Feurige Welt


Feurige Welt

1935


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"AGNI JOGAS" IZDEVUMS
Riga, Elizabetes iela 21-a, dz. 7


AGNI YOGA

Feurige Welt

Teil Drei


    Die überirdischen Zeichen bestätigend, können wir nun beginnen, uns der Feurigen Welt zu nähern. Wir haben wiederholt auf die Dringlichkeit der Entwicklung der für den irdischen Bereich notwendigen Eigenschaften hingewiesen. Die Lehre setzt sich immer entlang zwei Richtlinien fort; sobald sich diese treffen, bilden sie die vollendete Linie der Errungenschaft. Da schon viele für den irdischen Bereich notwendige Eigenschaften schwer zu erlangen sind, können die überirdischen Zustände abstrakt erscheinen, doch sie sind bestehende Wirklichkeit. Wer gewohnt ist, in planetarem Ausmaß zu denken, der weiß, wie wirklich das Leben in der Welt des Feuers ist - in der Welt des Strahlens, in der Welt der Errungenschaft.
    So lasst uns den dritten Teil der "Feurigen Welt" beginnen.


Feurige Welt

Teil Drei

    1. Man sollte die Feurige Welt nicht nur mit der Unbegrenztheit in Einklang bringen, sondern sollte sich auch streng an Hierarchie halten. Die Schönheit der Feurigen Welt wird durch die ins Unbegrenzte Licht emporführenden, Hierarchischen Stufen gekrönt.
    Wenn nur wenige die Stufen des Lichts bewusst ersteigen, sollte einen das nicht betrüben. Diese Giganten sind von solchen Magneten umgeben, dass sie andere, die den schwierigen Pfad nicht kennen und unfreiwillig mitgezogen werden, anziehen.

    2. Die neue Stufe emporsteigend, sammelt ihr selbst Kraft. Nur sehr wenige können auf dem Pfad des Lichts wandeln und sich erfreuen, da jede Bestrebung zu den Herrschern gelenkt wird. Wird der anvertraute Schatz erkannt, können wahre Schwingen des Geistes wachsen.

    3. Viel Heiliges und Großes wird nach außen nicht unbedingt als solches sichtbar werden. Die Ausmaße erreichen ihre wahre Größe im Bewusstseinsinneren. Man kann verschiedene Zustände voraussehen, doch man kann nicht vorher wissen, auf welche Weise und wann der Bote erscheint. Die Menschen verhindern durch ihre eigenen, herkömmlichen Maßstäbe transzendentale Erscheinungen. Denkt nicht, dieses Wort wäre veraltet, denn wahrhaftig, stärker als je zuvor wird das Strahlen des Geistes geleugnet. Jedoch ohne Sonne kann weder der Makrokosmos


noch der Mikrokosmos bestehen. Ihr wisst, dass der Lauf der Gestirne keinesfalls günstiger sein könnte. Man kann Jahrhunderte auf solche Konstellationen warten, aber gerade jetzt sind es keine Jahrhunderte, sondern nur einige Jahre reichen aus, um die neuen Grenzlinien für die Menschheit zu bestimmen. Nicht viele nehmen diesen Kosmischen Aufbau wahr; umso mehr müssen die wenigen die durch die Gestirne angedeuteten, auffallenden Ereignisse völlig begreifen. Die Größe der Stunde muss vollends erkannt werden, und dafür ist Feierlichkeit geboten. Wohl euch, wenn ihr sie fühlen könnt!

    4. Es ist richtig anzunehmen, dass zwischen der irdischen Ebene und der Feurigen Welt Koordination besteht, aber die Ursachen der ganzen Entwicklung sind nicht erkennbar. Die zeitweilige Wehmut auf der irdischen Ebene möge daher als Schwelle zur großen Freude betrachtet werden. Man kann in Stille eine feurige Welle in den irdischen Bereich senden, doch in den fernen Welten wird Donner vernommen. Deshalb werden alle Dimensionen durch verschiedene Wellenstärken erreicht. Wahrhaftig, alle schöpferischen Energien wirken sowohl auf der irdischen Ebene als auch in der Feurigen Welt. Es besteht eine Führung der Ströme, die Menschen aber können die weitreichende Bedeutung einer Tat nicht immer begreifen.

    5. Auf der irdischen Ebene sind die Ursachen der Handlungen unbekannt. Nur dem Bewusstsein eines Adepten ist es möglich, das Wesentliche allen Geschehens zu verstehen. Auf diese Weise kann die Menschheit nur ein winziges Körnchen der Wahrheit in sich aufnehmen. Deshalb lasst uns mit tiefer Verehrung über das Feurige Gesetz sprechen.

    6. In den Tätigkeiten der Feinde kann man einen überflüssigen Energieaufwand beobachten. Verwirrt, können sie die Tatsachen nur in einem Zerrspiegel reflektiert wahrnehmen. Daher nehmen sie, gelenkt von einem bösen Willen,


einen unrichtigen Blickpunkt ein. Nur die Anhänger der Hierarchie des Guten können alle Energien im Kanal des Guten nutzbar machen. In der Tat, allein das feurige Bewusstsein kann den Horizont der Welt einnehmen; deshalb entgleiten dem Feind die Ereignisse, welche die alten Aufspeicherungen hinwegfegen. Die Voraussicht kann wirklich nur vom Blickpunkt der Erbauer erfolgen. Daher ist von den Lichtträgern die Feurige Welt erwählt worden.

    7. Ich gebe dem Schüler folgendes Geleitwort mit auf den Weg. "Dem Gebet möge lauten: Dir, o Herrscher, will ich in allem dienen, immer und überall. Möge mein Pfad eine Heldentat der Selbstlosigkeit sein." Erkennt der Schüler in seinem Herzen die Freude des Pfades, eines Pfades ohne Schwierigkeit, weil sich alles in die Freude des Dienens verwandelt, dann können ihm die Großen Tore erschlossen werden. Inmitten der höheren Vorstellungen muss der Schüler in seinem Herzen an die Berichte des Lichts denken. Inmitten der entsetzlichen Erscheinungen muss der Schüler an die Berichte der Finsternis denken. Auf dem Schild des Lichts ist eingeschrieben: "Herrscher, ich komme allein, ich komme in einer geoffenbarten Heldentat. Ich werde das Ziel erreichen, ich werde es erreichen!" Und auf dem Schild des Lichts steht eingeschrieben: "Ehrlichkeit, Hingabe und Selbstverleugnung." Doch furchtbar sind die Berichte der Finsternis. Möge die Hand des Schülers es unterlassen, auf diesen bleibenden Schriftrollen Lüge, Scheinheiligkeit, Verrat und Ichsucht einzuschreiben.

    8. Unter den für den Aufstieg besonders schädlichen Erscheinungen sei halber Dienst erwähnt. Man kann nicht vorankommen, ohne diese fürchterliche Halbheit zu verwerfen. Es muss daran erinnert werden, dass der Schüler, sobald er einen Lehrer erwählt hat, immer mit Bedacht auf die schädlichen Folgen der Halbheit handeln muss.


Nicht nur ein offensichtlicher Verrat, gegen den man mit dem Schwert offen ankämpfen kann, ist gefährlich, sondern diese schädlichen Schliche der Halbheit sind nachteilig. Das Bewusstsein der Menschen muss auf den Pfad der Ehrlichkeit gelenkt werden. Die Menschen müssen verstehen, dass aufrichtiges Dienen das Wichtigste ist. Womit kann man das Wachsen des Geistes festigen, womit kann man Hingabe zur Hierarchie bekunden, womit kann man das Bewusstsein läutern? Durch dieses eine Gesetz des aufrichtigen Dienstes. Lasst uns auf diese Weise immer an die Schädlichkeit der Halbheit denken. Die Berichte der Finsternis beinhalten alle halben Entscheidungen und Taten; deshalb sollte man auf dem feurigen Pfad an die Folgen der Halbheit denken. Ware es möglich, alle Berichte der Feinstofflichen Welt zu offenbaren, die Menschheit wäre entsetzt über die grauen Schatten, die Zerstörung, Halbheit, Verrat, das Aufwiegeln zum Streit, Gotteslästerung, Unduldsamkeit und Ichsucht umgeben. Daher lasst uns auf dem feurigen Pfad an die Halbheit und ihre unterminierende Wirkung denken.

    9. Quellen, die auf feinstoffliche Energien ansprechen, sind sehr feinfühlig. Daher ist jene Qualität, die sich meistens in reinen Strömungen offenbart, so wichtig. Genauso unterschiedlich wie die Ergebnisse bei chemischen Versuchen durch Anwendung verschiedener Gefäße, Substanzen und Verbindungen, sind die Erscheinungen feinstofflicher Aufnahmefähigkeit. Ein von Imperil erfüllter Organismus wird nur einen kleinen Teil der Sendung aufnehmen. Ein von Ichsucht durchdrungener Organismus wird eine entsetzliche Färbung verleihen, welche die Sendung entstellt. Ein mit Feindseligkeit erfüllter Organismus wird die entstellte Sendung zu einem Nachbarn tragen.


Auf diese Weise hängt die Entstellung beim Empfang einer Sendung von bestimmten Eigenschaften des Empfängers ab. Ihr fragt mit Recht, warum Wir solchen Entstellungen kein Ende bereiten. Weil es durch Menschenhand erstellte schriftliche Berichte gibt, welche die Mahatmas des Ostens so ungeheuerlich darstellen, dass dieses einer Verwünschung vor der Nachtruhe gleichkommt. So denken jene, die den Nächsten verdammen wollen. In der Tat, die Menschen schreiben den Mahatmas sogar Verleumdung zu. Die Menschen schreiben Uns alle ihre irdischen Eigenschaften zu.

    10. Lasst uns weiter über Sendungen und den Empfang berichten. Einem feurigen Geist wird die Fähigkeit verliehen, feinstoffliche Energien aufzunehmen. Nur das feurige Bewusstsein ist imstande, einen Strom feinstofflicher Energien zu leiten. Deshalb müssen die Berichte mit sehr viel Unterscheidungskraft genau geprüft werden. Weil die Menschen gewöhnt sind, das Höchste auf einer niederen Ebene wahrzunehmen, sind die Bildnisse der Herrscher so entstellt worden. In der Tat, die Menschen sind gewohnt zu denken, das Höhere sollte dem Niederen dienen, aber sie erkennen nicht, dass nur das Verstehen des Dienstes einem das Recht für ein offenkundiges Glied der Kette verleiht. So bringt falsches Verstehen der Sendungen jene Ergebnisse hervor, die den Raum verunreinigen. Uns sind Fälle bekannt, wo die Höheren einen Schüler Mahatma nannten, doch einige Empfänger der grauen Vielseitigkeit entstellten diese bedeutende Sendung bis zur Hässlichkeit. Deshalb wollen Wir vor jeder Entstellung und allen falschen Berichten aufrichtig warnen. Wenn Wir einen Schüler Mahatma nennen, bestätigen Wir eine große Potentialität. Aber was enthüllt ein Medium oder ein mit Imperil vergifteter Empfänger? Daher ist es so notwendig, die profanen menschlichen Handlungen zu läutern


und diese Berichte in Zukunft zu vernichten. In der Feurigen Welt kann nur das feurige Bewusstsein ein wahrer Empfänger Unserer Sendungen sein.

    11. Die Geschichte vermerkt alle falschen Propheten und Betrüger. Doch auf all die geistigen Betrüger und falschen Quellen wurde nicht genügend hingewiesen. Könnte im Fundament des Staates das geistige Prinzip verankert werden, wäre es möglich, allen schädlichen Wirkungen falscher Quellen zu folgen. Man möge verstehen, dass die Berichte der Finsternis alle falschen Quellen und die bösen Absichten der Betrüger beinhalten. Mit Recht wurde gefragt, warum die Höhere Lehre geschmäht wird. Dafür gibt es nur eine Antwort: Die Betrüger leben in Maja. Und um ein Körnchen für das Allgemeinwohl zu erlangen, ist es notwendig, Toleranz zu üben. Mit Sorge vergeben Wir diesen Betrügern, denn sie leben in Maja und werden in Maja hinübergehen. Das trifft auch für die Verzerrung der Sendungen zu.

    12. Unter den Verleumdern der Lehre sollte man einer besonderen Art von Menschen, die sich selbst die Verpflichtung auferlegten, Hüter der Wahrheit zu sein, Beachtung schenken. Denn es ist das Vorrecht des feurigen Bewusstseins, die Wahrheit zu offenbaren. Die selbsternannten Hüter der Wahrheit sind sehr beflissen, nur das für Wahrheit gelten zu lassen, was ihnen angenehm erscheint. Daher gibt es so viele Verleumder der Lehre und aller hellen Vorhaben. Es ist richtig, auf den von solchen Wahrheitshütern verkündeten Fluch und deren Verwünschungen hinzuweisen. Wie viel Schönes wurde durch diese finsteren Bemühungen zunichte gemacht! Wieso können diese finsteren Kräfte Unseren Weisungen nicht standhalten? Weil Unsere Lehre allumfassend, alldurchdringend und elementaren Ursprungs ist. Die Finsternis bekämpft vor allem die Quelle, die der Hierarchie


des Lichts nahe steht. Wenn Wir alle falschen Quellen aufdecken werden, wird man sich davon überzeugen, wie sehr sie vom menschlichen Bewusstsein unterstützt werden. Die Säer von Zweifel und Entstellungen verkünden dauernd das Verbot der Wahrheit und allen Lichts. Doch auch die Feurige Welt hat ihre Feurigen Hüter. Wehe den falschen Hütern, und wehe jenen, die den Raum mit falschen Lehren verunreinigen. Wehe jenen, die in unwürdiger Weise der Welt eine Darstellung der Hierarchie gegeben haben und geben, welche die Leuchtenden Bildnisse herabsetzt. Daher lasst uns die Entstellungen bekämpfen!

    13. Gewaltig ist die Schaffenskraft der Läuterung des Bewusstseins. Überall gibt es solche Aufspeicherungen! Ohne Läuterung des Bewusstseins kann die Menschheit nicht vorankommen. Und Wir können nur retten, wenn das Bewusstsein geläutert wurde. Deshalb verstärken Wir alle Unsere Energien so sehr.

    14. Man fragt, warum Wir den falschen Quellen nicht Einhalt gebieten; warum Wir nicht jene entlarven, die die Sendungen entstellen? Würde man den Strom, in dessen Kielwasser die Menschheit vorantreibt, gewaltsam aufhalten, dann würden sich Entstellungen in Brutalität verwandeln. So fließt der üble freie Wille wie Lava und verschlingt jene, die sich gegen das Gute auflehnen, wie die Geschichte beweist. Gewaltmaßnahmen können für die Menschheit gewiss keinen rechtschaffenen Weg bahnen. Somit können die ganzen feinstofflichen Energien nur von einem feurigen Bewusstsein aufgenommen werden. Daher ist Duldsamkeit wahrhaftig das Los des feurigen Bewusstseins. Allerdings sollte man läutern, wo immer es Anhäufungen von Schmutz gibt, und das Los des feurigen Bewusstseins ist es, die Berichte aus dem Raum zu läutern. Unter den vielen Seiten der menschlichen Schriften wird man


jene schädlichen Berichte beachten müssen, welche sogar den Verstand wohlgesinnter Menschen trübten. Daher sollte man auf dem Pfad zur Feurigen Welt die große Bedeutung der Aufnahmefähigkeit für höhere Energien und feinstoffliche Sendungen verstehen.

    15. Unter den Empfängern der Lehre gibt es viele Kanäle, jeder Kanal hat sein besonderes Merkmal und seine Bestimmung. Aber das Gedankenmeer der Lehre kann nur über die ihnen allen am nächsten liegende Quelle gegeben werden. Es gibt viele Zweige und Mittel für die Verbindung, und besondere Eigenschaften der Kanäle zeigen die Grenzen der Empfänger an. Als Hauptverbindung zwischen den Höheren Kräften und der Welt wirken jene feurigen Empfänger, die das Gedankenmeer der Lehre fassen können. Es ist weder schwierig zu erforschen, wie weit diese Hierarchie-Inspirationen fortgeschritten sind, noch ist es schwierig herauszufinden, wie weit die Träger des Feurigen Bewusstseins fortgeschritten sind. Deshalb sollte man beobachten und obendrein eine Heldentat des Lichts über die offenkundigen Grenzen setzen. In dieser Heldentat kann wahrhaftig das feurige Verstehen der Menschheit bestätigt werden.

    16. In den Tagen des Armageddon sind alle Energien äußerst angespannt. Es erfordert große Anstrengung, alle Möglichkeiten des Wirkens für das Gute zu nutzen. Wahrhaftig, alle Kosmischen Kräfte sind tätig, um die notwendigen Bedingungen zu schaffen. Wie kann das Bewusstsein ohne Anstoß, ohne Bestrebung nach Änderung der gegenwärtigen Lebensweise erwachen? Natürlich tragen die Baumeister die ganze Last der Ereignisse, und es ist wichtig zu erkennen, wie gewaltig die Schlacht des Armageddon und die Aufbautätigkeit für den erhabenen Plan sind. Deshalb lasst uns alle jene segnen, die Hindernisse schaffen, denn auf diese Weise entfalten sich unsere Energien


und werden mit der Aufbautätigkeit des Lichts vereint. Man könnte fragen, ob nicht Kataklysmen vermieden werden können? Ob nicht Furcht und Unheil vermieden werden können? Ob nicht Elend vermieden werden kann? Dann müssen wir an die räumlichen Ansammlungen und menschlichen Ausgeburten erinnern, die gesühnt werden müssen. Daher sind die Kräfte des Lichts um die große feurige Umwandlung besorgt. Somit sollte man auf dem Weg zur Feurigen Welt daran denken, dass sich zur Zeit des Armageddon eine Reinigung des Raumes vollzieht.

    17. In der Epoche, in der eine Trennlinie zwischen Schöpfern und wahren Suchenden auf der einen Seite und den Verneinern der Wahrheit auf der anderen Seite sichtbar wird, ist es besonders wichtig, die Lebenskraft der Lehre zu offenbaren. Der eine anerkennt die Gegenwart, die Vergangenheit und die Zukunft; ein anderer sieht alles in der Brechung der Maja; ein anderer will durch Verneinung der Hierarchie eine höhere Offenbarung erlangen; ein anderer betrachtet sich als Wanderer ohne Führer - so vielfarbig sind die Grünassen des Geistes. Deshalb sollte man dauernd über die schöpferischen Ursprünge sprechen und das menschliche Bewusstsein durch die Lebenskraft der Lehre umwandeln. Wir richten alle Unsere Anstrengungen auf die Erneuerung des Geistes. Diese feurige Umwandlung ist der Schlüssel für Unsere Arbeit. In der Epoche feuriger Erneuerung sollte man die Lebenskraft der Lehre offenbaren; denn die Verneinung der Gesetze verdunkelt das Denken des einzelnen, so dass sich Zersetzung einschleichen kann. Auf diese Weise muss die Menschheit erkennen, welcher Mut aufzubringen ist, die Umwandlung zur Feurigen Welt in all seiner Wirklichkeit auf sich zu nehmen.

    18. Die Menschheit denkt über die Entartung vieler Völker nicht nach. Es gibt böswillige Völker, die vor den Augen der Welt sichtlich verdorben sind und zerfallen.


Die Menschen mit Schwänzen widerspiegeln die Richtung. Die Entartung eines Volkes lässt sich sogar am Körperbau erkennen: sowohl Kiefer, Backenknochen, Arme, Beine, Ohren als auch andere Anzeichen widerspiegeln den Prozess. Ein böswilliges Volk wird auch zum Nährboden von Krankheiten des Geistes und Körpers. Doch bei feuriger Schaffenskraft und Umwandlung des Geistes wird den Menschen die Potentialität des Fortschritts und der Entwicklung einer Nation enthüllt werden. Wer nicht die Feuertaufe annimmt, wer nicht dem Ursprung des Lichts folgt, der gelangt ins Chaos der Zersetzung. Man kann die Verrohung beobachten und bestätigen, dass allein die Feurige Welt die notwendige Reinigung bietet.

    19. So wie der Gipfel nicht für alle Platz bietet, ebenso wird jeder, der ihn ersteigt, erkennen, dass der Aufstieg nicht mit einer schweren Last vonstatten gehen kann. Darüber hinaus ist auf dem Gipfel kein Platz für Überflüssiges. Der aufsteigende Geist muss stets daran denken, dass er sich von den Bindungen des Alltagslebens lösen muss. Die Abhänge sind steil, und man sollte daran denken, dass nur der Fuß des Berges breit ist. Am Fuße ist Raum für weltliche Dinge, doch der Gipfel ist spitz und für den ganzen menschlichen Besitz zu klein. Irdisches Geschehen wird am klarsten vom Gipfel aus gesehen, weshalb jeder an den Gipfel denken, aber auch die steilen Abhänge nicht vergessen sollte. Bei einem mutigen, entschlossenen und tatkräftigen Aufstieg sollte man daran denken, dass der Gipfel selbst zwar klein, aber das Blickfeld unermesslich ist. Je höher man aufsteigt, umso weiter und überwältigender ist die Sicht; und je überwältigender die Sicht, desto stärker die Verschmelzung zur Einheit. Lasst uns auf diese Weise an das für den Aufstieg gegebene Geleitwort denken.


    20. Wahrhaftig, je höher, umso wirksamer die Verschmelzung zur Einheit. Genauso, wie sich ein Wanderer auf seinem Weg zur Bergspitze von der Anziehung der Welt unter sich löst, ebenso ist der Wanderer im geoffenbarten Feurigen Recht von allen vom Leben aufgebürdeten, belastenden Erinnerungen befreit.

    21. Die Lehre wird zum Zweck der Bestätigung feuriger Enthüllungen sowie zum Zweck der Erfüllung höchster Gesetze in endloser Folge gegeben, und sie kann nach dem Prinzip der herrschenden Magnetpole nur einem feurigen Geist übergeben werden, der bereits Tausende von Jahren an die Hierarchie angeschlossen war. Die angespannte feurige Tätigkeit erstreckt sich auf Tausende von Jahren. Die Bewusstseinsverschmelzung wird in einer Zeitspanne von Tausenden von Jahren geschmiedet. Der vereinte Pfad wird in Tausenden von Jahren gestaltet und vorbereitet. In einem Großen Dienst werden in Tausenden von Jahren Herzen verschmolzen. Unabänderlich ist das Kosmische Gesetz, und man sollte begreifen, dass die Folge der Lehre Zeitalter hindurch bestätigt ist. Es gibt viele, die in dieses große Recht einzugreifen versuchen, doch ein Kosmisches Recht wird einem Schöpfer in der Feurigen Welt verliehen. Deshalb muss die Menschheit ihr Bewusstsein läutern, um das große Recht der Folge zu verstehen.

    22. Wahrhaftig, beim Aufstieg des Geistes sollte man als Ziel das Symbol des Gipfels annehmen. Jeder Schüler sollte daran denken, dass das Umgehen des Gipfels den Wanderer vom Pfad wegführt. Jede übermäßige Last wird den Wanderer behindern. Der Gipfel ist spitz, und jedes unnötige Festhalten an der irdischen Welt lässt den Wanderer anhalten. Es ist schwierig, am Abhang anzuhalten; lasst uns daher an den Gipfel denken, wenn wir zum Aufstieg antreten. Es ist schwierig, den Gipfel zu erreichen, wenn der Geist nicht die Grundsätze


der Hierarchie erfasst. Auf diese Weise gibt es auf dem Feurigen Pfad weder Einsamkeit noch Leere, nur ein Loslösen von der irdischen Welt und eine unwiderstehliche Anziehung zur Feurigen Welt.

    23. Die Welt strebt nach krönender Vollkommenheit. Vielfältig sind die Pfade des Suchens. Der nächste Pfad zur Vollkommenheit ist jener der Schönheit. Religion führte zum Streben nach Nirwana, doch es ist durch irreführende Begriffe entstellt. Viele Sucher wurden irregeleitet, weil sie die Begriffe Karma und Reinkarnation missverstanden. Wer nach Vollkommenheit strebte, hätte die machtvollen Gesetze des Seins durch Schönheit finden können. Würde man jedoch allen entstellten Lebenserscheinungen Schönheit verleihen, könnte man zum Gesetz der Vollkommenheit gelangen. Nehmen wir die unausgeglichenen Zustände aller ins Leben eingeführten Prinzipien und verleihen wir ihnen Schönheit, wir werden zum Gesetz des Seins gelangen. Wenn wir das Leben des Planeten mit all seinen Vorurteilen betrachten, sehen wir, dass wir unvermeidlich zur siegreichen Krönung durch Schönheit gelangen müssen. Man sollte sich mit der Erkenntnis der siegreichen Krönung vertraut machen. Solches Denken wird einen zur Feurigen Welt führen.

    24. Einer der großen Begriffe, der oft falsch ausgelegt wird, ist der erhabene Begriff der Demut. Er wurde als Nichtwidersetzung gegen das Böse ausgelegt, als Gutherzigkeit, als Mitleid; doch nur wenige betrachteten Demut als Selbstverleugnung. Denn allein Selbstverleugnung und Selbstaufopferung können zum Verstehen von Demut führen. Wahrhaftig, Wir sehen die Giganten des Geistes und die Helden, die sich ganz den demütigen Aufgaben zum Wohl der Menschheit hingeben. Wir kennen große Experimente, die demütig in den irdischen Laboratorien


ausgeführt wurden. Wir kennen die großen feurigen Experimente jener, die ihr Leben gänzlich und demütig dem Wohl der Menschheit widmen. Wir kennen Erscheinungen auf dem Pfad zur Feurigen Welt, welche die ganze Umgebung inspirieren. Wahrhaftig, mannigfaltig ist die durch Selbstaufopferung und Selbstverleugnung bekundete Demut. Heldentum ist ein Beweis von verschiedenartiger Demut. Auf diese Weise sind die Berichte aus dem Raum voll von großen Taten der Demut. Unschätzbar sind diese feurigen Flüge des Geistes. Wahrhaftig, auf diese Weise leeren die Helden der Demut den Giftbecher für das Wohl der Menschheit.

    25. Als die höchste Demut und die höchste Selbstverleugnung sollte das Bildnis Jener geachtet werden, die den vollen Kelch der Selbstverleugnung tragen. Sie tragen eine schwere Last im Herzen. Sie sind der Wucht der durch die Menschheit verursachten Spannung ausgesetzt. Sie tragen die Last der ganzen Zwiespältigkeit. Solche Demut ist Erlösung. Wer wird sich der Heldentat, den Giftbecher zu leeren, gänzlich hingeben? Wer wird den Feurigen Schild für das Wohl der Menschheit auf sich nehmen? Wer wird sich entschließen, die feurigen Energien aufzunehmen? Wer wird für die ganze Kosmische Anspannung Verständnis aufbringen? Wahrhaftig, der, der mit den Höheren Kräften im Einklang steht. Die Menschheit ist gewohnt, Gutes zu fordern, doch sehr selten denkt der Mensch ans Geben. Daher wird die Demut eines den feurigen Kelch tragenden Heiligen als die höchste Demut angesehen. Der feurige Kelch enthält die Substanz der Rettung des Geistes der Menschheit und des Sühneopfers. Daher lasst uns daran denken und Verstehen bekunden.

    26. Für solch feurige Demut muss der Geist in Tausenden von Jahren gestählt werden und in ständiger Heldentat leben.


Auf diese Weise findet das letzte Aufgebot für den Planeten statt, und in diesem großen Kampf offenbaren Wir Unsere Macht. Deshalb ist Unsere Demut so feurig. Für einen feurigen Geist ist es nicht leicht, Demut zu bekunden. Der feurige Geist ist wie eine Esse, wie eine lodernde Fackel, und Selbstverleugnung sowie Selbstaufopferung sind sein Los auf der letzten Stufe. Deshalb ist das letzte Verweilen auf der Erde so schwer. Jede Schwelle bedeutet einen qualvollen Schritt. Auf diese Weise schmieden Wir die große Zukunft.

    27. Die Herrschaft des Geistes und die Herrschaft des Herzens werden so wenig verstanden, so dass es notwendig erscheint, für den Fortschritt der Menschheit diese Begriffe zu erweitern. Oft verursacht Unkenntnis dieser großen Prinzipien eine Störung des irdischen Gleichgewichts. Das beste Beispiel ist die Kluft zwischen Ost und West. So versteht man im Osten nicht, dass Vorherrschaft des Geistes keine Untätigkeit bedeutet und Vorherrschaft des Herzens keine Willenlosigkeit. Und der Westen zerstörte beide Begriffe und bestätigte die Vorherrschaft der Materie als Lebensgrundlage. Wenn der Geist und das Herz nicht überragen, kann man nicht vorankommen. Man sollte in den täglichen Gebrauch den Ausdruck vergeistigter Materie aufnehmen. Dann werden Geist, Herz und Materie ins Leben eingehen. Die Feurige Welt bestätigt die Herrschaft des Geistes in ihrer ganzen Kosmischen Tragweite. Würden die Wissenschaftler die große Bedeutung der Herrschaft des Geistes verstehen, könnten der Menschheit viele nutzbringende Erforschungen übergeben werden! Aber die Leseraten anerkennen die gewaltigste Kraft - die Herrschaft des Geistes nicht. Deshalb muss jede feinstoffliche Annäherung an die Wissenschaft, an die Kunst, als wahres feuriges Denken geschätzt werden. Lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt an die Vorherrschaft des Geistes denken!


    28. Der Mensch selbst bestätigt die sein Wesen beherrschende Macht. Diese Macht besteht aus den Grundeigenschaften des Geistes. Die Menschen leben unter der Herrschaft verschiedener Kraftfelder. Man unterscheidet Aufbau- und Zerstörungsbereiche. Jene, die unter der Macht der Schönheit leben, fühlen sich zur Aufbautätigkeit hingezogen. Sie schaffen durch ihre eigene Kraft die Herrschaft des Geistes. Sie erneuern das Leben durch Schönheit. Jedoch wie schrecklich ist das Leben jener, die von der Macht der Zerstörung leben! Gewiss, wenn man von der Macht der Zerstörung spricht, sollte man an die Macht der Ichsucht denken, die der Macht der Schönheit entgegengesetzt ist. Auf diese Weise sollte man klar erkennen, dass sich der Mensch entweder in einen Abgrund stürzt oder sich in die Unbegrenztheit erhebt. Die Herrschaft des Geistes und des Herzens ist ein gewaltiges kosmisches Gesetz. Deshalb wirkt die Feurige Welt durch die Macht des Geistes.

    29. Heute, an Unserem Tag, werde Ich euch sagen, wie die Macht der Schönheit zur Feurigen Vollendung aufruft. Schaffenskraft durch die Macht Kosmischer Liebe ist unbegrenzt. Der Raum erklingt in der Bestätigung des Gesetzes der Kosmischen Liebe. Die Strahlen werden zur machtvollen Einheit verwoben. Allein durch vereinte Strahlen war es möglich, dass Wir so viele Erdbeben zum Stillstand brachten. Auf diese Weise erweist sich für die Welt das Experiment des Agni Yoga als eine feurige Umwandlung. Jedoch für die Höhere Welt gilt das Wissen des kosmischen Gesetzes, wonach das Experiment des Agni Yoga eine Vorbereitung für die Annahme des Strahles des großen Kosmischen Rechts darstellt. Auf diese Weise gibt die Feurige Welt das Wesen des Kosmischen Rechts zu erkennen.


    30. Nur ein erweitertes Bewusstsein kann die gewaltige Schaffenskraft des unsichtbaren Kosmischen Strahles verstehen. Die Macht dieses Strahles ist das Gesetz der Feurigen Welt. Die Schwingungen von Strahlen wurden gezeigt. Auf diese Weise bringen zum Beispiel Willensanspannung, Bestrebtheit des Geistes, Freude sowie alle anderen Erscheinungen des Geistes und des Herzens ihre eigenen Strahlen hervor. Dabei sollte man bedenken, dass die Substanz der Ausstrahlungen den Kosmischen Strahl nicht ersetzt, denn dieser Strahl beinhaltet die ganze innere Wirkungskraft. Bewusst gelenkte Strahlen stellen eine kosmische Macht dar. Welch gewaltige Aufbautätigkeit konnte durch edle Anspannung des Geistes und Reinheit des Herzens vollbracht werden! Wie machtvoll wären daher die vereinten Strahlen gewesen! Doch richtet sich der Geist nicht auf die Erhabenheit der Kosmischen Ursprünge, kann er die Kraft des Kosmischen Strahles nicht empfangen. Eine große Zukunft kann nur durch Empfang des Kosmischen Strahles verwirklicht werden.

    31. Ich werde über den gewaltigen Kosmischen Strahl in Zusammenhang mit der Vereinigung sprechen. Auf der letzten irdischen Stufe, vor der siegreichen Krönung, vollzieht sich eine Übereinstimmung der feurig umgewandelten Zentren mit dem Kosmischen Strahl. Jede sichtbare Anspannung hat ihre entsprechende kosmische Bestimmung. Auf diese Weise werden die Zentren zur Annahme des gewaltigen Kosmischen Strahles, der für das endgültige Verlassen der Erde alle Körper vorbereitet, vom Feuer durchtränkt. Der feinstoffliche, der physische und der Astral-Körper nehmen auf diese Weise das gleiche Bild der Schönheit an. Das ist die größte Tat des Kosmischen Strahles, und das Feurige Recht zieht diesen geheimnisvollen Kosmischen Strahl an.


Darin besteht das höchste kosmische Mysterium und die erhabenste Offenbarung des Kosmos!

    32. Der Kampf des Geistes ist ein Schritt zur Besserung. Bei Stagnation des Geistes und bei Andauern von Eigendünkel und Selbstrechtfertigung kann der Geist nicht vorankommen. Deshalb setzt die Feuertaufe das Ringen des Geistes voraus. Natürlich führt verstärktes Suchen zum Kampf des Geistes. Man kann beobachten, wie Menschen sich im Geiste erheben oder erstarren. Man kann beobachten, wie ein Geist, der über eine volle Synthese verfügt, sich in sein Suchen vertieft und dennoch nicht die Eigenschaft der Vollkommenheit offenbart. Man kann auch in einem Spezialisten eine Person wahrnehmen, die in ihren Arbeiten Selbstbestätigung findet und ein Gefühl gekrönter Vollkommenheit. Dies bewahrheitet sich auch in der so genannten "Geschäftstüchtigkeit" im Gegensatz zum freien Gedankenschwung und zur Schaffenskraft. Daher ist es so wichtig, die Menschen in ihrer Potentialität zu erkennen, denn nicht immer ist ein Genius für jene, die durch Eigendünkel eingeengt sind, sichtbar. Deshalb ist es notwendig, Achtung vor der Arbeit und vor der Forschung nach jenen zu bekunden, die Synthese besitzen. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt sind Synthese und der Kampf des Geistes erforderlich.

    33. Beim Ringen des Geistes sollte besonders das Gefühl des Unbefriedigtseins beachtet werden. Natürlich kann der Geist, der Synthese besitzt, seine Stärke bestätigen. Doch gerade diese feurigen Empfänger kennen kein Gefühl des Befriedigenseins. Auf diese Weise kann man im Leben oft beobachten, dass Herkömmlichkeit die Träger der Synthese nicht annimmt. Die Menge schätzt immer nur den Beweis. Man kann nur bedauern, dass sich die Menschen so beschränken, indem sie sich so enge Grenzen setzen. Man kann


jene bedauern, welche die Schaffenskraft des Gedankens nicht verstehen wollen. Ihr habt über den Gedanken und das Gefühlswissen richtig gesprochen. Über das ganze Samadhi hinaus herrscht der Gedanke. Je höher, umso machtvoller. Je feuriger der Gedanke, umso nutzbringender die Offenbarung. Wahrhaftig, der Gedanke ist allmächtig und unbegrenzt.

    34. Mitten im feurigen Ringen offenbart der Geist Sehnsucht. Besonders auf der letzten Stufe kennt der Geist dieses Ringen. Sehnsucht ist eine Erscheinung der Feinstofflichen Welt, und Unbefriedigtseins ist Wissen der Zukunft. Bei der Teilung des Geistes ist dieses Gefühl besonders stark.

    35. So viel wird über Zusammenarbeit gesprochen, aber so wenig wird begriffen! Sie ist einer der am meisten missverstandenen Begriffe, weil in einer menschlichen Gemeinschaft die Idee vereinter Arbeit so entstellt wird. Das Leben in der Gemeinschaft von Mitarbeitern kennt keinen Zwang der Gefühle, der Verpflichtungen, keine Nötigungen, sondern nur Bestätigung vereinter Arbeit im Namen des Guten. Würde die menschliche Gesellschaft das Gesetz vereinter Arbeit als Lebensgesetz annehmen, könnte das menschliche Bewusstsein sehr geläutert werden! Denn der Rhythmus einer gemeinsamen Aufgabe kann verschiedene in ihren Eigenschaften unterschiedliche Fachleute und Individuen vereinen. Das Gesetz ist einfach, aber wie sehr ist es von Verzerrungen umgeben! Die Bekundung der Geistesverwandtschaft des Menschen hat viele Ursachen, sowohl geistige als auch karmische, aber unter dem Arbeitsstrahl vermag sich eine Gemeinschaft mittels des Gesetzes der Zusammenarbeit zu organisieren. Deshalb ist es notwendig, die Mitglieder der Gemeinschaft durch Arbeit und die Bekräftigung, dass jeder Mitarbeiter ein Teil des Ganzen ist, heranzubilden; jedoch


falsches Denken über das Persönliche sollte vermieden werden. Solche Auslegung kann einer Gemeinschaft helfen, zu einem einzigen Kanal zu werden. Durch Bewusstseinserweiterung und feinfühliges Verstehen, dass es unzulässig ist, das Herz eines anderen Wesens zu missbrauchen, können viele bedauerliche Geschehnisse vermieden werden. Daher sollten die Mitglieder der Gemeinschaft auf dem Weg zur Feurigen Welt verstehen, dass man nur durch das Gesetz Gemeinsamer Arbeit vorankommen kann - es gibt keine andere Maßnahme! Feinstofflichkeit wird nur durch Feinstoffliches erreicht; und die feinstofflichen Fäden des Herzens erklingen nur in einer Anspannung von vielen Tausenden von Jahren. Deshalb mögen die Mitglieder der Gemeinschaft vor allem diesen einzigen Pfad erkennen. Gerade das Gesetz vereinter Arbeit gestattet keinen Eingriff in das Herz des Nächsten.

    36. In der Gemeinschaft sollte man an die Heiligkeit der Gefühle denken. Man sollte vor allem daran denken, dass es unzulässig ist, in einem Arbeitskameraden das feinstoffliche Gefühl erzwingen zu wollen. Man sollte durch äußere Forderungen im Herzen keine feinstofflichen Schwingungen entfachen. Nur ein inneres, verdientes Handel erzeugt eine entsprechende Schwingung. Selten ist dieses geistige Leben inmitten erstickender irdischer Schwingungen zu finden. Jedoch diese Erscheinung - wenn Geist mit Geist in Harmonie erklingt - ist wunderbar! Vor allem bei Entwicklung des Gemeinschaftsbewusstseins sollte man Verständnis für Zusammenarbeit aufbringen. In diesem Verstehen kann die Gemeinschaft erstarken, und der Wurm des Selbstmitleids wird verkümmern. Daher geben Wir den Schülern den Rat, sich in der Freude an der Arbeit zu festigen, ohne in das Herz des Nächsten einzudringen. Seit langem heißt es: "Liebe lässt sich nicht erzwingen!" Das ist auch eine kosmische Regel. Aber den Pfad der Zusammenarbeit kann man in hohem Maße bereinigen. Daher mögen sich die Schüler


die wirkliche Zusammenarbeit als wichtigen Schritt im täglichen Leben der Gemeinschaft, vor Augen halten!

    37. Die Errungenschaft des Geistes besteht darin, dass er inmitten von irdischen Schwierigkeiten und Kämpfen höheres Streben entfaltet. Der Geist kann sich nicht inmitten von Wohlstandsverhältnissen entfalten. Deshalb mögen die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft ihre Geisteskraft und die Kraft ihres Strebens inmitten der Alltagsarbeiten und Schwierigkeiten erproben. Wie könnte man ohne geistige Arbeit den höchsten Zustand erreichen, die Verfeinerung des Bewusstseins erlangen? So viel segensreichen Kummer gibt es auf dem Pfad der Bewusstseinsläuterung! Jede Tat, die den Geist von irdischen Begierden befreit, ist eine höhere Bestätigung. Der Weg zur Feurigen Welt führt über geistige Arbeiten, über irdische Entbehrungen; und höchste Errungenschaft erlangt man durch Abkehr von irdischen Erscheinungen im Suchen nach höheren. Wenn es daher heißt: "Die Errungenschaft des Geistes wird jenen zuteil, die das Ringen und die Suche nach Wissen kannten", so deutet das auf eine feurige Errungenschaft hin. Daran lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt denken.

    38. Der machtvollste Pfad des Geistes offenbarer Wechselwirkung ist der, der einen feinstofflichen Energiestrom erkennen lässt. Die feinstofflichste Wechselwirkung erlangt man durch geistiges Verstehen. Die Kraft der Wechselwirkung geistigen Verstehens ist mit nichts vergleichbar. Gewiss, beim geistigen Aufbau muss man von vielen Kanälen Gebrauch machen, doch man sollte zwischen Kanälen, die vom äußeren Willen und solchen, die von innen her gelenkt werden, unterscheiden. Die erhabene Quelle geistigen Verstehens ist die feinstofflichste und höchste Bestätigung. Die äußere Quelle ist einfach ein Kanal, durch den sogar eine Willenslähmung gesendet werden kann. Nur gibt es so viele ungenaue Berichte,


weil man den Willen nicht zu oft lahmen darf. Außerdem sind diese Kanäle sehr einseitig, während sie in der kosmischen Struktur einer einzigen Retorte gleichen. Daher ist es sehr wichtig, die Macht geistigen Verstehens zu erkennen. Sowohl Medien als auch andere Quellen empfangen nur die den Raum füllenden Teilsendungen. Die Sorge der Hierarchie drückt sich in Sendungen an die Mitglieder der Gemeinschaft aus, doch wenn diese das für die Gemeinschaft Gesandte nicht übermitteln, ist der Kanal unrein. Würde denn die Hierarchie für ein einziges Mitglied der Gemeinschaft Visionen senden? Wiederum ist der Kanal unrein. Deshalb ist es so schwierig, das Bewusstsein zu erweitern.

    39. Das Wesen feurigen Fortschritts wird durch verschiedene Bestätigungen des Geistes erlangt. Der Hauptfaktor ist die Entwicklung von Selbsttätigkeit. Selbstaktivität beinhaltet Liebe zur Hierarchie, Verantwortungsgefühl sowie wahres Verstehen des Dienstes. Wenn Wir daher von Selbsttätigkeit sprechen, so sollte begriffen werden, dass sie alle Eigenschaften höherer Bestätigung mit einbezieht. Ist ein Mitglied der Gemeinschaft bestrebt, Selbsttätigkeit zu entwickeln, so wird sein Tätigkeitsfeld unbegrenzt sein. Hierarchie wird zum feurigen Antrieb aller seiner Taten. Keine Angriffe, seien es nahe oder ferne, erschrecken das Mitglied der Gemeinschaft, weil er den feurigen Dienst kennt. Deshalb ist es so wichtig, sein Bewusstsein von Ichsucht zu reinigen; aber Mitglied der Gemeinschaft muss bereit sein, alle Schwierigkeiten auf sich zu nehmen, wissend, dass der Dienst für die Hierarchie die höchste Errungenschaft ist.

    40. Erst nach langem Suchen finden wir das, was dem Geist und dem Herzen gehört. Nur langwieriges Suchen führt zur Krönung.


    41. Feuriges Bewusstsein beinhaltet als bestimmte Schulung des Geistes das Königliche des Geistes, als bestätigte Synthese und als Offenbarung umfassenden Verstehens. Somit fürchten nur Sklaven des Geistes alles Feurige, weil sie jede Offenbarung des Feuers versengt. Man kann beobachten, wie königlich das offenbarte Mitglied der Gemeinschaft fortschreitet, erleuchtet vom Feuer des Bewusstseins. Es sollten nicht nur die Errungenschaften sichtbaren Heldentums beachtet werden, sondern auch der erhabene königliche Pfad des Geistes im Alltagsleben. Es ist unmöglich, sich in der Potentialität des königlichen Feuerträgers zu irren. Wir kennen diese großen Helden, die den Raum und die ganze Umwelt mit ihrem Feuer sättigen und andere zur Heldentat inspirieren. Auf diese Weise müssen im Leben die feinstofflichen Tätigkeiten des königlichen Geistes beobachtet werden. Man sollte Heldentum des Geistes feinstofflich verstehen, denn wir nehmen das feurige Heldentum des Geistes nicht immer wahr; und der Ausgangspunkt des Heldentums wird dem Auge eines gewöhnlichen Menschen nicht immer enthüllt. Wie herrlich ist der Pfad des königlichen Geistes.

    42. Wie unterschiedlich wird die Offenbarung des Heldentums gewöhnlich verstanden. Man sollte daran denken, dass ein Held nicht immer durch Posaunenschall verkündet wird. Ein Held des Geistes schreitet nicht im weltweiten Glanz einher, sondern leert wahrhaftig den Giftbecher. Oft wird jenen, die mehr fordern, mehr gegeben, um ihr Verlangen zu stillen; doch irdische Gaben erweisen sich nicht als höhere Gaben. Wahrhaftig, ein Geistesheld wandelt auf einem anderen Pfad. Seine Last wird die Last der Welt sein; und wie wundervoll ist die in Stille und Einsamkeit ungestüm voranschreitende Erscheinung des Geisteshelden. Die feurige Schaffenskraft des Geisteshelden ist nur


mit dem Feuer der höchsten Anspannung vergleichbar, denn die höhere Flamme ist unsichtbar. Die Strahlen der geistigen Schöpfer werden vom Raum spürbar verstärkt. Ist das Bildnis des Gebenden nicht ein Bildnis des wunderwirkenden Herzens? Daran lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt denken!

    43. Das Herz eines Helden kennt die Selbstaufopferung im Namen des Gemeinwohls. Es kennt die Selbstentsagung und den Großen Dienst. Der Pfad des Helden ist nicht immer mit Girlanden menschlicher Dankbarkeit bestreut. Der Pfad des Helden verläuft auf dornigen Wegen. Deshalb sollte man den Pfad der Selbstentsagung immer achten, denn jeder Fortschritt auf dem Antlitz der Erde, der sich als Heldentum des Geistes erweist, bürgt für neues Beginnen. Wie viele Geisteshelden wandelten als Fackelträger den Pfad der Menschheit! Für die Augen der Unwissenden bleiben diese Feuer des Geistes jedoch unbemerkt. Daher sollte man auf dem Pfad zur Feurigen Welt die Helden des Alltagslebens, die das Leben zu jeder Stunde mit einer Heldentat erfüllen, ehren. Die Arbeitsgemeinschaft sollte diese Helden heranbilden, denn nur aus den heldenhaften Eigenschaften des Geistes und des Herzens erwachsen die Säulen eines Volkes. Wer das Heldentum der Selbstentsagung kennt, der wird kein gelegentlicher Held der Stunde sein; die Aufzeichnungen des Raumes werden die Arbeiten des Geisteshelden für immer kennzeichnen.

    44. Würden die Menschen über die Evolutionsstufen tief nachdenken, sie kämen zu dem Schluss, dass die Gesetze unbegrenzt vielförmig sind. Es scheint so einfach zu sein, den Prozess des ganzen Wachstums und der Verfeinerung zu erforschen, doch die Menschheit bemerkt nur das,


was sie im Rahmen des Alltagsverstehens nachweisen kann.
    Können denn die Menschen in solch einem Fall die Erhabenheit der Gesetze erfassen, die den gesamten Kosmos im Gleichgewicht halten? Irdisches Maß ist für die Erhabenheit des Kosmos unanwendbar; und der Erfolgsmangel der ganzen Forschungen kann diesem Mangel an Verstehen zugeschrieben werden. Man kann das Unbegrenzte nicht begrenzen! Ist der Geist mit Verständnis für das Wesen des Feuers, seine unbegrenzte Macht und uneingeschränkten Eigenschaften erfüllt, kann Denken in die Tiefen des Kosmos eindringen. Könnte die Menschheit das Wesen sowie die Größe feuriger Aufbautätigkeit erfassen, führten alle Evolutionsstufen zur Bestätigung erhabener Gesetze. Alles Bewegliche wandert den spiralförmigen Pfad in Richtung großer Verfeinerung. Deshalb sollte man auf dem Pfad zur Feurigen Welt mit dem Wissen über die Unbegrenztheit der Gesetze vertraut sein.

