares Bild geschaffen wird, man eine eigentümliche erhebende Schwingung wahrnimmt, ähnlich einer magnetischen Einwirkung. So kann man, das Unbegrenzte studierend, damit beginnen, ihm von den alltäglichsten Gegenständen her nahe zu kommen.
92. Gleicherweise werdet ihr allmählich wahrnehmen, als stünde euch euer eigenes Bild gegenüber. Das soll euch nicht verwundern, denn es ist die zunehmende Entwicklung der Teilbarkeit des Geistes. Die Erscheinung eigenen Ausströmens und Aussendens von Teilen seines Geistes vermittelt dem entwickelten dritten Auge das ausgesandte Bild. Man sollte wissen, dass, jemand dieses Bild wahrnimmt und Hilfe erlangt.
93. Wie wichtig ist es, das Feuer des Antriebs zu hüten! Ohne diese antreibende Kraft kann ein Vorhaben nicht von den besten Möglichkeiten erfüllt sein. Die für ein Vorhaben aufgewendeten Kräfte werden durch das antreibende Feuer vervielfacht. Daher ist für den Anstieg der von der Ursprünglichen Quelle verliehenen Kräfte Streben erforderlich.
Bei jeder Aufbautätigkeit sollte man Gleichmaß und Vergleichbarkeit beachten. Daher muss man für die Sättigung Unserer Vorhaben das Gegebene mit den befolgten Maßnahmen ins richtige Verhältnis bringen. Das Feuer und der Antrieb erhalten jedem Beginnen die Lebenskraft. In Ermangelung dieser verliert das Beginnen seine Lebensfähigkeit. So lasst uns dem vom Herrscher verliehenen bestätigten Feuer zustreben! So können wir die feurige Sättigung erlangen.
94. Einem Reisenden wurde beim Einschiffen eine Börse mit Gold gestohlen. Die Mitreisenden waren in Aufruhr, doch der Betroffene lächelte und sagte wiederholt: "Wer weiß?" Ein Sturm kam auf und das Schiff strandete. Allein unser Reisende wurde ans Ufer getrieben. Als die Inselbewohner seine Rettung als Wunder priesen, lächelte er wieder und sagte: "Dies geschah einfach, weil ich für meine Überfahrt mehr bezahlte als die anderen." Wir wissen nie, wann die gute Saat aufgeht und wie lange das Reifen der Ernte giftiger Gedanken währt. Auch sie brauchen Zeit zum Reifen; bewahrt euch daher vor giftigen Gedanken; nicht ein einziger schwindet, ohne Spuren zu hinterlassen. Aber wo ist das Land, wann schlägt die Stunde, wann reift die giftige Ähre? Mag sie auch klein sein, so ist sie dennoch stachelig, und es wird kein Stück Brot geben, das einem nicht den Schlund zerreißen wird.
95. Ist es möglich, nicht seine eigene Saat zu ernten? Möge die Saat gut sein, sonst wird Gift Gift erzeugen. Vieles kann vermieden werden, doch die Schatzkammer des Gedankens ist die stärkste. Der Gedanke als die höchste Energie ist unauflösbar und kann gespeichert werden. Im Versuch mit Pflanzen kann die Macht des Gedankens bewiesen werden. Gleicherweise kann ein Gelehrter bei angespanntem Gedanken das nötige Buch vom Regal nehmen.
96. Wenn Wir sagen: "Habet keine Wünsche", bedeutet das nicht, gefühllos zu sein. Im Gegenteil, ersetzt Wunsch durch den unwiderstehlichen Befehl eines reinen Gedankens. Mit diesem Befehl ruft ihr alle Kräfte des Lichts hervor und bringt deren Ströme, in Wechselwirkung mit eurem Streben, zur Wirksamkeit.
Seid freudvoll, seid freudvoll; nicht durch Wunsch, sondern durch geistiges Streben. Seid freudvoll; nicht durch angestammte Wünsche, sondern durch den Befehl des ganzen Bewusstseins, um jenen Faden des Lichts zu bilden, der alle Welten vereint. Seid freudvoll; nicht wegen des Erfolgs bereits zerfallener Werke, sondern in Kenntnis des Vorherbestimmten und bereits in der Schriftenrolle der Zukunft Eingeschriebenen. Seid freudvoll; nicht in dem Wunsch nach Ruhe, sondern wegen des Aufruhrs der Naturelemente, weil euch nur der Aufruhr der Naturelemente dienen wird.; denn man kann dem Toten nicht befehlen, das Lebendige zu beleben. So begreifet, dass Freude eine besondere Weisheit ist, und gebet die Feuer des Lichts nicht für die Krumen des Festmahls preis!