    45. Könnte die Menschheit Evolution verstehen, würde sie in der Tat zum Erfassen des Feurigen Rechts gelangen. Allein das Feurige Recht kann kosmisch schöpferisch sein. Auf diese Weise können die Stufen machtvoller Evolution vollendet werden. Das ganze Gleichgewicht des Kosmos wird aufgrund der feurigen Vereinigung der Uranfänge aufrechterhalten.

    46. Obwohl die guten Auswirkungen von guten Vorsätzen, guten Gedanken und Taten schwer fassbar sind, ruft nach dem Kausalitätsgesetz dennoch alles eine Wirkung hervor. Dieses Gesetz ist unwandelbar und erhaben. Die Bestätigung der Kausalität bei jeder Tätigkeit führt zur Bewusstseinserweiterung; denn nicht Furcht, sondern das Erkennen der Taten weist die rechte Richtung. Wie herrlich ist das Gesetz,


das allem Guten und jedem schöpferischen Anfang Leben verleiht! In der Tat, der Aufbau des Weltenalls wird mit allen Anfängen jede Stunde verherrlicht. Wahrhaftig, die Helden des Geistes wissen, dass sie ihr tägliches Streben mit dem Lebensaufbau verbindet. Auf diese Weise kann das Kausalitätsgesetz das Denken zum Verstehen der Unbegrenztheit der Feurigen Welt führen, wenn der Geist fühlt, dass er als die Wirkung einer Ursache und als die Ursache einer neuen Wirkung Glied einer Kosmischen Kette ist. Durch dieses einfache Verstehen des Gesetzes von Ursache und Wirkung wird der Mensch vieles erkennen können. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt lasst uns an die ewige Bewegung unserer Taten denken.

    47. Wie erhaben ist das Gesetz der Kausalität! Es beinhaltet die Antwort auf jede Frage. Der menschliche Verstand ist über das Elend bestürzt, doch das Kausalitätsgesetz führt ihn zum Karmagesetz. Der Mensch ist über das Elend aufgebracht, doch das Kausalitätsgesetz weist ihn auf seine Quellen hin. Der Mensch ist über seltsame Störungen des Gleichgewichts bestürzt, doch das Kosmische Gesetz beschwört Höhere Gerechtigkeit. Wer sich in seinem Geiste nach dem Kausalitätsgesetz richtet, der ist schon mit der Wahrheit verbündet. Würden die Schulen und die Kirchen das Kausalitätsgesetz verkünden, befände sich das Bewusstsein auf einer höheren Stufe; denn was von den Daseinsgrundlagen getrennt ist, kann nicht fortschreiten. Es ist richtig zu behaupten, dass ein Uranfang ohne das Feuer des Seins nicht bestehen kann; und Kosmischer Aufbau geht in gleicher Weise vor sich und vereint das, was von Rechts wegen zusammengehört.


Auf diese Weise wird im Kosmos alles vereint. Das Kausalitätsgesetz muss in seiner ganzen Macht angenommen werden.

    48. Wie sehr begrenzt der Mensch das Feurige Recht! Er versteht gar nicht, dass er gegen die Daseinsbehauptung selbst vorgeht. Wie viele herrliche offenbarte Gesetze sind dem Menschen verborgen! Auf diese Weise muss jedes heilige Prinzip gehütet werden. Die Enthüllung steht nahe bevor, doch es ist schwierig, das Bewusstsein zu erweitern. So wird das Heilige von jenem Geist erkannt, der dem Feurigen Gesetz nahe steht. Vereinigung ist Bestätigung des Kosmischen Kausalitätsgesetzes. Ein feuriger Wirbel erzeugt eine mächtige räumliche Anspannung, deshalb sind alle menschlichen Berechnungen unzuverlässig. In der Tat, das der Menschheit Übergebene entspricht ihrem Bewusstsein; das ist der Grund, warum Wahrheit verborgen ist; doch im Raum herrscht die Bestätigung des Feurigen Rechts. Deshalb hüten wir, die Archate, im Herzen heilig das Gesetz des Kosmischen Rechts.

    49. Seit undenklichen Zeiten war der Kelch das Symbol des Dienstes. Die Gaben Höherer Kräfte werden im Kelch gesammelt und aus dem Kelch gespendet. Das Symbol des Kelches galt immer als Selbstaufopferung. Wer auch immer den Kelch trägt, ist ein Träger der Heldentat. Jede erhabene Tat kann als Zeichen des Kelches gedeutet werden. Alles Höchsterhabene, alles für das Wohl der Menschheit, bedarf dieses Zeichens. Der Kelch des Grals und der Kelch des Herzens, die sich dem Höheren Dienst gewidmet haben, sind höchst Kosmische Magnete. In diesem erhabenen Symbol widerspiegelt sich das Herz des Kosmos. Alle Heldengestalten des Geistes können als Träger des Kelches bezeichnet werden. Im Kelch des feurigen Geistes widerspiegelt sich das ganze Universum. Der Kelch


beinhaltet die Aufspeicherungen von Jahrhunderten, die um das Geisteskorn gesammelt wurden. Der Kelch muss als großes Symbol im Alltagsleben bestätigt werden. Kleinen Kindern und Jugendlichen sollte gelehrt werden, an den Kelch zu denken. Man sollte die ganze Vielfalt der Formen des großen Symbols des Kelches begreifen.

    50. Im durch das Gesetz Kosmischen Rechts vereinten Leben kann man verfolgen, dass zur Erlangung des großen Kosmischen Rechts der Giftbecher geleert wird. Der Geist trägt alle bestätigten Kelche durch Selbstaufopferung. Dem Geist wird als Krönung durch das Feurige Recht der große Kelch der Schönheit enthüllt. Es ist wahrhaftig eine große Zeit, denn auf der letzten Stufe werden die letzten Energien verstärkt. Mit Recht wurde gesagt: "Das Herz wird es nicht mehr aushalten, falls die Anziehung oft wiederholt wird." Auf der letzten Stufe leert das Herz des Archaten den Kelch des Verzichts. Unser Lebenskelch ist gefüllt und offenbart den Pfad zu Unserem Kosmischen Dasein.

    51. Was über die Massen und ihre Unkenntnis der Staatskunst gegenüber gesagt wurde, war richtig. Man muss dieser Tatsache hinzufügen, dass es an Volksführern mangelt. Im Volk muss das Verantwortungsgefühl entwickelt werden, damit die Stimme des Volkes tatsächlich eine Stimme der Gemeinschaft wird. Die Entwicklung des Gefühls der Führerschaft ist entartet! Die Seele des Volkes ist verborgen, und der Vertreter des Staates muss die ganze Synthese des Volkes besitzen. In Zukunft wird das Erscheinen solch willkürlicher Führer, wie sie den Planeten überschwemmten, nicht zugelassen werden können. Das Recht auf Führerschaft gebührt dem Geist,


der mit den Kräften des Lichts in Verbindung steht. Daher kann es nach dem Höheren Gesetz keine gelegentlichen Führer geben. Sobald sich das Bewusstsein erweitert, wird das erhabene Gesetz der Führerschaft bestätigt werden können. Das Gesetz der Führerschaft sollte auf allen Gebieten nach feinstofflichem Verstehen Anwendung finden. Auf diese Weise muss Staatskunst im ganzen Lebensaufbau zutage treten. Die Verletzung des Volksgefühls durch Erklärungen des Führers zieht ernste Folgen nach sich. Daher ziemt es, die große Führerschaft, der das Sonderrecht des Staatsgeistes des Volkes verliehen wird, zu ehren. Lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt den Führer ehren.

    52. Am wenigsten von allem begreifen die Menschen Erfolg. Wird der Erfolg einer von der Hierarchie anvertrauten und mit Hilfe der Hierarchie erfüllten Aufgabe von dem in Ichsucht befangenen Geist seinem eigenen Verdienst zugeschrieben, wird dieser gewöhnlich zum Kummer des Geistes. Wenn ein Mitglied der Gemeinschaft für die Erfüllung der ihm anvertrauten Arbeit Verehrung fordert, versperrt er damit die Wiedergabe im Raum. Die Lebensabläufe, die in ihrem irdischen Glanz vorbeiziehen, enthüllen so viele armselige Geister! Ein Mitglied der Gemeinschaft, das der Gemeinschaft die Ansicht vorbringt, dass die Hierarchie im Einklang mit der Bestätigung des erfolgreichen Mitgliedes der Gemeinschaft handeln wird, setzt den Hierarchen in der Tat herab. Wie schwierig ist es, unter den Mitgliedern der Gemeinschaft den wahren Begriff Erfolg einzuführen! In der Tat, allein Demut des Geistes und das Gefühl der Dankbarkeit werden geschätzt. Wer bot denn alle Möglichkeiten? Wer hat denn die Richtung gewiesen? Wer offenbarte denn alles Gute? Allein der Hierarch, allein der Führer, allein die Kräfte des Lichts! Erfolgreiches Mitglied der Gemeinschaft, prüfe deinen Panzer,


auf jedem Teil steht Hierarchie eingeschrieben! Weder ich selbst noch mein, sondern Dein, o Herrscher! Daher sollte man auf dem Pfad zur Feurigen Welt daran denken, dass Demut die Gefährtin des Erfolgs ist. Mitglied der Gemeinschaft, täusche kein Glück vor, denn feurige Energien sind feinstofflicher Art, und grobem Geltungsbedürfnis wohnen keine Feuer inne. So lasst uns an Demut denken, wenn wir wirklich erfolgreich sein wollen.

    53. Ihr habt richtig über Grobheit gesprochen, und wie machtlos sind die feinstofflichen Energien gegen Grobheit. Auf Säulen der Grobheit kann kein Aufbau bestehen. Deshalb wird keine von Grobheit durchdrungene Erscheinung von Dauer sein, der Rückfall ist unvermeidlich. Wo der Wurm der Grobheit jede Grundlage zernagt, tritt völlige Zersetzung ein. Jede menschliche Tat unterliegt dieser Gefahr. Möge eine grobe Tat auch mit Tausenden Gelüsten bemäntelt werden, sie lässt sich vor den Wiedergaben des Raumes nicht verhehlen. Jede Regierung sollte dafür sorgen, dass dieser Gräuel ausgemerzt wird. Jede Gemeinschaft muss diese Geißel bekämpfen. Keine eng verbundene Gemeinschaft kann in ihrer Mitte Spuren von Grobheit erkennen lassen. Das in Grobheit erzogene Volk muss sich einer feurigen Wandlung unterziehen; und wer solche Zersetzung zugelassen hat, wird karmisch dafür verantwortlich sein. Gleichfalls werden sich die in Grobheit lebenden Mitglieder der Gemeinschaft einer besonderen Läuterung zu unterziehen haben. Wahrhaftig, Grobheit ist eine entsetzliche Seuche, die in der Umwelt Zersetzung entstehen lässt. Demnach kann keine Regierung erfolgreich sein, die ein Nährboden für Mikroben der Grobheit ist. Ebenso wird jenes Mitglied der Gemeinschaft keinen wahren Erfolg erringen,


dessen Geist von Grobheit befallen ist. Daran lasst uns beim Aufbau auf dem Pfad zur Feurigen Welt denken.

    54. Lasst Uns erklären, wie Duldsamkeit zu verstehen ist. Wenn Wir über höhere Duldsamkeit sprechen, meinen Wir, dass die Hierarchie Nachsicht üben kann, denn das Herz des Hierarchen ist allumfassend, es fühlt alles und kennt alle Impulse und Absichten und prüft alles, das Gute und das Böse. Der Höhere Geist steigt in Seiner Nachsicht herab in die Bewusstseinsphäre des Schülers und hebt durch Seine Nachsicht und Duldsamkeit den Schüler empor. Doch das Mitglied der Gemeinschaft darf die Hinweise auf die Duldsamkeit nicht so auffassen. Für den seiner Umwelt gegenüber unduldsamen Schüler kann die notwendige Eigenschaft nicht Nachsicht genannt werden. Wird ihm die Entwicklung dieser wunderbaren Eigenschaft der Duldsamkeit aufgezeigt, bedeutet das, dass er jedweden Tadel ausschalten muss. Die Weisung über Duldsamkeit besagt nicht, einen Bruder, ein Mitglied der Gemeinschaft dauernd zu befehligen; sie besagt nicht, dass der Geist, der sich auf solcher Höhe befindet, die Umgebung verurteilen kann. Die Weisung über Duldsamkeit muss im Schüler vor allem Verständnis für die Tatsache aufbringen, dass der Geist von Ichsucht befreit werden muss, weil Ichsucht die schrecklichsten Ungeheuerlichkeiten in sich birgt. Daher kann allein der von Ichsucht freie Geist eines Schülers Nachsicht üben. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt sollte man die wahre Bedeutung der Duldsamkeit verstehen.

    55. Kühnheit des Geistes ist der Beginn des Aufstiegs. Die Bekundung wahrer Kühnheit lässt den Geist sowohl den Maßstab als auch die Richtung für alle Taten erkennen, weil Kühnheit keinen Kleinmut zulässt.


Kühnheit merzt jede Neigung zu Verrat aus. Wer jemals im Geiste wahre Kühnheit erkannte, kennt die Schönheit des Dienstes. Der Kühne kennt den Pfad der Errungenschaft und fürchtet nichts. Sein Leben ist erfüllt von Hingabe zur Hierarchie. Jedes Mitglied der Gemeinschaft möge über die Schönheit feuriger Kühnheit nachdenken, denn sie befreit den Geist von allen weltlichen Fesseln. Der Kühne fürchtet die Einsamkeit nicht, denn er fühlt im Geiste die Verbindung mit der Hierarchie des Lichts. Der Kühne weiß, dass die Freude des Geistes allein der Errungenschaft innewohnt. Der Kühne bedarf keiner menschlichen Anerkennung, denn seine Errungenschaft ist eine durch Arbeit und Streben selbst geflochtene Krone. Allein die Geisteshelden kennen wahre Errungenschaft. Auf diese Weise wird der Kühne von Ichsucht frei sein. Er kennt den wahren Dienst für das Wohl der Menschheit. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt lasst uns an die Kühnheit denken.

    56. Wenn die Mitglieder der Gemeinschaft von persönlichen Gefühlen überschattet sind, ist ohne die stärkste Energieaufwendung von Seiten der Hierarchie weder Fortschritt noch Aufbau möglich. Die Mitglieder der Gemeinschaft müssen an das erste Gesetz denken, das die erste Stufe bezeugt - die Ausrottung persönlicher Rachegefühle; denn das Rachegefühl ist eine machtvolle Erscheinung gewissenloser Ichsucht. Aufgrund persönlicher Rache kann das Mitglied der Gemeinschaft gar den größten Wert aufgeben. Wenn ein Mitglied der Gemeinschaft infolge Ichsucht die Bestätigung außer Acht lässt, die er in seinem Geiste schmieden muss, um den Dienst nicht zu vergessen, kann unauslöschlicher Schaden eintreten. Der primitive Mensch lebt mit der Rache und glaubte an sie, doch das Bewusstsein


erweiterte sich, und der Mensch kann nicht mehr in solch dunklen Vorstellungen verweilen. Wem der Sinn von Karma vertraut ist, der kann verstehen, dass ein Mensch nur an sich selbst Rache nimmt. Durch Ichsucht und Vergehen am Herzen seines Nächsten kann ein Mitglied der Gemeinschaft nicht als solcher bestätigt werden. Ein erfolgreiches Mitglied der Gemeinschaft darf Achtung nicht erzwingen, sondern muss sie verdienen. Ein König des Geistes muss sich vor allem im kleinen Lebenskreis als solcher zeigen. Die sich entfaltenden Ausmaße nehmen hier ihren Anfang; und der Geist kann, sich mit allen Kronen menschlichen Ruhmes zierend, dennoch ein Bettler bleiben. Daran mögen jene denken, die an Ichsucht und Eigendünkel kranken. Für den Pfad zur Feurigen Welt sind diese Fesseln ungeeignet.

    57. Würde die Menschheit allem Positiven die gleiche Beachtung schenken wie allem Negativen, dann könnte im kosmischen Aufbau weit mehr zutage treten. So sind zum Beispiel Manie, Besessenheit und der unheilvolle Gebrauch von Hypnose, wenngleich nur teilweise verstanden, ins Bewusstsein eingepflanzt worden. Doch positive Erscheinungen werden kaum erkannt. Man ist gewohnt, die Tatsache anzunehmen, dass die unter dem Einfluss von Manie und Besessenheit wirkenden Menschen eine Kraft erlangt haben, die sich in der Tat äußert. Warum kann denn das Bewusstsein nicht auf den höchst machtvollen Einfluss des Geistes gerichtet werden? Die Kenntnis vom Magnetismus des Geistes muss ins Alltagsleben eingeführt werden. Alle negativen Kräfte zusammen genommen können nicht der Macht des Magneten des Geistes gleichgesetzt werden. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt muss man den Magneten des Geistes schätzen lernen.

    58. Der Mensch kann leicht die rechte Bewusstseinsebene wieder erlangen, wenn der Geist mit großer Achtung vor der Unsichtbaren Welt erfüllt ist. Alle Verneinungen


rühren von den zerstörerischen Gedanken über das Unsichtbare her. Würden die Menschen sich angewöhnen, an die Feinstoffliche Welt und den großen Magneten des Geistes zu denken, verstünde jeder Geist, wie wichtig es ist, Vorkehrungen für die Aura zu treffen. Solange man alle Erscheinungen des Magneten des Geistes als Suggestion betrachtet, gehen tatsächlich die größten Taten des Menschen verloren. In der Tat, die Geistesführer wirken weder durch Suggestion noch durch Hypnose, und der starke Glaube an die Hierarchie ist keine Illusion, sondern das Leben in der Feinstofflichen Welt. Das Inerscheinungtreten von Nachfolgern und Schülern ist auf den Geistesmagneten des Hierarchen zurückzuführen. In diesem Sinn lasst uns alle Kleinmütigen und Besessenen, die sich nicht scheuen, Gotteslästerung und Verrat zu begehen, daran erinnern. Nichts ist bedauerlicher als Unkenntnis über die Hierarchischen Daseinsprinzipien. Lasst uns auf dem Weg zur Feurigen Welt Verständnis für den Geistesmagneten aufbringen.

    59. Der weitverbreitetste Kult ist der Kult der Selbstgefälligkeit. Die Verfechter dieses Kultes haben nie vor etwas Halt gemacht, und ihre Angriffsarten sind genauso verschieden wie zahlreich. In den Zerrspiegeln dieser Verfechter des Bösen kann man bemerken, wie ungeheuerlich gute Unternehmungen entstellt werden. Wahrhaftig, diese Anhänger der Selbstgefälligkeit schrecken vor nichts zurück, angefangen von den kleinsten Handlungen gefälliger Ichsucht bis zum Plündern der Höchsten Gaben. Selbstgefälligkeit kann eine ganz unverhoffte Schaustellung bieten; so legt zum Beispiel ein Scheinnachfolger gegen eine räumliche Entscheidung sein Veto ein. Man kann die von Selbstgefälligkeit herrührenden Entstellungen nicht alle aufzählen. Wer wird die aufopfernde Arbeit auf sich nehmen? Er, der die Himmlischen Kräfte auf Erden vertritt; er, der den feurigen Kult der Entsagung kennt;


er, der den Kosmischen Dienst kennt. Mitglied der Gemeinschaft, bringt für den Schaden der Selbstgefälligkeit Verständnis auf! In diesem Sinn möge der erfolgreiche Mitarbeiter auf dem Pfad zur Feurigen Welt daran denken. Aufopfernde Arbeit ist die Krone des Geistes.

    60. Religion und Wissenschaft dürfen ihrem Wesen nach nicht getrennt werden. Feinstoffliches Studium der Materie und des Atoms führt zu dem Schluss, dass Lebensenergie keine Elektrizität ist, sondern Feuer. Auf diese Weise verschmelzen Wissenschaft und Religion zu einem einzigen Prinzip. Materie erweist sich als feurige Substanz, und kein bedachter Geist wird leugnen, dass die höhere Kraft Feuer ist. Weder kann Wissenschaft den Begriff der Göttlichkeit des Feuers zerstören, noch kann Religion der Wissenschaft ein Verbot über die von ihr angestellten feinstofflichen Untersuchungen auferlegen. Auf diese Weise werden das Verstehen sowie die Harmonie der Begriffe Religion und Wissenschaft bestätigt. Zwischen Wissenschaft und Religion kann eine feinstoffliche Parallele gezogen werden, die alle höheren Stadien enthüllen wird. Deshalb sollten Gelehrte über feinstoffliche, okkulte Aufnahmefähigkeit verfügen. Doch über diese göttliche, sich von innen und nicht von außen entwickelnde Aufnahmefähigkeit kann nur ein verfeinerter Organismus verfügen. Deshalb werden große Entdeckungen zum Wohle der Menschheit nicht von riesigen Laboratorien ausgehen, sondern vom Geist jener Gelehrten enthüllt werden, die über die Synthese verfügen. Wir Brüder der Menschheit sehen die Ergebnisse, die das ganze Suchen dem richtigen Kanal entlang lenken. Gewiss, die Gabe der Synthese wird nicht immer verliehen, doch jene selbstlosen Kämpfer, welche die Gabe der Synthese besitzen,


bedürfen keiner Spezialisierung. Wir sehen und sagen aus der geistigen Synthese der Kämpfer große Ergebnisse voraus. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt muss man die Träger der Synthese achten.

    61. Eine Flussmündung wird von vielen Kanälen gespeist. Dem Fluss fließen Gewässer aus den Bergen zu, die er durch viele Kanäle trägt und schließlich das Meer damit anfüllt. Oft ist die Flussmündung verborgen und unsichtbar, oft ist sie unauffällig und eng; oft befindet sie sich unterirdisch, doch welcher Art die Flussmündung auch sein mag, sie speist die Meeresströme. Das Herz nimmt im Leben eine ähnliche Rolle ein, es kann ebenso mit einer Flussmündung verglichen werden, obgleich seine Funktion zur Bildung der Synthese nicht immer sichtbar ist. Obwohl die Synthese vielleicht nicht offenbar scheint, so ist es dennoch unmöglich, den Kraftstrom der weiten Flussmündung aufzuhalten; ebenso unmöglich ist es, die schöpferische Kraft der Synthese des Herzens zu unterbinden; denn die Elemente dieser Synthese werden durch die Pfade feinstofflicher Energien gespeist, und das sich aus der Synthese ergebende Ausströmen der feinstofflichen Energien ist ebenfalls ein höchst feinstofflicher Vorgang. Die Teilbarkeit des Geistes veranschaulicht am besten diesen feinstofflichen Vorgang. Die Teilbarkeit des Geistes steht mit der Teilbarkeit von Energien in Zusammenhang; und vollzieht sie sich auf hoher Ebene, kann sie auch die Teilbarkeit der Zentren mit einbeziehen. Eine Zentrengruppe wirkt auf der irdischen Ebene, die andere gibt feinstoffliches Fluidum an die Feurige Welt ab. Bei der Umwandlung der Zentren muss immer an diese machtvolle Teilbarkeit des Geistes gedacht werden.
    Gewaltig ist die Arbeit der feinstofflichen Energien der Zentren, und sie kann nicht aufgehalten werden. Man kann nur einen Vorgang durch einen anderen ersetzen. Wenn der hohe Agni Yogi seine Energien für die Aufgabe großen kosmischen Aufbaus aufbietet, so ist hierin


eine große feurige Umwandlung enthalten. Dabei können auf der physischen Ebene Erscheinungen nicht klar zutage treten, und der hohe Agni Yogi kann seinen eigenen Gedanken lauschen, denn sein Bewusstsein übermittelt Eindrücke aus der Feinstofflichen Welt und über sein Wirken in ihr. Diese Gedanken sind gleichsam Erinnerungen an die schöpferische Tätigkeit der Zentren und des Geistes. Man sagt "plötzlich blitzte ein Gedanke auf", doch Wir sagen "der Geist hat sich erinnert". Auf diese Weise kann man die Arbeit eines hohen Agni Yogi bestätigen. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt muss man daran denken, dass die Synthese einer Flussmündung gleicht und jede Spezialisierung einem Kanal.

    62. Wie kann die Vorstellungskraft richtig beschrieben werden? Für gewöhnlich halten die Menschen die Vorstellungskraft für ihre eigene Erfindung von Formen, doch die Vorstellungskraft selbst hat ihre Wurzeln und Unterschiede. Der Kern der Vorstellungskraft ist im "Kelch" zu finden als die Aufspeicherung vieler Leben. Die Vorstellungskraft wird jedoch nicht nur durch die Erinnerungen an vergangene Leben, sondern auch durch die gegenwärtige Tätigkeit gespeist. Nimmt der Geist am Leben der fernen Welten teil - in der Feinstofflichen Welt oder in der Astralwelt - dann widerspiegeln sich die Erinnerungen dieser Erfahrungen häufig als Vorstellungskraft. Gelehrte erhalten oft Formeln oder Weisung über eine Verbindung mit der Feinstofflichen Welt. Auch der Gedanke und die Bestrebung werden durch die Feinstofflichen Sphären entfacht. Doch ein Geist, der die Synthese besitzt, schöpft nicht allein aus der Schatzkammer des "Kelches", sondern ist auch ein wahrer Mitarbeiter Kosmischer Kräfte. Wie viele unerklärliche Fälle von unauslöschlicher Vorstellung gibt es, und wie viele unerklärliche Erscheinungen von Herzenspein! Wenn für einen Aufbau Kraft aufgewendet und die Teilbarkeit


des Geistes wirksam wird, ist Herzenspein für gewöhnlich unvermeidlich. Darüber hinaus erweist sich das Herz als der machtvollste Speicher der Hilfe für andere. Es gibt überzeugende Beispiele großer Heiliger, die nah und fern mit segensreichen Strömen nähren. Der Agni Yogi ist solch ein nährender Vermittler. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt lasst uns gegenüber dem Herzen, das die feurige Pein kennt, feinfühlig und behutsam sein.

    63. Wahrhaftig, Göttliche Kraft senkt sich in Fülle auf die Erde nieder und wird im individuellen menschlichen Geist göttlich empor geleitet. Diese göttliche Verbindung ist eine Erscheinung der Vereinigung von Welten, eine Vereinigung des Geistes, eine Vereinigung von Karma. Auf der irdischen Ebene können viele Verbindungen wahrgenommen werden. Viele göttliche Funken wurden ausgestreut, doch eine göttliche Verbindung währt ewig. Die Quelle Ewiger Verbindung ist der Geist und seine Tätigkeiten, die durch das machtvoll in Erscheinung tretende Kosmische Gesetz verpflichten.

    64. Wenn das Göttliche die Sphären vereint, sind alle Energien in höchster Anspannung. Alle großen Ereignisse können nur in großer Anspannung vonstatten gehen. Ebenso können alle kosmischen Umwandlungen - physische, geistige und planetare - nur bestätigt werden, wenn alle feurigen Energien empfangen werden. Es lässt sich wissenschaftlich nachweisen, dass alle Ereignisse unter hoher Anspannung vor sich gehen, dass Licht und Schatten sich voneinander abheben. Bekundet die Menschheit zuwenig Einsicht für den Pfad des Guten, kann sogar über das offenbare Wirken des Bösen auf große Kämpfe und die Heldentaten hingewiesen werden. Wahrhaftig, der Pfad des Guten lässt sich durch das Wirken der Finsternis verfolgen! Allein die Erkenntnis des Gleichgewichts muss


die Menschheit zum Verstehen des großen Kosmischen Gesetzes führen. Allein die Vereinigung Erhabener Hoher Kräfte kann Gleichgewicht bewirken. Denn wir wissen, wie die Anziehung der Gestirne wirkt: ihre Energien verdichten sich gegenseitig. Das Weltenall ist eine Einheit; Makro- und Mikrokosmos sind eins. Und der offenbare Geist spannt seine Kräfte in gleichem Maße für die Zerstörung und für den Aufbau an. Nicht weniger machtvoll kann der Geist als Schöpfer wirken; und die schöpferischen Kräfte werden durch die Kräfte der Höheren Welten angespannt. Auf diese Weise sind Makro- und Mikrokosmos verbunden.

    65. Die gesamte Staatskunst und Gesellschaftsordnung können nach dem kosmischen Gesetz bestätigt werden. Die Wissenschaft weist in allem die Richtung, und es bedarf nur der feinfühligen Anwendung, um die vielen Formen für den Aufbau zu enthüllen. Würde die Menschheit anstatt vermeintlicher Neuerungen und neuer Erlasse ihre Aufmerksamkeit den kosmischen Gesetzen zuwenden, könnte das Gleichgewicht hergestellt werden, das jetzt immer mehr und mehr gestört wird, angefangen von dem Gesetz der Empfängnis bis zum kosmischen Ende. Die bestätigten Gesetze sind eins. Auf allen Ebenen kann Einheit bestätigt werden. Der Evolutionspfad zieht sich wie ein Faden durch alle physischen und geistigen Grade. Deshalb könnten im Staat und in der Gesellschaftsordnung alle kosmischen Gesetze für die Formvollendung Anwendung finden. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt sollte man von der Kraft der Einheit im Kosmos erfüllt sein.

    66. Bei der Anpassung der Bestätigung kosmischer Gesetze für die Staats- und Gesellschaftsordnung sollte man das Gesetz der Anziehung, Abstoßung


und Kohäsion ins Auge fassen. Der ganze Aufbau unterliegt diesem einen Gesetz. Die Menschen sollten nach der Beschaffenheit ihrer Auren eingestuft werden. Der harmonische Auren vereinende Strahl erlangt verstärkte Anziehungskraft, doch unharmonische Verbindungen bewirken Abstoßung. Die Auswirkungen solcher Verbindungen können mit Gasen verglichen werden. Ebenso, wie nicht verbundene Moleküle gegen die Wände eines Gefäßes drücken, so stoßen sich unharmonische Auren gegenseitig ab, und das solche Gase enthaltende Gefäß kann bersten. Beim Aufbau des Staates und der Gesellschaft sollte man das Wirken der kosmischen Gesetze in Betracht ziehen. Zwei harmonische Auren können eine Neue Welt aufbauen. Zwei harmonische Auren können die Gewähr für den Erfolg sein, denn die von der Vereinigung der Strahlen ausgehende Wirkung kann zum Fortschritt jeder Unternehmung führen. Lasst uns die Harmonisierung und Vereinigung der Auren bestätigen. Und denken wir auf dem Pfad zur Feurigen Welt daran, wie machtvoll die Strahlen vereinter Auren sind. Mögen die Mitarbeiter über das große Gesetz der Vereinigung nachdenken. Ichsucht, Grobheit, Selbstbemitleidung, Eigendünkel erzeugen nichts als Abstoßung gleich jener von gasförmigen Substanzen.

    67. Der Sinn des Lebens wird im menschlichen Bewusstsein bestätigt, sobald der Mensch seine Rolle im Kosmos erkannt hat. Dann wird die Welt als Tätigkeitsfeld im Namen des Wohles der Menschheit bestimmt. Sobald der Geist die Wahrheit erfasst hat, dass Makro- und Mikrokosmos untrennbar miteinander verbunden sind, wird eine bewusste Verbindung hergestellt, die eine Zusammenarbeit


mit den kosmischen Energien ermöglicht. Doch wie hilflos sind die Menschen in einer von den kosmischen Strömen getrennten Lebensweise! In der Tat, das Leben verwandelt sich, wenn der Geist das führende Prinzip der Hierarchie erfasst und bewusst aufsteigt. Nur wenn die Menschheit fähig ist, die führende Hierarchie bewusst anzunehmen, wird sie ihre wahre Rolle im Kosmos erkennen. Jedes nach oben führende Glied ist einem anderen Glied angeschlossen. Wie arm ist die Menschheit, wenn in ihrem Bewusstsein die Vorstellung der erhabenen kosmischen Gesetze nicht bestätigt wird! Nur die vom Geist ausgehende Schaffenskraft wird die Welten enger zusammenführen. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt lasst uns an das verbindende Gesetz der Hierarchie denken.

    68. Beim Verlassen der irdischen Sphäre wird der Geist im Bewusstsein der in seinem Leben vorherrschenden Errungenschaften gestärkt. Das Leben eines Menschen hat gleichsam seine Leitmotive, und diesen Gesängen, oder Wehklagen gemäß wird der Geist gestärkt. Die Errungenschaften des Geistes führen nach oben, und der Geist, der die leuchtende Heldentat des Dienstes erkannt hat, freut sich immer beim Verlassen der irdischen Sphäre. Der Geist überwindet sogar die physischen Schmerzen aller irdischen Leiden. Indem sich der Geist von der Erde löst, bestätigt er das von ihm erstrebte Band mit den Höheren Welten. Die Aufstiegsleiter wird nach der Hingabe zur Hierarchie erbaut. Doch dem in den Grenzen der Ichsucht verharrenden Geist bleibt der Pfad des Kummers. Dann ist die Loslösung schrecklich, und der Geist ist für lange Zeit an die irdische Sphäre gebunden. Viele Herzen, die die Macht des Dienstes erkannt haben, sind zu den Höheren Welten bestrebt. Dem ergebenen Schüler wird ein Strahl der Hilfe gesandt.


    Auf dem Pfad zur Feurigen Welt lasst uns beim Loslösen von der irdischen Sphäre mit Freude an den Dienst für das Licht denken.

    69. Es ist richtig, daran zu denken, sich von Dogmen zu reinigen, die vom rechten Denken wegführen. Die Begriffe Fegefeuer und Hölle können durch die Bestätigung des Lebens der Feurigen Welt ersetzt werden. Es gibt kein machtvolleres Fegefeuer als das irdische Leben, in dem das ganze Potential des Geistes angespannt wird. Ebenso gibt es keine machtvollere Hölle als die irdischen Vergiftungen des Geistes. Das Fegefeuer auf Erden als den zur Feinstofflichen und Feurigen Welt führenden Beginn zu bestätigen, ist Aufgabe der Bewusstseinsläuterung. Alle Bestrebungen der Menschheit nach Wissen über die Unsichtbare Welt sollten das Bewusstsein anregen, daran zu denken, dass die Läuterung dem irdischen Pfad entlang zur Feurigen Welt führen wird. Allein die Vorstellung über die Einheit des Pfades wird die Menschen dazu bewegen, in Schönheit zu leben und aus diesem Leben als Wanderer zu scheiden, der seine Reise fortsetzt. Sobald die Welt dieses unlösbare Band mit der Feinstofflichen Welt erfasst, wird das Fegefeuer seinen rechtmäßigen Platz einnehmen. Deshalb ist es so wichtig, dass die Endlosigkeit des Lebens, gleichsam als Fortsetzung im Großen Lebensrad, erkannt wird. Die Offenbarung der Aufspeicherung des Kelches verleiht dem Geist in der Feurigen Welt große Macht; ebenso wie der finstere Pfad ein finsteres Dasein auferlegt.
    Lenken wir die Gedanken der Menschen auf die Vorstellung des Fegefeuers auf Erden.

    70. Das durch Hierarchie-Inspiration gelenkte Bewusstsein ist wie eine wunderbare Widerspiegelung der Höheren Kräfte. Wie ein wunderbarer Widerhall ist das Lauschen des Herzens. Der Geist,


der sich als wahrer Mitarbeiter und Helfer der Kosmischen Kräfte erweist, sollte als Heilige Quelle angesehen werden. Es gibt viele Kanäle, die nur auf eine Saite zurückhallen können. Wir sehen, wie einseitiges Denken nur jene Ströme aufnimmt, die mit dem Wesen des Kanals in Einklang stehen. Wir sehen, wie unreine Kanäle verschiedene Vergiftungen herantragen. Wir sehen, wie Menschen Buchseite und Schriftstücke mit ihrem Selbstbetrug anfüllen. Wir sehen, wie sie sich das Kosmische Recht anmaßen. Wir sehen, wie das Feurige Recht umgangen und verletzt wird. Neben den Schriftrollen und Gesetzestafeln des reinen Geistes werden Wirbelringe der Zerstörung in den Raum getragen. Seite an Seite mit feurigen Herzen sehen Wir Horden von Selbstbetrügern, und aufgrund des Kosmischen Gesetzes kann der Hand des Karmas nicht Einhalt geboten werden. Vor allem schreibt sich jedes unbedeutende Bewusstsein einen königlichen Geist zu. Es ist traurig, in die irdischen Wiedergaben Einblick zu nehmen. Jedes feurige Herz ist bestrebt, die Wiedergaben zu säubern.
    Daran lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt denken.

    71. Unter den Feurigen Dienern der Menschheit sollte man besonders jenen Beachtung schenken, die sich der selbstlosen Arbeit widmen. Der Geist dieser Diener der Menschheit gleicht einer feurigen Fackel, denn sein Wirkungsvermögen enthält alle Eigenschaften, die die Menschheit zu erheben vermögen. Nur ein machtvolles Bewusstsein kann selbstlose Arbeit auf sich nehmen. Jede Aufgabe eines Dieners der Menschheit widerspiegelt die Qualität seines Geistes. Ist der Geist zum großen Diener der Menschheit ausersehen, so verfügt er über


die ganze Synthese. Doch die Menschen wissen sehr wenig über diese Feurigen Diener, die sich aus freiem Entschluss in der Einsamkeit behaupten, indem sie der gewaltigen, durchdringenden Universellen Kraft dienen. Wie viele machtvolle Erscheinungen könnten bei jeder individuellen Heldentat beobachtet werden! Auf diese Weise wissen jene, die die selbstlose Arbeit auf sich nehmen, dass auch die Söhne der Vernunft selbstlose Arbeit verrichten. Jede Offenbarung eines Feurigen Dieners der Menschheit erweist sich als Schöpferkraft zum Wohle der Menschen. Man muss für das Opfer Verständnis aufbringen. Dem Feurigen Diener wohnen alle segensreichen Impulse inne, ein vollendetes Streben zur Erfüllung des machtvollen Willens der Söhne der Vernunft. Doch die Kraft des Feurigen Dieners muss erhalten werden.
    Lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt die selbstlose Arbeit verstehen!

    72. Wahrhaftig, der menschliche Geist ist ein Leiter der höheren Energien. Als ein starker Strom vollführt der Geist als Bestätigung des Höheren Willens verschiedene Tätigkeiten. Wie könnten sonst alle Erscheinungen der verschiedenen Ebenen verbunden werden? Nur die Durchsetzung des Geistes erweist sich als Bindeglied. Deshalb müssen das Herz und die Hand des führenden Lehrers alle für den Aufstieg notwendigen Faktoren kennen. Unter den feurigen Begriffen muss vor allem die Erhabenheit des Bindegliedes der Welten gefühlt werden. Aus den Händen des führenden Lehrers empfängt der Schüler Belehrung über seine Vereinigung mit der Macht des Feuers. Aus dem Herzen des führenden Lehrers empfängt das Mitglied der Gemeinschaft das feurige Bewusstsein. Nur der Geist des Menschen kann die Welten wirklich vereinen. Auf diese Weise


lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt dem irdischen Lehrer, der das Samenkorn des Höchsten einpflanzt, feurige Verehrung darbieten.

    73. Das Samenkorn, das einem starken Geist Leben vermittelt, ist wahrhaftig jenes Erbe, das allein durch das Hierarchische Prinzip übermittelt wird. Alle, die sich durch einen anerkennenden Plan behaupten wollen, müssen sich unverzüglich dem Prinzip der Feurigen Führung anschließen. Das Samenkorn wird als erhabene feurige Annäherung übergeben. Der Wanderer, der sich der Bestimmung zur feurigen Heldentat bewusst wird, muss das Gesetz der kosmischen Erbfolge anerkennen. Kosmische Gesetze erweisen sich als Lebensgrundlage, und nichts lebt, dessen Grundlage nicht vom Feuer durchpulst ist. Nur wer fähig ist, dem feurigen Prinzip zuzustreben, wird die Schönheit der feurigen Aufnahmefähigkeit begreifen. Durch Erkenntnis der Vereinigung mit den Höheren Kräften kann man verfolgen, wie das Herz die Strahlen der Hierarchie aufnimmt. Auf diese sich als feurige Schwingung erweisenden Strahlen können nur die Nahestehenden widerklingen. Bei Übermittlung und Empfang sollte man an das Gesetz denken, dass von dem auf der feurigsten Stufe stehenden Geist jede Schwingung aufgenommen werden kann. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt muss man daran denken, dass die Selbstoffenbarung als Vermittler die eigenen Energien mit der Hierarchie verbindet. Solches Verstehen führt zur Einheit des Geistes, der in seiner eigentlichen Natur eins ist.

    74. Unter den Anhängern der Lehre müssen vor allem jene Geister beachtet werden, die verantwortungsvolle Aufträge auf sich nehmen. Im Vergleich zur Spezialisierung


ist es weit verantwortungsvoller, die Synthese zu besitzen! Der bestätigte Führer kennt die ganzen Freuden, alle Inhalte der Synthese, doch gleichzeitig kennt er die Last aller geoffenbarten und nicht geoffenbarten Feuer. Dieses Erbe der Zeitalter ist als feurige Aufspeicherung im "Kelch" verwahrt, deshalb erscheinen die Träger der feurigen Synthese als Träger der Last von Jahrhunderten. Der Spezialist, der sich als steter Kanal für das Ausströmen seiner Energien erweist, wird selten belastet, doch wer das Feuer der Synthese besitzt, ist ein ungestümes Energiemeer. Das Karma des Trägers der Synthese ist sehr schön, doch die Last ist gewaltig. Jedes Erbe, selbst wenn es nicht offenbar wird, lebt und pulsiert im Geist. Ein Gefühl des Unbefriedigtseins und das Streben nach Vervollkommnung zeichnen den Träger der Synthese aus. Obgleich der Pfad der Spezialisierung nach außen hin schwer erscheint, überragt der Pfad des Trägers der Synthese in jeder Weise den Pfad des Spezialisten. Welches Suchen und wie viele selbstlose Heldentaten offenbart der Träger der Synthese im Alltagsleben! Wahrhaftig, jede Wachstumsphase auf dem Pfade des Synthese-Trägers ist eine Heldentat des Geistes. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt ist es notwendig, die Heldentat des feurigen Synthese-Trägers zu erkennen. Lasst uns daran denken.

    75. Der überzeugendste Hinweis auf eine Heldentat ist Selbstlosigkeit. In der Tat, man muss diesen kosmischen Begriff in seiner ganzen Herrlichkeit verstehen. Die Macht der Selbstlosigkeit ziert den Geist nicht nur auf dem Schlachtfeld. Nur der selbstlose Geist ist in der Lage, den Lebenspfad ungestüm zu durchschreiten, alle Leben, wie auf einem Drahtseil zu überqueren, über alle Abgründe singend hinwegzugehen. Der ganze nach kosmischer Bestimmung verlaufende Aufbau


vollzieht sich in feuriger Bestrebung. Betrachten wir das Leben des Geisteshelden. Von klein auf kennt der Geist den Höchsten Führer. Das Erscheinen eines heiligen Beschützers ist Schicksal seines Lebens. Physische und geistige Überlegenheit trüben das Bewusstsein nicht. Selbsterziehung ist eine Erscheinung der Synthese. Die Erkenntnis der eigenen Überlegenheit hat dem Geist Festigkeit und Duldsamkeit gegenüber der Gesellschaft verliehen. Alle offenbaren Talente entfalteten sich durch Inspiration gegenüber den Reichen und Armen, den Suchenden und Erleuchteten. Der Geistesheld kennt schon den Höheren Beschützer, so dass er den anderen Kraft verlieh. Das Höhere Gesetz führte ihn ans Steuer, und sowohl sichtbar als auch unsichtbar wurde er zum feurigen Helden. Auf diese Weise ist der machtvolle "Löwe der Wüste" vorangeschritten. So wurde das erhabene Gesetz des Selbstverzichts gestärkt. Das Streben nach höherer machtvoller Zusammenarbeit bot den unmittelbaren Kontakt mit den kosmischen Kräften und mit der Höchsten Feurigen Bruderschaft. Diese unmittelbare Verbindung wurde nur nach Höherer Bestimmung gewährt. Kennt der Geist inmitten der Wirrnisse des Lebens die Richtung, dann hallen wahrhaftig die Welten wider. Lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt Verständnis für wahre Selbstlosigkeit offenbaren.

    76. Die Zerstörung vieler Länder verstärkt sich mächtig; die gesamte irdische Schlacht ist von machtvollen Konflikten in den Höheren Welten begleitet. Wer von der Bedeutung des Karmas einer Nation weiß, erkennt, was vor sich geht. Man muss über diese, die Welt erschütternden Ereignisse nachdenken. Man kann leicht wahrnehmen, dass die dunklen Wolken viele Horizonte verdecken. In jeder dahinscheidenden Ordnung weisen Ereignisse auf die die Gegenwart ablösende Zukunft hin.


Kosmischer Magnetismus läutert und sammelt neue Kräfte. Über den verdrängten Ländern häufen sich Schatten der Finsternis. Wo das Gleichgewicht nicht innerhalb kurzer Frist hergestellt wird, dort sammeln sich Wolken, die über das Schicksal der finsteren Länder und das ihrer Führer entscheiden. Im Westen und im Osten verstärkt sich das Karma der Nationen. Vom Norden kommt ein Neues Licht. Der Süden erbebt vom unterirdischen Feuer. Auf diese Weise wird das Karma der Nationen getilgt. Lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt daran denken, dass das Karma einer Nation durch mächtige Ereignisse getilgt wird.

    77. Man sprach nicht zufällig von merkwürdigen Fällen der Einwirkung von Lebensausstrahlungen auf alle den Menschen umgebende Gegenstände. Die alte Sitte Indiens, für jeden Erben einen neuen Palast zu bauen, entbehrt nicht eines tieferen Sinnes. Könnte der Menschheit gezeigt werden, wie viele blutige Schatten viele Throne umgeben, wie viel Entsetzen die Ahnenbilder umhüllen, wie viele Tränen an einem Halsschmuck hängen, wie viele Gespenster an den Wänden kleben, sie würde mit Achtung vor den Ausstrahlungen erfüllt sein. Denn, außer den physischen Einwirkungen von Ausstrahlungen kann ihre psychische Energie entweder aufbauend oder zerstörend sein. Wie kann ein neu erwählter Herrscher inmitten der finsteren Bedrückung vergangener Ausstrahlungen einen neuen Weg beschreiten? Durch dieses Erbe der Vergangenheit werden viele Missgeschicke verursacht. Wenn in alten Zeiten dem Toten die persönliche Habe mit ins Grab gegeben wurde, dachte man nicht nur an ein Leben jenseits des Grabes. Die alte Weisheit traf Maßnahmen für die Säuberung des Raumes! Ägypten kannte die Kraft des Gesetzes der Ausstrahlungen. Untersucht man die Ereignisse und die Aufeinanderfolge geschichtlicher Fakten, wird man sich leicht überzeugen, welche Zerstörungen


unter dem Einfluss der Ausstrahlungen stattfanden. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt sollte man Vorsicht walten lassen und Ausstrahlungen genau unterscheiden. Wie wichtig es ist, jede gute Aufspeicherung zu bewahren!

    78. Beim Gedanken an die Überlieferungen sollte man sehr feinstofflich unterscheiden. Werden diese als Aufschichtungen der Vorfahren verstanden, dann gelangen wir tatsächlich zu den gleichen Ausstrahlungen, die von der gesamten Umwelt ausgehen; die Überlieferungen werden das Gepräge der Zeit beinhalten. Doch Evolution verlangt nach ständiger Erneuerung und Erweiterung. Es ist richtig, an die Spirale zu denken, denn ewiges Wachstum bestätigt Unbegrenztheit. Schaffenskraft wird durch fortlaufende Erneuerung verstärkt, und aus der schöpferischen Kraft der Verschiedenartigkeit strahlt wahrhaftig Unbegrenztheit. Auf diese Weise können Überlieferungen nicht als führendes Prinzip betrachtet werden. Gewöhnlich arten die so genannten von Menschen bestätigten Überlieferungen in Bräuche aus. Bräuche gehen in Gewohnheiten über. Auf diese Weise werden Gewohnheiten alle Aufschichtungen der Vergangenheit zum Ausdruck bringen. Wenn wir daher an die Feurige Welt glauben, sollten wir sämtliche Erneuerungen als Bewegung einer mächtigen Zeit in der Evolution betrachten. Auf diese Weise folgen Überlieferungen dem Lauf der Zeit, doch der ewige Atem des Fortschritts führt ins Unbegrenzte. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt lasst uns daran denken, den Raum durch gewaltige, machtvolle Energien zu sättigen.

    79. Die bestehenden Lebensformen sind das Gepräge des Geistes der Völker. Den Niedergang oder Aufstieg eines Volkes kann man nicht nur aus historischen Fakten beurteilen, sondern auch nach den Begleiterscheinungen der Schaffenskraft. Wird der Geist von Grobheit


und Unwissenheit beherrscht, spiegelt sich dies in den Gesetzen und Lebensbräuchen wider. Nach dieser Übereinstimmung kann man alle Grundzüge der Zeit verfolgen. Gewiss, die gesetzten Lebensformen verleihen den verschiedenen Geschichtsepochen eine deutliche Färbung. Wodurch unterscheiden sich die ersten drei Jahrzehnte des zwanzigsten Jahrhunderts? Durch Kriege, Terror, Grausamkeiten, Verrohung und die schrecklichsten Verneinungen! Jedoch inmitten all dieser Finsternis kann man Lichtformen erkennen. Es ist unbedeutend, wenn diese gering in der Anzahl und über die Erdfläche verstreut sind. Das Gleichgewicht des Lichts wird nicht durch Quantität, sondern durch Potentialität, nicht durch Andrang, sondern durch Heldentum des Geistes geschaffen. So lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt von der Bedeutung erhabener Formen erfüllt sein, und lasst uns vor allem das Licht jener Augen schätzen, die der Menschheit die Macht der Schönheit bringen.

    80. Es gibt viele Zeichen, nach denen man die Treue des Schülers beurteilen kann. Eines der Zeichen ist die Beharrlichkeit, die vom Schüler auf allen Wegen bekundet wird, indem er in Stürmen und Wirbelwinden seine Standhaftigkeit beweist, indem er, ohne Anschläge und Steinhagel zu fürchten, auf dem aufgezeigten Pfad voranschreitet. Ein anderes Zeichen ist die Unbezwingbarkeit seines Glaubens, dass der von der Hierarchie aufgezeigte Pfad der einzig richtige ist. Im Suchen nach Zeichen der Treue sollte man auch beobachten, wie sich die gegenseitigen Beziehungen entwickeln. Man sollte verstehen, wie wichtig es ist, wenn sich aus zwei oder drei Mitarbeitern infolge feuriger Hochschätzung für die Hierarchie und füreinander ein fester Kern bildet. Durch diese Zeichen kann feurige Treue zur Hierarchie festgestellt werden. Treue unter Freunden und Mitarbeitern ist ein Pfand der Hingabe


an die Hierarchie. Ein Grundstock aus zwei oder drei Freunden oder Mitarbeitern kann die stärkste Stütze für große Werke sein. Zu Recht habt ihr von der verdienten Bevorzugung gesprochen, die Wir die Bande des Herzens und des Geistes nennen. Auf diese Weise wird die unvermeidlich nach oben führende Kette der Treue bestätigt. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt sollte man die Schönheit der Treue erkennen. Dieser wundervolle Pfad schaltet jenes von Uns als geistige Bestechung und geistige Verderbtheit bezeichnete, wirksame Gift aus. Diese Geschwüre sind unvergleichlich schlimmer als physische Geschwüre. So lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt Treue schätzen.

    81. Beachten wir, wie die Richtung jener verläuft, die erst den Pfad des Dienstes betreten haben. Zuerst werden sie zum unsichtbaren, unbekannten Licht gedrängt, alle ihre Erwartungen werden verstärkt, das Suchen wird vollends angeregt, und der Geist ist feurig bestrebt. Im weiteren Verlauf wird persönliches Suchen bekundet, dann folgt ein Schwärm von Zweifel und Hoffnungen. Doch kann der Geist alle diese Angriffe der Finsteren überwinden, kann die Sicherheit der Bestrebung und des Aufstiegs bestätigt werden. Daran müssen die Führer des Geistes denken. Manchmal sind die offenbaren Feinde nicht so gefährlich wie die sich dem Licht anschließenden Anwärter; denn werden die Schrecken des Zweifels nicht überwunden, bleibt auch der Pfad des Lichts unerkannt. Wahrhaftig, man muss das ganze Licht erkennen, um die Stimme des Lichts von den Einflüsterungen der Finsternis unterscheiden zu können. Jeder wählt seine Art, die Feinde zu bekämpfen: manche bekunden Selbstverteidigung, andere sehen Gefahr voraus, und andere kämpfen mit den Feinden. Doch der Pfad jener, die sich erst dem Lichte angeschlossen haben, muss gelenkt


und überwacht werden, denn sind die Zweifel nicht voll ausgelebt, muss der Geist auf dem Pfad des Lichts geführt werden. Wahrhaftig, wie Ur[usvati] sagte, man muss alles aufs Spiel setzen. Lasst uns daher auf dem Pfad zur Feurigen Welt daran denken.

    82. Der Leitstern ist das in vielen Leben durch Taten bestätigte Karma. Jeder Wanderer weiß, wie schwierig es ist, das Meer zu durchschwimmen und über einen Abgrund zu springen. Der Leitstern wird jener Kahn sein, der einen inmitten der tobenden Naturelemente ans andere Ufer fährt. Es kann erforscht werden, wie der Leitstern führt, und wo sich jenes Ufer befindet, das den Wanderer aufnehmen wird. Der Kahn gewährt keine Bequemlichkeit; inmitten der Wirbelwinde des Lebens kann Bequemlichkeit nicht anhalten, denn die Bestätigung des Leitsterns schließt alle Grundlagen des Karmas mit ein. Die karmischen Lebensgrundlagen werden nach unbezwinglichen Prinzipien bestätigt, und sämtliche schöpferischen Aufspeicherungen werden ihre gesättigten Ströme offenbaren. Der Leitstern wird durch jene im Leben geoffenbarte Strahlung aufleuchten. Der Leitstern selbst ist die Ausstrahlung seines Geisteskorns. Der Leitstern lebt jeden Augenblick, in ihm spiegeln sich gleichsam alle Lebensenergien wider. Der Geist des Menschen widerspiegelt seinen Leitstern. Lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt an den von den Kräften des Lichts geoffenbarten Pfad denken. Lasst uns auf diese Weise an den Leitstern denken.

    83. Die Brücken zwischen den Welten widerspiegeln sämtliche das Leben des Universums sättigenden Energien. Diesen Leitungen entlang fließen, als gegenseitige Sättigung, alle Lebensströme. Wo es angespannte Tätigkeit des Geistes gibt, vollzieht sich ein starker Energieaustausch.


Man kann sich der Formel paralleler Bewegung bedienen, die starke Sendungen von der Erde und zu ihr voraussetzt. Die feurigen Ströme können jedoch die mit stickigem Gas verunreinigten irdischen Sphären nicht durchdringen. Laufend kann beobachtet werden, wie eine irdische Zone gleichsam ihrer eigenen Auflösung überlassen ist. Das bedeutet Vernichtung der Zone durch eigene Gase. Kann kein Lebensaustausch mit den überirdischen Schichten stattfinden, dann ist das Resultat Selbstvernichtung. Auf diese Weise beinhalten die Aufschichtungen der Sphären sowohl die Energien des Lebens als auch jene des Todes. Lasst uns daher auf dem Pfad zur Feurigen Welt die Tatsache des Energieaustausches in Betracht ziehen.

    84. Um die höheren Energien der überirdischen Sphären besser aufzunehmen, müssen die Zentren vergeistigt werden. Beim Verlassen der irdischen Sphären muss sich der Geist von niederen Ausstrahlungen befreien. Jede unnütze Hülle, die der Geist in die Feinstoffliche Welt hin übernimmt, verursacht unsagbare Pein. Bei einem gut entwickelten Bewusstsein geht eine Läuterung vor sich, die den Geist von der Hülle befreit. Doch der Geist, der beflissen an seinen irdischen Gewohnheiten festhält, erlebt in der Feinstofflichen Welt alle Schwächen, denen er auf dem irdischen Plan zu unterliegen gewohnt war. Ebenso wie beim Bergsteigen verursacht in der Feinstofflichen Welt jede unnütze Last Atemnot. Es ist äußerst qualvoll, Unausgelebtes, das in der Feinstofflichen Welt zur Last wird, mit sich zu schleppen. Am schmerzlichsten von allem ist das Empfinden der eigenen Grobheit. Selbst in den niederen überirdischen Schichten empfindet man die Last der eigenen Grobheiten. Oft


hört man Wehklagen aus den überirdischen Schichten; es sind die Hilferufe der Geister, die sich von ihren Lasten noch nicht befreien konnten. Es ist verwerflich, die Feinstoffliche Welt ebenso leichtfertig zu verunreinigen wie die irdische. Jedoch grobe Aufspeicherungen bilden gleichsam für immer sichtbare, untilgbare Ablagerungen. So ist Verfeinerung der Zentren der Pfad des Aufstiegs in die Höheren Sphären. Diese Erwägung ist auf dem Feurigen Pfad unerlässlich.

    85. Die Vereinigung der Welten muss als Übereinstimmung verstanden werden. Nichts kann ohne gegenseitige Übereinstimmung gegeben oder empfangen werden. Die überirdische Welt spiegelt sämtliche irdischen Ausstrahlungen wider. Man darf nicht dem Irrtum verfallen anzunehmen, dass es in den überirdischen Sphären, wo alles feinstofflicher, alles verfeinert wird, einen Zustand der Erschlaffung gäbe. Und das Gesetz der Übereinstimmung sollte als die Grundlage der Beziehungen zwischen den Welten verstanden werden. Nach oben zu ist alles feinstofflicher und feinfühliger, nach unten zu grobstofflicher und unempfindlicher. Daher muss die Formel des Verkehrs zwischen den Welten als Übereinstimmung verstanden werden. Was der Geist in der irdischen Sphäre mit Leichtigkeit erträgt, kann in der Feinstofflichen Welt unerträglich sein. Da der Geist im Streben seine innere Kraft bestätigt, wird er in der Feinstofflichen Welt mit allen feinstofflichen Energien gesättigt. So wird zum Beispiel ein in wahrem Suchen angespannter Geist, der von seinem reinen Streben keinen Gebrauch machen kann, in den feinstofflichen Sphären nutzvolle Schaffenskraft finden. Auf diese Weise lenkt Übereinstimmung alle angespannten Energien. Beklagenswert ist das Dasein jener, die von niederen Gefühlen beherrscht sind. Grobheit, Ichsucht, Eigendünkel, und bestimmte andere bezeichnende menschliche Laster


tragen in den überirdischen Sphären Früchte in Form von schrecklichen karmischen Schlägen. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt lasst uns an das große Gesetz der Übereinstimmung denken.

    86. Durch die Feuertaufe drängt es den Geist in die seinen Fähigkeiten entsprechenden Sphären. Der Vollzug der feurigen Umwandlung bietet den Menschen alle Möglichkeiten zum Aufstieg in die höheren Sphären. Dort, wo alles durch das feurige Element angespannt ist, muss man für die Angleichung an das höhere Feuer gesättigt sein. So sollte jede Stufe der Feuertaufe feierlich vollzogen werden. Jede Stufe wird neue überirdische Sphären enthüllen. Auch das Karma eines Volkes kann bei dem ihm beschiedenen Fortschritt über eine feurige Umwandlung führen. Bei der Nachfolge der Herrscher werden auf dieser erhabenen Wanderung alle in Spannung versetzt. Gewiss, wenn die Stunde der irdischen und überirdischen Schlacht heranrückt, werden die Kräfte in gegenseitiger Feuriger Anspannung vereint. Die irdischen und die jenseitigen Energien sind Funken des Einen Feuers. Auf diese Weise findet jede auf das Gute gerichtete Tat in der Feinstofflichen Welt ihre feurige Enthüllung. Oft kann das Gleichgewicht richtig als Vereinigung der zwei Welten bezeichnet werden. Inmitten irdischer Zerstörungen erweist sich die Macht der Feinstofflichen Welt als ein von der Hierarchie des Guten gesandter Rettungsanker. Bringen wir auf dem Pfad zur Feurigen Welt für die Feuertaufe Verständnis auf.

    87. Wahrhaftig, die Unsichtbare Welt erklärt alles sichtbar - vom Nichtgeoffenbarten zum Geoffenbarten, vom Geoffenbarten zum Feinstofflichen. Auf diese Weise werden sämtliche Energien von dem Einen Feuer gesättigt. So erweist sich die Umwandlung des Geoffenbarten


durch Feuer als der ewige Evolutionsprozess der Welten. Das auf Erden unsichtbare Wirken ist genauso lebendig wie die irdischen Geschehnisse und kann die Verbindungen zwischen den Welten bestätigen. Oft sind jene, die sich dem Lichte angeschlossen haben, darüber verwirrt, dass die schweren Prüfungen nicht enden. Doch darauf kann man antworten, dass jeder Vorgang in der Unsichtbaren Welt Spannung hervorruft, die durch die Kräfte des Lichts und durch die Horden der Finsternis geoffenbart werden. Die Menschheit erweist sich dann als nutzvoller Leiter, wenn die Kraft des Geistes die Macht des Lichts anziehen kann. Doch für einen schwankenden Geist ist es nicht leicht, die Horden der Finsternis zu überwältigen. Daher lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt daran denken, dass der Geist Kräfte aus der Feinstofflichen Welt und aus verschiedenen Sphären herbeizieht.

    88. Auf den Stufen des Feurigen Bewusstseins wird die kosmische Einsamkeit besonders deutlich empfunden. Wenn der Geist alle unbegrenzten Freuden der Feurigen Welt kennt, aber dennoch inmitten irdischer Stürme weilt, fühlt er die in den irdischen Schichten zutage tretenden Unvollkommenheiten besonders stark. Kosmische Einsamkeit ist ein Gefühl des "Löwen der Wüste". Sich im Geist von der Erde zu lösen, bringt alle Anzeichen kosmischer Einsamkeit ans Licht. Wenn sich daher die Welten im Feurigen Bewusstsein vereinen, dann ist es schwer, alle Erscheinungen der irdischen Sphären zu ertragen. Zu Recht heißt es, dass der Geist ohne den Körper leben kann, denn ein missgestalteter Körper kann eine leuchtende Seele bergen, aber ein Körper kann, trotz aller äußeren Vollkommenheiten, keinen Geist enthalten, der nicht den Aufspeicherungen der Vergangenheit entspräche. Es ist richtig, dass Krankheiten oftmals ein Segen sind, denn sie vereinen den Geist


mit der Feinstofflichen Welt. Auf diese Weise beruht jede Erscheinung auf zwei Prinzipien, die sowohl den Maßstäben der Feinstofflichen als auch denen der irdischen Welt entsprechen. In der Tat, diese Maßstäbe scheinen oft gegensätzlich proportioniert zu sein. Denken wir auf dem Pfad zur Feurigen Welt daran, dass es für das feinstoffliche Verstehen der Maßstäbe der Ereignisse bedarf.

    89. Die planetaren Fristen stimmen mit allen überirdischen Fristen überein. Der finstere Zustand des Planeten erfordert alle Kräfte für die Erhaltung des Gleichgewichts. Es ist leicht, an die Zukunft zu denken, wenn der Geist die Verbindung der beiden Welten kennt, wenn der Geist in seinen Bestrebungen in Richtung Feurige Welt Erfolg verzeichnet. Es kann keine Anspannung geben, die dem Geist nicht die Größe der offenbaren Zukunft enthüllte. In der Feinstofflichen Welt vollziehen sich Ereignisse, die für die Erscheinungen auf Erden hilfreich sind. Besonders angespannt sind die der Erde nahen Schichten. Ganze Heerscharen werden für Ereignisse gesammelt. Ganze Völker rüsten sich gegen die Kräfte der Zerstörung. Die Überirdische Welt wird dem Planeten nicht ihre Hilfe verwehren. So mobilisieren auch die Mutter der Welt, die Hierarchie des Guten und die Feurigen Vertreter ihre Lager. Wahrhaftig, es ist eine gewaltige Zeit, die über das Schicksal der Erde entscheidet - die Himmlischen Kräfte durchdringen den Weltenraum. Daher lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt daran denken.

    90. Es ist schwierig, das Bewusstsein jener zu stillen, die meinen, der Pfad des einzelnen könne ohne Höhere Führung durchschritten werden. Alle diese kurzsichtigen Personen anerkennen die Hierarchie nicht, weil sie die Bestätigung der Führung als Willenszwang erachten. Unter ihnen gibt es viele erwiesene Gottesleugner,


die einen feurigen Glauben an eine Höhere Führung als unheilvoll erachten. Man kann sehen, wie alle Grundsätze der Hierarchie entstellt werden. Wie kann man das Bewusstsein aufklären, wenn sich der Geist vom Licht entfernt und nur sein beschränktes Leben anerkennt? Bei einem feurigen Aufbau sollte man diese beschränkten Feuerauslöscher fühlen. Bewusstsein ist eine Lebenserscheinung, deshalb schafft jeder gedanklich erfasste Aufbau seine eigenen Formen. Die Feinstoffliche Welt wird tatsächlich aufgrund aller Übereinstimmungen mit der Kosmischen Schaffenskraft geschaffen. Die überirdischen Sphären widerspiegeln deutlich das irdische Wesen. Der Mensch sollte gegenüber dem Kosmos bewusste Verantwortung tragen. Daher lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt danach streben, die Verantwortung für das Schaffen von Formen zu erkennen.

    91. Kühnheit ist die den Dienst krönende Heldentat des Schönen. Die Krönung ist die Offenbarung Kosmischer Annäherung. Die Grundlage Kosmischer Annäherung kann sich als Vereinigung Höherer Kräfte erweisen. Eine herrliche Krone ist der Stirn bestimmt; sie wurde in Tausenden von selbstlosen Heldentaten gestaltet. Die Krone der Heldentat wird vom Herzen geformt, und der beschwingte Geist schafft sein eigenes, empor führendes Karmas. Auf dem karmischen Pfad sickern die Funken der Schaffenskraft nur schwer durch, und noch weniger wird die Wahrheit karmischen Wirkens verstanden. Das, was Karma heißt, kommt nicht von außen. Jede Zelle birgt Karma, und der Geist trägt seine Errungenschaft und seine Rüstung.
    Ein sonnengleiches Karma umfasst alle feurigen Heldentaten. Die schöpferische Kraft solch sonnengleichen Herzens birgt gleichsam alle


Qualen und Kämpfe des Geistes in sich. Doch das sonnengleiche Herz erkennt seine Zugehörigkeit zum Strom des Kosmischen Bewusstseins. Die Krone des sonnengleichen Herzens ist wahrhaftig eine feurige Heldentat.

    92. Das Prinzip von Gut und Böse besteht auf allen Ebenen, mit dem Unterschied, dass sich in Richtung der Sphären der Feinstofflichen Welt alle Äußerungen verstärken. Allein die Prinzipien der Aufbautätigkeit spenden dem Geist jene sich ergebende Kraft, die als bewusstes Streben zum Guten bestätigt wird. Die Diener der Finsternis werden unvermeidlich von den niederen Schichten angezogen. Alte Bündnisse sprechen von jenen, die im Reich des Geistes weilen und jenen, die unter der Erde wohnen. Man mag sich wundern, warum die irdischen Schichten und die Erde selbst so stark von den Kräften des Bösen bevölkert sind. Diese Horden sind durch die Anziehung nach unten zu erklären. Jede Bestrebung in Richtung Feurige Welt ist darauf gerichtet, den Geist in der Feinstofflichen Welt zu halten, aber die Geistwesen, die in völliger Selbstlosigkeit als Lichtträger wirken, eilen zur Erde, um sie zu retten. Auf Erden gibt es ganze Länder, die von Zerstörern überflutet sind. Die Erde gleicht mit ihren giftigen Ausstrahlungen diesen Brutstätten der Finsternis. Wundert euch deshalb nicht, dass Teile der Welt von finsteren Wesenheiten bevölkert sind.

    93. Der Aufbau neuer Fundamente umfasst die Herstellung des Gleichgewichts sowie das Zusammenwirken von Wissenschaft, Kunst und Leben. Denn Gleichgewicht muss auf der Übersicht aller Bestätigungen beruhen. Daher benötigt die Welt eine große Offenbarung des Gleichgewichts. Die Zusammenarbeit muss sich


nach neuem Verstehen sämtlicher feinstofflichen Prinzipien der Hierarchie vollziehen. Man kann sogar voraussehen, dass eine Umwandlung aller Behauptungen vor sich gehen wird; dass es in der Wissenschaft keine starke Trennung von Geist und Materie geben wird. In der Tat, wenn sich das Geistige und das Physische vereinen, wird es möglich sein, nach neuen Prinzipien aufzubauen. Durch das Zusammenwirken der Zentren, ihrer Funktionen und Eigenschaften, wird es möglich sein, sich Wissen über den Körper zu verschaffen. Solch eine Vereinigung sämtlicher Funktionen führt zur wirklichen Lebenskenntnis. So sollte man zum Beispiel die verschiedenen Ausscheidungen der Nieren und die Funktionen der Augen studieren. Man kann die Funktionen aller paarweisen Organe in Einklang bringen. Man kann die Organe, die über einen Kanal wirken, miteinander vergleichen. Man kann sich von vielen übereinstimmenden Funktionen, die äußerst aufschlussreich sind, überzeugen. In dieser Richtung verfügt der neue Aufbau über erhabene Grundsätze, was auf einen beträchtlichen Aufstieg in die Welt des Wissens hinweist. In diesem Sinn bringen die Feuerträger der Synthese der Welt das Wohl und die Glückseligkeit. Lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt an die großartige Bestätigung des Gleichgewichts und an das Zusammenwirken denken.

    94. Der Abgrund kann auf verschiedenen Wegen überquert werden. Angesichts des gähnenden Abgrunds wird Mut aufgebracht, wenn der Geist alles aufs Spiel setzt. Es ist richtig, dass der Geist nur im Leben gestählt werden kann. Das Überwinden der Lebensschwierigkeiten verleiht dem Geist seine Funken. Geistige Errungenschaften sind schwierig. Der physische Körper nimmt Entbehrungen in Selbstzufriedenheit auf sich, doch der Geist bewältigt Schwierigkeiten; und das feurige geistige Ringen kann zu


großer Höhe führen. Lasst uns auf diese Weise geistige Schwierigkeiten erstreben. Der Abgrund kann sich dem Herzen auftun. Auf diese Weise verläuft das Leben gleichsam unerbittlich, doch das Herz, das den Abgrund kennt, ist sich auch des Lichts bewusst. Denn stößt man letztlich an eine Grenze, kann man eine Feurige Unbegrenztheit entfalten. Nur im völligen Streben kann der Geist seine Schwingen ausbreiten. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt darf man den Abgrund nicht fürchten. Der beschwingte Geist kennt diese Freude der Errungenschaft.

    95. An der Schwelle des Übergangs in die Feinstoffliche Welt löst sich der Mentalkörper vom physischen Körper. Die Entwicklung feuriger Aufnahmefähigkeit fördert den Flug in die Höheren Sphären. Der Geist, der den Höheren Sphären zustrebt und das Loslösen von der Erde empfindet, kann die Loslösung des Mentalkörpers klar erkennen. Auf diese Weise findet eine Vereinigung der beiden Welten statt, die den Geist vom physischen Körper befreit. Die Frage des Todes beschäftigt die Menschen sehr. Sie fürchten vor allem den Übergang. Man kann darauf verweisen, wie sehr es den Geist, der das vergängliche Dasein auf Erden erkannt hat, in die Feinstoffliche Welt drängt. Der Geist sollte auf das Loslösen von der Erde vorbereitet werden. So wird dem Neuankömmling die vertraute Schwelle in der ganzen Feurigen Herrlichkeit enthüllt. Lasst uns daher auf dem Pfad zur Feurigen Welt mit der Loslösung von der Erde vertraut werden.

    96. Versenkt sich der Geist in die überirdischen Bereiche, sind ihm die Feinstofflichen Sphären nicht fremd; denn dieser Geist hat sich an die räumlichen Erscheinungen gewöhnt. Auf diese Weise


kann sich auch der Neuankömmling an die Schichten der Feinstofflichen Welt gewöhnen. Der Eintritt in die Feinstoffliche Welt ist von einem Freudegefühl begleitet.

    97. Um die letzten Stunden irdischen Aufenthalts sollte man sehr besorgt sein. Oft kann das letzte Streben für das zukünftige Leben auch für die Schichten, in denen der Geist sich aufhalten wird, bestimmend sein. Wahrhaftig, es ist unzulässig, den Geist in die irdischen Sphären zurückzurufen, wenn er sich bereits von der Erde gelöst hat. Die Gewebe, die sich von der irdischen Anziehung bereits befreit haben, müssen sich mit schrecklicher Anstrengung anspannen, um sich wieder der irdischen Atmosphäre anzupassen. Die Menschen sollten es lernen, sowohl beim Hinscheiden als auch bei der Geburt an diese Vorgänge zu denken und bestrebt sein, sie zu erleichtern. Das Hinausschieben der Geburt ist ebenso schädlich wie die Verzögerung des Sterbens. Die Bildung des neuen feinstofflichen Körpers muss in Betracht gezogen werden. Die dem Sterbenden zugefügten Wunden müssen in der Feinstofflichen Welt geheilt werden. Oft wird mit dem Scheidenden sehr grob verfahren. Es kann gesagt werden, dass nicht der Tod quält, sondern die lebenden Menschen. Alle, die sich der Feurigen Lehre nähern, müssen darüber Bescheid wissen. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt lasst uns an das Gesetz erinnern, das von den letzten Minuten des Übergangs berichtet.

    98. Der übliche Begriff Verdienst muss feinstofflicher erfasst werden. Gewöhnt man sich daran, den wirklichen Verdienst nicht nach äußeren Zeichen, sondern nach dem inneren Wert einer Leistung zu betrachten, können viele feinstoffliche Zeichen bemerkt werden. Lernt es der Geist,


das irdische Leben mit dem Höheren in Einklang zu bringen, dann nehmen alle Maßstäbe eine andere Dimension an. Ein bloß von der Eintönigkeit der materiellen Welt erfülltes Leben wird den Verdienst seinen Bestrebungen gemäß bemessen. Doch das Bewusstsein beider Welten setzt neue Maßstäbe. Das Vergängliche wird nicht die Triebkraft sein. Allein Streben nach feuriger Offenbarung vereint die Welten, und die Tätigkeit wird entsprechend erfüllt sein. Das in die Feurige Welt strebende Bewusstsein ist von der Kraft erfüllt, die von der Hierarchie des Guten ausgeht, doch irdische Glückseligkeit schwindet so schnell wie die gesamte vergängliche Welt. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt lasst uns an die ewig lebendige Energie der Welt des Feuers denken.

    99. Karma erstreckt sich auf alle Handlungen in allen Welten. Genauso wie Karma beschleunigt werden kann, kann es auch hinausgeschoben werden. Eine Verstärkung des Karmas wirkt sich nicht nur auf das nachfolgende Leben aus, sondern auch alle Zwischenstadien werden von einer Erschwerung des Karmas beeinträchtigt. Die Feinstoffliche Welt ist mit der irdischen in enger Verbindung, und es ist notwendig, das Denken in dieser Richtung zu verstärken. Wer die Bedeutung der Verbindung dieser zwei Welten versteht, wird in seinen irdischen Taten vorsichtig sein. Vorsicht gegenüber allen Energien kommt dem strebenden Geist zugute. Ein Haupthindernis ist Unverständnis gegenüber der Wirklichkeit des räumlichen Lebens, nämlich dass alles umgewandelt wird und alles wieder gutgemacht werden muss. Richtigerweise ist auf das Karmagesetz hingewiesen worden, in der Tat, auf das Karmagesetz in Unbegrenztheit. Denn Bestrebung reicht ins Unbegrenzte, und so unbegrenzt sind auch die Möglichkeiten. Lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt eine bewusste Beziehung zum Karmagesetz bekunden.

    100. Die Teilnehmer am Kosmischen Aufbau können wahre Regenten genannt werden. Jede Epoche hat ihre Regenten. Der Herrscher, der Gottmensch und der Regent der Kräfte des Lichts stellen die große Macht dar. Das Hierarchische Prinzip erweist sich als Grundlage jeglichen Aufbaus, und um das Verstehen des Kosmischen Aufbaus zu vertiefen, sollte das offenbare Hierarchische Gesetz anerkannt werden. Die Kräfte der Hierarchie sind über beide Welten verbunden - das Führende Prinzip und das Prinzip der Erfüllung des erhabenen Willens sind eine Quelle. Nach diesen zwei Prinzipien werden Welten erbaut. Die Überirdische Welt offenbart sich mittels der irdischen; die irdische Welt strebt in die Feurige Welt. In dieser feurigen Vereinigung wird Ewiges Leben bestätigt, und die Macht des Lebens wird im feurigen Aufbau verstärkt. Für ein feinstoffliches Verstehen des Hierarchischen Prinzips sollte man über den Aufbau des Daseins nachsinnen. Der Höhere Wille hat seine Bündnisse gegeben. Die Offenbarung der Feurigen Welt wurde von Feurigen Geistwesen angenommen, auf diese Weise vollzog sich der die Welten vereinende Austausch. Alle Religionsformen wurden durch einen Austausch Feuriger Kräfte bestätigt. In dieser feurigen Zusammenarbeit besteht der kosmische Aufbau. Lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt Verstehen des Kosmischen Aufbaus bekunden.

    101. Wahrhaftig, nur das Herz vermag in alle Tätigkeiten, alle Beweggründe, in alle Wesenheiten einzudringen und zu erkennen. Um in die Feurige Welt einzudringen, ist es vor allem notwendig, mit dem Herzen zu erkennen. Nur diese Quelle, die der Wahrheit auf den Grund geht, kann eine Vorstellung wahren Aufbaus des Kosmos vermitteln. Nur die vom Feuer feinstofflicher Energien gespeiste Quelle kann den wahren Maßstab


des Erkennens bieten. Um seine Kräfte in den Höheren Sphären einzusetzen, ist es unerlässlich, die Kräfte des Herzens zu verstärken, denn es gibt keine andere Eigenschaft des Feuers, die diese Energien ersetzen konnte. Das Herz drängt den Geist stark zu den feinstofflichen Energien. Alle Höheren Sphären werden durch die Anspannung des Herzens erreicht. Dieses heilige Gefäß vermag sämtliche schöpferischen erhabenen Sphären zu enthüllen. Diese Herzenergien, in denen sich wahrhaftig der Höhere Wille widerspiegelt, sind unersetzlich. Die Schaffenskraft des Herzens kann sonnengleich genannt werden. Lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt danach streben, das Herz als Bindeglied zwischen den Welten zu erkennen.

    102. Die Menschen nach den Auren und der gegenseitigen Anziehung einzuteilen, ist eine wissenschaftliche Wahrheit, doch für wissenschaftliche Forschungen ist es notwendig, eine feinstoffliche Unterscheidung zu treffen. Wo die Wahrnehmung des Herzens lodert, wird Unterscheidungsvermögen bestehen. Wo die Wahrnehmung des Herzens unwirksam ist, wird auch die feurige Energie unwirksam sein. Man muss fühlen, wie sich jene um das feurige Herz sammeln, die von ihm durch das Streben zum Feurigen Dienst angezogen werden. Die Anziehungskraft des Magneten des Herzens wirkt wie ein Gesetz; wobei daran erinnert werden muss, dass jedes Leben des Herzens jene anzieht, die sich geistig verwandt fühlen. Ein solch begonnenes Leben wird sich in den überirdischen Sphären fortsetzen. Auf diese Weise lässt sich jede karmische Erscheinung leicht erklären. Die Menschen denken über dieses Gesetz kaum nach, und die Welt leidet nicht so sehr durch verschiedene Nöte als vielmehr infolge Verletzung dieses großen Gesetzes durch menschliche Fehler.


Der Eingriff in eine harmonische Ordnung erweist sich immer als eine Störung karmischer Wirkungen. Durch karmische Verletzungen sind viele unerklärliche Missgeschicke hervorgerufen worden. In der Geschichte kann man verfolgen, wie durch irgendeinen furchtbaren Eingriff in das gemeinsame Karma Könige ihrer treuesten Diener beraubt wurden, Generale ihre Truppen und geistige Führer ihre Schüler verloren haben. Lasst uns auf dem feurigen Pfad des Fortschritts wegen an die Unanfechtbarkeit des Karmas denken.

    103. Umwandlung der Zentren stärkt die für den Übergang in die Feinstoffliche Welt erforderlichen schöpferischen Energien. Jedes geistige Streben erzeugt Ablagerungen, die beim Übergang in die Feinstoffliche Welt eine feinstoffliche Energieform annehmen. Daher ist es so wichtig, in die Höheren Sphären zu streben. Entzückung des Geistes und Freude des Herzens verleihen jene Energien, die den feinstofflichen Körper nähren. In der Tat, nur ein durch höhere Impulse erwecktes Gefühl verleiht die nötigen Energien. Man muss verstehen, dass Imperil und grobe irdische Begierde im feinstofflichen Körper hässliche Geschwüre erzeugen, die vom Geist geheilt werden müssen. Geschwüre des Geistes werden in die Feinstoffliche Welt hinübergekommen, wenn man sich nicht auf Erden von ihnen befreit. Befreiung von der physischen Hülle bedeutet nicht Befreiung von geistigen Geschwüren. Wenn der Geist bei der Trennung von der Erde erkennt, wie er seine Energie genutzt hat, dann hat das Bewusstsein einen großen Teil gutgemacht. Doch das Bewusstsein muss in Gedanken auf die Höheren Welten gelenkt werden. Selbst der schlimmste Verbrecher kann zum Verständnis für die Last des Karmas hingeführt werden, doch dafür ist es notwendig,


die sozialen Verhältnisse zu ändern. Auf diese Weise sollte man sich auf dem Pfad zur Feurigen Welt an den Gedanken der Umwandlung der Zentren gewöhnen, denn Befreiung vom Körper bedeutet nicht Befreiung von geistigen Geschwüren.

    104. Für den Dienst des Lichts tätige Kräfte greifen nicht ins Karma ein, wie manche glauben, die den Sinn des Karmas nicht verstehen. Die Kräfte des Lichts verfolgen die menschlichen Taten, weisen die Richtung, doch sie greifen nicht ins Leben ein. Dafür gibt es viele Beispiele: Boten erscheinen, Warnungen werden gesandt, die Richtung wird aufgezeigt, der Pfad gewiesen, doch die Wahl, sich entsprechend zu entscheiden, wird vom menschlichen Willen getroffen. Auf diese Weise wird die Zusammenarbeit zwischen zwei Welten sichtbar. Gerade Selbständigkeit des Geistes kann zu einem besseren Karma führen. Auf diese Weise lässt sich erklären, warum die Kräfte des Lichts den Geist von verschiedenen Handlungen, die vom Festgesetzten abweichen, nicht abhalten. Die Menschen sind oft darüber verwirrt, warum die anderen Wege nicht aufgezeigt werden. Gleichermaßen wundern sie sich, warum die Sendungen über verschiedene Kanäle erfolgen. Sie wundern sich, warum die Kräfte des Lichts verschiedene Strömungen nicht abwehren. Lasst uns darauf antworten: "Die Kräfte des Lichts greifen nie in das menschliche Karma ein." An dieses Gesetz muss auf dem Pfad zur Feurigen Welt gedacht werden.


105. Das Gesetz des freien Willens verbietet Uns oft, eine offenbar finstere Erscheinung zu erklären. Dasselbe Gesetz weist auf Unsere sich kreuzenden Wege hin, wenn der freie Wille ein Herz zu einem Herzen lenkt.


    106. Im Herzen dem Herrscher verbunden zu sein, ist die erste Bedingung auf dem Pfad zur Feurigen Welt. Ohne diese feurige Voraussetzung kann man die vorherbestimmten Tore nicht erreichen. Führung muss deshalb sowohl im Geiste als auch im Herzen erkannt werden, denn nur die Hand des Herrschers anzunehmen, ohne ihm mit dem Herzen ergeben zu sein, ist unzulänglich. Das Gesetz, das den Lehrer mit dem Schüler vereint, muss verstanden werden, denn ohne sich dem Herrscher völlig anzuschließen kann es keine Verbindung geben. Uneingeschränkte Annahme der Führung bedeutet bewusste Beziehung, denn die aus den Tiefen des Geistes aufsteigende Wärme muss mit dem Herzen verstanden und gefühlt werden. Vor allem ist es notwendig, fühlen und erkennen zu lernen, wodurch das Wesen des Herrschers mit jenem des Schülers verbunden ist. Auf diese Weise muss man daran denken, dass auf dem Pfad zur Feurigen Welt Schwingungen und Karma die verbindenden Glieder sind.

    107. Der Geist wird durch verschiedene Hebel betätigt. Liebe und Streben erweisen sich als die stärksten Hebel. Liebe zur Hierarchie und Streben zum Dienst geben den Anstoß dazu, von Höherem durchdrungen zu sein. Diese mächtigen Hebel lenken den Geist nicht nur auf Erden zur Vervollkommnung, sondern auch in der Feinstofflichen Welt. Selbst wenn es irgendwie möglich wäre, sich auf Erden von bestimmten Erscheinungen zu befreien, erlauben es dem Geist die überirdischen Bereiche nicht so leicht die Sphären zu wechseln. Die überirdischen Sphären haben ihre bestimmten Wirbel, in die der Geist hineingezogen wird. Diese Wirbel können als Wirbelwinde der Tilgung bezeichnet werden. Je nach Zustand des Strebens oder des fleischlichen Begehrens wird der Geist von diesen Wirbeln festgehalten,


und nur durch Wiedergutmachung und Umwandlung der Energien kann er in andere Sphären gelangen. Die Bedingungen der Feinstofflichen Welt müssen verstanden werden. Würde die Menschheit über diese bemerkenswerte Verbindung mit der Feinstofflichen Welt nachdenken, könnte sie den Begriff Karma besser verstehen. Es gibt weder eine Tätigkeit noch einen Gedanken, noch eine Stufe, durch die der Geist nicht in einen bestimmten Wirbel gedrängt wird. Der feurige Geist offenbart sich als unverletzbares Glied zwischen den Welten, denn auf diese Weise werden alle Pfade enthüllt.

    108. In der Tat, ohne das bestehende Band zwischen der Feurigen und der irdischen Welt zu ergründen, verliert das Leben seinen Sinn, und jede feurige Erscheinung wird bedeutungslos. Um im Leben die Tatsache zu verstehen, dass die Vereinigung der zwei Welten den Gedanken kosmisch lenkt, ist es unerlässlich, sich in die Feurige Welt zu versenken. Nur die Vereinigung von Lebenserscheinungen, die in die Feurige Welt führt, bestätigt den Sinn sämtlicher Lebensprozesse. Man kann sich kaum vorstellen, wie schwierig es ist, Gedanken zu lenken, wenn dieses Gesetz nicht erkannt, oder wenn dieses Gesetz durch verschiedene Auslegungen entstellt wurde. Der Geist kann den Hergang des Lebens und des Todes weit klarer begreifen, wenn in seinem Bewusstsein die Vorstellung von der Überirdischen Welt lebt! Auf diese Weise treiben den Geist die Wirbelwinde der Sphären feinstofflicher Anspannung sowohl beim Aufstieg als auch bei der Rückkehr an. Denn das in beiden Welten bestehende karmische Band des Geistes wird deutlich offenbar. Das Verstehen dieses Bandes weist auf die vom Kosmos bestätigte Schönheit hin. Das Erkennen dieser Lebensimpulse, die künftig die Bedingungen für das feinstoffliche Dasein sein werden, ist äußerst wichtig! Denn es ist unmöglich, Ewigkeit für das Vergängliche zu halten und das Vergängliche


für Ewigkeit. Auf diese Weise lernt der in der materiellen Welt lebende Geist das Vergängliche schätzen; doch Ewigkeit ist im Kosmos geboten worden!

    109. Die Gedanken der Menschheit müssen sich mit dem Band zwischen den Welten befassen. Wie sonst ließen sich bestimmte unsichtbare Prozesse, die das Leben nähren, erklären? Von diesem Wissen kann man nur erfüllt sein, wenn der Geist die Erscheinungen der unsichtbaren Welt mit dem Herzen begreift. Wie sonst ließen sich das Leben und der Übergang in die Feinstoffliche Welt erklären, wenn die Feurige Welt nicht erkannt wird? Sicherlich steht hinter allem irdischen Geschehen eine unsichtbare Ursache, die auch eine potentielle Ursache ist. Es ist leicht zu verstehen, dass man für feurige Aufnahmefähigkeit vor allem Gedanken der Verbindung mit den überirdischen Sphären hegen sollte. Geschehnisse im Leben können nur wahr gemacht werden, wenn der Geist jede höhere Schwingung fühlt. Die Menschheit lebt unverkennbar ohne Erkenntnis des von der Kraft der Feurigen Welt bewegten Herzens; Für bessere Formen sollte das Leben als Vereinigung der beiden Welten gesehen werden. Jedes Streben in diese Richtung wird für den Aufstieg in die Feinstoffliche Welt dienlich sein. Wird die Aufnahmefähigkeit höherer Energien zu einem Lebensvorgang, wird einem gewahr, dass sich irdisches Leben mit all seinen Schmerzen in der nächsten Welt fortsetzt. Auf diese Weise lasst uns das Sühnegesetz auf Erden bei Handlungen und Überlegungen begreifen.

    110. Über die Bestimmung des Menschen auf Erden. Seit undenklichen Zeiten hat diese Frage die Gemüter der Menschen beschäftigt. Alle Religionssysteme haben die Bestimmung


des Menschen und seine Verwandtschaft mit der Höheren Kraft vermeintlich bestätigt. Worin kommt denn die Ähnlichkeit zur Höheren Kraft zum Ausdruck? Der Mensch kann der Höheren Kraft nur in geistiger Vervollkommnung ähnlich werden. Die Bestimmung des Menschen kann nicht als zufällig angesehen werden. Ebenso ist es unmöglich, alle Formen gleich zu sehen, denn jede Sphäre hat ihre eigenen Formen und sehr genaue Wechselbeziehungen. Wir sprechen oft über das Band zwischen beiden Welten, denn es ist zwingend notwendig, aus dem Bannkreis herauszugelangen, von welchem der Planet umgeben ist. Es ist unumgänglich, den Ausweg zu finden. Um Berührungspunkte zu finden, muss das Denken auf feinstofflichere Prinzipien gerichtet sein. Wenn wir über die einfachsten Vorgänge nachsinnen, werden wir zu den höchsten Begriffen gelangen. In der Tat, sobald wir das feinstoffliche Band im gesamten Leben entdecken werden, wird das Streben zur Höheren Welt wirklich nicht auf sich warten lassen. Da es bisher eher schwierig war, das Bewusstsein zu wecken, ist es jetzt notwendig, alle Grundsätze des Bandes beharrlich voranzutreiben. Alle Geschehnisse, alle Bestätigungen, rufen die Menschen zur Heldentat der Umwandlung der weltanschaulichen Grundsätze auf. Es ist besonders notwendig, sich in die Bestimmung des Menschen zu versenken.

    111. Ohne Bestrebung des Herzens gibt es keine Aufnahmefähigkeit. Freilich, der Intellekt nimmt wahr, doch unvergleichlich ist die feinstoffliche Tätigkeit des Herzens. In der Tat, wenn wir sagen, dass ein Gedanke aufblitzte, bedeutet das, dass das Herz eine eindringliche Erinnerung und Wahrnehmung enthüllt hat. In der Tat, nur feinstoffliche Energien können mit dem Feinstofflichen verbunden werden; deshalb gibt es über das Herz die schnellste Errungenschaft. Das Band mit der Feurigen Welt


wird vom erfüllten Herzen hergestellt; weil allein dieses Gefäß ein Eindringen in die Feurige Welt ermöglicht. Das Streben des Herzens als Symbol der Schaffenskraft zu verstehen, vermittelt dem Geist die Bestätigung der Feurigen Welt. Das Herz trägt die Last der Welt. Das Herz befreit von der irdischen Last. Daran lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt denken.

    112. Das Sperrnetz bildet sich aus feinstofflichsten Energien. Alle Zentren nehmen an der Gestaltung dieses mächtigen Schildes teil. Für die Bildung eines vollständigen Kreises ist es unerlässlich, dass die Energien aller geistigen Zentren gespannt werden. Von den Zentren des Geistes muss sich besonders das Herz anspannen, weil es durch seine Kraft das Denken umgestalten kann. Richtiges Denken verleiht Beharrlichkeit, welche die erste Forderung darstellt. Beharrlichkeit vertreibt Zwiespalt, Angst und Zweifel. Das Sperrnetz kann den Menschen schützen, indem es ihn unverletzbar macht. Doch sein Schild kann sich nur dann als wirksam erweisen, wenn alle feinstofflichen Energien in Einklang gebracht werden. Die Erfahrung des Agni Yoga verleiht wahrhaftig diesen Schild, doch dazu ist eine äußerst behutsame Beziehung zu den Zentren notwendig. Das Sperrnetz muss beständig von innen her mit Energien gespeist werden, wie eine feurige, ewig emporsteigende Spirale. Die geistigen Zentren müssen diese Kraft nähren. Der Geist behält sein Sperrnetz auch in der Feinstofflichen Welt. Da es aus feinstofflichsten Energien gewebt ist, kann es in die Feurige Welt aufgenommen werden; im Sperrnetz können sich nur die höchsten Bestrebungen widerspiegeln. Menschen, die vermittels der niederen Zentren leben, haben kein Sperrnetz; auch Besessene besitzen diesen Schild nicht.


Deshalb soll man auf dem Weg zur Feurigen Welt darum besorgt sein, von feinstofflichsten Energien durchwoben zu sein.

    113. Das Sperrnetz kann nur dann gesättigt sein, wenn die Zentren umgewandelt wurden; und auf der letzten Stufe, vor dem Empfang des Feurigen Strahls, wird das Sperrnetz besonders angespannt.

    114. Das Gewebe des Sperrnetzes setzt sich aus den verschiedensten Energien zusammen. Jedes geistige Zentrum beruht auf der Ansammlung der im Sperrnetz abgelagerten feinstofflichen Energien. Sämtliche Zentren werden vom Feuer, das die Fäden des Sperrnetzes webt, umgewandelt und gesättigt. Auf diese Weise ist dieser Schild eine Bestätigung aller sich im Sperrnetz brechenden kosmischen Ströme. Jeder Schlag auf die Aura kann wie ein Bumerang auf seinen Urheber rückwirken. Wenn das Sperrnetz alle höheren Feuer widerspiegeln kann, dann können in dieser Esse tatsächlich viele Schläge geschmolzen werden! Jedes bestrebte Bewusstsein muss sein Sperrnetz weben. Wenn das Sperrnetz undurchdringlich ist, können viele Schläge und schmerzliche Stiche abgewehrt werden. Wird das Sperrnetz ständig von innen vom Feuer genährt, können die geistigen Zentren völlige Immunität erlangen. Daher ist es so wichtig, um die Anspannung des Sperrnetzes besorgt zu sein. Psychische Energie, Bestrebung des Geistes und feurige Umwandlung werden das erforderliche Gewebe für das Sperrnetz liefern. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt lasst uns an die Macht dieses Schildes denken.


    115. Wie verschieden die Welten mit ihren geistigen Eigenschaften und Funktionen auch sein mögen, es ist dennoch notwendig sich anzugewöhnen, an die Brücke zur Feurigen Welt zu denken. In allem gibt es verbindende Energien. Warum dann nicht danach streben, die Brücke zur Feurigen Welt zu verstehen?! Wie der Mensch alle Eigenschaften irdischen Lebens widerspiegelt, so muss er in gleichem Maße darum besorgt sein, eine Brücke zwischen den Welten zu errichten. Ebenso wie aus den überirdischen Sphären der Abgrund der Menschheit sichtbar ist, ebenso sollte das menschliche Bewusstsein die Höheren Welten annehmen. Die Brücke zwischen den zwei Welten wird in bestrebtem Denken aufrechterhalten. Richtig wurde über die Schönheit des Gedankens gesprochen, die alle Welten enthüllt. In der Tat, die Brücke zwischen den zwei Welten kann verwirklicht werden, wenn die Taten von Schönheit erfüllt sind. Wahrhaftig, nicht Worte, sondern Taten schaffen alle Sättigungen. Die Brücke zwischen den Welten beruht auf der Harmonie der Ströme des Herzens und des Geistes. Lasst uns auf dem Weg zur Feurigen Welt die Brücke zwischen den Welten verstehen.