Was durch irdische Sinne gefühlt wird, ist nicht von Bedeutung; doch lasst uns am Dienst aller Lichtteilchen teilhaben. Ihr erwartet Mich, ihr erhofft Hilfe. Doch ihr wisst nicht, wann es der Hilfe bedarf und wann die letzte Stunde der Schlacht erklingt. Dennoch klammert sich euer ganzes Bewusstsein an Uns; in der Gewissheit, dass Wir nicht säumen werden, baut ihr eine unzerstörbare Brücke und sammelt die Schätze der Macht.
Vielleicht ist die Hilfe äußerst dringend. Lasst Uns urteilen, denn die Zeit ist reif, und jenseits des Meeres erheben sich bereits die Pfeiler des Lichts!
97. Der feurige Antrieb verleiht dem ganzen Kosmos Leben. Jeder schöpferische Funken gibt dem Streben des Geistes
den Impuls der Bewegung. Wie könnte man da nicht bestätigen, dass der feurige Impuls in jeder Erscheinung die Spannung nährt und jede Tat durchdringt? Daher sollte man den wunderbaren Impuls des Feuers entwickeln, der allem Leben verleiht. So kann das gesättigte Feuer alle entsprechenden Energien anziehen. Der feurige Impuls sollte vor allem in der Gedankenpflege entwickelt werden. Wie der schöpferische Impuls Gleichklänge sammelt, so zieht der Gedanke Übereinstimmendes an. Hütet somit den Impuls des Feuers!
98. Wie wundervoll sind die Geistesfunken, die Feuer und Streben offenbaren! Das feurige Dienen wird der Menschheit so viele Zeichen neuer Evolution vermitteln. Daher ist Agni Yoga so lebendig ins Leben getreten. Und so viele Zeichen erneuern und bedrohen unseren Planeten. Man sollte alles, was der Menschheit gesandt wird, annehmen. Daher ist der feine Organismus der Mutter des Agni Yoga auf alle Unsere Sendungen so ansprechbar. Daher sollte die Gesundheit gehütet werden. Wahrlich, die Feuer toben! So vieles hat sich bestätigt, so vieles wird bestrebt, so vieles steht bevor!
99. Der wesentliche Irrtum des Menschen ist, sich außerhalb des ganzen Seins zu wähnen. Dies rührt vom Mangel an Zusammenarbeit her. Man kann dem Außenstehenden nicht erklären, dass er für das, was in Innern vor sich geht, verantwortlich ist. Der offenbare Vater des Egoismus säte Zweifel und Eigendünkel, um den Strom zur Schatzkammer des Lichts zu unterbinden. Niemand will wahrhaben, dass Licht die Wirkung des Gedankens ist, aber die Unzähligen, welche die interplanetaren Räume bewohnen,
anerkennen dankbar die gedankliche Zusammenarbeit. Sie verwirklichen Zusammenarbeit und verstehen Verantwortlichkeit. Man kann sich einen Weltgedanken einprägen und so für sich Flügel im Himmel sowie auf irdischer Grundlage erlangen. Überall sind viele wertvolle Mahnungen an die Verbindung mit den fernen Welten verstreut!
100. Der Funke des Geistes entfacht das Herz, daher muss Unsere Lehre durch das Feuer des Herzens verbreitet werden. Wie kann man ohne das Feuer des Herzens die geistigen Fackeln entzünden? Nur das Feuer erhöht die Schaffenskraft und durchdringt jede Tat. Die zum Lebensimpuls drängende Energie muss das offenbare Lebensfeuer besitzen. Somit wohnen diesem Gesetz schöpferische Kräfte inne. Die Spannung jeder Energie ruft die umgebenden Energien ins Leben. So vollzieht sich jede Materialisation durch Sammeln aller umgebenden Energien. Daher ist der geistige Kern ein mächtiger Sammler.
101. Wie erhaben ist das Gesetz der Hierarchie! Wie aufbauend sind alle Gesetze der Hierarchie! Wahrhaftig, die Leiter führt in den Himmel. So kann jeder zur Hierarchie Bestrebte durch eine von Oben verliehene Aufgabe den Höheren Willen erfüllen. So erbauen Wir die Hierarchie. Daher sollte jede Weisung so, wie vom Hierarchen gegeben, erfüllt werden. Nur so sollte man den Wunsch des Hierarchen wirklich hüten. Wie Perlen des Geistes sollte man die sich bestätigte Quelle hüten.
102. Das selbstlose Herz eines Agni Yogi birgt den Schmerz der Welt, doch es ist eine seltene Erscheinung. Wie
es in einem alten Psalm heißt: "Ich werde das Leid der Welt in mein Herz aufnehmen. Ich werde das Herz, als den Schoß der Erde, zum Glühen bringen. Ich werde es mit Blitzen durchdringen. Das neue Herz ist der Schild der Welt. Ich werde ihm das Zeichen der Erden - Mutter einprägen. Das Kreuz der Mutter wird das Zeichen Meines Feuers sein." So war den Alten vieles bekannt. Und wieder ist ein treues Herz im Dienst der Welt. Deshalb sage Ich - die Gesundheit muss gehütet werden. Mit einem bis zum Rand gefüllten Gefäß muss behutsam umgegangen werden. Man muss sich über das Entfachen des Feuers des Herzens freuen. Vergessen wir nicht, wie unverhofft neue Feuer entzündet werden.
103. Widerspruch ist der Teppich des Vaters der Lüge. Wer ihn betritt, sieht den Menschen nicht ohne Argwohn. Wissenschaftlicher Widerspruch geht gewöhnlich auf dem gleichen Teppich vonstatten. Man kann nur staunen, wie sehr Menschen Behauptungen aufstellen, an die sie selbst nicht glauben. Die derzeitigen Kirchen sind das beste Beispiel dafür, wieso die höchste Erscheinung das Leben nicht verändert. Lasst uns daher das allumfassende Herz behüten!
104. Zur Evolution des Geistes bedarf es der Verschmelzung von Bewusstsein und Herz. Wenn die Kräfte entzweit sind, kann der Geist nicht wirken. Daher ist das Streben nach Verschmelzung mit dem feinsten Energien so notwendig. In der ganzen kosmischen Aufbautätigkeit gibt es eine Wechselwirkung der Kräfte, und Uneinigkeit kann die vorbestimmte Entwicklung nur aufhalten. Daher wird das vereinte Bewusstsein so bejaht. Jede Kraft bedarf der Bekundung einer wirkungsvollen Tat, je gesättigter, desto machtvoller. Daher sollte die Verschmelzung der Hebel des Herzens und des Bewusstseins verstärkt werden.
105. Das aus dem Herzen kommende Wort durchdringt den Raum.
Daher bilden die in einem ungestümen Strom fließenden Gedanken gleich einem Schutzwall eine Sphäre gegen die giftigen Gase des Planeten. Gedanken bilden ein Schutznetz für die Menschheit. Nur diese leuchtenden Ausstrahlungen spenden die Kraft zur Bekämpfung der Finsternis. Daher ist es so wichtig, den Raum mit aus dem Herzen kommenden Worten aufzuschichten. Ihnen wohnt Licht inne. So wird die Menschheit auf den Gedankenschwingen emporgehoben. So wird die Evolution aufgebaut.
106. Worin besteht der Schatz des Herzens? Nicht nur in guten Wünschen, nicht nur im Mitleid, nicht nur in Hingabe an die Hierarchie, sondern auch im Gleichklang mit dem Kosmischen Bewusstsein; darin, dass das Herz neben dem eigenen Rhythmus auch am kosmischen Rhythmus teilhat. Solch einem Herzen kann man vertrauen, es besitzt Gefühlswissen, es fühlt und erkennt, und als ein offenbares Glied zur Höheren Welt äußert es das Unbestreitbare. Die Offenbarung des Schatzes des Herzens ist auch für die Gestaltung des feinstofflichen Körpers sehr bedeutsam. Versucht euch vorzustellen, wie wichtig das Experiment mit dem feinstofflichen Körper ist! Die Verdichtung des feinstofflichen Körpers kann das erbringen, von dem die Lehre von Schambala so heilig spricht. Man kann ein unbesiegbares Heer haben, man kann unersetzliche Mitarbeiter haben - freilich, nur vorübergehende, aber dafür außerhalb der Bedingungen verkörperten Lebens.
107. Die kosmischen Ströme durchdringen das Herz eines Agni Yogi. "Das gesättigte Herz fühlt alle Störungen;" - so spricht die Alte Weisheit von dem mit Äther erfüllten Herzen. Womit der Kosmische Raum atmet, damit atmet auch das feinfühlende Herz. Womit das Kosmische Herz atmet, damit atmet auch das Herz eines Agni
Yogi. Jede Schwingung erklingt auf den feinen Saiten eines feinfühlenden Herzens. So muss dieser kosmische Schatz äußerst behütet werden. Die Ströme füllen das Herz und erweitern seine Tätigkeitssphäre. So wird kosmische Übereinstimmung hergestellt.