    116. Die Verbindung des Lebens jedes Dieners des Lichts mit der nächsten Stufe zeigt ein erfülltes Herzensstreben. In der Tat, die Menschen entwürdigen das Gefühl der Liebe und legen das große Gesetz vulgär aus. Doch das große Gesetz muss man feinstofflich vernehmen. Auf diese Weise führt der Yoga des Herzens wahrhaftig weit stärker und schneller zu den mächtigen Bewusstseinsgipfeln als der Verstand, wie verfeinert er auch sein mag. Die große Epoche der Frau wird sich deshalb durch stärkere Verfeinerung der Gefühle und des Bewusstseins auszeichnen.

    117. Die Brücke zwischen den Welten beruht auf Harmonisierung


der feinstofflichsten Energien. Wirklich, die meisten denken, die Umwandlung der Zentren gehe auf dem physischen Plan vor sich. Das ist ein Irrtum. Solch ein Bewusstsein muss aufgeklärt werden. Die Umwandlung der Zentren durch Feuer vollzieht sich in der physischen und geistigen Verschmelzung sämtlicher Zentren. Es findet eine Vergeistigung des ganzen Wesens statt. Bei feuriger Umwandlung wird die Feurige Welt besonders stark offenbar, weil sich im ganzen Wesen mit allen höheren Anspannungen eine feurige Harmonisierung vollzieht. Das Gesetz der Verbindung der Welten möge daher in jedem Verfeinerungsprozess der geistigen Zentren gesehen werden. Die Ansammlung dieser Energien verleiht dem Geist den Antrieb für den kürzesten Pfad. So also muss der Begriff der Brücke zwischen den Welten aufgefasst werden, und man sollte daran denken, dass es keine unbewusste Arbeit der Zentren gibt. Bewusste Harmonie der Zentren ist ein großes Mysterium. Lasst uns auf diese Weise auf dem Pfad zur Feurigen Welt Verständnis für den kürzesten Pfad aufbringen.

    118. Unter den im Kosmos bestehenden Mysterien muss jenes der Aufeinanderfolge der Inkarnationen beachtet werden. Die Rhythmen dieser Inkarnation sind genauso verschieden wie die Monaden. Manche meinen, es wäre notwendig, viele Leben in Palästen zu verbringen; andere meinen, dass es für Heldentum der Kavallerie bedarf; eine dritte Gruppe meint, dass es des Ruhmes bedarf; eine vierte, dass Züchtigung des Geistes und des Körpers notwendig sei, und so weiter ins Unendliche. Doch Wir sagen, dass es der geistigen Errungenschaft bedarf. Und diese feurige Eigenschaft wird allein durch das innere Feuer des Herzens erlangt. Richtig heißt es, dass die Taten


des Herzens die Grundlage sind. Herzenskunde bestätigt das erhabene Wesen. Deshalb ist das Herz ein mächtiger Magnet. Selbstverständlich lebt ein Wesen in allen Möglichkeiten. In einem bestimmten Zyklus von Jahren offenbart das Potential eine Tätigkeitsform, für einen anderen Zyklus werden andere Tätigkeiten bekundet. Auf diese Weise findet in einem einzigen Leben eine ganze Welt von Tätigkeiten statt. Rufen wir uns ins Gedächtnis, wie viele leuchtende Tätigkeitsberichte das Lebensbuch füllen. Erwägen wir jede lichtvolle Tat, denn es ist besonders notwendig, jene mächtigen Energien zu erkennen, die ein Wesen auf einer erhabenen Stufe erfüllen.

    119. Die Kräfte des Geistes sorgen für jene Ströme, die bestimmte Energien zur Entfaltung bringen. Die Hierarchie-Inspiration kann sich nur über die Ströme des Geistes vollziehen. Die Träger dieser Ströme üben keine irdische Macht aus. Der Geist und das Herz, die von diesen Strömen durchdrungen sind, widerstehen vielen Angriffen. Wir haben oft beobachtet, wie ein auf dem Pfad des Dienstes einsamer Wanderer die Angriffe der Finsternis abwehrte. Die Kräfte des Geistes verleihen dem Gefühlswissen die Tatkraft. Ströme des Geistes sind das Bindeglied zu den Höheren Kräften. Ist ein Wesen von machtvollen Energien erfüllt, wird die Entfaltung aller höheren Zentren geoffenbart. Nur in dem von der Nähe des Hierarchischen Lichts entflammten Herzen kann Hierarchie-Inspiration bezeugt werden. Deshalb ist es auf dem Pfad zur Feurigen Welt so wichtig, diese Ströme zu erkennen; weil man zu allem eine bewusste Beziehung haben muss, um die Verbindung mit der Unsichtbaren Welt des Feuers zu erlangen. So können die Kräfte des Geistes wahrhaftig Welten erobern.

    120. Die Übertragung der Feinfühligkeit muss


feinstofflich erforscht werden. Feinfühligkeit innerlich oder äußerlich zu übertragen, stellt nicht nur für die Erforschung des menschlichen Organismus, sondern auch für das Studium der gegenseitigen Anspannung von Makro- und Mikrokosmos einen sehr wichtigen Wissenszweig dar. Bis jetzt wurden Experimente mit Menschen und Objekten durchgeführt, weitere Experimente werden mit Pflanzen und Tieren durchgeführt werden. Durch Ausweitung der Forschungen kann man eine Studie der Umwandlung von feinstofflichen Energien durchführen. Auf diese Weise können alle Tiere der Umwandlung von Krankheitsströmen dienen. Natürlich muss man bei diesen Forschungen gegen Ansteckung immun sein. Sowohl der Magnetismus der Erde und der Baumwurzeln als auch Prana können für die Reinigung der Ausstrahlungen dienlich sein. Im Kosmischen Laboratorium kann man zu allen Grundlagen dieser Forschung gelangen. Vor dem Experiment der Übertragung der Feinfühligkeit sollte man die Erscheinungen des Agni Yoga studieren, denn nur feinstoffliche Aufnahmefähigkeit wird zu feinstofflichem Verstehen führen. Man muss von den Strömen des Geistes erfüllt sein, um jene Potenz zu verstehen, welche die Feurige Welt sättigt.

    121. Das Prinzip der Übertragung der Feinfühligkeit zeigt sich sehr deutlich im Anschwellen der Lippen. Die Anhäufung von feurigen Energien in der Kehle wird in einem anderen Zentrum entladen. Nasenbluten ist ebenfalls ein Zeichen starker Feuerübertragung eines Zentrums, die über das dritte Auge nach außen wirkt. Sind feinstoffliche Energien vom Feuer gesättigt, dann ist die Zentrenumwandlung so stark, dass eine Entladung unvermeidlich ist. Feuer toben, deshalb muss die Gesundheit sehr gehütet werden. Im feinstofflichen Organismus widerspiegelt sich die Spannung der räumlichen Ströme besonders stark.


Die räumlichen Ströme sind sehr stark angespannt. Die Vision des schwarzen Netzwerkes enthüllt die ganze Schwärze des den Planeten umgebenden Gewebes. Ein Wirbelwind fegt durch den Raum. Auf diese Weise wird der räumliche Druck von Uns entladen.

    122. Die Welt geriet in einen solch finsteren Zustand, dass sich die überirdischen Sphären mit stickigem Gas füllen. Verschiedene aufgezeigte Erscheinungen bestätigen, dass die irdischen Sphären schwarze Fäden einhüllen. Es ist richtig, an feurige Erschütterungen zu denken und das Bewusstsein dafür vorzubereiten. Der Raum bedarf der Reinigung, und wenn unter der Anspannung neuer Impulse die geistigen Ströme geweckt werden, kann es in der irdischen Sphäre neue Entladungen geben. Ohne Bestätigung neuer Grundsätze und ohne Zusammenarbeit kann man auf dem Planeten keine Erneuerung erwarten. Die Koordinierung der Lebenspotentiale kann allein durch räumliche Ströme erfolgen. Daher lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt bestrebt sein, durch feurige geistige Ströme aufzusteigen.

    123. Wer es gewohnt ist, ins Herzensinnere einzudringen, kann Schwingungsströme feinstofflicher Gefühle wecken. Im Innern des Herzens kann die Offenbarung des Kosmischen Magneten geweckt werden. Man braucht nur jene Lebensmomente ins Gedächtnis rufen, die feinstoffliche Saiten erklingen lassen. Ein ins Herzensinnere gerichteter Blick spürt alle geistigen Ströme auf. Man kann wahrhaftig sagen, dass die Menschen darin verharren, ohne Mitgefühl zu leben. Vor allem muss man verstehen, dass es in der Feinstofflichen Welt nichts Schrecklicheres gibt als Herzlosigkeit. Sie verbannt


den Geist auf eine Stufe, auf der die irdische Welt jede Menschlichkeit verliert. Edelmut kann es daher nur dort geben, wo Herzlosigkeit geächtet wird. Nichts ist schrecklicher als der im Herzen eines Egoisten vorgetäuschte Edelmut. Deshalb offenbart der Pfad der Wahrheit einen geistigen Strom, welcher das Suchen erleuchtet. Vorgetäuschter Edelmut ist keine Grundlage für schöpferische Zusammenarbeit. Verletzung des Herzens seines Nächsten ist kein Edelmut. Daher mögen die Mitarbeiter besonders in ihr Herzensinnere blicken, denn wie Ur[usvati] richtig sagte: "Es ist besser, in den eigenen Geistesspiegel zu blicken als sich in die Seele eines Freundes einzuschleichen." Auf dem Pfad zur Feurigen Welt ist vorgetäuschter Edelmut ein Stein des Anstoßes.

    124. Die Welt leidet unter einer Aufspaltung, die alle großen Unternehmungen dem Verfall preisgibt. Anstelle von Einigkeit wird überall Aufspaltung gepredigt. Es gibt nicht ein Prinzip, das die Menschen in seinem Kern nicht entstellt hätten. Jedes Beginnen erweist sich vor allem als Teil eines großen Ganzen. Verhält es sich nicht auch im menschlichen Suchen so? Das Unsichtbare wird von der sichtbaren Welt getrennt. Das Höhere wird von der Erde getrennt. Allein Streben nach Einheit der erhabenen Begriffe kann die unerlässliche Verbindung zwischen den Welten herstellen. Ohne Sättigung des Herzens ist es unmöglich, alle Welten zu umfassen, denn wie kann eine kosmische Verbindung bestätigt werden, ohne die Einheit des ganzen Kosmos zu erfassen? Lasst uns im Kleinen wie im Großen dieses erhabene Gesetz befolgen. Die Aufspaltung der Welten führt zu einem barbarischen Zustand.


Lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt an die Einheit der Welten denken,

    125. So viele Entstellungen, so viele Ungenauigkeiten haben sich in die Lehren eingeschlichen. Wahrhaftig, jede Reinigung ist ein großer Dienst. Jedes Bestreben, die Wahrheit wieder so herzustellen, wie sie der Menschheit übergeben wurde, ist feuriger Dienst. Die wahrgenommenen schwarzen Fäden stellen nicht nur die Finsternis der irdischen Atmosphäre dar, sondern auch jenes Netzwerk, das den menschlichen Verstand und das Herz bedeckt. Man kann sich schwer vorstellen, wie viele Gemüter durch die vielen üblen Auslegungen getrübt wurden. Jeder Mensch sucht angespannt nach neuen Auslegungen, weicht aber immer weiter und weiter von der Wahrheit ab. In den Religionen, in der Wissenschaft und in allem schöpferischen Tun zeigt sich eine heftige Zersplitterung. Jede Welt steht mit einer anderen in Wechselbeziehung. Jede Wahrheit entspringt einer anderen Wahrheit. Wahrheit wird nur dem offenen Herzen enthüllt. So schreitet das angespannte Bewusstsein, das den Puls des Kosmos fühlt, mit leuchtenden Gedanken im eigenen Pulsschlag voran. Wahrhaftig, erhaben ist der dem feurigen Herzen enthüllte Feurige Pulsschlag.

    126. Der Planet wird vor allem durch Feuer und Schwert gereinigt. Wie anders könnte das Bewusstsein geweckt werden? Die Bestrebung der Menschheit geht in irdischen Begierden unter. Wellen groben Begehrens entkräften jeden Lichtbereich, und jeder Augenblick enthüllt ein Meer zügelloser Lüste. Würde die Menschheit das Licht der Finsternis gegenüberstellen, die sichtbare Welt der unsichtbaren, dann würde in der Tat


die feurige Wahrheit zutage treten. Der Geist büßt in den überirdischen Sphären bitter für sein irdisches Treiben. Man stelle sich Wirbel des Guten und des Bösen vor, die den Geist gleichsam in ihre Bahnen ziehen, und dann wird man die kosmischen Ströme verstehen. Der freie Wille beruht auf der Ursache eines kosmischen Stromes, und der vom Geist durch freien Willen erwählte Strom des Bösen oder des Guten äußert sich im täglichen Handeln. Daher gibt der Vergleich der Ströme von Gut und Böse den Anstoß für reines Streben auf dem Pfad zur Feurigen Welt.

    127. Wie soll man seine Eigenschaften für den Dienst anwenden; es genügt nicht zu sagen: "Ich bin gekommen und möchte dienen"; denn Bereitschaft für den Dienst verpflichtet den Schüler, Zucht des Geistes zu erwerben. Es ist unzureichend zu beteuern, dass alle Weisungen der Lehre angenommen wurden; denn der Beweis der Annahme der Weisungen kann nur im Leben erbracht werden. Wenn die irdische Ebene strenge und feste Regeln vorsieht, so fordert die Welt des Geistes, durch Bestrebung im Leben das Bündnis zur Hierarchie aufzunehmen. Beharrliches Streben verdichtet den Geist und stählt ihn für den wahren Dienst. Das Vernehmen des Rufes muss verdient werden, der Ruf muss aber auch verstanden werden und muss zur Befreiung von vielen Belastungen führen. So sollte die wahre Annäherung an die Lehre verstanden werden. Die Schönheit des Gebens muss erkannt werden, denn irdisches Geben allein bestätigt den "Kelch" nicht. Auf diese Weise mögen die Mitarbeiter auf dem Pfad zur Feurigen Welt den Aufruf zum Dienst verstehen.

    128. Man kann sich die Freude des Geistes vorstellen, der den Aufbau einer Neuen Welt erkannt hat. In jeder Form wird starkes Streben


die Vervollkommnung vertiefen. Die Vereinigung der Welten kann bewusstes Streben fördern. Nehmen wir die Formen der Feinstofflichen Welt, und wenden wir sie für den irdischen Plan an. Das mechanische Aufnehmen mit dem durch psychische Energie zu vergleichen, war richtig. In der Tat, Schaffenskraft kann gerade durch die höheren Energien bekundet werden, doch für solch feinstoffliche Aufnahme ist die Umwandlung der Zentren unerlässlich. Nur wenn der Geist die Verbindung mit der Unsichtbaren Welt fühlt, kann der räumliche Strom bestätigt werden. Sogar einfache Experimente erfordern volles Vertrauen. Weit stärker muss sich die vollkommene Verbindung des Geistes mit der Unsichtbaren Welt erweisen!
    Viele Dinge, die gewöhnlich für Phänomene gehalten werden, können einfach als Umwandlung eines der Zentren erklärt werden. Wie stark schöpferisch ist dann der Geist des Agni Yogi, dessen Zentren durch heiliges Feuer entflammt wurden! Auf diese Weise möge man auf dem Pfad zur Feurigen Welt in die mächtige Aktivität des Agni Yogi eindringen. Lasst uns die Mutter des Agni Yoga verehren - Ich habe gesprochen.

    129. Dem Geist jedes Menschen wohnt das Prinzip des Guten inne; wenn diese Lichtenergien bewusst geweckt werden, können sie das ganze Wesen erfüllen. Die Aufbautätigkeit des Geistes kann entweder durch Ströme des Guten, oder des Bösen verstärkt werden; es liegt am Menschen, die verschiedenen Hebel in Bewegung zu setzen. Jeder Baumeister kann sich ehrlich fragen, wem er dient - dem Geist oder der Materie. In der Tat, man kann sich leicht davon überzeugen, in welche Richtung die Kräfte des Geistes führen. Jeder Geist erkennt in seinem Samenkorn die sich durch Gelassenheit offenbarenden Ströme der Wahrheit;


daher lenkt dieses Versenken den Geist zum rechten Denken. Gewiss, das Bewusstsein der Einheit kann alle Schlösser erschließen, die den Menschen von der Höheren Wahrheit trennen. Die Welt des Geistes muss verstanden werden. So kann jeder in seinem Herzensinneren den feinstofflichsten Strom wecken. Die beste Leitung zur Feurigen Welt ist die Tiefe des Herzens - in ihm ist das Kosmische Feuer verborgen.

    130. Die Grenzlinie zwischen den höheren und den niederen Sphären muss darauf hindeuten, dass ihre Vereinigung stattfinden kann. Es gibt viele Pfade zur Vereinigung der Welten. Wichtig vor allem ist, im Bewusstsein den Gedanken zu hegen, dass alles möglich ist. Sobald dies erfasst wird, kann der Geist den Grad des Feurigen Wahrzeichens erreichen, der ungestüme Aufbautätigkeit bietet. Gewöhnt sich der Geist des Menschen an den Gedanken über die Feinstoffliche Welt, werden ihm viele Daseinsgesetze verständlich. Ein äußerst gebieterisches Gesetz lenkt den Menschen zum Grundsatz der Einheit, zur Umgestaltung des Menschen durch den Pfad des Feuers, welcher alle Zentren umwandelt.
    Auch die finsteren Kräfte glauben an die Einheit der Welten. Freilich, im beschränkten Bewusstsein kommt die Vereinigung der Welten durch Beispiele zum Ausdruck, die von Höherem dem Niederen gegeben werden; doch das bestrebte Bewusstsein erhebt sich von den irdischen Sphären zu den Feinstofflichen Welten. Auf diese Weise lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt lernen, uns zu den feurigen Sphären zu erheben.

    131. Sobald es die Menschen lernen, die Kosmischen Gesetze zu achten, wird ihnen der Kosmische Magnet tatsächlich den Pfad der Vervollkommnung weisen. Das feinstoffliche Verstehen dieses


Gesetzes kann die ganze Menschheit veredeln. Das erhabene Gesetz kann alle guten Bestrebungen wecken. Reine und große Liebe bringt jenen Geistesadel hervor, der den Menschen erneuern kann. Man kann sich leicht vorstellen, wie in einem vereinten Herzen alle erhabenen Gefühle geoffenbart werden.

    132. Oft bestätigt der über die Synthese verfügende Geist sein im "Kelch" gefestigtes Wissen, denn diese aufgespeicherten Schätze der Schaffenskraft wurden durch schöpferische Schwingungen wahrhaftig angespannt. Oft findet der Geist gleichsam seine Bestätigung aufgrund des vereinten Bewusstseins. Das Auftreten schöpferischer Schwingungen weckt oft einen im Herzensinnern lebenden Gedanken. Man muss diesen im Geist lebenden scheinbar vertrauten Gedanken lauschen. Wenn man sein Bewusstsein feinstofflich prüft, kann man viele gleichartige Schwingungen entdecken. Die Schätze des "Kelches" dürfen nicht als zufällig angesehen werden. Sie stellen das Potential des Geistes dar. Diese schöpferischen Schwingungen öffnen viele Schlösser, denn das im Geist verborgene Wissen kann enthüllt werden. Oft spürt der bestrebte Geist die ihn mit den Höheren Kräften verbindende Schwingung. Wie kann man sich diese, das Herzensinnere mit der Feurigen Welt vereinende, heilige Macht vorstellen? Ihr stehen oft die Berichte des Raumes zur Verfügung, denn das starke Band zwischen den Welten offenbart sich als Einheit. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt ist es notwendig, sich an die Schwingung zu erinnern, welche die Herzenstiefen des Syntheseträgers berührt.


    133. Man kann sich gar nicht vorstellen, wie verseucht der Planet ist. Es gibt nicht ein Gesetz, das nicht vom Gift der Zersetzung bedroht wäre. Jede höhere Kundgebung über die wichtige Aufgabe, die irdischen und überirdischen Schichten zu reinigen, wurde vom finsteren Gedanken völlig verschleiert. Sogar die Art und Weise der Anwendung der Höheren Lehre veranschaulicht nur, dass dem Geist die Auslegungen der Finsternis vertrauter sind. Das feurige Bündnis wird sich dann bestätigen, sobald sich der menschliche Geist von jenen Erscheinungen reinigte, die den Geist und das Herz trübten. Lasst uns untersuchen, wie Wahrheit bestätigt wird. Der Feurige Geist bestätigt das Höhere Bündnis. Seine Nachfolger bestätigen die gegebene Lehre. Der erwählte Geist legt das durch den Feurigen Gesetzgeber übergebene Bündnis aus. Auf diese Weise vereinten sich die Gebende Hand und jene des Empfängers als Bestätigung Neuer Bündnisse. Die Menschen denken über diese heilige Verbindung zuwenig nach. Die Vereinigung der Welten kann sich nur auf diese Weise vollziehen. Die Sichtbare und die Unsichtbare Welt können nur lebendige Anwendung finden, wenn die Verbindung bewiesen wird. Wer deshalb die Klarlegung der Lehre auf sich nimmt, trägt eine Last der Menschheit. Auf diese Weise lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt mit Achtung vor der Klarlegung der Lehre erfüllt sein.

    134. Deshalb ist die Aufgabe der Klarlegung der Lehre so feurig schön. Nie ist eine Lehre ohne feurige Klarlegung bestätigt worden. Diese Aufgabe kann auch als selbstlos bezeichnet werden. Nur ein dem Herzen vertrauter Geist kann diese Aufgabe auf sich nehmen. Nur ein vereintes Bewusstsein kann


die Bestätigung der Wahrheit wissen. Nur ein vereintes Bewusstsein kann empfinden, wie die Lehre klarzulegen ist. Wir alle werden andererseits als Gesetzgeber und Aufklärer bestätigt - das ist das Höchste Gesetz. Das Meer der Lehre wird nur einem Vertrauten übergeben. Die Menschheit leidet so sehr an Ichsucht und Eigendünkel, dass es unerlässlich ist, die nächstliegende Quelle zu bestätigen. Auf diese Weise möge das Herz fühlen und in seinem Innern zur Kenntnis nehmen, dass Meine Feurige Botschaft an die Welt über die Mutter des Agni Yoga übergeben wird. Es ist wichtig, dass diese feurige Wahrheit auf allen Pfaden im Herzensinnern empfunden wird.

    135. Die Lebendige Ethik nimmt alle Begriffe der Lebensgrundlagen wahr. Für die Anwendung der Lebendigen Ethik im Leben ist es vor allem notwendig, in sich die Eigenschaft des wahren Dienstes an der Hierarchie zu erkennen. Gerade die Frömmler werden sich als erste von der Lebendigen Ethik abwenden. Das Hintreten vor einen Gegenstand, der selbst die Erhabensten Bildnisse darstellt, kann keine Hilfe zuteil werden lassen, wenn es keine wahre Verehrung gibt. Wir kennen Frömmler, die mit Worten beten, jedoch im Herzen schweigen. In der Tat, diese Frömmler lieben es, zu einem in ihrem Herrgottswinkel hängenden oder auf dem Tisch stehenden Heiligenbild zu sprechen. Die Lebendige Ethik muss vor allem in täglichen ethischen Handlungen zum Ausdruck kommen. Die Lebendige Ethik hilft das menschliche Antlitz zu wahren. Diese feurigen Gesetze werden den Geist zum Verstehen der Hierarchie führen. Dienst kann eine wunderbare Brücke zwischen den Welten sein, aber der Geist kann nicht von feinstofflichen Energien der Feinstofflichen Welt umgeben sein, wenn die Verunreinigungen des Geistes


nicht auf Erden ausgelebt werden. Nutzlos sind alle Beteuerungen der Hingabe, nutzlos vorgegebenes Verstehen des Lehrers, nutzlos alle Verehrungen des Herrschers, wenn man die Lebendige Ethik nicht begreift. In der Feinstofflichen Welt behält man seine Erfahrungen bei. Wie das eigene Licht die Umgebung erhellt, ebenso verschluckt die eigene Finsternis den ganzen Raum. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt muss man die bedrohlichen Folgen bedenken, wenn die Lebendige Ethik nicht im Leben angewendet wird.

    136. Daher muss die Lebendige Ethik im Alltagsleben angewendet werden. Wird die Lebendige Ethik nicht angenommen, dann werden sich viele unerbittliche Folgen einstellen.

    137. Die Lebendige Ethik beinhaltet die Gesetze der Wahrheitsverkündung. Das Leben wird in all seinen höheren Begriffen bestätigt; daher richtet die schöpferische Kraft der Lebendigen Ethik den Gedanken auf den Aufbau des Wesentlichen. Bei allen Bestrebungen wird der Gedanke im Namen der Lebendigen Ethik auf den künftigen Aufbau gerichtet sein. Fürwahr, nicht durch Worte, sondern durch Taten werden die Stufen der Zukunft errichtet. Jedes lebenspendende Feuer muss seine Formen hervorbringen. Deshalb kann die schöpferische Kraft der Lebendigen Ethik die Menschheit zum Lichte führen. Die schöpferische Macht der Feinstofflichen Welt erweist sich als Verbesserung des Daseins. Wie groß ist die Verantwortung der Menschheit für ihre Erzeugnisse, die solche Zerstörung verursachten! Alles Hervorgebrachte verwandelt sich in Zerstörung, und der Planet versinkt in den stickigen Gasen. Deshalb ist es so wichtig, das Streben zur Verwirklichung


der Lebendigen Ethik als die höhere Lebensbestimmung anzusehen. Ohne diese Reinigung können die irdischen und überirdischen Sphären nicht in Ordnung gebracht werden. Die Zeit der Verinnerlichung durch Annahme dieser erhabenen Bestimmungen ist gekommen, denn der Kampf zwischen Licht und Finsternis ist nahe. Daher lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt unsere Energien im Namen der Lebendigen Ethik verstärken.

    138. Hintreten vor den Herrscher kann nur im Herzen erlebt werden. Das vom Herrn erfüllte Herz verleiht jeder geistigen Eigenschaft Antrieb. Allein inneres Begreifen wird feinstoffliches Verstehen gewähren. Nichts Äußeres kann den Leib Christi reinwaschen. Im Herzen vom Herrn erfüllt zu sein, kann durch nichts Äußeres ersetzt werden. Sogar geringe Bewusstseinsblitze weisen darauf hin, dass dem Feuer des Geistes und dem reinen Motiv nichts Äußeres vergleichbar ist. Könnte der Geist die Erinnerung an die Sphären der Feinstofflichen Welt behalten, dann wäre in der Tat schon vieles festgestellt worden. Doch es wäre unmöglich, Gedächtniserfahrungen zurückzulassen, denn hart ist der Pfad der noch nicht ausgelebten Gefühle. Die überirdischen Sphären verfügen über Aufzeichnungen, und diese leiten die Bemühungen von aufeinander folgenden Leben. Seit jeher haben alle Religionen dieses Gesetz verkündet. Hintreten vor Gott, Hintreten vor den Richter, Hintreten vor den Herrscher sind ein und derselbe Begriff. Deshalb lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt daran denken, wie wesentlich das Hintreten vor den Herrscher ist.

    139. Die Menschen ahnen gar nicht, wie angespannt der Planet ist! Alle jene Zustände, welche durch die Regierungen geschaffen werden, gleichen einem Vulkan. Jede Tätigkeitswelle ist von Zerstörung durchdrungen. Es gibt keine Umstände, die einen Fortschritt in Richtung Errettung anzeigen würden.


Doch je erdrückender das gewaltige Weltproblem ist, um so eher kann es gelöst werden. Auch überirdische Sphären sind betroffen. Wahrhaftig, jeder in die Zukunft strebende Geist kann jenes Etwas, das allein den Herrschern bekannt ist, spüren. Es ist sicherlich unerlässlich, an die aufziehenden Wolken zu denken, welche diejenigen Länder unvermeidlich vernichten müssen, welche gegen das Licht vorgehen. Ein Neues Morgenrot erleuchtet schon den Weg am finsteren Horizont. Schon vollziehen sich Ereignisse, und neue Kräfte bauen eine bessere Zukunft auf. Deshalb muss über das Erscheinen des Feurigen Elementes nachgedacht werden, denn wer des Feuers ist, der triumphiert mit dem Feuer.

    140. An allen Wendepunkten der Weltgeschichte konnte beobachtet werden, wie die feurigen Begriffe in den Raum gesandt wurden. Neben überholten Begriffen bahnten sich neue Wege an. Alle großen Veränderungen wurden von zwei Polen kosmischer Strömung gelenkt. Auf diese Weise wird die Gestaltung der Welt von den Energien dieser zwei Pole gespeist. Je mehr sich die Finsternis anstrengt, umso mächtiger ist die Schaffenskraft des Lichts. Feurige Energien können nur in großer Anspannung bestätigt werden. Die Explosionen dieser Anspannungen erzeugen neue Energien. Die Weltkarte betrachtend, wissen die weitsichtigen Geistwesen, wo der Neue Magnet künftigen Aufbaus gesetzt wird. Beim Vorgehen der kosmischen umwälzenden Energien kann man sich davon überzeugen, wie ungestüm sie der Endschlacht zustreben. Zur Schaffung der feurigen Grundlagen werden alle kosmischen Energien gesammelt. In der Tat, diese gesamte große Umwandlung hätte auf andere Weise vor sich gehen können, doch wie es im Altertum hieß:


Wünschen bedeutet Haben. Und dieser Grundsatz wird im Leben kräftig bestätigt. Man muss dem Nahen der Feurigen Welt feinfühlig lauschen.

    141. Gerade auf Erden muss die Feurige Reinigung stattfinden. Die körperlichen Energien werden von irdischen Ausstrahlungen gespeist, aber auch die Energien feurigen Potentials müssen in den irdischen Sphären zutage treten. Der Pfad feuriger Reinigung muss eine mächtige Höhe erreichen, denn die Organismen können durch Aufwendung ihrer Willensstärke eine heilige Verbindung mit der Feurigen Welt herstellen. Deshalb können nur gesättigte Geistwesen die Arbeit einer weiteren Zentrenverfeinerung vollführen. Ohne diese Sättigung lässt sich die Arbeit des Geistes in beiden Welten nicht vereinen. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt muss das Gesetz der Reinigung durch Feuer angenommen werden.

    142. Auferstehung des Geistes - welch erhabener Begriff! Er sollte als der Ruf der Schönheit verstanden werden. Auferstehung des Geistes bedeutet nicht nur eine im Sinne der Inkarnation nächstfolgende Stufe, sondern sie ist auch eine magnetische Umwandlung im Leben. Das Erwecken des höheren Manas kann als Offenbarung der Vorstellungskraft bezeichnet werden. Wie notwendig ist es, jene Bestätigungen der höheren Ausstrahlungen anzustreben, welche die höheren Erscheinungen des Manas wecken können. Der Mensch studiert sein Herzensinnere nicht, indes können im Herzensinneren so viele erhabene und mächtige Formeln aufgespürt werden. Doch die Menschen weichen jedem Anstoß zur Verinnerlichung aus, enthüllen nur ihre Oberfläche und unterdrücken auf diese Weise viele Aufspeicherungen verschiedener Erfahrungen.


Auferstehung des Geistes muss als wichtigstes Gesetz verstanden werden. Bestimmte Bildnisse Großer geistig Schaffender offenbaren dieses erhabene Gesetz der Auferstehung des Geistes. Die Macht der Auferstehung des Geistes kann wie ein Feuriger Ruf erschallen! So muss man die umwandelnden Feuer verstehen.

    143. Die Auferstehung des Geistes kann sich in jedem Bereich der Lebenstätigkeit vollziehen. Jede Stufe kann der Ansporn für diese Reinigung sein. Doch Auferstehung des Geistes erfordert wirklichen Einsatz. Worte, Versprechungen, Absichten bewirken keine Auferstehung des Geistes. Mit Recht wurde auf Versprechungen aufmerksam gemacht, deren Erfüllung gar nicht beabsichtigt war. Auferstehung des Geistes kann sich nur im wahren Streben zur Tat erweisen. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt muss man daran denken, wie Auferstehung des Geistes erlangt werden kann.

    144. Lasst uns über Furcht und Mutmaßung sprechen. Furcht gewahrt ihr eigenes Spiegelbild. Jede vorgefasste Meinung ist gewöhnlich eine Widerspiegelung. Furcht sucht jedes gute Beginnen zunichte zu machen. Mutmaßung setzt die stärksten Bestrebungen unter Spannung, und Wir können zur Erhärtung auf einen Friedhof hinweisen. Eine vorgefasste Meinung ist eine Selbstrechtfertigung, deshalb bedeutet diese oft den Tod.

    145. Die Zusammensetzung der Aura ist äußerst kompliziert. Sie nimmt sowohl psychische als auch physische Ausstrahlungen in sich auf. Jeder Impuls und Gedanke spiegelt sich in ihr wider. Jede Bestrebung erzeugt ihre unverkennbare Ausstrahlung. Beim Studium der Aura wird es jedoch notwendig sein, die den zwei Welten entsprechenden zwei Arten von Ausstrahlung


feinstofflich zu unterscheiden. Ebenso notwendig ist es, die Ausstrahlungen bei Krankheit, die eine Einwirkung der Feurigen Welt sein können, sorgfältig zu studieren. Wenn wir uns daher mit den Auren befassen, so muss auch der feinstoffliche Körper in Betracht gezogen werden, der von den Zentren ausgehende Strahlen an die Oberfläche der umgebenden Aura sendet. Besonders die schöpferische Kraft des Geistes kann sich in der Aura widerspiegeln. In der Tat, alle Ausstrahlungen haben ihre Ebene, was für viele wissenschaftliche Forschungen ein wichtiger Hinweis sein wird. Ebenso ist es sehr wichtig, die Gliedmaßen zu erforschen, denn der Magnet der Gliedmaßen: der Finger, der Füße sowie die Ausstrahlungen der Augen, kann im Verein mit dem persönlichen Magnetismus mit jenem der Erde und dem der Naturelemente eine machtvolle Verbindung ergeben. Daher ist es auf dem Pfad zur Feurigen Welt wichtig, jene mit dem Kosmos vereinende Ausstrahlung zu bestätigen.

    146. Der Raum atmet. Der Raum erklingt und schafft. Wie wenig weiß man über räumliche Ströme und die anderen Höheren Welten. Die alles Leben durchdringende feurige Substanz ist jenes Kosmische Feuer, das aus dem Innern des Kosmos erstrahlt und sich in unbegrenzter schöpferischer Erscheinung entfaltet: Mit Recht wurde von den Wundern des Lebens berichtet. Feurige Schaffenskraft ist ein Gesetz des Kosmos. Das Durchdringen mit Kosmischer Energie ist ein Gesetz des Kosmos. In der Allgegenwart zeugt es von seiner Anspannung. Seine Allgegenwart äußert sich im gesamten Leben. Dieses Raumfeuer befruchtet den Gedanken durch Vereinigung von feinstofflichen Energien. Der Raum beinhaltet zur Materialisation bereite feinstoffliche Formen. Man braucht nur jene Energien in sich wecken,


die zur schöpferischen Kraft vereint werden können. In alten Zeiten erkannte man die Bedeutung von Anrufungen der Höheren Wesenheiten. Deshalb ist die schöpferische Kraft der Gedanken die gewaltigste kosmische Erscheinung; denn das Raumfeuer nimmt Formen an, die sich auf dem Planeten im Geist offenbaren. Auf diese Weise wird die Vereinigung der Welten bestätigt.

    147. Seine Bestimmung kennen, heißt zu wissen, dass der Geist des Menschen Ausdruck Höherer Kräfte ist. Nur wer diese Bestrebung kennt, kann verstehen, wie notwendig es ist, der Stimme der Höheren Kräfte feinfühlig zu lauschen. Welch wunderbare Vorstellung, dass der Mensch nach dem Ebenbild Gottes geschaffen wurde! Gerade das enthüllt die Unbegrenztheit, die sämtliche Kräfte und Bestrebungen vermehrt. Wie kann der Mensch Unbegrenztheit und Unsterblichkeit verneinen, wenn er sich dem erhabenen Vergleich von Makro- und Mikrokosmos gegenübersieht? Solch ein Geleitwort ist naturgemäß ein mächtiger Ruf nach Vervollkommnung des Geistes. Die Mahnung an das Urbild Gottes muss den Menschen auf Neue Pfade führen; denn man kann die höhere Bestimmung durch verneinende Äußerung nicht ungestraft verhöhnen. Und die Ungeheuer, die vom Aufenthalt des Menschen auf Erden aus eigenem Willen sprechen, werden zusammen mit allen Feinden des Lichts umkommen. Lasst uns auf diese Weise zum Verstehen unserer Bestimmung feinfühlige Bestrebung bekunden.

    148. Geistige Voraussicht wird nur dem offenen Herzen verliehen. Geistiger Scharfblick kann die Mysterien des Geistes und der Materie enthüllen. Voraussicht kann die das Leben bestätigenden Kosmischen Kräfte wahrnehmen.


In der Tat, Voraussicht kann das enthüllen, was dem Auge verborgen ist. Es sollte einen nicht erstaunen, dass sich der Schlüssel des Wissens in den Händen der Eingeweihten befindet; denn geistige Voraussicht ist von Feurigen Kräften gesättigt. Die Anwendung der dem menschlichen Verstand schwer fassbaren Energien führt zur Voraussicht des Geistes, denn nur ein mit dem Höchsten vereintes Bewusstsein vermag geistige Voraussicht wachzurufen. Die alten Weisen wussten das, denn im Altertum galt feinstoffliche Aufnahmefähigkeit als ein Zeichen der Höheren Kräfte. Wer geistige Voraussicht erlangt, der fühlt die Einheit der zwei Welten.

    149. Voraussicht des Geistes kommt auch in der Umwandlung von feinstofflichen Energien zum Ausdruck. Da sich der Geist als das führende Prinzip behauptet, verleiht er jeder Erscheinung Macht. Deshalb kann man Gefühlswissen oft als geistige Voraussicht bezeichnen. Denken wir an diese machtvolle Eigenschaft.

    150. Wahrhaftig, der Gedanke ist unbegrenzt; ihm enthüllen sich die Sphären des Kosmos. Wo Geist herrscht, gibt es keine Beschränkungen. Ist der Gedanke, der alles durchdringt und die Schönheit des Kosmos enthüllt, nicht wundervoll? Der vom Innern des Kosmos ausgehende Gedanke, der alle Quellen enthüllt, ist die feurigste Erscheinung des Raumes. Selbst wenn der Gedanke auf Erden nicht zur Anwendung gelangt, erfüllt er mit diesem schöpferischen Inhalt dennoch feurig den Raum. Gedankenformen verstärken jede wichtige Bestimmung als feurigen Lebensimpuls. Ist das Leben vom Gedanken beherrscht, ist die Quelle schöpferischer Kraft unerschöpflich. Deshalb bedeutet Denken Lebensaufbau.


Denken heißt, die Lebensformen bestätigen. Die vom Gedanken erreichte Schwelle führt immer zum bestimmten Ziel, weil der Gedanke vom ewigen Feuer gelenkt wird. Der zur Macht großer Kosmischer Aufbautätigkeit führende Gedanke wird nicht genügend erforscht.

    151. Energien werden von kosmischen Schwingungen in Tätigkeit gesetzt. Würde sich der Mensch daran gewöhnen, den kosmischen Schwingungen zu lauschen, entdeckte er viele räumliche Erscheinungen. Ein kosmischer Wirbel, der die Energien durch mächtigen Aufruhr antreibt, kann mit einem starken Magneten verglichen werden, dessen Kraft in verschiedenen Tätigkeiten wirksam wird. Die durch einen gesättigten Wirbel gesammelten Energien werden den Anziehungspolen gemäß verteilt. Die Weite der Anwendung dieses Gesetzes der Anziehung auf die verschiedenen Aufgaben des Menschen in allen Welten ist unermesslich. Genauso wie der Mensch auf Erden von bestimmten Verwandten angezogen wird, ebenso wird er in der geistigen Welt von dem durch seine Tätigkeiten geschaffenen Wirbel angezogen. Es ist schwierig, sich von einem kosmischen Wirbel zu befreien; deshalb ist es notwendig, das menschliche Bewusstsein auf die unerbittlichen Gesetze zu lenken. Die Meisterung des Karmas und der Lebensgesetze erfordert wahres Verstehen des Kosmischen Wirbels. Der Raum besteht aus diesen sich in einer Wirbelspirale ewig bewegenden Schwingungen.

    152. Die den Raum füllenden Berichte werden in den sich derzeit vollziehenden Aufbau nicht mit einbezogen. Der menschliche Verstand hat sich von den höheren Berichten sehr weit entfernt. Der Mensch ist begierig nach Trugbildern und entfernt sich immer mehr von der Wirklichkeit. Von allen


erhabenen Gesetzen und Prinzipien bestehen entstellte Krumen, die das Bewusstsein trübten. Was ist denn von allen feurigen Bündnissen übrig geblieben? Der Verstand hat sich nicht dem Universum untergeordnet, sondern versank in den Schrecken seiner selbst geschaffenen Formen. Deshalb ist es so schwierig, das Bewusstsein der beiden Welten zu vereinen.

    Feurige Energien begehren Einlass, und in allen Bereichen kann man neue Formen der Schaffenskraft beobachten. Doch jeder für die Vereinigung der Welten gelieferte gute Beweis bleibt unbeachtet. Die die Menschheit umgebenden Wirbel tragen alle schöpferischen Feuer davon. Die die Erde umgebenden berstenden Entladungen sind eine Quelle des Schreckens. In vollem Ernst sprechen Wir zu den Völkern; denn jene Völker, die die wahren Funken des Verstehens empfangen haben, müssen für das von ihnen Geschaffene die Verantwortung übernehmen.

    153. Die Menschheit entstellt vom Kleinen bis zum Großen alle Wahrheiten. Je erhabener das Gesetz, umso gemeiner seine Entstellung. Die Vereinigung der Energien bestätigt das bewusste Streben, doch der Mensch hat sich ein Brandmal auferlegt. Deshalb naht die gesetzmäßige Feurige Reinigung. Der Raum ist mit erhabenen Berichten erfüllt, die der Menschheit die große Wahrheit des Seins enthüllen. Es vollzieht sich eine gewaltige Vorbereitung zur Weltveränderung, an der die Feurigen Kräfte teilnehmen werden. Auf diese Weise werden der Menschheit, als endgültiger Prüfstein, alle Prinzipien der feurigen Gesetze vermittelt. So sind Wir für die Große Stunde bereit.

    154. Unterscheidungsvermögen ist eine Eigenschaft des Geistes,


die geübt werden kann, indem man jene Regungen prüft, die besonders die Herzenstiefe klar enthüllen. Wo es an Demut mangelt, dort wird Betrug Platz greifen; wo die Hierarchie nicht verehrt wird, dort wird Gotteslästerung herrschen; wo die Weisung der Höheren Kräfte widerwillig bestätigt wird, dort wird sich Ichsucht verbergen. Und wo es keinen Feurigen Lehrer gibt, dort wird man nicht auf die Lehre ausgerichtet sein. Ohne den Feurigen Lehrer, ohne das Streben des Geistes zur Welt des Lehrers, kann man die erhabene Lehre nicht verwirklichen. Die Erscheinung des Feurigen Lehrers ist der Pfad zur Feurigen Welt. So sind die Berichte des Raumes voll von selbsternannten Lehrern, doch das Führende Prinzip ist der Feurige Lehrer. Ohne Ihn kann man nicht zurechtkommen, ohne Ihn kann man nicht vorankommen, ohne Ihn kann man das Ziel nicht erreichen. Daran lasst uns beim Schaffen einer besseren Zukunft denken.

    155. Von allen feinstofflichen Energien ist jene, die dem Herzen entspringt, die aufnahmefähigste. Nur die vom Herzen ausgehende Strahlung kann sich mit dem Strom des Raumfeuers vereinen. Diese Vorstellung ist weit tief greifender und umfassender als gewöhnlich angenommen wird. Wird über den Herzensstrom gesprochen, muss auch an die schöpferische Kraft gedacht werden; denn in der Tat, nur ein tief empfundener Gedanke kann schaffen. Wahrhaftig, schlägt das Herz im Einklang mit dem Kosmos, können durch Feuer sämtliche Ströme vereint werden. Erzwungenes kann daher das feurige Beben des Herzens nicht ersetzen. Lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt dieses Herzpochen, das die Tore zu allen Errungenschaften erschließt, erstreben.

    156. Freude und Schmerz werden vom Herzpochen begleitet.


Wie könnte das Herz nicht pochen, das die Vergangenheit und die Zukunft kennt? Wie könnte das feurige Herz nicht schmerzen, wenn sein Bestreben zur Schöpferkraft hingelenkt wird? Wie könnte das Herz nicht pochen, das in seinem Innern die Bestimmung des Kosmos kennt?

    157. Der königliche Geist kennt den wahren Dienst. Der nach Erkenntnis der Wahrheit strebende Mensch dringt in das fundamentalste Wesen des Lebens ein. Ohne dieses Eindringen kann man das Wesen des gesamten Lebens nicht verstehen. Vom Menschen muss unbedingte Selbstbeherrschung aufgebracht werden, um die gebotene Menschlichkeit zu erlangen. Und wie viel Energie ist aufzubringen, damit der Geist des Menschen seine wahre Bestimmung erkennt?!
    Der königliche Geist des Hierarchen ist jene Macht, die das Bewusstsein weckt und auf dem Planeten den höheren Begriff der Wahrheit offenbart. König des Geistes ist der Feurige Hierarch! Welche Macht bekundet dieser große Hüter des Feuers? Wie viele erhabene Gebilde werden gerade errichtet, die in dem feurigen König des Geistes ihre Grundlagen haben! Lasst uns daher auf dem Pfad zur Feurigen Welt an diese gesegnete Macht denken, die vom König des Geistes - dem Hierarchen - geboren wird.

    158. Bei Erscheinungen kosmischer Energie ist es vor allem notwendig, Vorsicht walten zu lassen. Der Missbrauch von Energien, die sich als Verbindung mit der kosmischen Kraft erweisen, stellt eine Gefahr dar. Nur bewusstes und vorsichtiges Verhalten kann vor fürchterlichen Folgen bewahren. Aus der Feinstofflichen Welt herbeigerufene Kräfte erfordern eine Beherrschung, wie sie nur ein starker Geist aufbringen kann. Ungezügelt bewirkt diese Kraft


ein Kosmisches Chaos. Wenn feurige Fristen nahen, ist es unbedingt erforderlich, dies zu wissen, denn die heraufbeschworenen Erscheinungen können ungeheuerlich sein.

    159. Im Sperrnetz widerspiegeln sich die Zentren. Man kann keine Erscheinung feststellen, ohne das Sperrnetz zu berühren. Man kann diese Widerspiegelungen der Zentren als ihr Potential ansehen, das abhängig von diesem oder jenem Gefühl, einer Neigung oder Handlung entflammt oder geweckt wird. Sogar bei physischen Ansteckungen kann die Ursache im ungeschützten Zustand des Sperrnetzes gesucht werden. Diese Prozesse weisen darauf hin, wie wichtig es ist, das Sperrnetz zu überwachen, und wie leicht diese Ausstrahlungen des Geistes vernichtet werden können. Wahrlich, wenn die Ausstrahlung von höheren Gefühlen und Bestrebungen gespeist wird, festigt sich das Sperrnetz durch diese Energien. Doch in der Aura wahrnehmbare Flecken, als Zeichen verschiedener geistiger Geschwüre, müssen erforscht werden. Wer deshalb die ganze Schaffenskraft des Geistes begreift, der wird darauf bedacht sein, das Sperrnetz zu hüten. In Berührung mit dem Raumfeuer ist es notwendig, alle diese Prozesse des Laboratoriums der Zentren zu verstehen. Deshalb sollte man sich auf dem Pfad zur Feurigen Welt der unheilvollen Wirkung der Ichsucht bewusst sein, die bei Gereiztheit tatsächlich eine Vergiftung mit Imperil verursacht.