108. Gewiss, erhebt sich Wehklagen im Raum, fühlt das gesättigte Herz viele Rückstrahlungen. Die räumliche Schlacht ist gewaltig und die Wellen des Lichts sind sehr gespannt! Die Große Epoche naht; wie sollte man da nicht das Übel überwältigen? Daher sind die Finsteren so sehr auf der Hut, wenn die großen Daseinsgesetze ins Leben treten. Wie sollten da die Finsteren nicht erschreckt sein. So bestätige Ich Unsere Macht!
Wahrhaftig, zu recht spracht ihr von der Bedeutung des grundlegenden Prinzips Unserer Werke. Schönheit erklingt, und wir wollen ihre Grundlagen schützen. Perlen müssen behütet werden!
109. Warum treten Erscheinungen meist unverhofft auf? Dafür gibt es zwei Gründe: Erstens, Erwartung löst immer Gegenwirkung aus. Selbst eine bewusste Erwartung kann eine für die Erscheinung unnötige Energie aufkommen lassen. Zweitens könnte im Falle einer Ankündigung die schwarze Loge unbeabsichtigt informiert werden. Die Anwesenheit selbst eines Außenstehenden kann als Vermittler dienen. Die ganze Welt teilt sich in Schwarze und Weiße. Manche dienen bewusst, andere ihrem Wesen gemäß, und die Dritten stellen eine gallertartige Masse dar, die zu nichts taugt. Die schwarze Loge ist stark, denn zur Bekämpfung des Lichts bedarf es eines mächtigen Potentials. Es ist nicht weise, die Stärke des Gegners zu unterschätzen, besonders wenn
ihr geliebtes Kali Yuga zu Ende geht. Gewiss, es ist eine Entscheidungsschlacht und man sollte Acht haben, dass nicht Täuschung und Verführung die Schwachen befallen. Seit langem wurde auf den Ort hingewiesen, wo die finstere Loge ihren Aufenthalt nimmt.
110. In früheren Zeiten hat man schwarze Messen abgehalten und dem Baphometh4 Bildsäulen errichtet. Jetzt sind die Finsteren bedrohlicher geworden. Im Bemühen, Uns nachzuahmen, haben sie viele Riten aufgegeben und wandten sich der Macht der Gedanken zu. Der Kampf gegen Uns ist schwer für sie, doch wenn die Denkrichtung des Schülers sich wandelt, können sie gefährlich werden. Als Ich darauf verwies, sich eng um den Lehrer zu scharen, riet Ich zum dringend Notwendigen. Überhaupt sollte man Meine Weisungen als dringende Ratschläge betrachten. Es ist Zeit zu verstehen, dass Ich die Lehre nicht als Schlafmittel verordne, sondern zur Durchdringung des ganzen Lebens.
111. Wenn alle kosmischen Kräfte angespannt sind, so kann es keinen Rückzug ohne Zerstörung geben. Wenn sich die Kräfte des Lichts um das Licht scharen und die Schwarzen um die Finsternis, gibt es keinen Rückzug. Wollen die Schaffenden daher siegen, muss sich um den Brennpunkt eine machtvolle Kraft sammeln. Ja, ja, ja! Wenn eine einfache physische Form allein durch Kohäsion ihrer Teilchen zusammengehalten wird, so ist die vom offenbarten Hierarchen ausgehende Kraft weit mächtiger. Daher müssen jene, die siegen wollen sich dem Schutzschild - der Hierarchie - eng anschließen. Nur so kann man siegen. Nur so kann man in der bedrohlichen Zeit der Umgestaltung die Erscheinung des Aufruhrs überleben. So lasst uns daran denken!
112. Hat man den Herrscher und Guru angenommen, kann es keinen Rückzug geben. Der Pfad liegt nur vorn, und früher oder später werdet ihr mit Leichtigkeit oder mit Schwierigkeit zum Lehrer gelangen.
Wenn euch die Schwarzen umringen und einkreisen, so verbleibt allein der Pfad nach oben, zum Herrscher. Dann werdet ihr fühlen, dass der Herrscher nicht irgendwo fern, sondern dass der silberne Faden über euch ist, ihr braucht nur eure Hand auszustrecken. Wir können uns auch ohne die Hilfe der Schwarzen treffen, doch meistens strebt nur der zum silbernen Faden, der von allen Seiten bedrängt wird, und nur in der Not lernt er die Sprache des Herzens. Man sollte den Herrscher und Guru im Herzen fühlen.
113. Man sagt: "Wir lieben und verehren." Doch man erinnert sich dessen nur wie an den letzten Schnee. Schlaf ist ihr Herrscher. Doch die Stunde schlägt, und der Herrscher wird ihr Leben und ihre Nahrung werden. Wie der die Finsternis durchzuckende Blitz, so hell wird das Bildnis des Herrschers sein. Wie einen Schatz werden sie jedes Wort von Oben hüten, denn es wird für sie keinen anderen Ausweg geben. Und wenige werden es sein, die, nachdem sie das Licht empfangen haben, von der Finsternis befleckt werden. Viel Finsteres umgibt uns, aber es gibt nur einen Weg, den zum Herrscher. Gedenket des Herrschers!
114. Wenn die kosmische Spannung so gewaltig ist, sollte man die ganze Kraft für die Verteidigung des Lichts sammeln, denn jede Unsicherheit im Licht gewährt der Finsternis Zutritt. Daher sollte jede Grundlage geschützt werden. Wenn sich die Kräfte um das Licht sammeln, wie könnte man sich da nicht dem Führenden anschließen? Nur darin liegen Stärke und Sieg. Wenn sich der Kosmische Magnet verschiebt, muss natürlich dem Lauf des Lichts gefolgt werden, weil man nur auf diesem Wellenkamm über den offenbaren Strom schwimmen kann. So wird der Gedanke an das Licht dem Bildnis des Herrschers gleichen.
115. Dächten die Menschen doch daran, dass sie immer am Rand des Abgrunds wandeln! Denn so ist es. Sie können jeden Augenblick durch eine erfolgreiche oder
unheilvolle Kehrtwende davongetragen werden. Ist es also nicht möglich, eingedenk dieser Verbindung mit dem kosmischen Lauf, ohne Schaudern in den Abgrund zu blicken? Man sollte sich jede Stunde vergegenwärtigen, dass es ihn gibt.
116. Sicherlich, der feinfühlige Organismus eines Agni Yogi berührt den kosmischen Strom. In seinen Zentren widerspiegelt sich jede Welle, und die Wahrnehmungsfähigkeit eines feinfühligen Agni Yogi bestätigt die kosmischen Wellen. Deshalb berühren alle kosmischen sowie irdischen Wellen die Zentren so sehr. Daher muss die Gesundheit gehütet werden. Sicherlich, es ist schwer, doch das kosmische Bewusstsein ist wunderbar.
Wer wird besser entscheiden, und wer weiß es besser? Allein der Hierarch. So muss man jede Perle hüten. So möge man die Schätze hüten. Wahrhaftig, Ich bestätige, dass man nur so siegen kann.
117. Erdbeben, Vulkanausbrüche, Stürme, Nebel, Versandung, klimatische Veränderungen, Seuchen, Verelendung, Kriege, Aufstände, Unglauben, Verrat - auf welche andere Zeichen der bedrohlichen Zeit wartet die Menschheit? Es bedarf keiner Propheten, der unbedeutendste Schreiber kann bezeugen, dass sich noch nie so viele furchtbare Vorboten der Zersetzung der Erde häuften. Doch taub ist das Ohr und trübe der Blick! Es gab niemals eine Stunde größerer Zersetzung als dieses Planetenjahr! Es ist, als ob ein Pfad für die Wellen des Feuers gebahnt würde, und die veralteten Ungeheuer schleichen sich davon, nicht gewillt, den Wert der Geschehnisse zu erkennen. Wahrlich, die Welt wird von Magneten erhalten, die so unwahrnehmbar sind wie die Luft und die Flamme des Raumes und genauso unentbehrlich wie das Licht. Die von Uns für Unsere Erscheinung
gesandten Magneten sind wie die Anker eines im Sturm hin- und hergeworfenen Schiffes.
118. So wird das Ende von Kali Yuga sichtbar. Es hängt von der Menschheit ab, wo Satya Yuga beginnen wird. Wir wissen, dass Satya Yuga vorherbestimmt ist, doch die Örtlichkeit und die Bedingungen können variieren. Meine Krieger, Ich kann euch der Nützlichkeit und der Ergebenheit gemäß sammeln.!
Der Mensch ist in eine finstere Grube gefallen, deren Ausgang er mit einem schwarzen Deckel versperrte.!