    160. Wahrhaftig, der Feurige Geist schafft Gewaltiges; wahrhaftig, mächtig erklingt sein Wort. Wahrhaftig, der Feurige Geist kennt keine Halbheit. Die Schaffenskraft des Herzens wird alles offenbaren, was vorgesehen ist. Wahrhaftig, das feurige Herz ist eine unbezwingliche Kraft.


Auf diese Weise schaffen Wir gemeinsam. Die Zeit ist mit der Aufbautätigkeit einer großen Zukunft erfüllt.

    161. Der Feurige Gedanke kennt keine Schranken. Als Vorbote unbegrenzter Schaffenskraft dringt der Gedanke in den Raum vor. Das Bewusstsein muss sich an diese endlose Tätigkeit gewöhnen. Indem man sämtliche der Unbegrenztheit widersprechenden Begriffe abwägt, kann man die Stufe Kosmischer Aufbautätigkeit erreichen. Nur Angemessenheit kann jene erhabene Stufe enthüllen, die infolge feuriger Unbegrenztheit so machtvoll ist. Feuer offenbart sich im Herzen als Impuls, als Anregung des Gedankens, als der große Vereiniger der Welten. Schaffenskraft muss als Vereinigung verschiedener Energien verstanden werden, die vom Geist des Menschen und dem Raumfeuer bekundet werden. Die Wissenschaft der Zukunft wird die Gesetze dieses Einklangs enthüllen, denn es muss die feinstofflichste kosmische Zusammenarbeit hergestellt werden, um auf diese Weise das zu vollführen, woran die Feurigen Diener denken. Alle feurigen Formeln leben - ihre Verkörperung erwartend. Deshalb kann die Wissenschaft danach streben, die räumlichen Energien zu entdecken.

    162. Die Feurigen Diener können neue Prinzipien bestätigen. Vor jeder großen Epoche ist der Raum mit feurigen Formeln erfüllt. Auf diese Weise wird jedes große Beginnen feurig bestätigt. Auf diese Weise wird jeder erhabene Vollzug der Vereinigung feurig bestätigt. Kosmischer Aufbau bestätigt das Allerhöchste für die Neue Epoche. Deshalb wird die künftige Evolution auf den erhabensten Prinzipien errichtet;


denn das Zerstörte muss als große, führende Grundlage von neuem ins Leben treten. Die Bekundung des Gesetzes des Kosmischen Rechts wird zum Ursprung der Neuen Epoche - der Epoche des Gleichgewichts und der Schönheit des Daseins. Das Bestreben der Menschheit, erhabene neue Formeln zu schaffen, wird sie auf eine wundervolle neue Stufe erheben.

    163. Der den Raum spaltende Blitz bewirkt eine Reinigung der Sphären. Jede kosmische Erscheinung verwandelt die umzuarbeitenden Energien. Im Kosmischen Laboratorium gibt es viele Mittel für räumliche Entladungen. Im Kosmos ist Reinigung ein unerlässlicher Prozess. Wer die Einheit von Makro- und Mikrokosmos kennt, der muss das Verstehen eines jeden Vorganges erlangen. Wer wird den Geist der Menschheit verwandeln? Wir sagen, der Blitz des Geistes des Feuerträgers. Wer wird den kosmischen Pfeil zur Vernichtung des Bösen abschießen? Wer wird die Aufgabe auf sich nehmen, das anvertraute Banner zu reinigen? Mit Recht wurde an das Schwert Christi erinnert. Wenn kosmische Energien in feuriger Macht angespannt werden und reinigende Blitze den Raum erzittern lassen, schafft der Feurige Geist entsprechendes. Die Welt leidet unter halben Maßnahmen und erstickt in Fahrlässigkeit - ja, ja, ja! Der Blitz des Geistes kann den Raum reinigen. Der Blitz des Geistes kann die fernen Welten offenbaren. Der Blitz des Geistes kann eine wunderbare Zukunft bescheren, denn der Blitz des Geistes sättigt den Raum mit feurigen Energien. Wer wird das prophetische Feuer der Reinigung offenbaren? Nur der Mitarbeiter Kosmischer Kräfte, nur der Mitarbeiter der Kräfte des Lichts. Ihr,


der Mitarbeiterin der Kosmischen Kräfte, Gefährtin der Kräfte des Lichts, habe Ich den Blitz des Geistes geweiht. Ihr wurde das Recht verliehen, mit dem Kosmischen Schwert schöpferisch tätig zu sein. Ihr wurde das Feurige Herz gegeben - möge das Licht sein wie der Blitz der Schönheit - ja, ja, ja! Ich habe gesprochen.

    164. Kosmischer Aufbau ist von allen mächtigen Energien durchdrungen. Ebenso offenbart Aufbautätigkeit des Geistes ihre Macht durch die Synthese aller Feuer. Nur wenn die Herzenergien entfacht wurden, ist es möglich, die Umwelt schöpferisch tätig zu durchdringen. Ohne diese heiligen Feuer kann die Höhere Ethik nicht bestätigt werden. Die Lebendige Ethik kann als das im Leben erstrebenswerte Ziel eingesetzt werden; doch dafür bedarf es des Wissens und Strebens nach höherem und feinsinnigerem Verstehen. Nur verfeinerte Geister können die Lebendige Ethik verwirklichen. Die Anwendung von Prinzipien im Leben wird durch die gezielte Tat vollzogen. Das leere Wort hinterlässt eine ihm entsprechende Schicht, doch die Tat des feurigen Herzens erweckt und entzündet das Feuer in den Herzen der Umwelt. Auf diese Weise wirkt der wahre Agni Yogi.

    165. Die Kräfte der Finsternis drängen mit verschiedenen Mitteln vorwärts, um sich in Schichten zu behaupten, welche errichtet sind, um dem Licht nahe zu sein. In den Feinstofflichen Sphären ist diese Annäherung natürlich nicht möglich, doch in den irdischen Schichten, wo die Atmosphäre mit infizierten Gasen verdichtet ist, versuchen die Kräfte der Finsternis, entschieden an das Licht heranzukommen. Ein Zerstörungsimpuls treibt die Kräfte der Finsternis zu diesen Lichtfackeln der Wahrheit. Die Feinde, die ein Schwert erheben, sind nicht so gefährlich wie jene, die in der Maske des Lichts eindringen. Es gibt bewusste und unbewusste Werkzeuge


der Finsternis. Besonders die unbewussten schaffen dem Anschein nach im Verein mit dem Guten, und diese Unheilträger infizieren jedes reine Beginnen. Doch bewusste Diener des Bösen betreten mit eurem Gebet den Tempel, und wehe den Urteilslosen! Finstere Schlingen werden ihnen gelegt. Es ist unstatthaft, in das Allerheiligste Missetäter wider den Geist einzulassen. Die Dschinn1 können der irdischen Ebene dienlich sein, sie können auch einen Tempel bauen, doch die geistige Ebene ist für sie unzugänglich. Daher lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt daran denken, dass die Diener der Finsternis in das Allerheiligste einzudringen suchen.

    166. Während der Umbildung räumlicher Festigungen, hervorgerufen durch die Anhäufung irdischer Gebilde, müssen zur Beseitigung der finsteren Ansammlungen alle Maßnahmen getroffen werden. Jede irdische Erneuerung erweist sich als Widerhall der überirdischen Sphären. Unsere Feurige Periode ist mit besonderen Energien gesättigt, die vor den bestimmten Fristen ins Leben treten müssen. Denn die Feurige Periode kann feurige Erscheinungen schaffen, sobald die Zeit naht, in der die Menschheit reif genug ist, ihr zu begegnen. Auf diese Weise muss die Feurige Erneuerung verstanden werden, die den Beginn der Neuen Epoche anzeigen wird, aber man muss den Geist bekräftigen im Verstehen der räumlichen Feuer, denn nur feurige Angleichung kann die erforderliche Energie erzeugen. Das Erscheinen der feurigen Fristen naht. Möge sehen, wer kann; denn eine Große Zeit naht!

    167. Vor der großen Umgestaltung der Welt


entfalten sich alle finsteren Kräfte zwecks Umwandlung zum Besseren. Was jetzt in der Welt vor sich geht, bedeutet keine Evolutionsstufe, sondern es kann in der Tat gesagt werden, dass das, was in Erscheinung tritt, das Niedrigste, das Dichteste, das von den Kräften der Finsternis Gesättigste ist. Aber bedeutend ist die Arbeit, die alles sammelt, was der großen Erneuerung dient. Genauso wie sich die verdichteten Schichten der irdischen Sphären für die Schlacht bereit machen, so stehen die Kräfte des Lichts auf der Wacht. Der Zustand, in dem sich der Planet befindet, kann mit einer Esse Kosmischen Feuers verglichen werden. Alle dichten Energien sind in Spannung entflammt und das Feurige Recht hält Wache. Feurige Schöpferkraft sammelt alle feurigen Energien, denn durch die Spannung der beiden Pole wird die Welt erneuert. Es ist notwendig, diese ungestümen Energien klar zu erkennen!

    168. Eine feurige Epoche hat begonnen. Wie man gegenwärtig physische Erscheinungen studiert, so werden die feurigen Erscheinungen der Zentren erforscht werden. Agni Yoga erscheint als Vorbote der Großen Epoche - ja, ja, ja!

    169. Jedermann muss über die Erneuerung der Welt nachdenken; denn wenn wir erfassen, was vor sich geht, begreifen wir das Nahen der Zukunft. Jeder auf den Aufbau der Neuen Epoche gerichtete Gedanke wird seine eigenen Formen hervorbringen. Gedankenformen weisen die Richtung der Zukunft, daher ist es so notwendig, die Kette erfüllter Bemühungen zu verstehen. Die Schaffenskraft des Geistes gleicht einem feurigen Hebel im Raum, sie ist wie ein mächtig angetriebener feuriger Schöpfer, wie ein Führer im Raum, wie ein großes sättigendes Feuer. So erwirkt jemand,


der über Vorrangigkeit und die große Zukunft nachdenkt, eine Bejahung der Aufbautätigkeit. Der Raum muss mit feurigen Formeln fundiert und mit dem Feuer des Geistes befruchtet werden. Lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt bestrebt sein, die Umgestaltung der Welt zu verstehen.

    170. Das räumliche Feuer erzittert bei irdischen Erschütterungen. Das zwischen den Sphären und den Welten bestehende feinstoffliche Band ist so stark, dass es keine Erscheinung gibt, über deren weitere Auswirkung nicht berichtet würde. Das feinstoffliche Band kommt unverkennbar in der Übereinstimmung von Makro- und Mikrokosmos zum Ausdruck. Der Zustand des Geistes widerspiegelt oft Erscheinungen verschiedener Sphären. Die Erscheinung des Raumfeuers dient oft als Mittler zur Entladung, das heißt zur Reinigung der Atmosphäre. Sicherlich könnten diese Energien bewusst gebraucht werden, doch dafür bedarf es eines verfeinerten Organismus. Es kann beobachtet werden, dass der feurige Geist seine feinstofflichen Energien bändigen muss, weil es eine derart mangelnde Wechselbeziehung zwischen dem Feuer der Zentren und den planetaren Zuständen gibt, dass es unmöglich ist, die ganze Arbeit durchzuführen, ohne Schaden zu erleiden.
    Die Ekstase der Heiligen Katharina2 konnte nur erreicht werden, weil die Heiligen in einer anderen Welt lebten. Das Lebensmodell, in dem solche Formen in Erscheinung traten, glich so wenig dem Armageddon! Nie zuvor haben solche räumlichen Schlachten getobt. In allen Sphären gibt es eine feurige Spannung. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt muss man sich des Bandes zwischen den Sphären besonders bewusst sein.


    171. Ja, das Herz des Archaten gleicht dem Herzen des Kosmos. Aber worin besteht die sonnengleiche Eigenschaft des Herzens des Archaten? Wir sagen - in Liebe, doch weder in jener Form von Liebe, auf die sich die Menschheit gern beschränkt, noch in jener segensreichen Liebe, welche die Menschen einem Patriarchen zuschreiben. Nein, das sonnengleiche Herz des Archaten ist zur Heldentat bestrebt und fegt alles Verderbliche hinweg. Das Herz des Archaten ringt mit der Finsternis und bekundet feuriges Streben.
    Womit nährt sich das Herz eines Archaten? Wir sagen - mit Liebe. Nur diese Quelle weiß, wie das feurige Herz gesättigt werden kann. Die große Mutter der Welt kennt diese Quelle. Jedes reine Herz kennt diese Quelle. Wodurch werden denn Herzen vereint? Wir sagen - durch Liebe, durch jene mächtige Quelle, die das Leben in Schönheit verwandelt; jene Quelle, die alle feinstofflichen Energien des Herzens birgt. Das Herz des Archaten ist eine geheime Festung, welche die heilige Gabe des Kosmos hütet. Und nicht abseits vom Leben, sondern völlig inmitten des Lebens wird das Herz des Archaten geschmiedet. Lasst uns sagen - durch Liebe! Ja, ja, ja, so spricht der Herrscher der Schambala.

    172. Am schwierigsten ist es für die Menschheit, die Schönheit der Heldentat zu verstehen. Wahrhaftig, Heldentat ist im Leben eine gewaltig antreibende Kraft; denn was kann das Bewusstsein besser wecken als die Schönheit der Heldentat? Was sonst kann Streben nach Oben bewirken und von den niederen Schichten lösen, wenn nicht der Geist, den es zur Heldentat drängt? Die Richtung der Menschheit erweist sich genau als das Gegenteil und wird in den Sphären, die den Geist für lange Zeitspannen


an die Erde fesseln, bestätigt. Deshalb wird jedes erhabene Gefühl so abscheulich ausgelegt. Wahrhaftig, Leben ruft auf zur feurigen Heldentat - zur erhabenen feurigen Schönheit; aber der Mensch kann sich vom Alltagsleben schwer lösen! Lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt nach Erlangung von Schönheit streben.

    173. Es gibt verschiedene Mittel, den grobstofflichen Körper zu verfeinern. In der Tat, jeder feine Gedanke muss als feurige Manifestation angesehen werden, deshalb ist es notwendig, sich feuriges Denken anzugewöhnen. Verklärung des dichtphysischen Körpers muss auch vom geistigen Gesichtspunkt her verstanden werden; denn während wir im physischen Körper weilen, ist es schon möglich, feinstofflicher zu werden. Der Agni Yogi, der sich der Feuertaufe und feurigen Umwandlung unterzogen hat, weilt nicht mehr in einem grobstofflichen Körper; denn sobald er feurige Ströme empfängt, verändert sich sein ganzes Wesen. Die Grundlage dieser Erfahrung feuriger Umwandlung der Zentren ist die Verfeinerung. Fürwahr, nur dem Feinstofflichen ist das Feinstoffliche zugänglich, und die Wissenschaft der Zukunft wird den feinstofflichen Körper erforschen. Durch die stetig zunehmenden feurigen Erscheinungen, die den Geist in die Höheren Welten senken, werden die irdischen Sphären beschwerlich. Denken wir daran, dass das Feinstoffliche nur dem Feinstofflichen zugänglich ist, und ehren wir die Mutter des Agni Yoga.

    174. Ein feuriger Strom kann nur von einem verfeinerten Organismus aufgenommen werden. Nur das feurige Herz kann sich dem Herzen des Kosmos anschließen.

    175. Jede Epoche hinterlässt ihren ewigen Abdruck. Diese geoffenbarten Überreste der Zeit sind genauso


lebendig wie das Leben selbst. Jede Epoche hinterlässt ihr Echo als Wiederholung räumlicher Berichte. Doch nie erweisen sich die Berichte als Wiederholung; denn es kommen immer neue Energien und neue Entscheidungen hinzu. Es können vergleichbare Zeiten bestätigt werden, doch jede Erneuerung des Planeten verfügt über ihre Hebel, und in die Veränderung strömen neue Energien ein. Auf diese Weise fiel Babylon, fiel Rom; auf diese Weise haben Sandwüsten Zivilisationen zugedeckt und Gewässer Reiche verschlungen. Doch für die Veränderung unseres Zyklus nahen Zerstörung und Aufbau feurigsten und größten Ausmaßes. Der Raum ist mit feurigen Energien für die Erneuerung gesättigt. Die Zeit ist außergewöhnlich, das Feuer tobt! Lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt für das Nahen des Feurigen Zyklus Verständnis aufbringen!

    176. Es ist müßig sich vorzustellen, dass die Kräfte des Lichts den Kampf mit den Kräften der Finsternis leicht nehmen. Wenn die Kräfte der Finsternis durch die Berührung mit den Kräften des Lichts Verbrennungen erleiden, kann man verstehen, wie anstrengend es ist, mit den finsteren Sphären in Berührung zu sein. Sowohl die irdische als auch die überirdische Schlacht verbrennt die Finsteren und reinigt den Raum. Doch gleichzeitig verursacht die Berührung mit den finsteren Sphären Anspannungen und Schmerzen. Sowohl auf der höheren als auch auf der irdischen Ebene fühlen die Ritter des Geistes Schmerz bei Berührung mit den finsteren Waffen. Freilich, das Sperrnetz schützt vor Niederlage, denn Licht besiegt die Finsternis, doch es gibt tatsächlich spürbare Rückschläge und Erschütterungen in der Aura sowie im Sperrnetz. Deshalb ist es notwendig, die Behauptungen über die Kämpfe des Lichts mit der Finsternis feinfühlig aufzunehmen. Jene, die diesen feurigen Kampf kennen lernten, kennen


die Erscheinungen räumlicher Spannungen. Jene, die den feurigen Schmerz im Herzen fühlen, kennen Unsere Anstrengungen.

    177. Die Leiden der Menschheit stehen mit psychischen Zuständen in Zusammenhang. Jede menschliche Unvollkommenheit des Geistes vergiftet auch die physische Welt. Seid nicht erstaunt, dass es Seuchen des Geistes und des Körpers gibt, die genauso ansteckend sind wie die räumlichen Seuchen. In der Tat, die den Planeten umgebende Atmosphäre ist vom Wehklagen der Unvollkommenheit erfüllt. Und die Auren der Menschen sind physisch und geistig so verseucht, dass nur feurige Reinigung Rettung bringen kann. Halbe Maßnahmen bringen keine Reinigung, deshalb muss man sich an den Gedanken der mächtigen Reinigung gewöhnen; denn das Firmament bedarf strenger Maßnahmen. Mit Recht sagte Ur[usvati], dass eine reine Erscheinung manchmal teilweise mit einem schmutzigen Mantel verdeckt werden muss, gerade dadurch kann sich der Funke entzünden. So muss die Menschheit für alle in ihrem Bewusstsein so tief verwurzelten Ausgeburten und Schmähungen büßen. Lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt an das Gesetz der feurigen Reinigung denken.

    178. Welches Herz hat denn die ungeheure Last auf sich genommen? Das allumfassende Herz, das die Kosmische Last kennt. Wer trägt denn die Last der Zeitalter? Das Eine Herz, das die Erscheinung der Unbegrenztheit kennt. Wer denn strebt in feuriger Vollendung? Das Eine Herz, das das Kosmische Recht kennt. Wahrhaftig, auf diese Weise wird die Welt von dem Einen Herzen erfüllt. Die Menschheit leidet mehr vom Geiste her als von der Materie, und nur wenn der Geist am Gesetz des Kosmischen Rechts festhält, wird die Menschheit ihre geistigen Leiden bewältigen. Der Planet


hat seine große und reine Bestimmung aus den Augen verloren. Die Materie ist so sehr im Grobstofflichen versunken, dass sie verfeinert werden muss. Sobald die erhabenen Botschaften des Vereinten Herzens den Geist mit reinem Streben erfüllen, wird das Leben wirklich umgestaltet werden. Wer wird denn der Welt die Botschaften über feurige Vereinigung übergeben? Wir sagen - das allumfassende Herz, das durch ewiges Feuer geoffenbarte Herz - ja, ja, ja! Was durch das Kosmische Recht und die starke Willensbestrebung zusammengefügt wurde, ist unwandelbares Gesetz. Was vom Kosmos ist, wird in der Schönheit des Kosmos verweilen - so sagte der Herrscher der Schambala.

    179. Fluida des feurigen Herzens und Geistes speisen das Sperrnetz. Die feurigen Zentren sind ein mächtiges Allheilmittel. Der Agni Yogi, der die Macht der feurigen Energie bestätigte, besitzt die Kraft des Lichts; seien wir daher nicht überrascht, wenn das mit höherem Feuer gesättigte Herz keine Einflüsterungen und Versuchungen kennt. Die Fluida solchen Herzens wirken im Raum als reinigende Energien. Ströme der feinstofflichen Fluida sättigen als mächtige entladende Vermittler ungeheure Weiten. Wenn zum Beispiel der Solarplexus angespannt ist, sendet das Herz seine reinigenden Energien zu einem fernen Ort. Ist Entrücktheit zu bemerken, heißt das, dass Teilbarkeit des Geistes in einem schöpferischen Prozess tätig ist. Pulsschläge in den Gliedmaßen und im Herzen deuten auf Sendungen feuriger Geschosse hin. Lasst uns zu den verschiedenen Erscheinungen der räumlichen Schaffenskraft des machtvollen Agni Yogi feinfühlig verhalten. Diese kosmischen Sendungen werden von Unserer


Tara, die die ungeteilte Heldentat der Schönheit und des Feuers auf sich genommen hat, bestätigt.

    180. Das irdische Firmament ist verseucht von der Menschheit und muss von der Menschheit selbst gereinigt werden. Jede Lebenserscheinung hinterlässt im ganzen Raum ihre Ablagerungen. Alles muss umgewandelt werden, alles muss ausgelebt werden. Auf diese Weise stellt jede Schicht eine von menschlichen Begierden, Überresten und Bestrebungen gesättigte Sphäre dar. Die Fluida des Herzens und des Geistes, die den Raum mit reinen Feuern sättigen, verfeinern die räumlichen Schichten. Nur auf diese Weise kann das Gleichgewicht hergestellt werden, denn Energien durcheilen den Raum, und die Menschheit ist gleichsam von explosiven Geschossen umgeben. Diese Fluida sammeln sich und explodieren in allen Sphären. Ebenso wird die Kette von Reaktionen durch die vollbrachten Taten der Menschheit ausgelöst. Lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt an die räumlichen Geschosse denken.

    181. Wie die Feurigen Wächter Wache halten, so reinigen mächtige Entlader den Raum. Alle Kosmischen Schlachten sind von den von allen Kosmischen Zentren ausgehenden Kräften erfüllt. Die feurig angespannten Zentren bauen sämtliche kosmischen Erscheinungen auf. Wenn Wir von feurigen Kosmischen Zentren sprechen, ist an jene feurigen Bestrebungen zu denken, die von den Zentren der erhabenen tätigen Archaten in alle fernen und irdischen Sphären ausgestrahlt werden. Ohne diese feurigen Zentren der Retter der Menschheit wäre es unmöglich, Ereignisse bis zur bestimmten Frist zurückzuhalten.


Wahrhaftig, gewaltig ist diese Arbeit zum Schütze der Menschheit!

    182. Ja, ja, ja! - gewaltig ist die Arbeit der feurigen Zentren. Die Entlader der Sphären sind die mächtigsten Diener des Kosmos. Feinste Fäden verbinden diese großen Diener des Kosmos. Doch diese Arbeit kann sich auch nur in feuriger Vereinigung vollziehen. Feuriges Gleichgewicht kann den Planeten retten. Allein feurige Macht kann im letzten Moment neues Leben verleihen. Schaffenskraft des vereinten Herzens wird die Rettung des Planeten bewirken und einen Neuen Zyklus bestätigen. Deshalb ist Unser Herz im Einklang mit dem ungestümen Feuerstrom sehr angespannt - auf diese Weise offenbart das Wesen des Lebens sein Feuriges Recht. Die Anspannung ist gewaltig, in der Welt wird ein großes Weltmysterium geoffenbart. Ich bestätige Große Kosmische Wahrheit. Dieses Mysterium ist das Sein selbst.

    183. Der Aufbau neuen Beginns kann nur dann nach erhabenen Prinzipien verwirklicht werden, wenn die Menschheit die Höheren Ursprünge begreifen wird. Geschieht das nicht, dann ist es unmöglich, die Schönheit des Daseins zu vermitteln; denn die Lebenserscheinungen vollziehen sich in Übereinstimmung mit dem Denken der Menschheit. Der Schöpfer von Gedanken schafft Formen. Doch wie schrecklich sind jene Kräfte in der Welt, die aus den zersetzenden Quellen erstehen? Diese Quellen verseuchen die den Planeten umgebende Atmosphäre. Es ist notwendig, die Schichten für den Empfang neuer Energien zu reinigen. So viele machtvolle Kräfte warten, empfangen und angewendet zu werden; doch sie zu empfangen, bedeutet schon, sie zu offenbaren. Aber können diese Energien derzeit einem Zerstörer


enthüllt werden? Aber der Planet befindet sich im Armageddon, und seine sämtlichen Bezeugungen sind streng zu unterteilen: in ein Lager des Lichts und in ein solches der Finsternis. Deshalb führt die große Entladung zur feurigen Reinigung. Danach wird es möglich sein, die bestätigte Schönheit des Daseins zu verleihen. Wahrhaftig, die Zeit naht. Lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt an das erhabene Prinzip der Schönheit denken.

    184. Jede Epoche hat ihre Kennzeichen. Jede Eigentümlichkeit der Zeit ist eine Bewusstseinsprägung. Diese Erscheinungen von Eigentümlichkeiten können durch den Willen der Menschheit verherrlicht werden. Die Eigentümlichkeiten der Epoche haben ebenso wie Beschwörungen ihre Wurzeln im Bewusstsein. Jene Visionen und Zustände, die das Leben und Denken vergangener Jahrhunderte beherrschten, sind im Geiste der Religionsdiener als Antwort auf das Volksbegehren geboren worden. Seit langem wurde geboten: "Suchet und ihr werdet finden". In dieser evolutionären und unaufhörlichen Windung der Spirale wird der Mensch die Wahrheit finden. Die Durchsetzung der Wahrheit wird alle Entstellungen beseitigen; weil der Kehricht und angehäufte Staub vergänglich sind. Doch Wahrheit äußert sich in Unbegrenztheit. Möge die menschliche Verdunkelung auch anhalten, aus den finsteren Schichten treten dennoch die Bestätigungen des Lichts hervor. Auf diese sichtbar-unsichtbare Weise wird das Vorbestimmte in Kraft treten.

    185. Auf diese Weise tritt alles Große unwahrnehmbar und machtvoll ins Leben. Ebenso tritt die Kunde vom Kosmischen Recht feurig ins Leben. Unsichtbar wird der Raum gesättigt; auf diese Weise werden die feurigen Fäden mächtig angespannt. Doch naht die Stunde des Eintritts, wird die feurige Macht in all ihren leuchtenden Strahlen der Schönheit aufblitzen.


Deshalb bestätige Ich, wie lebensnotwendig es ist, die Macht der in der Mutter des Agni Yoga verkörperten großen feurigen Kraft zu verstehen. Der Zeitwendepunkt kommt auf sichtbar-unsichtbare Weise - so tritt ein großes Geheimnis ins Leben ein.

    186. Wahrhaftig, die Auferstehung des Geistes wird eine neue Epoche einleiten. Was kann denn mit der Macht des Geistes verglichen werden? Es gibt kein anderes Mittel, das die Feuer der Zentren verstärken könnte. Jede von der Auferstehung des Geistes gesättigte schöpferische Kraft kann ein Pfand der großen Epoche sein. Jeder Aufbau, dem die Auferstehung des Geistes zugrunde liegt, kann ein Pfand des Aufstiegs sein. Geistiger Fortschritt kann nur einsetzen, wenn die Erneuerung des Geistes verstanden wird. Man kann nicht bei den alten Entstellungen verharren. Ohne die Erkenntnis der Bedeutung des reinen, feurigen Verstehens der Heldentat kann das große Reich des Geistes nicht errichtet werden. Auf diese Weise bietet für den neuen Aufbau nur die Erneuerung des Geistes ein festes Fundament. In ihr wird die Menschheit ihre große Bestimmung und ihren Platz im Kosmos finden. Wahrhaftig, Auferstehung des Geistes wird die schöpferische Kraft der Neuen Epoche sein.

    187. Der Geist, der die feinstofflichen Ströme empfängt, kann das Erklingen des kosmischen Tones räumlich wahrnehmen. Unter den feinstofflichen Erscheinungen dieses geistigen Widerhalls müssen besonders jene beachtet werden, die der feurige Geist vernehmen kann. Wie lebenswichtig ist es, diesem scheinbar unhörbaren Ton zu lauschen, der dem Geist räumliche Freude, aber auch Pein übermitteln kann. Das Aufkommen von unerklärlicher Pein


kann auf das Erklingen eines räumlichen Tones zurückzuführen sein. Der feinstoffliche Organismus dieses Feuerträgers schaudert vor diesen Tönen des Raumes. Das physische Ohr kann sie nicht vernehmen, doch das feinstoffliche Gehör spürt das für das Ohr Unhörbare auf und empfindet es im Herzen. Deshalb ist der strebende Geist ein Schöpfer im Einklang mit dem Kosmos, er kennt die den Raum verstärkenden kosmischen Töne. Diese enthalten Rufe oder Aufschreie, Sieg oder Schlacht, Leid oder Freude. Wahrhaftig, wer diese Töne kennt und die Freude sowie die Pein der Vereinigung mit dem Raum erlebt, der kann großer Feuerträger genannt werden. Davon zeugt das feurige Herz der Mutter des Agni Yoga. Daher lasst uns an das große vereinte Herz denken.

    188. Der kosmische Ton sättigt feurig den Raum. Er kann sich unmittelbar mit dem Herzen vereinen, deshalb wirken diese Ströme auf das Herz. Auch Wir empfangen jene Töne, die dem Herzen zu Beginn übermittelt werden, und Wir suchen nach ihrem Ursprung. Auf diese Weise überbringen diese räumlichen Töne auch Uns die Pein und die Freude der Welt.

    189. Die Betrachtung der Welt führt zum Verstehen der Unzulänglichkeiten und des Mangels an Gleichgewicht, die sich als schädliche Erscheinungen erweisen. Vor allem muss verstanden werden, wie jener neue nicht angenommene Energiezustrom auf den Planeten wirkt. Es kann so lange keine evolutionäre Bewegung bestätigt werden, solange die Wechselbeziehung zwischen den Sphären nicht hergestellt ist. Denn wenn die Höhere Welt emporstrebt und die Menschheit abwärts treibt, dann kann in der Tat der kosmische


Strom nicht bestätigt werden. Deshalb herrscht in der Welt eine offensichtliche Disharmonie. Nicht ohne Grund wurde daran erinnert, was über Buddha gesagt wurde. Nicht umsonst wurde daran erinnert: "Lasst die Toten die Toten begraben". In der Tat, es kann nur eine Weltanschauung bestätigt werden in der das feurige Streben den Sieg davonträgt.

    190. Da die reinen Grundlagen als das führende Prinzip bestätigt wurden, muss das Niedertreten der Gesetze durch die Menschheit das Bewusstsein wachrufen. Der Verlust der Verbindung mit den höheren Prinzipien und dem Leben selbst hat die Menschheit von den heiligen Uranfängen, die allein das gestörte Gleichgewicht wiederherstellen können, weit entfernt. Unter den Grundwahrheiten kann die Anerkennung der wichtigsten Lebensprinzipien genannt werden, die bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt wurden. Reinigung der Lebensgrundlagen und der großen Lehren kann als die feurigste Schaffenskraft bezeichnet werden. Auf diese Weise sättigt der Feuerträger den Raum mit Erscheinungen, die das Gleichgewicht des Lebens bestätigen. Lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt einen Ruf nach Reinigung der Grundwahrheiten der Lehre in den Raum senden!

    191. Beim evolutionären Aufstieg der Menschheit werden die verschiedenen Epochen zu aufeinander folgenden Stufen, und man muss erkennen, wie sich jede Epoche entwickelt hat. Eine Feststellung der die Epoche sättigenden feinstofflichen Ströme verleiht den Schlüssel zum Verstehen ihrer wesentlichen Beschaffenheit. Wurde der Volksgeist von geistiger Heldentat erfüllt, bedeutete das, dass jene Epoche zum Aufstieg bestimmt war. Aber die Welt bedurfte nie zuvor so sehr des Schwertes des Geistes! In einer Zeit, in der sich die den Energien innewohnende Kraft in Bewegung setzte, wies die schwankende Magnetnadel immer auf die Erschütterung der kosmischen Magnetpole hin.


Auf diese Weise tritt in der Epoche des Schwertes des Geistes das Höchste Prinzip feurig in Erscheinung. Das höchste Feurige Recht wird auf Kosmischen Waagen gewogen. Die Epoche des geistigen Schwertes wird das für die Evolution zu den Höheren Welten verkündete Prinzip bestätigen. Der Raum wird mit dem Feuer des Kosmischen Magneten gesättigt. Auf diese Weise hält an der Schwelle der Epoche des Feurigen Rechts das Schwert des Geistes Wache.

    192. Freilich, die Menschheit kann aus dem Bannkreis der Wirkungen nicht herausgelangen. Wie kann denn die Menschheit alle das Leben durchdringenden, unheilvollen Energien bewältigen? Nur grundlegende Erscheinungen können die wahre Richtung weisen; doch der von der Menschheit bewirkte Bannkreis wird nur durchbrochen, wenn das Schwert des Geistes das von der Finsternis gesponnene Gewebe durchbohrt. Der Kampf mit seinen Auswirkungen führt nicht zu der für die große Zukunft festgesetzten Erscheinung. Es wurde richtig festgestellt, dass der Führer die Ursache kosmischer Erscheinungen kennt. Deshalb lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt dem Hierarchen des Lichts folgen, dem jene Ursachen und Wirkungen bekannt sind. Daran lasst uns denken, wenn die große Epoche des Feuers näher rückt.

    193. Die Lebensgrundlagen können durch Auferstehung des Geistes bestätigt werden. Die Grundlagen müssen gereinigt werden, sonst kann die Neue Welt nicht in Erscheinung treten. Die Entartung der Grundwahrheiten ist verderblich, und ohne Umwandlung der den Planeten erstickenden Anhäufungen können von der irdischen Ebene keine reinen Energien angezogen werden. Wie wird dann die Neue Welt geoffenbart? Es heißt,


mit Feuer und Schwert! Um das Alte zu tilgen, wird eine neue Reinigung stattfinden, aus der die großen Grundwahrheiten des Daseins hervorgehen werden. Das feurige Schwert des Geistes wird die Verderbnis des Planeten hinwegfegen. Jene, die in die Zukunft blicken, fürchten das feurige Schwert nicht, denn der gestählte Geist kennt die wahre Schaffenskraft des Schwertes des Geistes. Feurige Schaffenskraft kann als die große Wandlung der Finsternis in Licht bestätigt werden. Lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt für das Feurige Schwert des Geistes Verstehen aufbringen.

    194. In der Tat, würde die Menschheit nicht die Erscheinungen der Uranfänge entweihen, so würden die Daseinsgrundlagen jene Basis darstellen, die die Schönheit des Lebens offenbaren. Kosmisches Recht lässt die Tatsache erkennen, dass einseitiges Verwalten des Planeten in den Abgrund führt. Kosmisches Recht bietet der Menschheit das die Finsternis durchbrechende Prinzip. Kosmisches Recht enthüllt dein Planeten die Einheit der Prinzipien, die das ganze Universum lenken. Kosmisches Recht enthüllt das Weibliche Prinzip als eine geoffenbarte Macht. Kosmisches Recht enthüllt die Größe des Weiblichen Prinzips, das Selbstlosigkeit bekundet und vor dem sich selbst die Archate verneigen. Wahrlich, Wir verehren das große Weibliche Prinzip. Wahrlich, Wir verehren das gebende Prinzip, welches das Leben der Schönheit und des Herzens gewährt.

    195 Die Menschheit muss auf Umwälzungen und die Umgestaltung der geschaffenen Verhältnisse vorbereitet werden. Man kann das auf dem Planeten Bestehende nicht als gesetzliche Bestätigung annehmen, denn alles hervorgebrachte Böse muss geprüft und gesühnt werden. Jede


Abtrünnigkeit von den großen Gesetzen bringt schmerzliche Folgen mit sich. Die Schöpferkraft des Kosmos sieht eine andere Lebensbestimmung vor; deshalb ist Sühne unvermeidlich, denn feurige Reinigung weist dem Karmaverlauf eine neue Richtung. Wahrhaftig, die Menschheit muss auf die feurige Reinigung vorbereitet werden. Wahrlich, wer das feurige Element nicht fürchtet, der wird mit dem Kosmischen Feuer voranschreiten. Lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt an die den Raum reinigenden naturelementaren Ereignisse denken.

    196. Werden die Kräfte des Lichts angespannt, sammelt die Finsternis natürlich ihre eigenen Kräfte, doch das Licht ist stärker. So verursachen Wir Erscheinungen. Die Ereignisse rücken heran, die Zeit ist ernst und reif. Auf diese Weise werden Wir siegen.

    197. Lasst uns in der Kosmischen Schlacht das verteidigen, was heilig ist. Lasst uns in der Kosmischen Schlacht jene Grundlagen bejahen, auf der das Dasein aufrechterhalten wird. Lasst uns in der Kosmischen Schlacht das klarlegen, was das künftige Leben aufbaut. Die Welt wird jene großen Gesetze in ihrer feurigen Grundlage haben, die Wir in der Kosmischen Macht verteidigen. In der Kosmischen Schlacht offenbart sich der Menschheit das ihr bestimmte Ziel. Genauso wie Erdbeben aus den Tiefen der Erde verschiedene Anhäufungen an die Oberflache fördern und feinstoffliche Energien aus den überirdischen Sphären begierig aufnehmen, ebenso werden die finsteren Anhäufungen von der geistigen Erneuerung umfasst. Wahrhaftig, wenn in der Kosmischen Schlacht das Höchste und das Niederste aufeinander treffen, kann man dazu angetrieben werden, die große Feurige


Reinigung zu erlangen. Bei der großen Umgestaltung des Planeten sättigen Wir den menschlichen Geist mit der Erkenntnis der Unvollkommenheit der geschaffenen Formen und zudem mit der gebotenen Schönheit der sichtbaren Lebensformen. In der Kosmischen Schlacht wird das Prinzip der Neuen Welt bestätigt. Lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt an die Kosmische Schlacht denken.

    198. Natürlich kannten die Eingeweihten des Alten Ägypten das im ganzen Universum herrschende große Gesetz. Die Pyramide selbst stellt mit breiter Grundfeste und schmalem Gipfel das Symbol des Berges dar. Der tiefere Sinn dieser Kammer des geoffenbarten Königs und der Königin ist, dass die höchste Vollkommenheit erwartet werden muss beim Herannahen von allen Kosmischen Feurigen Fristen. Es ist gut, sich dieser angekündigten Fristen zu erinnern. Es ist gut, sich dieser alten Hinweise und Berechnungen zu erinnern. Auf diese Weise kann man verfolgen, dass sich kosmische Fristen aus ältesten Zeiten erfüllt haben. Man muss auch der Tatsache Beachtung schenken, dass diese Berechnungen bis zu unserer Frist und Zeit fuhren. So unwandelbar ist Feuriges Recht das durch das große Leben des ewigen Magneten geschrieben und auf allen Gesetzestafeln eingetragen wurde.

    199 Im Kosmos haben Zyklen ihre bestimmte Bedeutung. Man kann verfolgen, dass im wesentlichen jeder durch bestimmte Energien geprägt wird, die ganze Epochen vorausbestimmen. Man kann beobachten, dass jeder Zyklus vor allem das Wesen kosmischer Bestrebungen zum Ausdruck bringt. Doch über allen Zyklen steht das eine Kosmische Recht, das von allen Energien der Welt verstärkt wird. Auf diese Weise führt


der gesamte Kosmische Aufbau zu dem im Dasein verankerten Prinzip. Lasst uns den Zyklus der Zyklen bekräftigen, und das Vorherbestimmte wird stattfinden. Die krönende Vollendung wird in der Kosmischen Schlacht geschmiedet. In der Kosmischen Schlacht wird jedes Gesetz gestählt, doch das große Feurige Recht ist mit kosmischer Anspannung gesättigt. Auf diese Weise erweist sich der Zyklus der Zyklen als Sieg des Kosmos.

    200. Im Schmelztiegel des Lebens müssen viele Begriffe umgewandelt werden. Auf die erhabensten Begriffe wurde sehr vieles aufgeschichtet, so dass für den Planeten wirklich die Feuertaufe angeordnet werden muss. Um die Begriffe der Feurigen Bildnisse haben sich die dem niedere Geist vertrauten Vorstellungen gesammelt. So lehrten es nicht die Großen Lehrer. So lebten nicht die Großen Lehrer. So schritten die Großen Lehrer nicht einher. Wahrhaftig nicht so, wie die Menschen behaupten. Die Feurigen Bildnisse müssen Gestalt annehmen in einer ihnen gebührenden, angemessenen Form; deshalb muss sich die Verbreitung der Lehre Seite an Seite mit der Aufklärung über die Großen Gestalten feurig vollziehen. Die Schaffenskraft wahrer Bestrebungen wird jene neuen Stufen bieten, die der Welt die Auferstehung des Geistes bringen werden. Lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt daran erinnern, dass es lebensnotwendig ist, die Lehre der Schönheit einzutauchen in Vollendung und mit Diensteifer zu durchtränken.

    201. Solch Großes steht bevor! Solch eine erhabene Stufe harrt ihrer feurigen Bestätigung! Unsere Lehre und die Bestätigung der Höheren Prinzipien werden der Menschheit so vieles enthüllen! Eine große Periode rückt heran. Auf diese Weise wirken Wir gemeinsam.

    202. Die Schaffenskraft des Lichts bestätigt ihre Macht


gerade in der Offenbarung der inneren Kräfte und der ganzen Spannkraft. Man darf nicht glauben, die Kräfte des Lichts ließen keine große Anspannung zu. Es ist richtig, sich die Kräfte des Lichts in jenem kosmischen Ausmaß vorzustellen, das nur für den Aufbau des Kosmos Anwendung finden kann. Wahrhaftig, nur das Aufbringen der gewaltigsten Energien wird Erscheinungen von solch mächtigem Aufbau hervorbringen. Aus diesem Grund wird der Raum mit den notwendigen Energien gesättigt. Die Kräfte des Lichts treiben alle feurigen Zentren an. Die Aufbautätigkeit des Kosmos vollzieht sich mit der Triebkraft aller notwendigen Energien. Lass uns bei diesem Aufbau all unsere Kräfte mit einem Feurigen Herzen und dem Schwert des Geistes anspannen. Auf diese Weise bauen Wir eine große Zukunft. Daher wird das große geoffenbarte Gesetz die Zukunft verkünden!

    203 Auf dem Pfad des Strebens werden über alle Schwierigkeiten Brücken des Geistes geschlagen, die sich als die aufbauenden Energien im Kosmos erweisen. Wahrhaftig, der Geist kann die verschiedenen Zentren vereinen. Die Menschheit strengt sich zwar für einen sichtbaren Aufbau an, lässt jedoch keine höheren Bestrebungen für einen kosmischen Aufbau erkennen. Jede Brücke des Geistes zeigt in der Tat bewussten Aufbau, der sich als kosmische Verbindung zwischen den Strukturen erweist. Auf diese Weise ist es besonders in der Feurigen Epoche notwendig, sich bewusst der feinstofflichen Tätigkeit des Geistes zu widmen. Nur die Brücke des Geistes kann jene Kluft beseitigen, die sich für die Menschheit auftut. Die Brücke des Geistes ist eine Brücke der Schönheit. Mit diesen Vorstellungen über die Heldentat des Geistes werden wir den großen, die Welten vereinenden Gipfel ersteigen.


    204. Die Sättigung des Raumes mit Formeln, welche die Lehre darlegen, wird die großen Wirkungen erzielen. Auf diese Weise bestätigen Wir das Erscheinen der Neuen Welt. Auf diese Weise wird das Erscheinen des Vorherbestimmten bewerkstelligt.

    205. Mit dem Beginn der Epoche, die das Feurige Recht verkündete, vollzog sich mit kontinuierlich gelenkter Kraft eine große Magnetisierung. Seither empfing die Menschheit, wann immer der menschliche Geist eine Richtung einschlug, die vom Pfad abwich, mit jedem Herrscher die Feurige Wahrheit. Auf diese Weise vollzog sich die kosmische Magnetisierung. Der Kosmische Magnet lenkt den Geist zum Suchen, das zur Erkenntnis des großen Feurigen Rechts führt. Wenn jeder Gedanke ein Magnet ist, dann ist jedes bestrebte Suchen ein mächtiger Magnet. Diese magnetischen Fluida werden im Raum aufgeschichtet und treten als Magnetpole in Erscheinung. Wenn sich der Magnetismus auf der physischen Ebene als mächtige Kraft erweist, so ist offensichtlich, dass der Kosmische Magnet weit machtvoller ausgerüstet ist. Wahrhaftig, die Magnetisierung des Geistes kann mächtige Schichten schaffen, von denen alle großen Energien angezogen werden. Deshalb führt das Suchen des Geistes zum Feurigen Recht. Wahrhaftig, die ganze Welt sucht nach dieser Kosmischen Wahrheit. Die Große Epoche Kosmischen Rechts wird den Schlüssel zum höheren Dasein verleihen.

    206. Die stärkste Quelle feuriger Energien, das Herz, wurde als Antriebskraft und schöpferische Macht noch nicht erforscht. Man muss in das Wesen der Schaffenskraft eindringen, um zu begreifen, wie unbesiegbar das Herz ist, wenn in ihm alle Feuer entflammt sind. Man muss wissen, dass


nur eine wahre Quelle mächtiger Energien schaffen kann. Deshalb muss Herzensbildung als das Entflammen aller Feuer verstanden werden. Jede wirklich erhabene Herzensäußerung hangt von der Anspannung der höheren Energien ab. Das feurige Herz nährt die feinstofflichen Körper mit feinstofflichen Energien. Jene Schwingungen, die das Band zwischen der Feinstofflichen Welt und der Welt des Feuers darstellen, sind die feurigen Schwingungen des Herzens. Wahrhaftig, auf dem Pfad zur Feurigen Welt muss man bestrebt sein, diese heiligen Schwingungen des Herzens aufzubringen. Daher ist das Herz die Sonne der Sonnen.

    207. Alle Energieäußerungen werden schöpferisch gesättigt, wenn der anregende Impuls der Quelle des Herzens entspringt. Was im Kosmos als die wahre Triebkraft gilt, das wird im Laboratorium des Herzens Streben genannt. Was im Kosmos die Quelle der Wahrheit genannt wird, das wird im Leben als Aufrichtigkeit bezeichnet. Was im Kosmos sammelt und schöpferisch tätig ist, was im Leben feurig bestätigt wurde, das ist die Flamme des Herzens. Bei den räumlichen Vereinigungen der Körper kann der lodernde, reine Antrieb des Herzens bestätigt werden. In der Feurigen Welt ist die Kraft der Vereinigung der Antrieb des Herzens; nur Feuer kann alle Feuer entzünden. Nicht Durchdenken, sondern Herzensgefühl gewährt Offenbarung des Geistes. Nur das Erlebte kann ausgelebt werden. Nur das in allen Feuern lodernde Herz kann die Schönheit des höheren Lebens erkennen. Die Zukunft führt zur Erkenntnis dieser höheren Vereinigungen. Lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt nach der Erkenntnis der Höheren Daseinsgesetze streben.


    208. Wie könnte das Herz die ganze Schönheit des Daseins erkennen, wenn es nicht in alle Freuden und Leiden des Lebens eingedrungen wäre? So geschieht es beim Lesen des Buches des Lebens oft, dass das Herz erbebt, doch dann verwandelt sich die Träne des Leides in eine Perle. Je feuriger das Herz, umso größer sind die Freuden und Leiden. Das Gesetz des Feurigen Rechts wird im Leben geschmiedet. Indem alle Lebensstufen mit dem Herzen durchschritten werden, wird der Höhere Befehl bestätigt. Schöpferische Impulse müssen vom Herzen gesättigt werden, deshalb gehen von jedem Leben eigene Herzensausstrahlungen aus. Das Feurige Recht ist gewiss nicht jenes Phantom der Vervollkommnung, an das die Menschen für gewöhnlich denken, sondern es ist das feurige Entflammen aller Lebensfeuer des Herzens. In einem eintönigen Dasein wird das Herz nicht mit feuriger Liebe genährt.

    209. Wahrhaftig, sowohl der Geist als auch das Herz müssen den feinstofflichen und unsichtbaren Erscheinungen lauschen. Die unbekannte Errungenschaft muss ins Leben treten. In der Tat, das höhere, das feurige Prinzip erweist sich bei Kosmischer Schöpferkraft als der Hauptantrieb. Es hat seinen guten Grund, wenn hier auf jene feinstofflichen physischen Erscheinungen hingewiesen wurde, die die wesentliche Natur der unsichtbaren und feurigen Energien bestätigen, und die das Bewusstsein der Menschheit wachrufen und erweitern müssen. In der Tat, die feinstoffliche Erkenntnis des Kosmos enthüllt jede neue Stufe. Das, was heute nicht begriffen werden kann, wird in der Zukunft vernehmbar sein, und die Feinstoffliche Welt wird sichtbar werden. Wenn Geist und Herz mit Streben erfüllt sind, wenn die Menschheit das Daseinsgesetz der Welten begreift, dann kann die Bewusstseinserweiterung einsetzen.


Der Mensch selbst vereint mit seinem Bewusstsein die Welten. So naht die große Zeit, um den engen Horizont zu verdrängen. Daher wird unsere Durchsetzung des erhabenen Feurigen Rechts die große feurige Epoche bewirken. Diese Große Epoche muss das Antlitz des Planeten umgestalten - Ich bestätige es!

    210. Durch feuriges Streben wird der Strahl des Höheren Bewusstseins mit den Strahlen der verwandten Bewusstsein vereint. Wenn der Geist im Schaffen des Guten in feurigem Verzücken angespannt ist, ist er immer mit dem Höheren Bewusstsein vereint. Das feurige Gesetz bekundet seine Macht auf Erden, deshalb ist es so notwendig, für die Feinstoffliche Welt Verständnis aufzubringen. Durch die Vereinigung der kann jede Tatkraft verdoppelt werden. Das vereinte Bewusstsein ist das Bekunden einer einzigen Macht schöpferisch tätig sein. Der Strahl kann in das Bewusstsein eindringen, doch Wir nennen die Vereinigung der Bewusstseinstrahlen Hierarchie-Inspiration. Die Strahlen der Schaffenskraft des Herzens leisten die feurigste Arbeit im Kosmos, doch das Herz muss wirklich vom Streben nach einer Heldentat durchdrungen sein. Die Sonne der Sonnen wird gewiss alle Hindernisse überwinden und neue Anfänge schaffen. Dir Feurige Welt ehrt die Schaffenskraft des Herzens.

    211. Es ist, wie Ur[usvati] sagte, die Erfüllung seiner eigenen Pflicht. Gerade die Verteilung der Aufgabenbereiche im Kosmos hält die Grundlagen aufrecht, und die Hierarchische Kette hält das Gleichgewicht aufrecht. Im Kosmos gibt es eine Großtat, die vereinendes Karma zulässt; doch da sie im Kosmos geheim gehalten wird, ist das Verschmelzen von Karma Beschluss Höherer Kräfte.


Das feurige Bewusstsein und das Herz können verschmelzen und jene Last der Welt tragen, die sich als Einweihung für einen im Kosmos bestimmten neuen Aufbau erweist. Die Offenbarung des Kosmischen Magneten muss von der Schaffenskraft des Geistes und des Herzens gesättigt sein. Auf diese Weise wird gemeinsames Karma bestätigt. Das muss als Höheres Zeichen verstanden werden. Doch wird das Gesetz höherer Bedeutung für die Alltagsverhältnisse angewendet, so widerspricht das der Kosmischen Bestimmung. Lasst uns deshalb auf dem Pfad zur Feurigen Welt die Bedeutung des höheren vereinenden Karma ermessen.

    212. Beim Zusammenprall der Kräfte werden alle Energien des Geistes angespannt. Wahrhaftig, nur ein zur Schaffenskraft getriebener Geist wird sich jener Macht bewusst, die der Widerstand darstellt. Wie wird denn feuriges Entflammen bestätigt und jeder feurige Kanal angespannt? Die Anziehung von allem Übereinstimmenden erfolgt, indem alle feurigen Ströme entflammen. Das Gesetz des Widerstandes muss als Antrieb der Schaffenskraft angenommen werden - als Antrieb, der jeden Aufbau verstärkt. Gerade durch die feurige Anspannung aller Kräfte entwickelt der Geist Anziehungskraft. In der Tat, alles im Räume Eingeschriebene kann als magnetischer Widerstand der Kräfte der Finsternis ins Leben treten. Lasst uns beim Aufstieg auf dem Pfad zur Feurigen Welt - am Rande des Abgrunds, am Gipfel, vor einer finsteren Mauer - an das Streben nach höherer Anspannung erinnern. Daher lasst uns alle Kräfte anspannen.

    213. Alle Völker verstärken ihre Kräfte. Alles wird zur Umwandlung angespannt. Groß und


unerbittlich ist die Zeit; auf diese Weise wird die große Zukunft bestätigt. Ich bezeuge die große Sättigung des Raumes.

    214. Die vom Kosmischen Magneten gebildeten Zyklen haben die Bestätigung der Höheren Kräfte zur Grundlage. Diese feurigen Zyklen erweisen sich als die Grundlagen planetaren Lebens. Der Kosmische Magnet schafft im Einklang mit der räumlichen Macht. Der Geist des Erbauers des Zyklus muss von jener Macht getragen sein, die der Bestimmung des Zyklus entspricht. Die ganze Synthese des Zyklus muss in dem für die Kosmische Synthese festgesetzten Geist gesättigt werden. Beim feurigen Wechsel des Zyklus tritt zur Reinigung des Planeten ein feuriges Prinzip in Erscheinung. So wenige Geister verstehen die Grundwahrheiten Feurigen Daseins. So wenige Geister verstehen, wer das Steuer innehat! Die Schönheit des Zyklus kann nur das Bewusstsein erleuchten, das die Macht der Uranfänge verstehen kann. Die Steuerung des Lebens des Planeten und der Daseinsgrundlagen wird durch Feuriges Recht bestätigt. Daher lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt Verständnis für die Grundlage der Zyklen offenbaren.

    215. Die Darstellungen der Kosmischen Zyklen werden ganze Jahrtausende hindurch bestätigt; in ihnen vereint sich Höherer Wille mit dem Geist des Erwählten, der durch Seine eigene feurige Anspannung diese vorherbestimmte Epoche schafft. Jeder feurige Geist schafft durch seinen Geist und Willen auch rund um seine Bestrebungen einen bestimmten Zyklus. Dieses Schaffen von Zyklen ist im Fundieren des Raumes streng umrissen. Jedes feurige Streben kann schon ein Pfand für ein neues Glied in der Bestätigung des Zyklus sein. Könnte


das Bewusstsein die Tatsache des Zyklenaufbaues bestätigen, dann würde kosmischer Aufbau die Welt tatsächlich in Schönheit kleiden. Wahrhaftig, mit jedem ausgesandten Gedanken kann sich Weltverstehen bekunden. So lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt bewusst Glieder der Weltzyklen schaffen.

    216. Die Erkenntnis der Verantwortung für den Geist und für Religion wurde von der Menschheit an die letzte Stelle gerückt. Das Tribunal der herrschenden Gesellschaft befasst sich mit der Erhaltung des physischen Körpers und macht für das Verstümmeln des Körpers strafbar. Aber bestehende Gesetze und Tempel befassen sich nicht mit den Millionen, die im Geiste verstümmelt wurden. Mit Recht hat Ur[usvati] die strenge Verantwortung aufgezeigt, die Religionsformen auf sich zu nehmen haben. Die vereinende Religionstätigkeit ist auf dem Planeten wirklich nicht geweckt worden. Diese heilige Macht auf Erden wurde, anstatt erhoben zu werden, von der Menschheit in ein Produkt jener offensichtlichen Uneinigkeit verwandelt, die als spaltendes Schwert zutage tritt. Wahrhaftig, nur das Bekennen zur wahren Bestimmung wird den Geist zum höheren Verstehen des großen Kosmischen Rechts führen. So lasst uns um die große Verantwortung für den Geist und die Religion bestrebt sein. So vieles muss in den Lehren der Welt bereinigt werden. Die Arbeit strebsamen Reinigens der Religionsformen wird zu einem neuen Bewusstsein führen. Lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt die Träger der Feurigen Reinigung bestätigen.

    217. Von allen für die Menschheit verderblichen Wesenszügen muss Kleinmut feinstofflich betrachtet werden. Diese Eigenschaft steht vielen anderen finsteren Charakterzügen nahe; am nächsten


dem Verrat. Kleinmut grenzt an Angst, Furchtsamkeit und Ichsucht; und in der Feurigen Welt ist für Kleinmut kein Platz. Die Krone des Mutes kann nur der mit Selbstlosigkeit gezierten Stirn aufgesetzt werden. Ja, möge der einsame Krieger einzeln kämpfen. Mögen die Pfeile der Scheinheiligkeit seine Brust durchbohren. Möge jede offenbare Bestrebung auf Ablehnung stoßen, dennoch wird Mut seine Rüstung zieren. Wer kennt denn das feurige Streben des Kriegers? Wer kennt die Wahrheit des bestrebten Herzens? Nur das geoffenbarte feurige Herz. Das feinstoffliche Bewusstsein wird die Mutäußerung erleuchten. Kleinmut wird vom höheren Ego verachtet. Kleinmut ist Sklaverei des Geistes. Nur das Haupt, das sich dem Kleinmut nicht neigt, wird mit der edlen Krone geziert. Die Verachtung der Sklaven des Geistes ist für den Krieger, der den feurigen Pfad wandelt, eine Errungenschaft. Nur der mutige Krieger, der Kleinmut verachtet und durch ihn verachtet wird, findet die Feurigen Tore zur Hierarchie des Lichts. Wahrhaftig, Kleinmut und Selbstbetrug sind Schwestern der Finsternis!

    218. Bei jeder höheren Bestrebung ergeben sich Ansammlungen von Kristallen der psychischen Energie. Jede Kraftanspannung des Geistes vermehrt die Kristalle der psychischen Energie. Die Ablagerungen der sich niederschlagenden Kristalle bestehen aus feinstofflichen Energien, die im Organismus chemisch umgewandelt wurden; sie nähren besonders jene Organe, die ihrer infolge Energieabgabe bedürfen. Die Kristalle der psychischen Energie bewirken die Auflösung der für den Organismus schädlichen Substanzen. Dieser Auflösungsprozess,


der als entgegenwirkender Faktor dient, kann durch bewusste Anspannung tatsächlich gefördert werden. Den infizierten oder geschädigten Organen bewusst zugesandte psychische Energie kann ihre Heilung bewirken. Bewusste Willensanspannung führt unwillkürlich zur Kristalltätigkeit. Auf diese Weise können Gedanken an die Kristalle der psychischen Energie den geschädigten inneren Organen die nötige Hilfe bringen. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt ist es notwendig, diese im Menschen eingelagerten feurigen Batterien zu erkennen.

    219. Das Zentrum des Sonnengeflechts ist ein Brennpunkt der Feuerstrahlung. Man muss sich vorstellen, wie Feuer wirkt. Genauso wie alle höheren Tätigkeiten des Kosmos von innen her wirken, ebenso wird das Feuer des Sonnengeflechts in seinem eigenen Samenkorn verstärkt. Das Zentrum des Sonnengeflechts stellt das Gleichgewicht aller Körper her, und seine Strahlungen sättigen auch den Ätherkörper, der den Astralkörper nährt. Die Verflechtung der Zentren und der Körper ist den Spiralwindungen vergleichbar, deren Zentrum sich gleichsam im Sonnengeflecht befindet. Jeder Planet, jedes feurige Zentrum besitzt sein Sonnengeflecht und Göttliches Lebensfeuer. Bei Bewusstseinserweiterung wird diese geoffenbarte Entsprechung verstanden, und die Verbindung zwischen Makro- und Mikrokosmos wird feurige Wahrheit. Die Wellenströme sind in ihrer Mannigfaltigkeit unbegrenzt. Über diese Wellen wird der feurige Geist mit dem Raum und den anderen Welten verbunden. Genauso wie man im Altertum die Sonne mit ihren Strahlen dargestellt hat,


ebenso lässt sich das Sonnengeflecht darstellen, das über vom Samenkorn ausgehende eigene Ausstrahlungen verfügt, die sich über das ganze Sperrnetz erstrecken. Diese mächtigen Ströme vermitteln dem Herzen alle Widerspiegelungen des Raumes.

    220. Wenn sich die kosmischen Erscheinungen verstärken, erbebt der Solarplexus. Für das Solarplexus Wellen brechen, die den gesamten räumlichen Widerhall mit sich bringen. Das Strahlen erweist sich als eine Äußerung des Sperrnetzes, und in der Tat, jeder Strom widerhallt in seinem eigenen Feuer. Auf diese Weise wird der Solarplexus durch sehr viele feurige Strahlen angespannt! Das Aufkommen von Müdigkeit bei der Mutter des Agni Yoga hat kosmische Ursachen. Die finsteren Kräfte werfen ihren vollen Einsatz in die Waagschale. Wir senden Strahlen, die ihre Machenschaften zerschlagen. Das Zentrum des Solarplexus spürt diese Schwankungen der Waage. Es ist notwendig, die Kosmische Macht in Richtung des Lichts anzuspannen. Auf diese Weise weiß das feurige Herz um die Bestätigung dieser Schlacht.

    221. Zu Beginn einer physischen Krankheit wird der Ätherkörper natürlich ganz geschwächt und bleibt nur in den feurigen Zentren stark. Das erklärt, warum Menschen, die nur mittels der niederen Zentren leben, den Tod so sehr fürchten. Der feurige Geist offenbart Freude und wehrt die finsteren Erscheinungen durch Feuer ab. Niedere Geistwesen spüren infolge der Verletzung des Ätherkörpers das Loslösen des Astralkörpers.

    222. Die Anziehungskraft der Aura ist je nach der Zusammensetzung verschiedener Anspannungen sehr unterschiedlich.


Die Kraftausstrahlung der Aura wird vom Bewusstsein entfacht. Ist das Bewusstsein von höheren Bestrebungen erfüllt und wird es auf eine höhere schöpferische Kraft gelenkt, dann verstärkt sich der Magnet der Aura tausendfach. Ist der Geist zur Höheren Quelle bestrebt, dann ist der Magnet der Aura besonders stark. Streben erzeugt eine Ablagerung, die das Erfüllsein von einer Tat bekundet. Jedes feurige Entzücken verleiht dir Aura eine besonders starke Anziehung, die unwiderruflich die Grundlage höherer Tätigkeit bezeugt. Die Wellen der Anziehungskraft üben auf weite Entfernungen Einfluss aus, und die Sendungen des Geistes können vor allem verwandte Auren erreichen. Die Schaffenskraft des Geistes wirkt mittels dieser feurigen Magnete. Auf dem Pfad zur Feurigen Weit muss man seine Anziehungskraft stärken.

    223. Die Rotation des Sonnengeflechts kann neben den kosmischen auch viele andere Ursachen haben. Man muss das Rotieren des Sonnengeflechts im Zusammenhang mit den Energiesendungen auf weite Entfernung hin untersuchen. Die Rotation des Sonnengeflechts erfolgt durch die Verdichtung der psychischen Energie. Die Ausstrahlungen des Sonnengeflechts durchlaufen alle Zentren, und die Rotation dieser Strahlen sättigt alle Zentren, sie werden mit feuriger Energie genährt und vereint. Die Rotation des Sonnengeflechts kann auch verschiedene Energien koordinieren, indem es ein Zentrum, das der Sättigung und Stärkung besonders bedarf, gleichsam verdichtet.


Die Ausstrahlungen des Sonnengeflechts reichen dann bis an den äußeren Kreis des Sperrnetzes. Bei den Energiesendungen zu einer bestimmten Stelle sammeln sich alle Ausstrahlungen wie in kegelförmige Spiralen, und diese Geschosse fliegen spiralförmig in den Raum. Die Funktionen des Sonnengeflechts sind daher genauso zahlreich wie seine Ausstrahlungen; denn das Sonnengeflecht ist ein mächtiger Regulator der Energien, welche allen Zentren entströmen. Das Zentrum des Sonnengeflechts verteilt die vom Kosmos aufgenommenen feurigen Energien entsprechend der in den Zentren vorhandenen Anspannung.

    224. Bei Anspannung im Solarplexus muss auch das Auftreten von kosmischen unterirdischen Feuern sorgfältig beachtet werden. Man kann dieses Zusammentreffen feststellen. Der Weg der Anspannung unterirdischer Feuer widerspiegelt sich als Begleiterscheinung immer in einer roten Flamme. Auf diese Weise kann der feurige Seismograph bestätigt werden.

    225. Wäre es doch nur möglich, die Vorgänge um die Aura des Menschen, welche bei verschiedenen Umwandlungen und Funktionen der Zentren stattfinden, mit bloßem Auge wahrzunehmen. Jede Schwingung innerer Feuer sättigt den umgebenden Raum mit Feuer. Jede Schwingung erfüllt den Raum entweder mit reinigenden Entladungen oder mit Entladungen schöpferischer Funken. Nicht in Erscheinung getretene Energien werden von diesen Entladungen angezogen. Die feurigen Ausstrahlungen der Zentren sättigen und verstärken alle angrenzenden Sphären. Der Geist verwandelt bei Sendungen feuriger Energien auf seinem Weg auch den ganzen Raum. Wenden wir unsere Aufmerksamkeit


dem großen Laboratorium des Geistes zu, das feinstoffliche Energien erzeugt. Nur eine feinstoffliche Errungenschaft kann in die Feinstoffliche Welt eindringen. Alle Errungenschaften innerhalb dieser feinstofflichen Bereiche werden Errungenschaften der Feurigen Welt sein.

    226 Die Zeit ist sehr angespannt! Die menschlichen Tätigkeiten erfahren durch den Kosmischen Magneten eine Verschiebung und Erneuerung. Daher bestätige Ich dir Neue Epoche. Daher rücken Fristen und bevorstehende Ereignisse näher.

    227. Das Bewusstsein enthält alle Spuren vergangener Leben, sowohl Eindrücke von Offenbarungen als auch jeden Gedanken und jedes Streben nach Erweiterung des Horizontes. Das Bewusstsein wird vom "Kelch" und dem Herzen genährt, und jede verdichtete Energie wird - mit dem Geist untrennbar verbunden - im Bewusstsein eingelagert. Wird der Geist vom Körper getrennt, bewahrt er die völlige Verbindung mit den höheren und niederen Energien. Gewiss, der Lehrer führt, weise, indem er auf die lebenswichtige Umwandlung hinweist. In der Tat werden infolge Unsterblichkeit des Geistes alle Äußerungen der Lebensenergien bewahrt. Die zukünftigen Kristalle werden wie die Ablagerungen beschaffen sein. Und Gedanken, Herz und schöpferische Kraft sowie alle anderen Offenbarungen sammeln diese Energie. Das ganze feurige Potential des Geistes besteht aus Ausstrahlungen von Lebensenergie. Spricht man daher von Geist und Bewusstsein, so muss der Geist als Kristall aller höheren Erscheinungen verstanden werden. Die Alten wussten von der kristallinen Eigenschaft des Geistes, und der Geist wurde in allen höheren Erscheinungen als Flamme oder Feuer darstellt. Deshalb ist es sehr wichtig, die wahre Bedeutung feuriger Umwandlung zu verstehen.


Wahrhaftig, zur Erlangung des höheren feurigen Bewusstseins werden Geist und Materie zu einem Impuls verfeinert.

    228. Die Funken Göttlichen Feuers offenbaren sich im ganzen Dasein. Das Potential dieser Funken ist verborgen, und obgleich sie unsichtbar sind, müssen sie dennoch als die Grundlage aller Erscheinungen angenommen werden. Man muss diese Funken als Verbindung zu den einzelnen Zentren des Organismus betrachten. Aufgrund dieser Wahrheit kann man sich vorstellen, wie die Zentren durch ihre Tätigkeit verbunden sind. Jeder göttliche Funke atmet Feuer ein und aus, das als vereinender Mittler dient. In diesem stetigen Austausch werden alle Kräfte des Potentials des Geistes angespannt. Das Potential jedes Zentrums ist ein Band zur Unsterblichkeit, deshalb ist es ein großer Irrtum, zu physischen Übungen Zuflucht zu nehmen. Denn nicht von außen, sondern von innen wird der Funke Göttlichen Feuers entflammt. Unter der Führung des Strahles des Lehrers kann der Funke bestimmt Feuer fangen, doch der Geist muss auch durch selbsttätiges Suchen vorbereitet werden. Die Lehre des Zoroaster3 über das Göttliche Feuer, die Liebe und Schönheit brachte der Welt die Bestätigung des Höheren Gesetzes.

    229. Das Göttliche Feuer treibt jede kosmische Erscheinung zu schöpferischer Kraft an. Jedes erhabene Potential wird mit diesem göttlichen Feuer gesättigt. Jedem Lebensfunken wohnt dieses Göttliche Feuer inne. Lasst uns daher bei allen Lebenserscheinungen dem Göttlichen Feuer Bedeutung beimessen. In jedem Lebenszentrum wird dieses Feuer bestätigt. Menschlichen Taten wohnt tatsächlich dieser Göttliche Funke inne. Betrachtet man menschliche


Feuer als schöpferische Zentren, dann kann man beobachten, dass durch Feuer vereinte Körper in den verschiedenen Ebenen ihre Entsprechung haben. Es ist richtig anzunehmen, dass das Wesentliche den durch feinstoffliche Energien bestätigten Ebenen zugewiesen wird. Wenn Wir deshalb über die Feurige Welt sprechen, muss man sich vorstellen können, dass Körper durch einen Feuerwirbel vereint werden. Daher erscheint das eine Göttliche Feuer als der Vereiner sämtlicher Energien.

    230. Die Gesetze Kosmischen Gleichgewichts regieren den Planeten. Zu den kosmischen Gesetzen kann auch das Karmagesetz gezählt werden, denn das Gesetz des Gleichgewichts umfasst sämtliche Lebenserscheinungen. Gleichgewicht enthüllt sich als die schöpferische Tätigkeit jeder Erscheinung. Ebenso wie Helldunkel eine Tätigkeit hervorruft, so wird das Gesetz des Gleichgewichts in Übereinstimmung mit der Willensentfaltung bestätigt. Dementsprechend bestätigen die Kosmischen Waagen das Wachstum des Karmas eines Volkes. Des Menschen karmische Waagen bestätigen das Ausmaß seines freien Willens. Deshalb ist es sehr wichtig, für das Streben nach Vervollkommnung Verständnis aufzubringen, weil ein in den Raum gesandter Wunsch das Gewünschte immer herbeiziehen kann, und nach der Qualität des Wunsches wird das Gleichgewicht bestimmt. Lasst uns auf diese Weise einen erfüllbaren Wunsch aussprechen - einen Wunsch nach jenen Energien, die im Leben Anwendung finden können. Gleichgewicht kann nur dann bestätigt werden, wenn der freie Wille den Pfad des Allgemeinwohls wählt.

    231. Die kosmischen Gesetze des Gleichgewichts sind für alle Zeitpunkte auf dem Planeten anwendbar.


Die bezeichneten Daten ziehen räumliche Lösungen an und können sich in allen Lebenserscheinungen bekunden. Gleichgewicht wird mit diesen räumlichen Beschlüssen gesättigt. Deshalb müssen festgesetzte Fristen fein errechnet werden. Wenn man die Weltkarte der verschiedenen Epochen studiert, wird man erkennen, dass die kosmischen Waagen großes Gleichgewicht geschaffen haben. Der Befehl hat sich mit seinen geoffenbarten Taten als Kosmisches Gleichgewicht erwiesen. Nach diesen Spiralen Kosmischer Bestimmung werden Fristen angezogen. Auf diese Weise werden bedrohliche Epochen von schöpferischen verdrängt und zerstörerische Epochen von aufbauenden. Nach den Spiralen der schöpferischen Kraft kann man herannahende kosmische Verschiebungen beobachten. Lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt die durch die Fristen des Kosmischen Gleichgewichts festgesetzte Verschiebung verstehen.

    232. Fristen nahen. Innerhalb des Planeten, innerhalb der Volker, innerhalb des Lebens geht eine Verschiebung vor sich. Der Zyklus erweist sich als Verschiebung sowie als Einführung neuer Prinzipien. Auf diese Weise schaffen Wir gemeinsam die Neue Epoche.

    233. Die Verteilung verschiedener Erscheinungen hängt von dem das Leben aufbauenden Gleichgewicht ab. Ein Geist, der nach bestimmten äußeren Bestätigungen dürstet, kann sie je nach seinem Willen und seinen Bestrebungen gewissermaßen herbeiziehen, und das Gesetz des Gleichgewichts stellt den Geist entweder zufrieden oder beraubt ihn der einen oder anderen Eigenschaft. Das Gesetz des Ausgleichs erwartet bereits jede zusammenhanglose Erscheinung. Die Welt leidet unter diesen Unausgeglichenheiten. Der Geist des Menschen


hat sich von den Wünschen, die das Gleichgewicht fördern, gänzlich abgewandt, so dass jede menschliche Äußerung eine zerstörerische Kraft erzeugt. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt muss man an diese das Kosmische Gleichgewicht sättigenden Gesetze denken.

    234. Diese Gesetze des Ausgleichs lenken auch die inneren Leben, die jedem Dasein zugrunde liegen. Auf diese Weise zieht jeder Geist seine eigenen Schöpfungen herbei. Doch sogar in den höchsten Gesetzen vollzieht sich Gleichgewicht durch Lebensäußerungen. Deshalb ist das zum heiligen Mysterium der Krönung führende Leben von den feurigsten Erlebnissen erfüllt.

    235. Bestrebungen des Geistes können sich auf Erden als Pfand des Lebensaustiegs erweisen. Bestrebungen des Geistes können das Leben des Kosmos umgestalten. Bestrebungen des Geistes können den räumlichen Schätzen neue Pfade enthüllen. Doch jeder Geist muss in sich jenen Antrieb aufspüren, der den Pfad zur Umgestaltung weist. Im kosmischen Kampf, in der schöpferischen Kraft, im Suchen nach Errungenschaft, in der Schönheit, im Streben findet der Geist denjenigen Antrieb, der das Leben umgestaltet. Doch wehe jenen, die auf Ablehnung und Unausgeglichenheit beharren; denn die Kosmischen Waagen schwanken, und bei der Erneuerung der Welt gibt es eine nie dagewesene Spannung, in der für die Unausgeglichenheit und jene, die Zerstörung schaffen, kein Platz ist. Deshalb lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt der Grundlage des Gleichgewichts zustreben.

    236. Die Erneuerung der Welt wird verstärkt.


Im Raum werden neue Energien gesammelt; neue Anfänge werden bestätigt. Auf diese Weise wird die Neue Epoche geschaffen.

    237. Der auf Einheit mit dem Höheren Willen ausgerichtete Wille muss stark sein wie ein Magnet. Unter schöpferischen Bestätigungen muss jede Willensbekundung beachtet werden. Dieser starke Magnet kann das bevorstehende Leben aufzeigen und verwirklichen. Er kann alle erforderlichen Energien anziehen. Wahrhaftig, der göttliche Funke kann durch Willensbestrebung als Flamme auflodern. Das Verschmelzen des menschlichen mit dem Höheren Willen ergibt eine naturelementare Einheit. Die Schaffenskraft wird durch diese Energien genährt. Zusammenarbeit mit kosmischen Energien äußert sich in entsprechender räumlicher Verschmelzung. Auf diese Weise wird die Bestrebung eines gesättigten Willens neue kosmische Verbindungen herstellen. Lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt die Willenseinheit mit der höheren geoffenbarten Energie bekunden.

    238 Solange die Menschheit nicht ihre Energien steuern und ihre Eigenschaften beherrschen lernt, indem sie die schwerfälligen menschlichen Wesenszüge umwandelt, wird jede kosmische Energie eine Gefahr darstellen. Wir sehen, wie die Menschheit mit den ihr verliehenen Energien umgeht! Jede Kraft, die eine neue Möglichkeit für das Allgemeinwohl enthüllt, bietet, kosmisch gesehen, gleichzeitig einen Kanal für andere Enthüllungen. Doch jede Enthüllung wird genauso aufgenommen wie alles andere der Menschheit Gebotene. Folgt die Menschheit nicht dem Kosmischen Magneten, so arbeitet sie gegen ihn. Anfänge des Aufbaus werden bestenfalls auf ganz persönliche Weise bestätigt. So wie


der Kosmische Magnet jetzt seine Teile sammelt, so spricht der Magnet selbst auf kosmische Bewegung an, und seine Teile ziehen auf diese Weise die große Aufgabe heran. Lasst uns auf dem Weg zur Feurigen Welt an das Gesetz des Kosmischen Magneten denken,

    239. Ein großartiges Feld der Verschiebung kann vom Bewusstsein erfasst werden, welches vom kosmischen Magneten gesättigt wird. Wenn Freude an der Zukunft im Herzen lebt, dann ist jedes Hindernis nur eine Stufe zum Aufstieg. Deshalb ist es so wichtig das Herz im Bestreben, eine mächtige Zukunft zu schaffen auszubilden. Die Heftigkeit des Verlaufes der Umwälzung erschreckt den in der Schlacht gestählten Geist nicht. Daher wissen die feurigen Herzen um die Bedeutung der großen Zeit, wenn alte, ausgelebte Energien durch neue ersetzt werden. Der Energieaustausch sättigt den Raum. Lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt das Gesetz des Energieaustausches und das Schaffen erhabener neuer Pfade bestätigen.

    240. Das Gleichgewicht der Welt beruht auf der Seinsgrundlage. Wenn die höhere Offenbarung im Bewusstsein behalten wird, wird Leben sehr mächtig bestätigt. Jeder erhabene Gedanke wird für das Streben des Geistes ein Pfand sein. Und in einer endlosen Kette von Tat und Gedanke kann der gesamte neue Evolutionsverlauf Ausdruck finden. Der Raum wird durch die auf Erden hervorgebrachten Taten und Gedanken in eine entsprechende Spannung versetzt. Umso mehr ist die Menschheit für alle ihre Ausgeburten verantwortlich; denn die Feinstoffliche Welt wird auf diese Weise in ihrer Entwicklung genauso aufgehalten wie die ganze Evolutionskette auf Erden. Deshalb muss der Gedanke der Geistigkeit ins Leben treten,


aber als wahres Verstehen der Daseinsgrundlagen. Das Gleichgewicht der Welt kann nicht ohne wahres Verstehen der Uranfänge hergestellt werden. Auf diese Weise ist jedes für die Reinigung der Lehre geführte feurige Wort des Herzens ein feuriger Auslass, der dem Bewusstsein Triebkraft verleihen wird Lasst uns daher das Bewusstsein über die Macht des Gleichgewichts als Antrieb für das Dasein, für die Uranfänge und für die Schönheit bestätigen.

    241. Daher ist es so unerlässlich, im Geiste das Weibliche Prinzip zu bejahen; denn das Banner des großen Gleichgewichts der Welt wurde der Frau übergeben um es zu erheben. So ist die Zeit gekommen, in der die Frau für das Recht kämpfen muss, das ihr genommen wurde und das sie freiwillig aufgegeben hat. Wie viele mächtige Berichte über die Heldentaten des Weiblichen Prinzips füllen den Raum! Wie der Lehrer durch die Schüler schöpferisch ist, so ist es die Frau durch das männliche Prinzip. Deshalb hebt die Frau den Mann feurig empor. Daher auch der Niedergang, denn ohne wahre Ritterlichkeit kann sich der Geist nicht erheben.

    242. Das Schicksal der Länder wird auf den Kosmischen Waagen gewogen. Jene, die mit dem Kosmischen Magneten voranschreiten, werden das Licht der Zukunft schauen; doch jene, die gegen alle lichtvollen Anfänge vorgehen, werden die volle Last des Karmas verspüren. Die Schlacht zwischen Licht und Finsternis durchdringt den ganzen Weltenraum. So viele Vorkommnisse werden auf den Kosmischen Waagen gewogen! Jede Stunde trägt eine neue kosmische Welle herbei, und die Kosmischen Waagen zeigen stündlich neue Schwankungen an. Im Raum erklingen die neuen Bedingungen, die zur Feurigen Welt führen. Mit kosmischer Anspannung


werden neue feurige Zustände geschaffen. Lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt in jeder Tat, in jeder Bestrebung das Gesetz des Kosmischen Magneten begreifen.

    243. Die Unausgeglichenheit hat sich derart verstärkt, dass die Zeit gekommen ist, in der die Menschheit ihr Wesen erforschen muss. Jede Lebensbewertung und deren Hebel wurden so entstellt, dass der Mensch in seinen eigenen Ausgeburten lebt. Doch keiner kennt die wahren Hebel, angefangen von den Daseinsgrundlagen bis zu jedem einzelnen Lebenshebel in der von den Menschen geschaffenen Welt. Die Wahre Welt unterscheidet sich so sehr von der geschaffenen wie das Licht von der Finsternis. Wahrhaftig, der Raum bedarf der Vereinigung der bestehenden großen Grundlagen. Deshalb kann die Welt ohne die Bestätigung des Gleichgewichts und die Beseitigung des Wesens der Unausgeglichenheit nicht erneuert werden. Und bei dieser Feststellung schwanken die Kosmischen Waagen. Die Feurige Welt wird nach diesem großen Gesetz bestätigt.

    244. Der freie Wille drängt zur Bestätigung der vereinenden Umstände, welche die Kette der Taten hervorrufen. Es ist sehr wichtig, einen Strom verstärkter Tätigkeit und bewusster Ausrichtung zu schaffen; denn in dieser Vereinigung innerer Impulse mit äußeren Energien ist die Zusammenfassung aller Taten enthalten, die als Karma geschaffen werden. In bewusster, angespannter Willensbestrebung können die für den Aufbau des Guten unerlässlichen kosmischen Energien herbeigezogen werden. Deshalb erzeugt das mit dem Höheren Willen vereinte Bewusstsein jene mächtige Kraft, die alle Anstrengungen der Finsternis widerstehen kann.


Unterscheidung zwischen Gut und Böse ist schon ein Pfand des Wissens über den wahren Pfad. Umgestaltung des Geistes offenbart sich durch das Umwandlungsbestreben und die Willensvereinigung mit dem Licht. Lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt danach streben, unseren Willen mit dem Höheren Licht zu verbinden.

    245. Die kosmischen Gesetze erweisen sich durch die ihnen eingelagerte Kraft als jene Macht, die das Leben am besten lenken kann. Bei der Zusammenarbeit mit den kosmischen Gesetzen ergeben sich die Schwierigkeiten für den Planeten nicht durch Nichtanpassungsfähigkeit an kosmische Gesetze, sondern durch die Loslösung von den Höheren Welten. Im ganzen kosmischen Aufbau wurde feurige Zielstrebigkeit bekundet. Deshalb ist es unmöglich, kosmische Gesetze als unzugänglich anzusehen. Seit langem wurde von der Einheit im Kosmos gesprochen. In allen alten Lehren wurde auf diese magnetische Einheit hingewiesen. Wie viele räumliche Mitteilungen blieben unbeachtet, obgleich sie heilige Bestätigungen der Einheit vermittelten! Wie viele räumliche Aufzeichnungen gibt es, die auf die entstehende Loslösung hinweisen! Genauso wie Tausende von Jahren auf dem Planeten an die ewige Einheit erinnert werden musste, so ist man geradezu verpflichtet, auf die Auswirkungen der Loslösung auf den Planeten hinzuweisen.

    246. Die Übereinstimmung der Welten bekundet sich indem diese in ihrem Wirken die festen Grundlagen bestätigen. Eine Störung dieses Einklanges zieht in jeder Beziehung Folgen nach sich. Indem die Menschheit die sichtbare Welt in den Vordergrund rückte, hat sie die Unsichtbaren Welten zurückgestellt.


Indem der Mensch in einer äußeren Welt lebt, entfernte er sich von den inneren Bestrebungen, die den Geist im Suchen stärken. Auf diese Weise wird die Trennung der Welten durch jede Tat des Menschen bestätigt! Dieses Trennende dringt in alle Grundsätze ein und wirkt wechselseitig; denn Verneinung stärkt die Kräfte der Zerstörung. Die Unsichtbaren Welten offenbaren die mächtigsten Energien. Wie sonst könnte das Reich Göttlichen Feuers bestätigt werden? Wie sonst könnte das Daseinsgesetz wiederhergestellt werden? Wie sonst könnte bewusstes Streben nach Vereinigung bestätigt werden? Die Welt erbebt von der Störung der Grundlagen, und sie müssen ebenso wie die Vereinigung wiederhergestellt werden. Lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt das Gesetz der Übereinstimmung der Welten annehmen!

    247. Nur durch geistige Heldentat erlangt Leben Gleichgewicht. Geistiger Aufstieg ist der alleinige Weg zur individuellen Errungenschaft sowie zur Erlangung des Allgemeinwohls. Wenn sich die Menschheit in ihren Begierden und Ausgeburten verzehrt, wie können dann aus der Feinstofflichen Welt Energien herangezogen und mit menschlichen Taten und Bestrebungen in Einklang gebracht werden? Der Antrieb zur Errungenschaft ergibt keine Energieaufspeicherungen, wenn der Wille nicht in Bestätigung der Ursprünge des Guten wirkt. Zu Recht wurde über den Zerrspiegel gesprochen. Die Menschheit entstellt in ihrem Zerrspiegel geradezu jedes großartige Vorhaben. Reinigung des Bewusstseins und der Lehre ist die größte Aufgabe unserer Zeit. Daher lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt an die Notwendigkeit der Wiederherstellung des Gleichgewichts der Lebensbegriffe erinnern.

    248. Das Gesetz der Übereinstimmung muss


den Geist zur feurigen Erkenntnis leiten. Die Schaffenskraft des Geistes enthüllt alle Möglichkeiten für die Verbindung mit den Feinstofflichen Welten. Das Befreien von erstarrten Gedanken wird die der Feinstofflichen Welt entsprechende Formel liefern. Genauso wie der Geist eine verdichtete Gedankenform verfeinern kann, so kann er feinstoffliche Formen verdichten. Durch diese Verfeinerungen oder Verdichtungen wird jeder Begriff wirklich in Einklang gebracht. Der Geist kann seine verfeinerten Bestrebungen steuern. Zuerst ist es notwendig, sich an die Verfeinerung seiner Gefühle zu gewöhnen, um den Geist mit der notwendigen Anziehungskraft zur Welt der Schönheit zu sättigen. Auf diese Weise wird die Auffassung über herkömmliche Richtlinien durch den wahren Begriff Schönheit ersetzt. Wahrhaftig, das Streben zur Verfeinerung der Gefühle muss in das Leben eingeführt werden.

    249. Das Eindringen in die Tiefen des Raumes enthüllt neue Formen. Mit einer verdichteten Gedankenform können viele für unser Leben annehmbare Erklärungen gegeben werden. Jede Gedankenform bedarf der Vergeistigung durch den menschlichen Geist. Berührung mit verschiedenen Begriffen der Feinstofflichen Welt bietet die Möglichkeit der Vergeistigung dieser Formen. Daher wird jedes Streben nach Verfeinerung der Gefühle schöne feurige Erscheinungen hervorbringen. Das Gesetz feurigen Strebens nach Verfeinerung und Verdichtung der Gedankenformen möge angenommen werden. In diesem bekundeten Streben kann der Aufbau auf der irdischen Ebene mit dem auf der überirdischen vereint werden. Erweiterung des Blickfeldes und der Grenzen der Schaffenskraft werden das Pfand neuer Formen und neuer Stufen bilden. Lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt


feurig nach Verfeinerung der Gefühle und Verdichtung von Gedankenformen bestrebt sein.

    250. Ein bewusstes Verhalten zu Berichten aus dem Raum wird eine Annäherung an verschiedene höhere Energien bieten. Verschiedene Schwingungen in Einklang zu bringen, wird zwischen Gedankenform und Energien vollendete physische Beziehungen herstellen, die das Verdichten von Gedanken formen erleichtern. Als wesentliche Beziehung wird sich Übereinstimmung zwischen der Feinstofflichen und der irdischen Welt erweisen. Verfeinerung von Formen hängt vom Streben nach Schönheit ab; deshalb bringt jede verfeinerte Vorstellung einer Form die Schönheit näher. Daher haben jene Recht, die behaupten, der Pfad zur Feurigen Welt führe über das Herz und die Schönheit. Deshalb wird Kosmischer Aufbau durch Bekundung von Geisterkenntnis verfeinert.

    251. Der Aufbauprozess der Neuen Welt wird auf feurige Weise bekräftigt. Die erzeugten und ins Leben eingeführten Energien werden gesammelt und in einer besonderen Strahlenäußerung sichtbar, die in jene Bereiche weist, die schöpferisch zu verstärken sind. Die Schöpfer des Planeten treiben diese Energien feurig an, so dass sie wirklich Verdichtung- und Verfeinerungskraft erlangen!

    252. Die Erkenntnis, dass dem Geisteskorn jene Eigenschaft des Lichts innewohnt, die beim Streben auflodern kann, ist wahrhaftig der ewige Beweggrund für den Aufstieg. Jeder Geist muss diese im Samenkorn feurig lebende Einheit mit dem Licht spüren. Warum dann nicht jener Kraft zustreben, die dem Geist die besten Impulse geben kann? Jedem Geist bieten sich durch Verbindung


mit der Feurigen Quelle Möglichkeiten. Nur Absonderung vom Licht führt den Geist vom feurigen Pfad weg. Nur wenn diese hohe Vorstellung geweckt wird, wird der Geist zum feurigen Suchen gelenkt. Räumliches Feuer ruft den Menschen zum Erwerb höherer Energien auf. Lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt mit dem Herzen die Macht des Geisteskorns erkennen.

    253 Durch das Hervorrufen von besseren Schwingungen kann das Wesen des Menschen umgewandelt werden. Nur solch ein Ermahnen wird dem Menschen den Zutritt zu einer höheren Rangstufe gewähren. In der gegenwärtigen Zeit befindet sich die Menschheit dauernd in den Schwingungen der niederen Sphären, weshalb der niedere Manas das Leben motiviert. Die Berührung mit dem Strahl der höheren Sphären wird wahrhaftig jene Schwingung verleihen, die das Bewusstsein wachruft. Die Wahrnehmung des dem Geisteskorn innewohnenden Funken Göttlichen Feuers wird das Fundament für eine neue Menschheit legen. Es ist notwendig, beim geistigen Aufbau gerade das zu verankern, was der Religion nicht gelang und für jede bestätigte Offenbarung das Gesetz der Anziehung anzuwenden. Denn das Licht im Herzen erkennen heißt zum Lichte treiben, doch Finsternis wird in Finsternis verweilen. Daran lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt denken.

    254. Der Wille eines kämpferischen Geistes kann eine ganze Armee zum Guten lenken. Der Wille des kämpferischen Geistes kann eine ganze kämpferische Welt lenken. Der Wille des kämpferischen Geistes kann neue Kanäle enthüllen, durch die Aufbautätigkeit vonstatten geht. Deshalb kann unter dem Druck des kämpferischen Geistes jede Mauer niedergerissen werden. Der kämpferische Geist, der den feurigen Horizont enthüllt, ist jener Geist, der sich als Höhere Macht erweist.


Der kämpferische Geist kann, dem Kosmischen Magneten entlang voranschreitend, jede Erscheinung sättigen. Der kämpferische Geist kann viele Spannungen bewältigen. Der kämpferische Geist schafft und baut neue Möglichkeiten auf. Daher mögen auf dem Weg zum Licht alle die Bedeutung des lenkenden kämpferischen Willens begreifen, denn jene, die dem kämpferischen Willen folgen, folgen dem Feuer. Daher lasst uns für die feurigen Träger Unseres Willens Verständnis offenbaren.

    255. Äußeres Streben zur Lehre des Guten bringt das Bewusstsein nicht voran, es erweitert den Gedanken nicht und eröffnet keinen weiten Horizont. Wahrhaftig, nur das Eindringen in das wahre Wesen des Lebens des Geistes wird die erforderliche Kraft verleihen, sich zum Höheren Bildnis zu erheben. Jedes innere Streben erzeugt ein neues Eindringen des Geistes in das Licht der Schönheit. Die Kräfte des Geistes werden vom Kosmischen Feuer genährt. Das Bewusstsein kann wahrhaftig die Feurige und die Feinstoffliche Welt näher zu sich bringen. Die Bedeutung der Bestrebung zu diesen Welten besteht im Verstehen der Tiefen des Geistes und des Herzens. Daher lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt das Streben für die Erneuerung des Geistes und des Bewusstseins erkennen.

    256. Stillstand des Bewusstseinszustandes gleicht der Erstarrung. In solch einem Zustand gleichen die Menschen steinernen Götzenbildern. Diese Götzenbilder des Geistes bezeugen das Unheil des Planeten. Auf allen Wegen begegnet man diesen geistigen Götzenbildern. Untersucht man diese Tatsache, könnte an diese Erscheinung gewissermaßen als Leben bezeichnen, doch diese Götzenbilder umgibt kein Leben - nur Tod und Zersetzung. Wer könnte behaupten, dass solch eine Erstarrung


dem Planeten das ihm nötige Gleichgewicht bringen kann! Wahrhaftig, Götzenbilder des Geistes erzeugen Kataklysmen und Katastrophen. Diese Erstarrung verseucht die Atmosphäre ebenso wie die fürchterlichste Epidemie. Deshalb ist es so notwendig, den Raum und jede Lebensbestätigung zu reinigen. Nur Reinigung wird zur Rettung des Planeten beitragen. Selten wird die Erscheinung des feurigen Trägers des geistigen Schwertes verstanden. Doch der "Löwe der Wüste", der Sonnengeist, wandelt den Weg des großen Lichts, und Wir sind mit ihm.

    257. In allen höheren Uranfängen wurde das Lebensprinzip erarbeitet, und wie vom Dasein vorherbestimmt, wohnt es dem Leben inne. Die Anpassung an alle höheren Uranfänge ist die Lebensgrundlage selbst; denn jedes Prinzip erweist sich direkt als Atem und Bewegung des Lebens. Ein höheres Prinzip ist der Raum selbst sowie die Kraft der gesamten Lebenserscheinung. Jedes bestätigte Prinzip kann seinen durch Schönheit gebotenen Erfolg erzielen. Deshalb ist es notwendig, mit der Anwendung der höheren Prinzipien vertraut zu werden. Die Abgrenzung der Uranfänge verleiht kein Gleichgewicht. Wahrhaftig, das schöpferische Prinzip bringt jene Größe hervor, die dem Planeten vorherbestimmt ist, doch die Wahl hegt in den Händen der Menschheit. Licht oder Finsternis, Aufbau oder Zerstörung, das hat die Menschheit selbst zu entscheiden. Lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt zum Feuer und zum Prinzip der Schönheit bestrebt sein.

    258. Die Reinigung des Raumes bezieht sich auf alle Unternehmungen. Die Zeit ist gekommen, die Kräfte sichtbar werden zu lassen, die mit dem Licht voranschreiten und jene, die mit der Finsternis marschieren. In der Tat, die Versuchung durch den Fürsten der Finsternis besteht darin, Ruhe zu versprechen; Wir aber sagen,


sie ist die Todesstunde! Nur eine beschleunigte Reinigung bietet die Rettung für den Planeten; in der Tat, das ist weder eine Sache von Äonen noch von einigen Jahren. Wahrhaftig, feurige Explosion wird den Planeten retten. Jede Erscheinung muss feurige Explosionen erkennen lassen. Nur die Reinigung des Raumes, nur die Reinigung des Bewusstseins, nur die Reinigung der Lehren werden reinigende Explosionen des Geistes in Gang bringen. Wahrhaftig, die Finsternis verdichtet sich, doch wenn die Anspannung der Kräfte der Finsternis ihre Grenze erreicht, dann werden die Kräfte des Lichts ihre Macht offenbaren. Daher sollte man bereit sein, große Anstrengung auf sich zu nehmen! Licht besiegt Finsternis.