119. Der Gedanke regiert den Lebensimpuls. Wie kann man dann so wenig Streben für Reinigung und Entwicklung des Denkens aufbringen? Die ganze Lebensäußerung wird vom Bewusstsein angezogen, und der Schöpfer des Gedankens durchdringt den Raum. Daher ist es so dringend, weitumfassende Gedanken zu erstreben sowie das Verstehen der Lebensgrundlagen. Jedes Leben schafft sich seine Bahn und jedes Leben hat seine Grundlage, auf der jede Tat dem Höchsten entsprechen muss. Daher muss jeder Gedanke auf die offenbare Heldentat gerichtet sein und das höchste Streben wahren. Die Beschaffenheit des Strebens hängt vom Impuls ab. Alle Gedanken, die zur Bewusstseinsverfeinerung führen, sollten entwickelt werden. So kann man eine höhere Stufe bauen.
120. Wird daher das höchste Streben zum Herrscher geboten, müssen die offenbare Bahn sowie der Brennpunkt gehütet werden. Deshalb müssen alle Unsere Stützpfeiler geschützt werden, denn Wolken sind ringsumher. Sieg ist vorausbestimmt, aber alle Grundlagen müssen bewahrt werden, und das höchste Streben bietet alle Möglichkeiten. Die Zeit ist ernst, aber wunderbar. Es ist eine Zeit der Vollendung und des Aufbaus. Es ist eine Zeit höchster
Spannung und irdischer Schlacht. Es ist eine Zeit, die eine große Seite schreibt und eine große Zukunft erbaut. Die Feinde toben, weil das Höchste Gesetz ins Leben tritt.
121. Unser Schild ist einziger, deshalb schätzen Wir ein volles Bewusstsein. Vereinzelte Lichtblicke verlöschen oft. Daher sollte man völlige Hingabe unterscheiden können. Nur so kann man erreichen und sein Bewusstsein erweitern. Man sollte auf höheren Pfaden voranschreiten.
122. Hauptsache ist, keine Zwerge zu werden. Für einen Zwerg ist es sogar schwerer eine Türschwelle zu überschreiten als einen Berg. Das Denken eines Zwerges führt zur Oberflächlichkeit und hierauf zur Zersetzung. Es wurde richtig bemerkt, dass man die Beeinflussung der Grundaura beachten muss. Wer sich dies zu eigen macht, kann mitarbeiten, doch Verneinung wird ein wirkliches Zeichen von Unfähigkeit sein. Man kann von Grundlagen nicht überzeugt werden, sind sie nicht im Herzen verankert, kann sie nichts erklären. Beachtet daher die Lebensregungen nicht wie Zwerge. Gleicherweise sollte der Lehrer nicht von einem Gehirn unterirdischer Zwerge angenommen werden.
123. In Kurdistan gibt es eine Ruine, genannt "Das Schloss der Irrtümer". Man sagt, dass das Schloss irrtümlich erbaut wurde; seine Lage irrtümlich gewählt wurde; der Besitzer irrtümlich heiratete; er irrtümlich Kriege führte; irrtümlich Ratgeber hatte; irrtümlich Würfelspiel spielte; irrtümlich erkrankte und irrtümlich zugrunde ging. Nur eine gewisse Anzahl von Irrtümern kann zugelassen werden!
124. Sammeln sich verschiedene Ströme, müssen dagegen natürlich Maßnahmen getroffen werden. Verschiedene
Ströme werden von Gegenwirkungen beherrscht. Alle feindlichen Ströme müssen gezügelt werden. So wird sich jeder auf den Schild gerichtete Pfeil gegen den Feind wenden. So wirkt der Bumerang, und die Ströme Unserer Gegenwirkungen werden gewaltig sein. So muss man wirken, die Grundlagen und höchsten Weisungen der Hierarchie schützend. Wahrhaftig, nur so kann man ans Ziel gelangen.
125. Beachtet, wie die Menschen die Lehre lesen. Beachtet, welchen Stellen sie ausweichen und versuchen, sie nicht zu bemerken. Die Menschen schließen ihr Augen besonders oft vor dem, was sich auf Verrat und psychischen Mord bezieht. Sie wollen auch nicht wahrhaben, dass sie durch ihre Gedanken auf Entfernung schaden können. So meiden die Menschen das, an dem sie sehr oft schuldig sind. Man braucht kein Riese in Gedanken zu sein, um schaden zuzufügen. Selbst ein mittelmäßiger mit dem Kristall von Imperil5 vergifteter Gedanke wird äußerst wirksam sein. Verrat auszuhecken bedeutet, ihn zum Teil vollführt zu haben; denn eine vergiftete Hülle ist für den geringsten Anstoß empfänglich. Wahrhaftig, Vergiftung durch Gedanken schadet mehr als Narkotika. Gleicherweise kann man an die Ansteckung durch Gedankenübertragung erinnern. Man kann dermaßen geschwächt werden, dass jede Ansteckung leicht ankommt. Der Gedanke gleicht einem Schlüssel, der aufsperrt.