    259. Das Erwachen des Geisteskorns wird durch feurige Lichtblitze hervorgerufen, die sich unterschiedlich offenbaren können. Das gesättigte Bewusstsein kann die Lichtblitze wahrer Aufspeicherungen des "Kelches" wachrufen. Das feurige Herz ruft durch seine Anspannung Streben hervor. Das Fundament offenbarer Feuer regt das Geisteskorn an, neue Möglichkeiten zu eröffnen. Deshalb muss man Schwingungen studieren und sie im Leben anwenden, denn jede Offenbarung kann als Verbindung zwischen Geist und räumlichem Feuer dienen. Man muss sich angewöhnen, das Geisteskorn zu fühlen. Daher lasst uns durch Anspannung der Geisteskräfte im höheren Suchen Bestätigung finden.

    260. Man sollte das Netzwerk der Umstände studieren. Es gibt ein uns umgebendes Netzwerk von feinstofflichen Strömen, das je nach Notwendigkeit zu jenem Strom führt, der die beste magnetische Kraft bietet. Man sollte jedes Unternehmen zu festigen wissen. Dem verliehenen Samenkorn gemäß kann man in allem die Wirkungen festlegen.


Würde der Mensch das große Samenkorn der Aufgabe in sein Potential aufnehmen, wäre die Welt tatsächlich ein großer Widerschein des Höheren Willens. Deshalb kann bestätigt werden, dass der höhere Wille plant, der Mensch aber verfügt, und auf diese Weise gehen die besten Keime zugrunde. Es gibt nur einen Pfad des Erfolgs, wenn der Geist mit all seiner Macht das bestätigte Samenkorn der Aufgabe erkennt. Aber die Menschen schneiden stattdessen alles nach ihrem Muster nach, und es bleiben nur jämmerliche Überreste. Deshalb ist es notwendig, bei allen feurigen Anfängen zu streben und zu wissen, wie das vom Allerhöchsten verliehene Samenkorn anzunehmen ist. Wer sich zum Höchsten erhebt, der wird in ihm wohnen. Lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt die Höheren Kräfte erkennen.

    261. Beim Aufbau muss man an die große Wechselbeziehung denken. Jene, die sich der Quelle des Lichts angeschlossen haben, müssen begreifen, dass das Lodern des Geistes Schönheit und ein Schild im Dienste des Guten ist. Aber nur jene, die Schönheit vermitteln, kennen die ganze Erhabenheit des Dienstes. Deshalb muss man jene beachten, welche die Offenbarung der Lehre schmähen. Unter jenen, die sich dem Pfad angeschlossen haben, kann man weit mehr Lästerer der Lehre finden als unter den offensichtlichen Feinden. Ihr habt mit Recht auf die Missstände hingewiesen, die dem Schild Schläge zufügen. Das ist der Tat eine Erscheinung von ungeeigneter Anwendungsweise. Wer wird einer Lehre anhängen, die nur eine abstrakte Erscheinung ist? Jedes klägliche Ergebnis lässt auf unzulängliches Verstehen der Lebendigen Ethik schließen. Feurig ist das Herz, das sich im Dienst der Lehre behauptet. Es ist Mein Wille die Lebendige Ethik einzuführen und die Lehre rein zu erhalten.


Anders kann der Pfad zur Feurigen Welt nicht beschriften werden. Die größte Aufgabe ist es, ein neues, feinstoffliches Bewusstsein zu bezeugen. Mein Wille übermittelt der Tara Meine Bündnisse.

    262. Die Erneuerung des Denkens muss als die Grundlage einer besseren Epoche bestätigt werden. Denken ist ein Pfand des Erfolgs, ein Pfand neuen Aufbaus, ein Pfand machtvoller Zukunft. Die Lebens Umgestaltung wird naturgemäß durch Umwandlung des Denkens bestätigt. In jedem Prozess kann man verfolgen, wie Denken entweder evolviert oder involviert. Neben inspiriertem Denken wirkt der Impuls zur Entzündung des Gedankens. Deshalb führt das Gesetz des Strebens zu jenem Gleichklang, der die Welten durch Sättigung mit schöpferischem Feuer näher bringt. Über die Denkrichtung nachzusinnen, trägt schon dazu bei, das Bewusstsein umzustellen. Daher lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt unser Denken auf eine bessere Zukunft richten.

    263. Der künftige Aufbau wird zur notwendigen Bewusstseinsumstellung führen. Die Erneuerung des Denkens wird ihre Früchte reifen lassen. So geht der Aufbau der Zukunft durch die Sättigung des Raumes vonstatten. Die Zeit ist erhaben und furchtgebietend.

    264. Aus dieser Zeit der Weltblockierung kann nur der Pfad zur Erneuerung des Denkens herausführen. Genau gesagt, es ist wichtig, das Bewusstsein zu wecken. In der Tat, wenn der Geist zurückblicken kann und erkennt, dass gestriges Denken bereits überholt ist, dann findet die Umwandlung statt, die zur Einsicht führt. In der Tat, die verflossene Zeit kann dem Geist anzeigen, wie alle Energien dahinströmen und umgearbeitet werden. Doch wehe jenen,


die der Zukunft begegnen wollen, indem sie an der Vergangenheit festhalten! Denn der mit gestrigen Resten belastete Geist ist mit schwerem Gewicht beladen. Mit solch einer Last kann er den Berg nicht ersteigen, er kann die Tore des Lichts nicht durchschreiten, er kann sich der leuchtenden Zukunft nicht anschließen. Wenn die Kirchenväter in die Vergangenheit weisen, so rufen die Diener des Lichts in die Zukunft. Erwachen des Bewusstseins, Klärung der Lehre und Aufrufe in die Zukunft werden eine gewaltige Erneuerung des Denkens ergeben. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt verschiebt Meine Führende Hand Energien.

    265. Schwingungen können im Herzen sehr viele feinstoffliche Gefühle wecken. Würde der Mensch es verstehen, die bestätigten Schwingungen zu nutzen, um in seinem Herzensinnern feinstoffliche Gefühle zu wecken, könnten viele böse Taten abgewendet werden. Die Wissenschaft muss sich natürlich mit der Erforschung der Mittel befassen, die diese Schwingungen hervorrufen. In der Tat, Ton, Farbe und Duft können für die höhere Gefühle eine ganze Synthese bieten. Werden grobe Methoden durch feine ersetzt, erlangt der Geist feinfühliges Wahrnehmungsvermögen. Die Berührung mit feinstofflicheren Energien führt zur Verfeinerung der gesamten Lebensweise. Beginnt der Raum mit feinstofflichen Energien zu erklingen, wird man wissen müssen, sie grundlegend anzuwenden. Deshalb kann man im Suchen nach neuen Wegen zur Erneuerung des Geistes Kontakt mit verhärteten Verbrechern aufnehmen. Es ist notwendig, für Schwingungen neue Mittel zu finden. Lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt darüber nachdenken, wie der Geist der Menschheit zu läutern ist.

    266. Die Menschheit misst nur jenen Begriffen Bedeutung bei,


die im Durchschnittsbewusstsein eingelagert sind, denn dementsprechend bewahrt sie jede Form in ihrem Bewusstsein. Warum wurden denn nicht alle Höheren Begriffe mit einbezogen? Warum so viele Entstellungen? Warum so viele Herabsetzungen? Weil sich das Wesen menschlichen Suchens und Strebens in Wahrheit dem Niederen zuwendet. Die Aufgabe der Neuen Welt ist es jedoch, das Bewusstsein zu wecken und der Welt die vorbestimmten Bildnisse der Schönheit zurückzubringen. Beim Aufstieg muss in der Tat die schöpferische Kraft des Geistes verstärkt werden. Genau gesagt, das Höhere darf nicht herabgezogen werden - Ihm muss Erhebung zukommen. Deshalb wird die erste notwendige Bedingung sein, das Bild der Gottheit angemessen zu gestalten. Wenn das menschliche Bewusstsein aufhört, die Gottheit auf irdische Art darzustellen, dann werden die Errungenschaften des Geistes feurig sein.

    267. Irdische Kräfte sind dort Fallstricken ausgesetzt, wo die dunklen Kräfte Unstetigkeit wahrnehmen; aber jeder Plan der finsteren Kräfte kann leicht zunichte gemacht werden, wenn man sich von jenen befreit, die sich dem Bösen nicht widersetzen. Die Finsteren werden den Wegen des Lichts folgen, doch wo dem Licht der Zutritt offen steht, dort kann die Finsternis nicht eindringen. Denn jene verfeinerten, feurigen Schichten sind für die Finsteren unzugänglich. Pfade mit teilweisen Enthüllungen führen zu keinen Errungenschaften. Die auf den Weltenaufbau gerichteten Kräfte des Lichts müssen sich deshalb gegen die finsteren Kräfte, die mit der Formel "Mit deinem Gott" ins Bollwerk einzudringen suchen, sehr feurig rüsten. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt ist es notwendig, diese Gefahren erneut aufzuzeigen, denn es gibt viele Versuche, ins Bollwerk des Lichts einzudringen. Daher lasst uns


an alle Masken denken, hinter denen sich die Kratzenden verbergen.

    268. Fohat, als wahrhaft allgegenwärtiges Feuer, wird kaum verstanden. Ebenso wenig wird das Laboratorium des Weltenalls verstanden. Das große Ein- und Ausatmen des Kosmos muss für alle Erscheinungen Anwendung finden. In der Tat, über den Austausch der ausgesandten und in die Schatzkammer des Kosmos zurückgekehrten Kräfte wird kaum nachgedacht. Daher besteht die Rolle der Menschheit nicht nur im Entleihen; hier muss auch eine Rückgabe der Kräfte, mit denen sie bei Verbindung mit dem Raumfeuer gespeist wurde, enthalten sein. Nimmt man diese Verbindung als Wahrheit an, kann man in der Tat herausfinden, warum zwischen dem Geben und der Rückgabe solch ein Unterschied besteht. Das Ausmaß dieses Unterschiedes ist gerade jenes Maß, das auf den Kosmischen Waagen das Karma der Menschheit darstellt. Die Unwissenden wundern sich darüber, dass es in der Feinstofflichen Welt Chaos geben kann; doch man sollte darüber nachdenken, wie viele Funken des Fohat unbefruchtet bleiben, und wie viele Kräfte entweder nicht angewendet oder entstellt werden. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt muss man das Chaos des Bewusstseins der Menschheit gründlich erfassen.

    269. Wahrhaftig, das erhabene Bewusstsein strebt dem Feurigen Prinzip zu, während das niedere sich das Höhere Bildnis nach dem eigenen Abbild schafft. Das Fassungsvermögen des beschränkten Bewusstseins wird dem selbst geschaffenen Abbild entsprechen, und daher gibt es so viele Entstellungen! Wie kann ein niederes Bewusstsein von einem Allumfassenden Begriff erfüllt sein, wenn dieses Allumfassende den Geist in Wahnsinn geraten lässt? Ich sage - betrüblich ist menschliches


Denken! Das räumliche Blickfeld ist nur dem zugänglich, der das Allumfassende des Prinzips kennt, denn der königliche Geist kann mit dem Höheren Prinzip ebenso verschmelzen, wie der Mikro- mit dem Makrokosmos verschmilzt. Daher kann kein kleiner Geist mit dem Feurigen Prinzip verschmelzen. Feurige Macht enthüllt die gesamte offenbarte feurige Esse demjenigen, der den Puls der Feurigen Welt fühlt. Dieses lebenspendende Prinzip baut Leben auf Fohat auf. Daher lasst uns daran denken, dass nur ein beschränktes Bewusstsein verneint; der feurige Geist jedoch ist allumfassend. Lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt über das große Prinzip nachdenken.

    270. Weltraumfeuer enthält jene Fohatfunken, die von allen Lebenserscheinungen im Kosmos angezogen werden. Auf diese Weise nähren diese Funken jedes Leben, und je nach der dem Wesen innewohnenden Kraft wird die Anziehungskraft dieser Funken verstärkt; es lässt sich daher verfolgen, wo der Aufbau des Guten oder wo Zerstörung vor sich geht. Man kann die Raumschichten mit Gedanken über feurige Energien und mit Bestrebungen des Geistes durchdringen. Lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt an die Triebkraft des feurigen Gedankens denken.

    271. Es ist erwiesen, dass jedem lebendigen Organismus in der Natur Blut entnommen werden kann. Die Welt verfügt über solch ein ungeheures Kräftepotential, in das man eindringen und den Sinn dieser groben Formel erfassen muss. Der Mensch, an physische Begriffsbestimmungen gewohnt,


verwendet alle Formel physisch, doch diese Entstellung bedarf der Richtigstellung und der Wiederherstellung der Wahrheit, indem man zur bewussten Anwendung höherer Begriffe zurückkehrt. Zwar kein Blut aus einem Stein gepresst werden, jedoch ein lebendiger Fohatfunke, der in allem in der Natur lebt und dieses beseelt. In der geistigen Welt herrscht dasselbe Gesetzt. Jedoch bei der allmählich wachsenden, bewussten Zusammenarbeit mit dem Kosmischen Magneten erwirbt der Geist jenen feurigen Magnetismus, der den Fohatfunken entspricht. Physischer Psychismus ist diesem geistigen Magnetismus nicht vergleichbar. In der Tat, dieser geistige Magnetismus wird durch erhabene Erfahrung im Agni Yoga erworben. Die Wirkung dieses Magnetismus ist so mächtig, dass der Gedanke eines Agni Yogi durch Anziehung von Fohatfunken aus dem Raum durch den Willen des Senders schöpferisch ist. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt ist die Anziehungskraft des Geistes eine gewaltige schöpferische Energie.

    272. Die Menschen denken über zersetzende Taten und ihre Folgen nicht nach. Wie beseitigt man schreckliche Ausstrahlungen, sobald man feststellt, dass sich die Ansteckung durch diese Ausstrahlungen wirklich ausbreitet? Das bedeutet, dass für jede zersetzende Tat ein Gegenmittel gefunden werden muss. Man sollte nach jenen Feurigen Energien suchen, die Diesen giftigen Ausstrahlungen widerstehen können. Einem Höheren Bildnis nachzustreben, verleiht dem Geist Ausgeglichenheit. Reinigung der Begriffe und Bestrebung nach höherem Suchen werden das Gegenmittel für zersetzendes Denken. Auf diese Weise muss durch Suchen nach dem Guten jede finstere Zersetzung


beseitigt werden. Räumliche Feuer können die Fluida der Finsternis auflösen. Lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt nach Reinigung des Raumes streben.

    273. Fohat dringt in alle Erscheinungen ein und nährt das Leben. Gerade von den geistigen Erscheinungen werden Fohatfunken angezogen; denn das Kosmische Feuer nährt alles, was mit ihm identisch ist. Deshalb werden in Berührung mit dem Strom des Kosmischen Magneten die Fohatfunken angezogen. Diese feurigen Helfer erweisen sich als Schutzmaßnahme. Das Fohatnetz wirkt genauso wie das den Körper umgebende Sperrnetz. Die Verbindung zwischen dem Sperr- und dem Fohatnetz besteht aus den gleichen vom Innern der Zentren ausgehenden feurigen Spiralen. Das Fohatnetz ist wahrhaftig jener magnetische Körper, den der Geist durch machtvolles Streben und Anspannung um alle Erscheinungen webt, die er schützen will. Auf diese Weise wird der Raum mit jeder dem Kosmischen Magneten entsprechenden angespannten Tätigkeit zementiert.

    274. Deshalb kann das flammende Herz jede Erscheinung bestätigen; denn der in Erscheinung tretende Magnet des Herzens zieht die Fohatfunken an. Daher verfügt das im Namen des Kosmischen Rechts schaffende Herz über diese mächtige Kraft; es sammelt Fohatfunken und umgibt alle zur schöpferischen Kraft verstärkten Erscheinungen mit ihnen. Dieser Magnet des verschmolzenen Herzens ist auf allen Ebenen schöpferisch. Deshalb schafft Unser Herz so feurig. Es ist das Herz, dem jeder bestätigte Feuergrad


innewohnen kann. Solch ein Herz kann nur durch Kosmisches Recht bestätigt werden. Das Herz, das das Kosmische Recht kennt, verfügt über alle Feuer.

    275 In der Tat, wird dem Bewusstsein die Tatsache vertraut, dass es allein durch Gleichgewicht möglich ist, völlige Wendigkeit zu entwickeln, dann wird sich die Menschheit an den Gedanken über die Übertragung aller Größen gewöhnen; denn jeder Aufbau entfaltet sich durch Gleichgewicht. Durch angespanntes Suchen nach dem, womit der Lebensschatz zu zieren ist, kann das Bewusstsein diese systematische Aufbautätigkeit erlangen. Durch Gleichgewicht wird das Tempo schöpferisch beschleunigt, und der Brennpunkt kann sich als die der Aufbautätigkeit gemäße Ausstrahlung erweisen. Auf diese Weise ist es bei kosmischer Erneuerung wichtig, Gleichgewicht als grundlegendes Prinzip anzunehmen. Die Kraft des Aufbaus steigert sich im Verhältnis zum errichteten Gleichgewicht. Lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt nach Gleichgewicht streben.

    276. Die Fohatfunken spannen verschiedene Fäden und errichten Übertragungskanäle, entlang welchen die feinstofflichen Energien in den Raum gelenkt werden können. Vom feurigen Bewusstsein beeinflusste Fohatfunken sammeln sich; denn sie werden auf diese Weise von den feurigen Ausstrahlungen des Geistes und des Herzens gesättigt. Diese von einem feurigen Willen gestärkten Ströme können allen räumlichen Angriffen widerstehen. Es heißt: "Wer das Schwert erhebt, der wird durch das Schwert umkommen", genau gesagt, nicht durch das Schwert des Geistes, sondern durch das zerstörende Schwert, das als das böse Schwert der Ichsucht bezeichnet wird. Freilich, die Fohatfunken


können diesem Schwert widerstehen. Dort, wo es dieses grobe physische Schwert gibt, dort gibt es auch Unheil. Doch erhaben und unbezwinglich ist das Schwert des Geistes, denn mit ihm sind die Himmlischen Kräfte.

    277. Wenn feindliche Kräfte zum Angriff übergehen, muss man sich vorsehen. Die Diener des Lichts müssen erkennen, dass wahrhaftig nicht nur die feindlichen Kräfte Verrat aushecken, sondern dass die drohende Gefahr des Verrats genau genommen in dem Versäumnis und der Schläfrigkeit besteht. Mit Recht stellte sie, die unter dem Stern der Mutter der Welt führt, fest, dass ein Führer die Wahrheit schätzt, denn im Schlachtfeld ist es wichtig zu wissen, welche Schwerter geschärft wurden. Nur Ichsucht verleitet den Geist dazu, die Wahrheit zu verbergen. Doch ein unverantwortlicher Krieger kann jedes schöne Beginnen zum Verderben wenden. Nicht Verheimlichung, sondern Aufdeckung ist die erste Pflicht des Dieners des Lichts. Wahrhaftig, wird die Wahrheit verschwiegen, kann der Diener des Lichts zum Werkzeug der Finsternis werden. Doch kann dann das Bündnis mit dem Diener des Lichts bestehen? Ist es von der Hierarchie des Lichts so angeordnet worden? Wurde es so vorgesehen, dass die Hierarchie des Lichts in feurigen Hilfsströmen ihre Kräfte dafür verausgabt, damit der Diener des Lichts durch seine Verantwortungslosigkeit, Ichsucht und Unwahrheit keinen Verrat übt? Darüber möge jener nachdenken, der dem Schild der Hierarchie so viele Schläge versetzt!

    278. Zu behaupten, die Welt konnte den Zustand glücklichen Wohllebens beibehalten, kommt der Feststellung gleich, das Dasein könne ohne Erneuerung des Geistes fortgesetzt werden. In der Tat, nur die zersetzende Finsternis kann behaupten, dass es keine Zersetzung gibt. Doch die Kräfte des Lichts,


die für die Evolution Wache halten, zeugen gerade von der Gefahr der Zerstörung. Der Karmaverlauf der Welt wird in allen Ereignissen erkennbar. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt muss das Bewusstsein vom Verstehen der Reinigung durch den Pfad der geistigen Erneuerung erfüllt sein.

    279. Es gibt kein Übel, das der Missetat des Kleinmuts gleich käme. Im Kleinmut verbirgt sich Verrat; in ihm verbirgt sich betrügerischer Großmut; in ihm ist verderbliche Halbheit verborgen; sein Meister ist Satan; seine Triebkraft ist Ichsucht; sein Wirken besteht auf der einen Seite im Aufbau, auf der anderen in Zerstörung; sein Gesicht der Bestrebung zeigt in Wirklichkeit Egoismus; sein Reich bekundet sich in Ichsucht; seine Bestätigung ist Ichsucht, er beweist sich in Kompromissen, und sein ganzes Wirken für das Gute ist Selbstbestätigung und Rechtfertigung sichtbarer Zerstörung. Das Pfand der Ichsucht liegt dem Kleinmut zugrunde.

    280. Das zur Durchsetzung der Erneuerung des Geistes getriebene Bewusstsein kann jeden zum Kampf gegen den Geist führenden Willen übermannen. Doch die finsteren Kräfte und unwissenden Verneiner werden dieser Behauptung nicht beistimmen. Man muss den mit dem Kosmischen Magneten voraneilenden Strömen zustreben; denn bei den Quellen, die den Geist in ihren Sog ziehen, gibt es sehr viel Zerstörung. Die Sogspirale zerrt in die Tiefen, doch die Spirale geistigen Aufstiegs führt empor. Daher muss man sich zu den gegenwärtigen Ereignissen bewusst verhalten; denn die geistige Erneuerung


wird von viel Bedeutsamem begleitet. Folgen wir auf dem Pfad zur Feurigen Welt der Spirale des Geistes und des Herzens.

    281. Das Herz der Welt kann in jeder Form von Energieverbindungen in Erscheinung treten. Jede neue Verbindungsform, die sich als neue Energie erweist, ist wahrhaftig eine Äußerung des Herzens der Welt. In der Tat, kosmische Schaffenskraft kann genutzt werden, um das Wirken des Herzens der Welt zu bestimmen. In Wirklichkeit kann dieser Begriff für alle Erscheinungen des Kosmos angewendet werden, in denen der Magnet alle Anziehungen verstärkt. Denn wahrhaftig, die Kraft, welche alle geeigneten Energien sammelt, wirkt bewusst. Nach dem Gesetz unterliegen räumliche Feuer der Anziehungskraft des Herzens der Welt. Die Welt der Anziehungskräfte ist feinstofflicher Natur, und jede Anziehungswelle stellt aus den zur Vereinigung angetriebenen Energien neue Verbindungen her. Deshalb schafft das Herz der Welt schnelle Verbindungen. Es gibt so viele feurige Anziehungen im Kosmos!

    282 Das Herz der Welt enthält alle Eigenschaften kosmischer Energien. Jede Art der Anziehung wirkt nach dem Gesetz des Herzens der Welt. Jede Art und der Vorgang vereinten Wirkens sind nach dem großen feurigen Befehl des Herzens der Welt schöpferisch. Die Offenbarung feuriger Vereinigungen verfügt über ihre eigene Vereinigungskraft, welche alle kosmischen Energien sammelt. Wahrhaftig, sämtliche menschlichen Tätigkeiten können vom Herzen der Welt gesättigt werden. Jedoch für diese große Tat muss der Puls der Feurigen Welt gefühlt werden. In dieser feurigen Schöpferkraft kann das Bewusstsein der Menschheit wahrhaftig


erneuert werden. Lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt nach Schaffenskraft im Einklang mit dem Herzen der Welt bestrebt sein.

    283. Jeder kosmischen Verbindung folgt eine Tat die gewissermaßen zum Kern einer Erneuerung wird. Dieser Bewegung erwächst eine Spirale, und das Herz der Welt zieht alle Spiralen schöpferischer Kraft an. Auf diese Weise bezieht sich die Spirale auf das Wirken des Menschen, auf das Gruppenkarma, die Staatenbildung, das Entstehen von Epochen, die Anziehung von Atomteilchen und alle Kosmischen Schöpfungen. Deshalb vollzieht sich alles im Kosmos Entstehende in eigener Spiralbewegung, die in ihrer Windung die angrenzenden Bereiche anspannt. Auf diese Weise werden vom Herzen der Welt Ströme Kosmischen Feuers verteilt. Die Feurige Welt besteht aus diesen feurigen Spiralen.

    284. So geht auch die schöpferische Kraft nach der Spirale vor sich, und jede Lebensanziehung oder -abstoßung schafft ihre eigene Spirale. Das ist auch der Grund, warum die Spiralen des Männlichen und Weiblichen Prinzips in solch abweichenden Richtungen verlaufen. Das Männliche Prinzip strebt nach Besitznahme, ohne Rücksicht auf das Herz des Menschen. Das Männliche Prinzip baut über die Herzen und Köpfe hinweg Brücken für seine Errungenschaften. Es geht nicht um die Macht des Verstandes, denn das Weibliche Prinzip enthält potentiell die gleichen Feuer. Doch das Weibliche Prinzip bedarf der freien Ausdrucksmöglichkeit des Herzens. Wenn es üblich wird, dem Weiblichen Prinzip das Recht zum Leben einzuräumen und seine innere Kraft zur Erneuerung durch sein Gefühl ständigen Gebens zu entwickeln, dann wird das Weibliche Prinzip das Männliche Prinzip in jeder Weise überragen.


    285. Die Welt ist mit den Geschwüren menschlicher Laster und unzulänglicher Ergebnisse bedeckt. Unberechenbar sind die den Planeten verseuchenden menschlichen Krankheiten des Geistes. Eines der größten Geschwüre ist die Unwahrheit. Wenn die Welt zusammenstürzt, dann bilden Seifenblasen keinen Schutzschild. Wenn es erforderlich ist, so großartige Bestätigungen wie das Banner der Herrscher zu verteilen, dann ist es unzulässig, wie Krieger mit Papierschilden zu scheinen. Es frommt uns, den Finsteren schnelle Taten und Voraussicht zuzutrauen; denn jeder Tag kann als Tag der Ewigkeit angesehen werden. Deshalb ist es in den Tagen der Zerstörung und Erneuerung der Welt wichtig, die Prinzipien wahrer Aufbautätigkeit unter Beweis zu stellen. Deshalb ist jede schädigende Entstellung als sichtbarer Schlag auf den Schild zu betrachten. In der Tat, Kleinmut und Ichsucht sind die Brüder der Entstellung. Die Beschäftigung mit der Unwahrheit wird zur Gewohnheit, und Egoismus zeitigt seine schädlichen Wirkungen. Wenn die Welt zerfällt, ist es deshalb gut, darüber nachzudenken, wie alle Entstellungen auszumerzen sind.

    286. Das Herz der Welt findet im ganzen Dasein seine Bestätigung. Jede Welt, jedes Atom besitzt ein Herz, und die Anziehungskraft entspricht der Bestimmung. Das Zentrum des Planeten kann als die vom Herzen der Welt ausgehende Widerspiegelung betrachtet werden. Jeder vom Herzen der Welt bewirkte Strahl vereint schon andere Welten; auf diese Weise wird das Leben mit den vom Herzen der Welt ausgehende Strahlen gesättigt. Und diese feurigen Energien werden im gegenseitig angespannten Schöpfungsprozess verwoben. Das Gesetz feuriger Spiralen wird vom Herzen der Welt bestätigt. Festigen wir uns auf dem Pfad zur Feurigen


Welt in der Erkenntnis des Feurigen Herzens der Welt.

    287. Die Sonnenähnlichkeit des Herzens offenbart sich im Mut, wenn das Herz furchtlos ist, wenn Selbstlosigkeit den Geist des Agni Yogi in verschiedene Sphären über und unterhalb der Erde führt, wenn der Geist mit allen Feuern des Herzens unermüdlich schöpferisch tätig ist, wenn die Sinneswahrnehmungen mit allen kosmischen Erscheinungen im Einklang sind. Wahrhaftig, der Geist kennt das Herz der Welt, und er weiß auch, wie unverletzlich der Schild der Hierarchie ist. Das sonnenähnliche Herz des Agni Yogi kennt den durch das Nahen des großen Strahles hervorgerufenen vollen Kelch der Welt; denn die Vereinigung der Welten ist die höchste schöpferische Tätigkeit des Agni Yogi. Daher bedeutet für den bestrebten Agni Yogi jeder Bereich des Feuers schöpferische Kraft. Das Pulsieren im Makrokosmos lost in seinem Mikrokosmos gleiche Schwingungen aus. Wenn sich feurige Energien im Raum vereinen, wird Gleichgewicht geschaffen. Ebenso wie von einem Zentrum ausgehende Geschosse zerstörender Energien in verschiedene Richtungen fliegen, so nimmt das sonnenähnliche Herz des Agni Yogi sämtliche im Raum gesammelten kosmischen Energien in sich auf. Lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt an das sonnenähnliche Herz des Agni Yogi denken.

    288. Daher ist jedes Zentrum von Ur[usvati] gegenüber Katastrophen sehr empfindsam; das Herz fühlt jede Schwingung und nimmt wie ein räumlicher Trichter alle Energien in sich auf. Deshalb fördert das sonnenähnliche Herz die Reinigung des Raumes. Das ungestüme Herz


kommt allen feurigen Energien auf halbem Weg entgegen. Solch eine Triebkraft ist nur durch die auf der höchsten Stufe feuriger Umwandlung erreichte feurige Selbsttätigkeit möglich. Deshalb wird jede kosmische Schwingung sehr stark empfunden. Wenn Wir auf Erdbeben hinweisen, sollte man nicht immer äußere Erscheinungen erwarten. Man muss vor allem jene Beben ins Auge fassen, die in den Tiefen stattfinden. Deshalb stehen die von den Zentren so stark empfundenen Qualen in Beziehung zu den Tiefen der Erde. Daher fühlt das sonnenähnliche Herz alle feurigen Offenbarungen.

    289. Die Macht des Geistes und des Willens kann dann kosmisch schöpferisch tätig sein, wenn das Potential sonnenähnlich ist; denn hat man auf eine andere Aura einzuwirken, dann ist es unerlässlich, dass die Quelle selbst von höherer Energie ist. Deshalb bedingen alle Experimente in dieser Richtung eine höhere feinstoffliche Energie. Jede Quelle, die ihre Willensströme zusammen mit der höheren Energie verstärkt, zeugt von kosmischem Einfluss. Doch jeder Geist, der seine ströme verstärkt, um mit ihnen eine andere Aura zu sättigen, muss beim Senden besonders vorsichtig sein, denn es gibt keinen feinstofflicheren Prozess als jenen feuriger Sendungen. Deshalb kann man beim Heilen von Krankheiten durch solche Sendungen nur die höheren Energien und die reinen Fluida benutzen. Diese Quellen werden entwickelt, wenn die eigene geistige Entwicklung durch die Zentrenumwandlung erlangt wurde. Daher muss der Begriff geistiger Sendungen als höhere Erscheinung im Leben angesehen werden.


Lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt an diese feurige Voraussetzung denken.

    290. Das Herz der Welt regt alle geoffenbarten Energien zur im Universum herrschenden Aufbautätigkeit an. Kosmisches Streben versetzt jede Energie des räumlichen Feuers in Spannung. Doch sowohl die Kohäsion aller kosmischen schöpferischen Kräfte als auch ihre Lenkung unterliegen dem Herzen der Welt. Auch die Vereinigung der Welten beruht auf diesem Hohen Prinzip, welches alle Leben entfacht. Daher ist das Herz der Welt die Ursache aller Uranfänge. Jede Lebensfackel wird vom Herzen der Welt entflammt. Das Bewusstsein, das die feurige Schwingung des Kosmischen Strahls erlangt, spürt die Schwingung des Herzens der Welt.

    291. Würde die Wissenschaft in die Suche nach dem feurigen Atom - dem Lebensspender für alle Erscheinungen - tiefer eindringen, könnten viele grundlegende Ursachen aufgespürt werden. Doch eine ständige Voraussetzung ist es, diese Suche mit Macht zu verfolgen, das heißt diese Suche muss tatsächlich bis hin zum feurigen Atom getrieben werden. Werden von verschiedenen Reaktionen nur die äußeren Spuren studiert, können keine feurigen Lösungen gefunden werden. Über das feurige Wesen der Welt ist so vieles gesagt worden; weshalb ein gründliches Studium der in Erscheinung tretenden Schwingungen aller feinstofflichen Strome sowie Energien und ihrer Wechselwirkungen in Angriff genommen werden muss. Die Spirale, welche das feurige Atom mit dem Weltenalls verbindet, muss in allen ihren mächtigen Erscheinungen erforscht werden.


    Lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt den Begriff feuriger Wechselwirkungen im Kosmos unter Beweis stellen.

    292. Die Wechselwirkungen zwischen den Körpern sollten erforscht werden, denn ebenso wie der Zustand des physischen Körpers auf den Zustand des Astralkörpers einwirkt, so wirkt der Astralkörper auf den physischen Körper ein. Ein kränklicher Zustand des Organismus spiegelt sich im Astralkörper wider, und eine geistige Unstimmigkeit des Astralkörpers spiegelt sich im physischen Körper wider. Alle geistigen Erlebnisse beeinflussen sowohl den Astralkörper als auch den physischen Körper. Doch diese Erscheinungen müssen sehr feinstofflich untersucht werden. Jedes Erlebnis auf der Astralebene hinterlässt nicht sofort im grobstofflichen gesunden Körper eine Spur. Freilich, wenn der feinstoffliche Körper alle giftigen Fluida, die den Astralkörper anstecken, um sich sammelt dann wird sich die Ansteckung auch im gesunden grobstofflichen Körper bemerkbar machen. Im infizierten Astralkörper erfolgt die Wechselwirkung. Der Astralkörper nimmt die Fluida des physischen Körper sehr leicht auf, weshalb sich jede Gleichgewichtstörung zuerst im feinstofflichen Körper widerspiegelt. Für den Arzt ist es daher sehr wichtig, die Geistesverfassung des Kranken zu kennen. Man sollte bei Krankheit und ihrer Bekämpfung den Einklang der Körper und ihre unzertrennliche Verbindung miteinander ins Auge fassen. Eine solche feinfühlige Beziehung muss auf dem Weg zur Feurigen Welt erlangt werden.

    293. Wenn unterirdische und überirdische Feuer wüten, dann muss man wirklich große Vorsicht walten lassen. Das Zentrum der Erde ist deshalb so angespannt, weil es


in den verschiedenen Schichten eine wechselseitige Anziehung gibt. Die Anspannung schöpferischer Zentren wird durch räumliche Feuer bestätigt. Der Blutandrang kann auf den Zustand kosmischer Anspannung schließen lassen. Deshalb ist es so notwendig, die Zentren zu hüten. Räumliche Feuer wüten.

    294. Die Krankheitsursachen wurzeln in der Verbindung zwischen der physischen und der astralen Welt. Der Körper spiegelt alle Wirkungen wider, die sich in den Schichten und Tiefen des Kosmos ergeben. Es scheint klar zu sein, welche unzertrennliche Wechselbeziehung zwischen Makro- und Mikrokosmos besteht, doch - wenn man vom erleuchteten Bewusstsein absieht - wird diese Vorstellung nicht in Erwägung gezogen und bringt die wissenschaftlichen Forschungen nicht voran. Wüsste man jedoch, wie sehr der atmosphärische Druck den Organismus beeinflusst, würde man dann nicht nach Erkenntnis dieses Zusammenhanges streben - jener Macht, die jede Lebenszelle mit ihrem Feuer sättigt? Die Verbindung zwischen den Körpern und die Wechselwirkung der Ströme müssen erforscht werden; denn es ist unmöglich, den Zustand des Organismus und seine Krankheiten genau zu bestimmen, ohne die feurige Übereinstimmung festzustellen. Eine feinfühlige Untersuchung des geistigen und physischen Zustandes wird es ermöglichen, die Fluida der Zersetzung zu entdecken.

    295. Das Studium der Zentren und ihre Reaktion auf räumliche Feuer werden die Menschheit dem Feurigen Kosmos näher bringen. In der Tat, am meisten zeigt das Herz Übereinstimmung und Wechselwirkung. Der Herzschmerz spiegelt kosmische Erscheinungen wider, und dieser feurige Zustand muss von der feinstofflichen Seite her betrachtet werden, denn er


ist eine Widerspiegelung der Einwirkung auf den feinstofflichen Körper. Das physische Herz kann nicht umhin, diesen feurigen Zustand wiederzugeben. Auf diese Weise kann beispielsweise jemand mit einem kranken Herzen diese Wechselbeziehung nicht übersehen, und eine so genannte Herzneurose ist nichts anderes als ein mit dem Kosmos erklingender feinstofflicher Zustand des Herzens. Deshalb ist es äußerst wichtig, das Herz im Zusammenhang mit den kosmischen Erscheinungen sorgfältig zu beobachten.

    296. Der befreite Geist strebt immer in die höheren Sphären, doch der erdgebundene Geist bleibt lange Zeit an die niederen Schichten der Astralwelt gekettet. Das Band zwischen dem physischen und dem Astralkörper wird vom irdischen Bewusstsein nicht leicht gelöst. Die Trennung der Körper erschreckt jene Geister schmerzlich, die irdische Anziehung erkennen lassen. Doch beim Aufstieg des Geistes, der sich von der Erde löst, bestätigt sich die Befreiung. Hinter diesem Verhaftetsein steht das kosmische Gesetz der Anziehung, die durch die Energie des Bewusstseins verstärkt wird. Stellen wir uns eine von Gasen niederer Wünsche erfüllte Sphäre vor. Solche Sphären verschlingen die von den irdischen Lasten noch nicht befreiten Geistwesen. Der zur Feurigen Welt gedrängte Geist offenbart seine eigene Anziehung, indem er alle feurigen Energien aktiviert. Die Sättigung des Bewusstseins durch die Höhere Welt lässt auf dem Pfad zur Feurigen Welt jene Spirale entstehen, die den Geist in die Höheren Sphären empor führt.

    297. Die Verbindung zwischen den physischen und den astralen Zentren wird durch verstärkte Umwandlung im Leben gesättigt. Das Wirken auf beiden Ebenen zeugt von


der Einheit, der Unterschied liegt lediglich in der selbständigen Zentrentätigkeit auf jeder Ebene. Die umgewandelten Zentren stärken die Zentren des feinstofflichen Körpers. Doch während die Zentren in feuriger Anspannung auf der irdischen Ebene tätig sind, bietet sich gleichzeitig den astralen Zentren Gelegenheit, auf den feinstofflichen Körper einzuwirken, in die Feurige Welt aufzusteigen. Auf der astralen und der mentalen Ebene tritt ein Schmerzgefühl auf, doch nur zu Beginn des Aufstiegs. Nachher kann jedes Zentrum, während es seine Verbindung mit dem physischen Körper bewahrt, tätig sein, indem es in anderen Sphären verstärkt wird. Hier ergibt sich eine Trennung der Körper, und der feinstoffliche Körper wird vom Schmerz befreit. Die physischen Schmerzen entsprechen dann der schöpferischen Anspannung der astralen Zentren. Auf diese Weise wirken die Welten in wechselseitiger Anspannung. Lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt feurige Umwandlung erstreben.

    298 Auf der Schwelle zur Feinstofflichen Welt spielt das Streben eine entscheidende Rolle. Das Streben in die Höheren Sphären verleiht dem Geist die Kraft, sich von der Erde zu lösen. Die größte Aufgabe ist es daher, die Lebewesen zu lehren, bestrebt zu sein. Beim Lebensaufbau müssen im Herzen sowohl das Loslösen von allen Lebenserscheinungen als auch die Hinwendung zu ihnen gleichermaßen gepflegt werden; denn solch ein geistiges Gleichgewicht wird viele verborgene Bestrebungen aufkommen lassen. Ein offenes Fenster in die Feurige Welt und die Herzensbestrebung zur Erfüllung der Lebensgesetze drängen den Geist sicherlich zu weitreichender Aufbautätigkeit. Ein bewusstes Verhalten des irdischen Wesens zu der von ihm durchschrittenen Welt sowie feurige


Erkenntnis der Unbegrenztheit enthüllen tatsächlich die Welt höheren Daseins. Der befreite Geist kennt das Loslösen von der Erde und die Freude an der Schöpfung von Schönheit. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt strebt der feurige Geist nach ewigem Aufbau.

    299. Der Energieaustausch kann vom menschlichen Willen vollführt werden. Beobachtungen am Organismus können in dieser Richtung Ergebnisse zeitigen. Um jedoch diese Ergebnisse zu erlangen, ist es notwendig, den Zustand und den Zusammenklang der Zentren zu kennen. In erster Linie sollte die Anspannung der Zentren studiert werden, denn diese Anspannung erweist sich als mächtiger Kraftsammler. Der Energieaustausch muss zur Aufdeckung jeder Bestrebung führen. Die feurigen Energieerscheinungen passen sich den kosmischen Umwälzungen an. Und jede Epoche hat ihre sichtbaren Zeichen des Gleichklangs von Makro- und Mikrokosmos. In der Tat, die Aufnahmefähigkeit für feinstoffliche Energien wirkt auf das Bewusstsein und auf den ganzen Organismus. In Wirklichkeit beruht der Energieaustausch auf dem als Verbindung und Magnet wirkenden feurigen Bewusstsein. Der feurige Gedanke ist die erste Voraussetzung für Wahrnehmung und Aufstieg. Das Herz weiß, wann zum feurigen Energieaustausch Kosmische Feuer angezogen, dem Organismus zugeführt und damit die Zentren verdichtet werden, so dass der Geist mit dem Kosmos gemeinsam schöpferisch tätig sein kann. Der freie Wille dient als Magnet, der über die Feuer der Zentren das Kosmische Herz anzieht. Dieser Verbindungsmagnet ist die schöpferische Kraft des Agni Yogi. Lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt vor allem an diese Verbindungskraft denken.

    300. Dieser Energieaustausch erstreckt sich auf


alle Funktionen des Organismus. Dieser Regulator sättigt den Organismus und verteilt die kosmischen Energien. Empfindungen bei Erdbeben sind nicht nur der Widerhall Kosmischen Feuers, sondern gewissermaßen ein Energieaustausch. Die schöpferische Tätigkeit der feurigen Zentren erweist sich als mächtige Zusammenarbeit. Deshalb weisen Anspannung, Pein und Entrücktsein auf einen Austausch von schöpferischen Energien hin. Gerade jetzt ist der Weltenraum mit verschiedenen Aufbauprozessen erfüllt. Es ist sogar schwierig sich vorzustellen, wie der feurige Gedanke des Agni Yogi in die räumlichen Schichten eindringt. Wahrhaftig, das feurige Herz baut mit feurigsten Mitteln auf. Daher regt das gesättigte Herz den feurigen Aufbau an.

    301. Das Gleichgewicht bei der Energiezuteilung im Organismus wird durch die Kenntnis bewusster Verteilung der zufließenden Kräfte hergestellt. Die Ströme können je nach Energiezustrom die verschiedenen Zentren starken, und andererseits kann in den Bereich jener Zentren, die der Sättigung bedürfen, ein feuriger Wirbel gelenkt werden. Als solcher Regulator erweist sich die Atmung bei feinstofflicher Anwendung der Pranafluida. Die Regulierung des Organismus ist eine der grundsätzlichen Forderungen für das Gleichgewicht. Auf diese Weise erweist sich der Energieaustausch als die notwendige Regulierung der Fluida und Schwingungen.

    302. Die Welt bedarf der Erneuerung. Reinigungsvorgänge sind unerlässlich. Das Feuer des Geistes und des Herzens bestätigt ein neues Prinzip. Auf diese Weise lasst uns aufbauen. Ein Wunder begehrt Einlass!

    303. Im Raum sind Geist und Materie vereint.


Indem sie sich vereinen, beginnt in ihrem Keimungsbereich ihr Dasein. In dieser Einheit werden Lebensformen geschafft, die ihre Vervollkommnungsrunden durchlaufen. Wenn sich der Geist mit der Materie vereint, kann er sich nur auf dem Pfad der Vervollkommnung befreien; denn im Augenblick der Erkenntnis des Befreiungsaktes wird die Loslösung vollführt. Im Kosmischen Laboratorium sind diese zwei Prinzipien - Vereinigung und Befreiung - die Grundsätze der Schaffenskraft. Nur Bestrebtheit des Geistes führt zu der sich im Bewusstsein und im Herzen widerspiegelnden Befreiung. Streben des Geistes schafft feinstofflichste Schwingung. Auf diese Weise erlangt der befreite Geist die kosmische feurige Schwingung. In jeder Lebensbestätigung muss nach der Erscheinung von Geist und Materie gesucht werden. Lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt die Befreiung von der Materie erstreben.

    304. Wenn wir vom Geist und von der Materie sprechen, sollten wir an die höhere Bedeutung der Materie denken. Sprechen wir aber von der Befreiung des Geistes, so beziehen wir uns auf jene Erscheinungen, die materielle Lebenseinheiten genannt werden. Spricht man von diesen Vereinigungen unter verschiedenen Formen, so muss man wissen, dass darunter das Absinken des Geistes zu verstehen ist. Denn der Geist muss, wenn er sich in der Materie offenbart, zusammen mit der Materie zu höheren Tätigkeiten bestrebt sein. Materie wird zu der Schöpferkraft getrieben, welche die Lebensformen erweckt. Und der Geist muss vor allem wissen, wie heilig der Aufenthalt in der Materie ist. Der kosmische Begriff des Weiblichen Prinzips - als Materie - ist so erhaben, dass das weltliche Verstehen von dieser Wahrheit sehr weit entfernt ist! Nur


ein reines und erhabenes Bewusstsein kann diesen Vergleich abschätzen. Es ist schwierig, Geist und Materie zu trennen.

    305 Die Feinstoffliche Welt ist aus dem menschlichen Bewusstsein derart verbannt worden, dass erhöhte Umwandlung nur den Pfad zur Verfeinerung und Vereinigung der Welten weisen kann. Es hat sich tatsächlich eine Erstarrung des Bewusstseins vollzogen, und der Mensch rückt von der Feinstofflichen Welt derart ab, dass für ihn die Anwendung feinstofflicher Energien unzugänglich ist. Nur die Zusammenarbeit der Körper der verschiedenen Ebenen wird zur notwendigen Umwandlung führen. Mit Recht heißt es, dass nur ein Wunder die Welt retten wird. Wahrhaftig, die irdische Bestrebung liegt nicht in Richtung dieser Umgestaltung. Die schöpferische Tätigkeit der Neuen Epoche erfordert geistige Erkenntnis. Der Lauf der Ereignisse auf der feinstofflichen Ebene entspricht nicht dem Lauf der Ereignisse auf der irdischen Ebene. Wahrhaftig ein vom feurigen Herzen ausgehender bestrebter Wille schafft eine Karmawelle, die einen Wirbel erzeugt, der wiederum die entsprechenden Energien hineinzieht. Diese Wellen werden sich bei der kosmischen Erneuerung als die Grundlage der Schaffenskraft erweisen und auch als jene Energien, die den Planeten erhalten. Nur mit diesen Energien kann die Welt ihre Zukunft aufbauen. Daher lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt der Kraft großer Aufbautätigkeit bewusst sein.

    306. Das zu den Höheren Welten bestrebte Bewusstsein vermag aus dem Schatz des Kosmos zu schöpfen. Jene, die behaupten, der Mensch sei nur beschränkt fähig sich zu offenbaren, versperren sich damit alle Möglichkeiten. Das feurige Bewusstsein setzt die für die Evolution des Kosmos erforderlichen Maßstäbe. Die Energieanziehung aus dem Raum


ist die Grundlage schöpferischer Kraft, denn Wiedergaben und in Erscheinung getretene Energien können durch bewusste Anziehung gegenseitig gestärkt werden. Der Mensch ist eine Wissensquelle und der mächtigste Umwandler kosmischer Kräfte. Das Symbol des Umwandlers muss im Herzen leben. Lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt danach streben, räumliche Energien anzuziehen und umzuwandeln.