126. Wie kann man dem durch Gedanken übermittelten Schaden ausweichen? Es gibt nur den einen Rat - verstärkt das Streben zum Herrscher! Dieser Richtung entlang kann man jede Unverletzlichkeit erlangen. Deshalb rate Ich, vom höchsten geistigen Streben bis selbst zu den kleinsten körperlichen Erfordernissen Hierarchie zu erkennen. Überall bedarf es
des silbernen Fadens. Eigensinn und die schwarze Loge werden auf jedwede Weise versuchen, die Gedanken von der Hierarchie abzulenken. Wenngleich Gehorsam unter ihnen sehr entwickelt ist, wahren sie ihn untereinander, die Unveränderlichkeit dieses Gesetzes erkennend.
127. Das räumliche Feuer löst alle Anhäufungen auf. Doch welchen Damm errichten die Menschen, und wie belasten sie den Raum mit Unverständnis und einem Bewusstsein, das die kosmische Aufbautätigkeit so wenig erfasst! Wie kann man schaffen, ohne einen Höheren Führer anzuerkennen? Wie kann man aufbauen, ohne den Faden zu fühlen, der einen mit dem Hierarchen verbindet? Wie kann man Sendungen erhoffen, wenn sich der Geist nicht entfaltet, um dem Licht zu begegnen? Nur wenn man an der Hierarchie festhält und den offenbaren Willen erfüllt, kann man wirklich erfolgreich sein und erlangen, was festgelegt ist.
128. Daher führt jedes Streben, das auf die Vereinigung des Schülers mit dem Lehrer gerichtet ist, zur Erkenntnis der höchsten Gesetze. Der Schüler, der den Lehrer zurückweist, bestätigt damit seine Unwissenheit, denn er hemmt seine Entwicklung. Jede Kraft, die den Geist nach oben zieht, ist eine Kraft der Entwicklung. Wie wollen wir denn unser Bewusstsein erweitern und den Geist erheben, wenn wir die Hand des Hierarchen nicht annehmen? Eigendünkel hält den Fortschritt unheilvoll auf! Deshalb ist es recht, allen die von übermäßiger Hingabe zum Lehrer sprechen, zu sagen, dass man nur durch die Kraft der Hingabe zum Lehrer eine Verfeinerung des Bewusstseins erlangen kann. Die Kultur des Geistes und der Gedanken erfordert eine unbesiegbare Hingabe zur Hierarchie. Nur so kann der Geist sich erheben; nur so kann man sich in der Evolution des Geistes festigen.
So schließt ein vereintes Bewusstsein auch die Schönheit des Dienens ein. Wenn die Bogen der Bewusstseine sich vereinen, herrscht Licht, und die höchste Bestimmung wird bestätigt. Nur so wird die Erfüllung des höchsten Gesetzes erreicht. So bauen Wir auf!
129. Lasst uns Fragen an einen Schüler niederschreiben: "Dienst du nicht der Finsternis? Bist du nicht ein Diener des Zweifels? Bist du nicht ein Verräter? Bist du nicht ein Lügner? Bist du nicht ein Wüstling? Bis du nicht ein Faulpelz? Bist du nicht reizbar? Hast du nicht eine Neigung zur Unbeständigkeit? Bist du nicht nachlässig? Kennst du Hingabe? Bist du arbeitswillig? Wirst du nicht das Licht fürchten?" - so fragt die Schüler, wenn sie für die Probezeit vorbereitet werden.
130. Beim Aufbau sollte man alle Bestrebungen zu wesensgleichem Verstehen entfalten. Jede Aufgabe bedarf der ihr wesensgleichen Kraft. Man sollte bestrebt sein, diesen Schlüssel zu finden. Man kann nicht verlangen, dass eine große Erscheinung mit kleinem Maßstab gemessen wird. Ein unbedeutender Gedanke kann nicht erhebend sein. Ein unbedeutender Gedanke kann keine Helden schaffen. Nur feine Gleichheit ergibt Übereinstimmung. Daher, das Höchste dem Höchsten. Je höher, um so festigender. Nur so kann man wachsen, und so kann das Vorherbestimmte ins Leben treten. Der Höchste Plan bedarf der Anwendung höchster Maße.
131. Wenn Wir Hierarchie verkünden, so kennen Wir die räumliche Schlacht, die zur Kenntnis des höchsten Gesetzes aufruft. Schöpferkraft verlangt die Bestätigung des erkannten Hierarchischen Prinzips. So bauen Wir und rufen auf zum feinen Verstehen
der Hierarchie. Wahrhaftig, das offenbare Gesetz tritt ins Leben! So wird die höchste Stufe bestätigt.
132. Ich verweise aus zwei Gründen auf die Sättigung des Herzens sowie auf das Gebet des Herzens: Erstens führt es zur Vereinigung mit der Höheren Welt, zweitens erfordert es keine besondere Zeit und kann bei jeder Arbeit vollführt werden. Man kann sich leicht an ein besonderes Gefühl im Herzen gewöhnen, ohne üble Nachwirkung zu befürchten. Das Herz wird vom Herrscher nicht belastet werden; im Gegenteil, nur Gedanken aus der Umgebung können auf das Herz schlecht einwirken. So werden die Menschen schließlich eines Tages die Bedeutung der Gedanken erkennen; zumindest zur Rettung ihres eigenen Herzens. Mögen sie über das Gift der Sendungen nachdenken! Es ist an der Zeit, der Unzahl von Krankheiten, die durch Gedanken entstehen, Aufmerksamkeit zu schenken. Es ist nicht schlecht, gegen jede Krankheit mit suggestiven Gedanken vorzugehen. Gleichfalls kann man über das angegriffene Organ magnetische Striche vollführen. Man braucht nichts Besonderes als ein Gebet des Herzens, das eine magnetische Verbindung mit dem Höchsten herstellt. Beim Auflegen der Hände sollte man nicht an die Krankheit denken, sondern versuchen, sich mit dem Höchsten zu vereinen.
133. Welcher Nutzen kann aus kleinen Experimenten und Beobachtungen gezogen werden! Ohne Zeit zu verschwenden kann der Schüler vielen kleinen Erscheinungen Aufmerksamkeit schenken. Schenkt bei eurer üblichen Beschäftigung täglich den verschiedenen Empfindungen eures Organismus Beachtung. Jeder widerspiegelt auf seine Weise die kosmischen Erscheinungen. Man sollte jedes Gefühl furchtlos beachten. Gleichfalls kann man das Leben der üblichen Haushaltsgegenstände unter dem Einfluss einer bestimmten Hand beobachten.
Wiederholt das jenen, die über den Einfluss der Persönlichkeit und der Berührung nicht nachdenken.
134. Der Kosmische Magnet zieht alle Energien an, die zu einem neuen Zentrum verschoben werden. So werden alle verbrauchten Energien durch neue Kraft ersetzt. Daher schwinden beim Kräftewechsel im kosmischen Prozess alle zwiespältigen Kräfte. Nur Licht und Finsternis sind Gegensätze und werden im kosmischen Ringen verstärkt. Daher sollte das Streben des einzelnen eben mit dem Feuer der Anziehung gesättigt sein und mit der ganzen Antriebskraft gegen die schwarze Loge Licht suchen. Man muss sich mit Hingabe und Verstehen der Hierarchie selbst beschirmen und mit allen Hebeln des Geistes sowie des Herzens gegen die Finsternis vorgehen.
135. So ist jeder Anschlag der Finsteren für Uns eine neue Möglichkeit und ein Bumerang für die Gegner. Nur so wird der Pfad erhellt, und jeder Schritt des Feindes wird für ihn zur Falle. So siegen Wir. Es ist eine bedeutende, eine äußerst angespannte Zeit!
136. Nur mit ganzer Kraftanspannung werdet ihr siegen. Man muss das bedenken und befolgen. Wir haben vollen Erfolg beschlossen, es hängt von euch ab, ihn zu ernten. Die ganze Pflanzstätte von Zweifel, Argwohn, Ängsten, Beleidigungen, Verleumdungen muss verbannt werden. Wenn ihr Sieg erringen wollt, dann muss jeder Verrat vermieden werden; denn Zweifel sowie Mangel an Ehrfurcht gegenüber der Hierarchie werden alle Fäden zerreißen. Wird das Schiff im Sturm von einem einzigen Anker gehalten, wäre es töricht, die Ketten auszutauschen. Hütet die Grundlagen und steiget nur auf durch Entfaltung
der Grundlagen. Ich werde unverdrossen über die Hierarchie sprechen, solange ihr sie nicht erkennt. Mit dem Kopf zu nicken ist zuwenig, es ist Zeit, es zu überdenken und zu befolgen. Ich habe Grund, das zu wiederholen.
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