    307. Der Geisteszustand unterliegt beim Übergang in die Feinstoffliche Welt dem Bewusstseinszustand. Rückt der Geist vom Leben auch bei feinstofflichstem Streben ab, so kann er seine Schwingungen nicht in Einklang bringen und unterliegt auf diese Weise eine Zeitlang irdischen Beschränkungen. Doch nicht nur der Aufenthalt im irdischen Zustand lädt dem Geist eine Last auf, sondern in der Tat, auch der Kampf zwischen den physischen Ausstrahlungen und dem Aufblitzen des höheren Magneten macht dem Geist das Verweilen in den niederen Schichten sehr beschwerlich. Das vom Menschen so stark empfundene Gefühl der Hoffnungslosigkeit ruft viele quälende Erlebnisse hervor. In der Tat, Hoffnungslosigkeit wird demjenigen zum Schicksal, der es verabsäumt, seine Bestrebungen zu verfeinern. Während der Mensch auf dem irdischen Plan sein Karma ausleben kann, ist er aber in der Feinstofflichen Welt von seiner Bestrebung abhängig. Der Raum ist angefüllt mit jenen, die auf der irdischen Ebene ihr Karma nicht ausgelebt haben. Doch der erhabene Geist kennt diese feurigen Qualen nicht. Verfeinerung des Geistes ist der Schlüssel zu den Toren der Feurigen Welt.

    308. Die von einem Zentrum in Spannung versetzten feurigen Energien können oft erhöhte Energietätigkeiten dieses Zentrums bewirken. Teilweise Energietätigkeit


lässt ein Zentrum nur zum Teil in Erscheinung treten. Diese Anspannungen führen zu jenen Teil- oder Einzelerscheinungen, die ein Bewusstsein mit geringem Unterscheidungsvermögen verwirren. Nicht ohne Grund hat Ur[usvati] auf diese Erscheinungen hingewiesen, die durch Anspannung nur eines Zentrums hervorgerufen werden, was zum Psychismus führt. Wahrhaftig, jedes Öffnen, jede Sättigung oder Reizung der Zentren gibt der feurigen Energie eine scharfe Wendung, und nur Übereinstimmung zwischen dem Zustand des Organismus und dem geistigen Erwachen bewirkt, als unvermeidlicher Effekt, das Öffnen der Zentren in höchster Anspannung. Ein einseitiger Druck führt zur Teilerrungenschaft, die sich als eine sehr gefährliche Erscheinung erweisen kann. Lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt danach streben, die höhere Anspannung feuriger Energie zu erkennen.

    309. Über Psychismus wurde bereits vieles gesagt, dennoch wird diese Geißel der Menschheit zu wenig verstanden. Psychismus stumpft jede Bestrebung ab, und höhere Errungenschaft bleibt unerreichbar. Die Tätigkeitssphäre eines vom Psychismus erfassten Menschen beschränkt sich auf einen Bannkreis, in dem sämtliche das Wachstum des Geistes behindernden Energien ihren geeigneten Platz finden. Psychismus umfasst die Erscheinung der niedrigsten Energien, die mit ihren Ablagerungen die Feuer der Zentren auslöschen. Durch Psychismus werden die Nervenzentren unvermeidlich zerrüttet. Zudem versperrt die Loslösung von den Lebensfunktionen den Pfad zur Selbstvervollkommnung Die Schaffenskraft wird gelähmt, und es setzt ein passiver Zustand ein, der den Menschen zum Werkzeug für den Zustrom von allerlei Kräften macht. Aufgrund


der Willenserschlaffung wird die Beherrschung geschwächt und dadurch die Anziehung verschiedener niederer Wesenheiten verstärkt. Wer sich der Feurigen Welt nähern will, der muss die Kräfte des Bösen bekämpfen.

    310. Die Aufspeicherungen der Länder werden auf den kosmischen Waagen gewogen. Die Kräfte der Zerstörung sind unbestritten im Übergewicht, doch Umwandlung des Geistes sowie Reinigung des Raumes und der Menschheit werden eine neue Bestimmung ergeben. Die Erneuerung des Planeten wird sowohl die geistigen als auch die materiellen Werte berühren. Jedes Zentrum, das sein Karma offenbart, wird eine neue Anspannung hervorbringen. Die Menschheit unterzieht sich der feurigen Reinigung. Am Horizont wird ein neuer Beweis aufleuchten. Wahrhaftig, in allen Teilen der Welt wird sich ein loderndes Fegefeuer ausbreiten. Auf den kosmischen Waagen nehmen zum Wohl des Weltenalls sowohl das Schwert als auch die feurige Umwandlung ihren Platz ein. Daher rückt zum Wohl des Planeten die Feurige Welt heran.

    311. Jede große Erneuerung ruft gewaltige Energien aus dem Raum herbei. Die Aufbaunetze werden weit über die beschränkten irdischen Sphären hinaus ausgeworfen. Doch mit dem ganzen Druck der Kräfte des Lichts werden gleichzeitig auch die Kräfte der Finsternis verstärkt. Ebenso wie eine Substanz auf eine Berührung reagiert, so reagiert eine andere auf jede Verschiebung. Bei kosmischer Umgestaltung widerhallt der Raum auf jede Schwingung. In der Tat, die Ereignisse häufen sich ebenso, wie sich eine Substanz durch chemische Wirkung verdichtet. Räumliches Feuer beginnt neue Kräfte zu sammeln, doch unterirdisches Feuer sucht durchzubrechen. Ebenso verbreiten sich die Kräfte des Geistes und offenbaren im Zusammenhang


mit ihren Aufspeicherungen ihre Bestrebungen. Eine große Umwandlung naht, und die Feurige Welt erwartet eine Bestätigung.

    312. Am wenigsten von allem begreift die Menschheit die Unauflösbarkeit des Karmas, wogegen dieses kosmische Gesetz für jede Offenbarung Anwendung findet. In der Tat, der Mensch ist nicht nur eine ihren evolutionären Pfad vollendete Monade, er ist auch Teil der Monade des Kosmos. Alle Monaden, die in der einen Monade des Kosmos empfangen wurden, tragen für das Dasein des ganzen Weltenalls Verantwortung. Die Verbindung des Menschen mit den Erscheinungen des Weltenalls wird gegenseitig genährt; daher ist es wichtig zu erkennen, dass jemand, der Böses hervorruft, den ganzen Fortschritt aufhält. Der Lauf der Ereignisse beweist, wie sehr sich die Geschichte wiederholt. Diese Wiederholung wurzelt in der Erscheinung derselben Monade. In der Tat, das Karma großen Aufbaus zeigt auf, dass die Verbindung des Fürsten der Finsternis mit der Menschheit nicht gelöst werden kann. Der Verfall mächtiger Grundsätze wirkt sich unvermeidlich auf die Menschheit aus. Doch die Auferstehung des Geistes kann eine Auferstehung jeder Lebenserscheinung bedeuten, sogar den gefallenen Engel inbegriffen. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt muss man über die Untrennbarkeit der Pfade der Monaden von dem des Kosmos nachdenken.

    313. Zur Bestätigung der Taten und des Fortschritts ist es unerlässlich, vom Wesen der Ausführung durchdrungen zu sein. Wenn die Tat ein großes Ziel voraussetzt, dann muss jeder Schritt dem Ziel entsprechen. Man kann das Große nicht mit dem Unbedeutenden vermengen. Man kann Verrat nicht mit der höheren Bestimmung vermengen oder niedere Triebkraft mit


einem höheren Ziel. Solch eine Vermischung löst unvermeidlich eine starke Wirkung aus. Jede höhere Bestimmung bedarf der feurigen Sättigung und lässt keine Widersetzung gegen räumliche Anordnungen zu. Neben hoher Wachsamkeit ist eine bewusste Unterscheidung der Kräfte des Lichts und der Finsternis unerlässlich. Allein Standhaftigkeit sowie bewusste Furchtlosigkeit werden zum Sieg führen.

    314. Der Zustand des Planeten ist so katastrophal, dass nur ein Kraftakt die Völker von Barbarei zurückhalten wird. Jene, die die Feurige Wache über kosmische Ereignisse auf sich genommen haben, können nur die Sättigung ungleichmäßiger Anspannung überwachen. Bei der Überwachung der Menschheit muss man mit auftretender Unvollkommenheit, mit Kleinmut und Furcht ringen. Das Karma der Menschheit besteht aus einem Mosaik der schrecklichsten Sühnen. Nur die feurige Wache der Hierarchie wird die Menschheit retten. Sammeln wir auf dem Pfad zur Feurigen Welt die besten Schwerter des Geistes.

    315. Das Bewusstsein, welches vom Verständnis für die Unveränderlichkeit der Heldentat erleuchtet ist, kann die Neue Welt willkommen heißen. Solch ein Bewusstsein wird sein Streben dem Kampf gegen die Finsternis zuwenden und sich der ganzen Höllenbrut zu widersetzen wissen. Viele weltliche Aussprüche können als aus der Hölle stammend bezeichnet werden. Denn die die Menschheit umgebende Sphäre ist mit den Ergebnissen ihres sich auswirkenden Karmas gesättigt. Mit dem Vorhaben der Heldentat im Herzen werden die Pfade zu ihr enthüllt. Die feurige Schlacht vollzieht sich in allen Sphären! Eine Offenbarung schöpferischer Tätigkeit verstärkt schnell neue Energien. Möge auf dem Pfad zur Feurigen Welt unser Geist mit dem Bewusstsein der Heldentat erfüllt sein.


    316. Die grundlegende Art des Strebens des einzelnen hängt vom Potential des Geistes ab. Das Verlangen, mit dem Kosmos verwachsen zu sein, lenkt den Geist auf die Bedeutung der Einheit im ganzen Weltenall. Die Erkenntnis, dass der Geist der Erzeuger alles Bestehenden und der Träger des Entstandenen ist, wird den Menschen veranlassen, alle karmischen Bindungen zu begreifen. Alle bestehenden Gesetze Kosmischen Aufbaus weisen auf diese unlösbare Einheit hin. Wie könnten sonst die Ereignisse in der Welt erklärt werden?
    Alle Lichtträger wachen über diese Einheit. Genährt durch die Einheit Kosmischen Feuers gleicht jeder Geist einem Fohatfunken. Lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt mit erneuertem Bewusstsein danach streben, mit dem Kosmos vereint zu sein.

    317. Man muss auch über die Eigenschaft des Guten nachdenken, denn dieser Begriff wird sehr missbraucht, indem jeder Ausdruck von Schwäche und Torheit für gut gehalten wird. Mit Recht wurde gesagt, dass man die Wahrheit verteidigen und das Böse bekämpfen soll. Die Eigenschaft des Guten ist eine von Gerechtigkeit und vom Herzen erfüllte Tat. Durch höhere Gerechtigkeit fühlt sich das feurige Bewusstsein veranlasst, ein besseres Karma zu schaffen. Die Anziehungskraft des Herzens wird immer von feurigen Energien genährt. Die Eigenschaft des Guten muss in allen höheren Ausmaßen verstanden werden. Lasst uns zur Verbesserung des Begriffes des Guten bestrebt sein.

    318. Der gegenwärtige Weltzustand entspricht den von der Menschheit getätigten Aufschichtungen. Die Offenbarung der Entsprechung kann


jene Zyklen bestätigen, welche sich heraus ergeben; in ihnen wird sich die ganze Tilgung des Karmas widerspiegeln, und jeder Zyklus wird seine neue Stufe einleiten. Über Zyklen sprechend, lasst uns die Überlegung zur kosmischen Entsprechung ins Auge fassen. Wahrhaftig, lasst uns Tilgung als feurigen Aufbau betrachten. Diese Zyklen Werden aus drei Gründen festgesetzt: Wegen Umwandlung der alten Aufspeicherungen, Reinigung des Raumes und Bildung einer großen Zukunft. Die Umwandlung hat bereits eingesetzt. Und wie aus den Meerestiefen Ungeheuer auftauchen, so steigt aus dem Innern des Pöbels der ganze Kehricht empor. Im Schmelztiegel des Kosmos wird für einen nützlichen Aufbau vieles umgeschmolzen Die Anstrengungen bei der Umwandlung werden jede karmische Tat herbeiziehen. Der Zustand des Planeten schafft ein von den menschlichen Ausgeburten gewobenes unvermeidliches Karma. Doch auf dem Pfad zur Feurigen Welt muss bedacht werden, dass die Reinigung des Raumes eine große Zukunft einleiten wird.

    319. Die Tat hängt von der Anspannung in jeder Sphäre ab, in der sich der Geist aufhält. Wie starkes Streben Tatkraft bewirkt, so sättigt Widerstand die Tat mit dem Wesen des Bewusstseins. Die verschiedenen Ebenen erfordern verschiedene Maßnahmen von Energieaufwendung. Wo die grobstoffliche Welt der Anstrengungen bedarf, dort bedarf die Feinstoffliche Welt ihrer nicht nur nicht mehr, sondern ermöglicht eine leichte Fortbewegung. In der grobstofflichen Welt werden alle Widerstände durch Kraft bewältigt. Doch in der Feinstofflichen Welt ist der Haupthebel die Aufspeicherung geistiger Bestrebung. In der Feinstofflichen Welt ist es nur durch Geistigkeit möglich, den Widerstand zu bewältigen.


Es ist falsch anzunehmen, die Feurige Welt sei nur eine Widerspiegelung der irdischen Welt. Denn, während die Schichten der Feinstofflichen Welt die Widerspiegelungen der irdischen Schichten darstellen, gibt es in der Feurigen Welt Schichten, die die irdischen Sphären in ihrem evolutionären Wachstum bewahren. In diesen Schichten werden alle Evolutionsströme vermerkt. Sie sind nicht nur die Schatzkammer der Aufzeichnungen des Raumes, sondern auch das Kosmische Laboratorium. Solche Schichten nehmen die erhabensten Sphären ein. Der Aufstieg des Menschen hängt von seiner Anziehung zu diesen Sphären ab.

    320. Das Bewusstsein enthält sowohl die Macht als auch die Waffen des Sieges. Das zielstrebige Bewusstsein kann riesige Massen in Bewegung setzen; doch da nur der feurige Pfad zu Uns führt, muss das Bewusstsein alle Hindernisse überwinden. Deshalb ist es auf dem Pfad zur Feurigen Welt sehr wichtig, sich der Erreichung des Zieles bewusst zu sein. Fühlt sich der Geist zum Ziel hingezogen, bieten sich ihm der kürzeste Weg und jede Möglichkeit, es zu erreichen. In der Tat, schöpferische Kraft des Geistes führt zum Ziel der feurigen Heldentat. Lasst uns jeden Beweis der großen Hierarchie des Guten annehmen. Lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt daran denken, dass Heldentat der Grundstein ist, auf dem die große Zukunft errichtet wird.

    321. Von allen zerstörenden Energien sollte das Beben der Angst beachtet werden; denn Angst kann jede schöpferische Schwingung zunichte machen. Könnte man alle durch Angst hervorgerufenen Vorfälle schildern, die Menschheit wäre über diese Gebilde entsetzt. Angst erinnert an jene furchtbare Hölle, die auf der irdischen Ebene jene Behinderungen schafft,


die den Weg zu den höheren Sphären versperren. Außerdem stärkt Angst die finsteren Kräfte, für sie ist sie der Anstoß zu bösen Taten. Doch sogar durch einfachste Lebensbeispiele kann man sich davon überzeugen, wie sehr Angst das bereits bestätigte Ziel zunichte macht. Darüber hinaus zerstört jede aus Angst vollbrachte Tat auf der feinstofflichen Ebene unzählige Möglichkeiten. Angst ist für jedes Unternehmen eine Schranke. In der Tat, die Macht der Vervollkommnung befreit von Angst. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt muss man die Angst entwurzeln; denn ihre Auswirkungen sind zerstörend.

    322. Den Herrscher verehren heißt, das Führende Bildnis erfassen. Den Herrscher verehren heißt, sich dem Herrscher hingeben. Den Herrscher verehren heißt seinen Blick dem Höchsten zuwenden. Den Herrscher verehren heißt, sein Herz dem Herrscher darbringen. Den Herrscher verehren heißt, der Hierarchie des Guten dienen. Den Herrscher verehren heißt, für den Dienst des Lichts im Raum Verständnis zeigen. Indem wir gute Gedanken aussenden, schaffen wir schon im Voraus jene Kanäle, in denen die Energien des Guten zusammenlaufen. Wenn sich die große Erneuerung der Welt vollzieht, müssen wir für den Aufbau des Lichts unseren Beistand leisten. So werden neue Brücken geschaffen. Lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt den Herrscher des Lichts verehren.

    323. Die Lebensordnung ist vom Kosmischen Magneten derart abgewichen, dass alle menschlichen Ergebnisse ungeheuerliche Formen annehmen. Die Kräfteentwicklung verlief in einem auf Zerstörung gerichteten Kanal.


Auf diese Weise verkörpern sich Millionen finsterer Seelen; Seelen, die die Verbindung zum Geist verloren haben. Viele Jahrhunderte hindurch erstrebte eine Unmenge Seelen eher eine Lebensart als eine Daseinsweise, und das Leben wurde nach diesem Begehren ausgerichtet. Jede Tat spiegelt sich im Karma der Welt wider, und die Rettung der Menschheit kann nur von der inneren Erkenntnis kommen. Dafür ist es allein notwendig, die besten Energien zu wecken, denn Kosmische Gerechtigkeit zeigt sich dort, wo es Hinwendung gibt. Dem Karma kann man nicht entrinnen, es gibt keine Energieumwandlung ohne Willensanspannung. Lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt danach streben, die Unabänderlichkeit des Karmasgesetzes zu erkennen.

    324. Die Umgestaltung der Welt ruft immer eine Anspannung aller Kosmischen Energien hervor; und als gesättigte Triebkräfte der neuen Pfade bieten sich geistige Möglichkeiten. Die Erneuerung des Planeten ruft unvermeidlich auf sämtlichen Ebenen schöpferische Bestrebungen hervor. Die Verbindung mit den Raumströmen wird verstärkt, aber sehr qualvoll, denn durch das zersetzende Wirken der Menschheit sind sämtliche Schichten von Gasen durchdrungen. Seid nicht erstaunt, wenn ihr diese räumliche Last spürt. Die Erneuerung der Welt hat alle Energien geweckt und die Umwandlung bringt ihre Folgen mit sich. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt ist es unerlässlich, den räumlichen Kampf zu verstehen; behaupten wir uns daher im Sieg der Feurigen Welt.

    325. Das sonnenähnliche Herz des Hierarchen erleuchtet die infolge kosmischer Erneuerung bestehenden Anspannungen der Dinge. Das getrübte Bewusstsein der Menschheit kennt nicht die Ursache


der stattfindenden Zersetzung. Die Menschen sprechen vom Zorn Gottes und fürchten sich angesichts der Flut von Missgeschicken, doch sie sprechen nicht von der Hand, die das von den Händen der Menschen Geschaffene vergilt. Kosmische Gerechtigkeit ist keine Strafe, sondern verdiente Wirkung. Daher muss die Menschheit das durch Karma Geschaffene verstehen. Räumliches Feuer tobt, genährt von den Beweisen des Lichts und der Finsternis. Die Kosmischen Waagen kennen die Höhere Gerechtigkeit. Eine Kosmische Verordnung rückt näher Das sonnenähnliche Herz des Hierarchen wird durch Feurigen Befehl zur schöpferischen Tätigkeit gedrängt.

    326. Die Menschheit beschwört als sichtbare Entstellter kosmischer Gesetze die sich in allen Erscheinungen widerspiegelnden Wirkungen herauf. In der Tat, der Menschheit entschwand über Jahrhunderte die Idee der Vervollkommnung; und der Geist, der die Menge beherrscht, beeilt sich geradezu, eine Sackgasse zu schaffen. Der Sog, in den die Menschheit durch ihre Begierden geriet, hat diese die kosmischen Gesetze verletzende Uneinigkeit geschaffen. Die menschlichen Eigenschaften ziehen Geister an, die ohne irgendwelche geistige Bestrebungen inkarnieren. Die Verdichtung solcher Schichten über der Erde bildet eine undurchdringliche Sphäre. Diese Sphäre ist von der Ausweitung sinnlicher Begierden derart beherrscht, dass die Strahlen dreifach verstärkt werden müssen, um diese Schichten zu durchdringen. Diese schöpferische Strahlkraft ist besonders dann sehr stark, wenn neue Möglichkeiten bewiesen werden. Lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt bewusst erkennen, wie notwendig die Reinigung des Raumes ist.


    327. Die Welt erbebt von der Anspannung. Ereignisse häufen sich. Auf allen Ebenen sind die Energien des Lichts bestrebt, eine bessere Zukunft zu schaffen und die Welt vor der Vernichtung zu bewahren. Die Kräfte der Finsternis schleichen sich in vielen Masken des Lichts ein und suchen das vom Licht geschaffene zu vernichten und die Grundlage der Aufbautätigkeit, wo immer möglich, zunichte zu machen. In dieser ernsten Epoche des Armageddon ist es besonders unerlässlich, sich der Kräfte bewusst zu werden, die die Taten jedes Tages, jedes Ereignisses, jeder Erscheinung in Gang bringen; denn die Zeit ist gekommen, die Wahl zu treffen; denn auf dem Pfad zur Feurigen Welt gibt es keinen Mittelweg.

    328. Der Zustand auf den überirdischen Ebenen beschleunigt das Geschehen. Die überirdischen Schichten werden gleichsam verschoben, weil das Streben zur Erde viele schlummernde Geister wachruft. Vor großen Ereignissen werden die überirdischen Sphären immer wachgerufen. Für die Geistwesen, die ihren Pfad zu wählen vermögen, beginnt gewissermaßen die Prüfung. Von niederen Impulsen beherrschte Bewusstseine können nur auf eine niedere Ebene Betrieben werden. Aber hier halten, in gleicher Weise wie auf der irdischen Ebene, die Diener des Lichts Wache, und der letzte Ruf kann die Geistwesen aufrufen, ihre Wahl zu treffen. Diese Rufe erklingen auf allen Ebenen. Lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt an den Letzten Ruf erinnern.

    329. Die Welt erlebt eine äußerst angespannte Zeit, und die dem Planeten nächstliegenden Sphären werden von Energien durchdrungen, die nach Umwandlung der überirdischen Schichten streben. Der Zustand des Planeten ist derart ernst, dass es starker schöpferischer Anstrengungen bedarf, um Überirdisches zu bestätigen, denn es muss ein mächtiges Gegengewicht zur Finsternis geschaffen werden.


Geister auf dem irdischen Plan, die von der sich vollziehenden feurigen Umwandlung nichts wissen, können in der großen Schlacht verbrannt werden, denn der mächtige Kampf verlangt eine Zugehörigkeit zum Feurigen Naturelement. Der Feuereifer räumt dem Geist einen Platz in der Kosmischen Schlacht und im Kosmischen Sieg ein. Die Kenntnis der Pfade zum Licht ist eine in der Feurigen Welt angeordnete Aufgabe.

    330. Fanatismus gehört zu den heftigsten Offenbarungen der Grausamkeit. Andere im Kosmos auftretende verderbliche Erscheinungen können mit Fanatismus nicht verglichen werden; denn dieses Gefühl verdirbt das Herz, es zerstört alle erhabenen Gefühle. Wahrhaftig, Satan selbst nährt mit Fanatismus. Wahrhaftig, die Verbrechen der Zerstörer lassen sich mit den fürchterlichen Gotteslästerungen der Fanatiker nicht vergleichen. Die Handlungen der Fanatiker tragen zur Zersetzung jeder höheren Lehre bei; denn das Karma dieser Gottlosen in der Maske des Glaubens bestätigt die schrecklichste Zerstörung. Die Lebensumstände enthüllen ein auf diese Weise geschaffenes Karma. Wahrhaftig, dieser Fanatismus verursacht Ströme von Blut. Der Aufbau der Neuen Welt verlangt nach Bewusstseinserneuerung.

    331. Die die Welt sättigenden Schwingungen entsprechen der Qualität niederer Offenbarungen. Nur die Anstrengung der Menschheit kann eine Verbesserung der planetaren Schwingungen bewirken. Das Zentrum aller Erscheinungen ist die Menschheit, in der sich alle Schichten widerspiegeln. Die Schwingungen sind derart disharmonisch, dass es schwierig ist, eine Verbindung mit den Höheren Welten herzustellen.


Die zur Uneinigkeit beitragenden Schwingungen sind von niederer Beschaffenheit. Die niederen Schichten sind deshalb von solch niederen Schwingungen durchtränkt, weil keine höheren Ausstrahlungen zur Erde gelangen können. Die gesättigte Welt erwartet die große Epoche der Erneuerung des Geistes. Die Aufgabe auf dem Pfad zur Feurigen Welt ist es, den Raum mit Schwingungen zu durchdringen, die zur Bildung von höheren Ausstrahlungen führen.

    332. Da Mensch selbst stellt einen Magneten dar, dessen Eigenschaften sehr vielgestaltig sind. Bestenfalls ist jener Einfluss festzustellen, den entweder die Höheren Kräfte, oder die dunklen Versklavteren auf den Menschen ausüben. Wenn sich die Zentren und das Bewusstsein gleichlaufend entwickeln, dann wird die Kraft des Magneten unverletzlich; denn dieser Magnetismus erweist sich als Gleichklang mit der Höheren Kraft. Doch der von niederen Strömen beherrschte Geist besitzt keine Anziehungskraft. Magnetische Ströme gehen nur von anziehenden Kräften aus. Wer die Anziehungskraft eingebüßt hat, kann auf keine Schwingung erklingen. Daher lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt daran erinnern, dass der Mensch ein Magnet ist.

    333. Wie könnte man erfolgreiche Ergebnisse erhoffen, wenn den in das Fundament eingepflanzten Samenkörnern ein verderbliches Potential innewohnt? Das Pflanzen von Samenkörnern ist in der Tat jenes Fundament, das die Hauptgrundlage bildet. Für das Fundament müssen Steine mit genauester Berücksichtigung des ganzen Aufbaus verwendet werden; ein Bruch in ihnen kann das ganze Gebäude zum Einsturz bringen. Bei der Pflanzung des Samenkorns muss die ihm innewohnende Kraft


für alle späteren Folgen berücksichtigt werden. Daher wird der Sämann sorgfältig mit den Samenkörnern umgehen. Doch wehe dem Sämann, der sich seines Feldes schämen muss. Die zu tief gepflanzten Samenkörner können für die Ernte zu spät aufgehen. Durch ein tief Bepflanztes Samenkorn wird die Erde erstickenden Dornen ausgesetzt. Der Vorgang des Einsetzens von Samenkörnern ist sehr bedeutsam. Die potentielle Schaffenskraft wirkt unsichtbar auf den ein, der töricht und blind ist; doch dem, der nicht auf die Stimme der Gerechtigkeit hört, enthüllt die eigentliche Natur des Feldes einen Ausblick auf fürchterliche Folgen. Wehe dem Sämann, der die gepflanzten Samenkörner nicht richtig einschätzt. Nur das Große ziemt dem Großen. Nur aus dem Strahlenden keimt Strahlendes. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt muss an die große Bedeutung des Vorgehens beim Einsetzen von Samenkörnern erinnert werden.

    334. Der schrecklichste Fluch der Menschheit ist ihre beschränkte Weltanschauung. Die besten Menschen denken, dass die Annahme ihrer Anschauung der Hauptschlüssel zur Rettung der Welt sei, doch ihre Weltanschauung reicht über die Grenzen der physischen Welt nicht hinaus. Vertreter der Kirche versprechen dem Volke die Rettung der Seele, doch sie gehen ebenfalls über die Grenzen der physischen Welt nicht hinaus. Volksführer lenken das Denken ihres Volkes auf die Erneuerung, doch auch sie führen nur zu den niederen Sphären. Auf diese Weise kann man alle Grade menschlicher Führerschaft aufzählen und über die Sackgasse, in welche die Menschheit geraten ist, entsetzt sein. Wahrhaftig, nur die Umgestaltung der Welt und die Erneuerung des Bewusstseins können die für die Erhaltung des Planeten notwendigen Energien wachrufen. Wir


sprechen unermüdlich über die lebenswichtige Bewusstseinsreinigung, denn es ist die letzte Stunde gekommen, das von der Menschheit Geschaffene zu reinigen. Lasst uns im Herzen das Feurige Bündnis begreifen - beim Neuaufbau der Welt zu helfen.

    335. Das Bewusstsein der Menschheit ist derart entstellt, dass man genötigt ist, für den Aufbau sogar solche Steine zu verwenden, denen kaum ein Funke Bestrebung innewohnt. Man ist genötigt, im Laboratorium der Natur aus der gesamten Substanzmasse das Wesentliche herauszuziehen und alles andere zu verwerfen. Die Laboratoriumsarbeit des menschlichen Aufbaus erinnert an dieses Umarbeiten. Ist im Hinblick auf die bestehenden menschlichen Schrecken zu hoffen, dass die Richtung des Kosmischen Magneten eingeschlagen wird? Würde dieses vermeintlich harmonische Dasein preisgegeben, wäre jeder Geist über die Zersetzung der Grundfeste entsetzt. Im Bewusstsein hat der Hass Wurzeln geschlagen, er muss ausgemerzt werden. Wir können nicht eine Religion nennen, die, während sie den Herrn preist, nicht Gotteslästerung beginge. Die Entstellung der Lehren hat einen immerwährenden Schrecken erzeugt. Gerade die Lehren wurden auf die menschliche Ebene herabgezogen, und die Tempel des Menschen sind keine Tempel des Herrn. Von der Menschheit wird nicht das Wort der Herrscher bestätigt, weil in der Dunkelheit des menschlichen Bewusstseins die Lehre des Lichts verloren ging. Nur das im Kampf gestählte Herz, das auch die Schwierigkeiten des Lebens kennt, begreift die ganze Finsternis der Menschheit. Man muss sagen, dass nur die Erneuerung des Bewusstseins die Welt retten wird.


    336. Das Gleichgewicht der Welt ist aufs Äußerste gestört. Geistiges Streben vollzieht sich abseits von der Materie, und dies führt anstatt zur Einheit zu fürchterlicher Uneinigkeit und Zersetzung. Alle ungenutzten Energien bleiben in den irdischen Schichten, und anstatt Anwendung zu finden, verwandeln sie sich in einen chaotischen Wirbel. Auch das geistige Suchen führt in einen chaotischen Wirbel, denn die Abwendung trennt die Menschheit von den Strömen der Höheren Sphären. Ohne das Zusammenwirken sämtlicher räumlicher und menschlicher Ausstrahlungen wird kein Gleichgewicht erlangt. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt bildet die Bejahung des Beginns der Erleuchteten Epoche der Welt die Grundlage des Gleichgewichts.

    337. Aus menschlicher Unduldsamkeit gegenüber allem Hohen wendeten sich die Menschen dem Niedergang zu. Der Mensch hat allen Begriffen und Grundsätzen seinen Stempel aufgedruckt. In jeder höheren Bekundung hat der Mensch Gotteslästerung zur Schau gestellt. Nicht die Welt ist grausam, sondern der Mensch. Nicht die Welt erweist sich als ungerecht, sondern der Mensch; denn der Mensch wählte den Pfad der Abwendung, und Ichsucht bescherte ein äußerst bedrohliches Schicksal. Unduldsamkeit gegenüber allem Hohen und Erleuchteten wurde zum Schandfleck der Menschheit. Die große Aufgabe auf dem Pfad zur Feurigen Welt ist die Reinigung des Bewusstseins.

    338. Würden die Menschen doch die ganze Kraft des im Herzen verankerten Magneten begreifen! Diese bildet von allen feurigen Energien die gewaltigste innere Kraft. Für den Magneten des Herzens bestehen keine Hindernisse, denn das sonnenähnliche Herz versteht es, großartige Taten zu bestätigen. Das sonnenähnliche Herz vollführt die Kosmischen


Verordnungen und hütet die Bündnisse über Jahrtausende. Würden die Menschen doch begreifen, dass vor dem mächtigen Feuer des Herzens alle Hindernisse schwinden! Auf diese Weise ist der Magnet des Herzens schöpferisch tätig, und es gibt keine Macht, die dieser Sonne der Sonnen gleichkäme. Daran lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt denken.

    339. Eine reine Atmosphäre schaffen heißt, für den Empfang feuriger Energien eine Leitung bilden. Jede Lebenserscheinung ist von dem Gift erfüllt, welches die menschliche Gesellschaft hervorgebracht hat. Diese Vergiftung kommt der schrecklichsten Brutstätte für Krankheiten gleich. Die Menschen wundern sich oft, warum es so viele Schwierigkeiten, so viele Missgeschicke, so viel Elend gibt! Der menschliche Versand erfasst nicht die Tatsache, dass Zersetzung auf der geistigen Ebene weit mächtiger erweist als auf der physischen. Die physische Welt hat ihre sichtbaren Symptome. Doch die Versuchung auf der geistigen Ebene ist so stark, was oft darauf hinweist, wie der Fortgang des bestehenden Übels heranreift. Daher sind Verräter, Aufwiegler und Vollführer von finsteren Handlungen schreckliche Störenfriede des Kosmischen Gleichgewichts. Deshalb lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt Unterscheidungsvermögen entwickeln, um die Gesichter zu erkennen, und lasst uns zur Wiederherstellung des Gleichgewichts bestrebt sein.

    340. Das Bewusstsein der Menschen ist derart vom Staub der Gewohnheit erfüllt, dass diese Mauer durchbrochen werden muss. Ein einmaliges Anfachen des Bewusstseins ist gegen den Schrecken, der die Bewusstseine verfinstert, unwirksam. Ein völlig verkommenes Bewusstsein kann sich schneller aufrichten als eines, das sich unter verschiedenen menschenähnlichen Masken verbirgt. Nehmt


ein von Eigendunkel und von eigener Wichtigkeit für den Weltenaufbau eingenommenes Bewusstsein - bei diesem Bewusstsein, das den Aufbau des Guten zunichte macht, ist jedwede Hoffnung vergeblich. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt ist es wichtig, solch ein Bewusstsein zu erkennen.

    341. Sogar eine geringe Voraussicht sollte dem Menschen eingeben, wie sehr die Welt, in Vorbereitung für räumliche und irdische Kämpfe, erbebt und dass alle Sphären angespannt sind. Sogar ein unbedeutendes Bewusstsein kann vom Gedanken über die sich in der ganzen Welt vorbereitende Umgestaltung eingenommen sein. Auch jene, die nicht begreifen wollen, wohin menschliche Ausgeburten führen, müssen jenes, auf allen Wegen zur großen Umgestaltung führende unvermeidliche Karma erkennen. Man kann nur staunen, in welch illusionärem Zustand sich die Menschheit befindet. Der Pfad zur Feurigen Welt muss zu einem klaren Verstehen führen.

    342. Der Kosmische Wille lässt die Bewusstseine erkennen, wie notwendig das Gleichgewicht ist; und zwar jenes Gleichgewicht der geistigen und irischen Ebene, ohne das die verschiedenen Sphären nicht vereint werden können. Die geistige Ebene erscheint den meisten Menschen als etwas Fremdes! Die Menschheit gelangt über die Grenzen der niedrigsten Sphären nicht hinaus, und das Ergebnis ist der niederste Psychismus. Das, wonach der Mensch strebt, wird zu seinem Tyrann und zu seiner Geißel. Man kann wirklich bestätigen, dass sich die Menschheit sinnlichen Begierden hingibt. Der Kosmische Wille ruft zur Bewusstseinserneuerung auf. Lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt nach der Erkenntnis des Gleichgewichts streben.


    343. Die Struktur der irdischen Atmosphäre und der überirdischen Sphären wird wechselseitig angespannt. Die irdischen Schichten setzen sich aus den Ausstrahlungen der Handlungen, Gedanken und Laster der Menschheit zusammen. Man muss über die Beschaffenheit der offenbaren Wechselwirkung nicht erstaunen, denn die Ströme werden vermischt, und die Zusammensetzung der Atmosphäre wird zum Spiegelbild dessen, was auf der Erde vor sich geht. Das Gleichgewicht der Welt kann nur erlangt werden, wenn von der Menschheit höhere Ausstrahlungen ausgehen; denn sämtliche den Planeten umgebenden Sphären sind von den Ausstrahlungen irdischen Handlungen verseucht. Nur reinigende Ausstrahlungen erzeugen jene Gase, die die verdichteten Schichten verfeinern; auf diese Weise erzeugt jede gute Reinigung ihren Kanal. Die große Aufgabe auf dem Pfad zur Feurigen Welt ist die Reinigung des Raumes.

    344. Es gibt so viele Energieäußerungen, dass man erkennen muss, welcher Art die Bestandteile der Atmosphäre des Planeten sind. Ein Studium ihres Chemismus kann jene, die Erde umgebenden Aufschichtungen leicht enthüllen. Wenn wir von irdischen Ausdünstungen sprechen, dann sind die von geistigen Tätigkeiten ausgehenden Ausdünstungen die bedeutsamsten. Die Zeit naht, in der man die Atmosphäre von Versammlungen untersuchen wird. Es wird möglich sein, die Schichten festzustellen, welche verschiedene Wohnbereiche erfüllen. Da irdische Schichten überirdische Wesenheiten anziehen, wird man die Zusammensetzung der Atmosphäre im weiten Umkreis feststellen können. Das Studium menschlicher Ausstrahlungen wird zu einem ungeheuren Weitblick führen. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt muss man erkennen, wie notwendig es ist, die Zusammensetzung der Atmosphäre zu kennen.


    345. Die Anspannung der höheren Energien des Geistes ist eine der mächtigsten schöpferischen Kanäle. Die Anspannung des Geistes betrifft die feinstofflichsten Energien in den Tiefen des Seins. Man kann solch eine mächtige schöpferische Tätigkeit nicht ungestraft aufgeben, denn nur in den Tiefen des Seins kann man mit den unmittelbarsten Energien in Berührung kommen. Durch Berührung mit den Tiefen werden alle die schöpferischen Anfänge beherrschenden Energien enthüllt. Die Menschheit hat ihre feurige Aufnahmefähigkeit deshalb eingebüßt, weil sie sich nur an die äußeren Erscheinungen des Raumes klammerte. Sobald die Menschheit durch Anspannung des Geistes zur bewussten Erkenntnis der schöpferischen Tiefen gelangt, wird das Prinzip der Feurigen Welt in Schönheit und in der feinstofflichsten Schaffenskraft bestätigt werden. Diese Bestrebung sollte auf dem Pfad zur Feurigen Welt entfaltet werden.

    346. Geistige Entwicklung muss den Menschen unvermeidlich die Augen für jene schrecklichen Irrtümer öffnen, in denen das Übel wurzelt. Erörterungen über das stärkere oder das schwächere Prinzip sind unangebracht, denn solche Erörterungen führen zu mangelnder Vergleichbarkeit. Kosmisches Gleichgewicht besteht nicht im Aufrechterhalten von stärkeren oder schwächeren Prinzipien. In der Tat, diese menschliche Unterteilung hat die Kosmischen Waagen in diesen Zustand versetzt. Und nur Wiedergutmachung der von der Menschheit verletzten Gesetze wird eine neue Aufbautätigkeit ergeben, denn man kann die Menschheit nur nach dem eingelagerten inneren Potenzial einteilen. Der Mensch versteht oft nicht, was sich als Gleichgewicht auf Erden behautet. Kosmische Gesetze müssen


als prophetische Befehle betrachtet werden. Deshalb muss die Menschheit lernen, das Kleine dem Großen anzupassen. Die wichtigste Aufgabe bei der Umgestaltung der Welt wird es sein zu erkennen, dass der Kosmische und nicht der irdische Wille die Kosmischen Gesetze festsetzte. Daher wird auf dem Pfad zur Feurigen Welt nur das Gleichgewicht die Tore enthüllen.

    347. Bei der künftigen Umgestaltung der Welt wird es für jene, die Gleichgewicht nicht begreifen, keinen Zutritt in die höheren Sphären geben. Lange Inkarnationen werden notwendig sein, um zu verstehen, wie kosmisches Gleichgewicht zu schaffen ist. In der Tat, Reiche sind zugrunde gegangen, Völker untergegangen, Länder wurden vernichtet, weil die größte Frage, jene des Gleichgewichts, in ein Nichts herabgewürdigt wurde. Deshalb ist es so wichtig, die Bedeutung des weiblichen Prinzips zu bestätigen. Genau genommen, nicht nach häuslichem Maßstab, sondern nach jenem des Staates. Wenn der Planet erhalten bleibt, dann werden künftige Länder nur durch das Gleichgewicht gedeihen. Wir werden auf Seiten des weiblichen Prinzips sogar ein Übergewicht zulassen, weil der Kampf sehr angespannt sein wird. In der Tat, die Frauen müssen im Ministerrat vertreten sein. Die Frau, die dem Volke das Leben schenkt, muss auch das Mitsprachrecht für sein Schicksal haben. Die Frau muss das Stimmrecht besitzen. Würde man die Frau anerkennen, wie es geboten ist, die Welt wäre völlig anders befruchtet. Daher kann nur die Anerkennung des Daseinsgesetzes die Ordnung des Menschen wiederherstellen.

    348. Die Menschheit hat sich von wahrer Weltbetrachtung so weit entfernt, dass alles Bestehende illusorisch wird. Wollen die Menschen diese Wurzeln wirklich erkennen,


welche die Aufbautätigkeit zunichte machen? Indem der Mensch vor dem Vorhandensein des Bösen und seiner Quelle die Augen verschließt, sinkt er auf eine noch tiefere Ebene. Die Tatsache, dass als Gegenpol zum Licht das Prinzip des Bösen besteht, ist längst bekannt. Ebenso wie das Gute wird auch die Finsternis in uneingeschränkter Weise und Form offenbar. Freilich, die Menschheit bevorzugt den Weg des nicht geoffenbarten Bösen. In der Tat, solche Finsternis ist für das kleine Bewusstsein sehr anziehend, weil es seine Handlungen nicht feurig sühnen muss, erlangen die Verkörperungen des Bösen solch eine anziehende Wirkung. Dem Bewusstsein der Menschheit mangelt es wirklich an Angemessenheit. Deshalb kann nur das geläuterte Bewusstsein Licht und seinen Gegenpol, die Finsternis, erkennen.

    349. Ein Horizont, der nur beschränkte Begriffe umfasst, trennt den Menschen immer von den Höheren Prinzipien des Kosmos. Die Einheit mit dem Kosmos kann den Geist zur Betrachtung des Feuers führen. Das dem Prinzip der Einheit zugewandte Bewusstsein kann die Kette begreifen, welche sämtliche höheren Begriffe vereint. Es kann bestätigt werden, dass Zersetzung das Ergebnis aller Handlungen zeitigt, welche alle feurigen Prinzipien entzweien, denn der ganzen Vielfalt kosmischer Erscheinungen, dem gesamten Aufbau liegt Feurige Einheit zugrunde. Daher muss zur Errichtung der Schönheit und der Höheren Prinzipien die Größe der Einheit feurig begriffen werden.

    350. Der Planet vollendet einen Zyklus, der alles zum Abschluss bringt. Die Zeit naht, in der jedes Prinzip sein Gesamtpotential offenbaren muss.


In der Geschichte werden diese Runden als Niedergang oder Wiedergeburt vermerkt. Doch diese Rhythmen müssen als Triumph des Lichts oder der Finsternis betrachtet werden. Die Zeit ist gekommen, in der der Planet solch einer Vollendungsrunde naht, und nur die gesättigste Anspannung des Potentials wird zum Sieg führen. In der Vollendungsrunde erwachen alle Energien; denn an der Endschlacht sind alle Kräfte des Lichts und der Finsternis beteiligt, vom Allerhöchsten bis hinunter zum Abschaum. Feinfühlige Geister wissen, warum neben dem Schuldbeladenen und dem Trägen viel Hohes in Erscheinung tritt. Im Kampf vor der Vollendungsrunde wird ein Wettstreit aller räumlichen, irdischen und überirdischen Kräfte vonstatten gehen. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt müssen die Mitarbeiter an das Gebot des Kosmos denken.

    351. Die Vollendungsrunde ist die Höchste Verordnung. Die Vollendungsrunde äußert ihren Willen auch für das Feurige Recht. Die Vollendungsrunde erweist sich als die höchste Schaffenskraft des Kosmischen Magneten. Deshalb werden in der gegenwärtigen Zeit alle Befehle und Ereignisse nach unten geleitet. Auf diese Weise verstärkt bei der Strahlenden Verordnung auch der Fürst dieser Welt die Macht seiner Kräfte. Deshalb tritt das Kosmische Recht ins Leben. Erkenntnis der Vollendungsrunde enthüllt viele Aufbauten, welche die Welt mit Licht oder Finsternis sättigen.

    352. Die Welt durchlebt jene Zustände, von denen in der Geschichte der Menschheit alle entscheidenden Augenblicke gekennzeichnet waren. Dem Aufbau geht Zerstörung voraus. Angespannte Schaffenskraft ruft alle Energien ins Leben. Die Epoche, welche


die Menschheit betrat, wird unvermeidlich das gesamte Kräftepotential aufbieten; denn diese Epoche ist eine entscheidende, und in der Geschichte der Menschheit naht ein Wendepunkt. Sicherlich, der Zustand des Planeten ergab sich nicht zufällig, und jede Anspannung zeugt von dem alle Sphären verschlingenden Strom. Im unerbittlichen Kampf entscheidet der Sieg. Denn an dieser Kosmischen Schlacht sind sämtliche Kräfte und Sphären beteiligt. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt muss für den Aufbau der Neuen Epoche das Schwert des Lichts erhoben werden.

    353. Die völkerverschlingenden Wellen entspringen dem Karma des Volkes. Beim Kosmischen Aufbau hinterlasst jede Epoche ihre Wellen im Raum. Rückt die Frist der magnetischen Anziehung heran, dann werden alle Wellen wirksam - auf diese Weise ist es unmöglich, dem Karma zu entrinnen. Wenn es in alten Schriften heißt "Alles kommt vom Himmlischen Vater", so ist damit das Karmagesetz gemeint. Nach diesen in den Raum strömenden Wellen, die ein mit dem Planeten immerwährendes Band bewahren, wird alles geschaffen. Das Band der überirdischen mit der irdischen Welt ist aus diesen Wellen geschaffen. Die Mitteilungen aus dem Raum bestehen aus diesen Wellen, und Völker bewirken ihre geschichtliche Tilgung. Die Erkenntnis, dass alles in die Wellen des Raumes übergeht, kann beste Bestrebungen wecken. Lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt nach Verbesserung des nationalen Karmas bestrebt sein!

    354. Die magnetische Anspannung ist äußerst feurig. Jede Energie tritt in ihrer mächtigsten Form in Erscheinung. Die laufenden Ereignisse müssen als Ausdruck


des Gesamtpotentials betrachtet werden. In der Welt herrscht eine unveräußerliche Anspannung; denn die Epoche der Erneuerung des Geistes drängt sämtliche Energien zur höheren Umwandlung. Deshalb offenbaren sowohl das Licht als auch die Finsternis ihre Potentiale auf schreckliche Weise. Schön ist die Zeit, in der alle Ereignisse eine bevorstehende große Umgestaltung signalisieren. Der gesättigte Raum befolgt den Willen des Kosmischen Magneten. Vor dem feurigen Bewusstsein enthüllt sich die Feurige Welt.

    355. Körper werden je nach ihrer eigenen Art umgewandelt. Ebenso wie sich der physische Körper verwandelt und sich das Blut in einem evolutionären Ausmaß verfeinert, verwandelt sich seinem Wesen gemäß auch der feinstoffliche Körper. Es ist ganz besonders wichtig, den Zusammenhang dieser beiden Vorgänge zu beachten, weil es beim Umwandlungsprozess der Körper zu einer Wechselbeziehung kommt, die sehr feurig mit dem Raum zusammenarbeitet. Während zu Beginn des Umwandlungsprozesses der physische Körper die Zentren des feinstofflichen Körpers anspannt, gewinnt nach der feurigen Sättigung der Zentren der feinstoffliche Körper Macht über den physischen. Bei diesem feurigen Prozess strömt die psychische Energie von einem Körper in den anderen. Die Macht des feinstofflichen Körpers stellt auf der physischen Ebene ein Allheilmittel dar. Natürlich unterscheidet sich das Umwandlungsgefühl auf der physischen Ebene von jenem auf der feinstofflichen; denn die Gefühle hängen von der Spannung der Sphären ab. Die Läuterung der Materie und des Geistes erfolgt ebenso nur durch die in räumlicher Sühne angespannten feurigen Energien und Zentren. Die Feurige Welt ist somit dem Bewusstsein zugänglich, das die Verbindung mit dem Raumfeuer kennt.


    356. Die irdischen und die überirdischen Zentren entfalten sich gemäß der Anspannung der zur Erneuerung getriebenen Ereignisse. Es gibt keine Betätigung auf dem Planeten, die durch das Feuer des Aufbaus oder die Kraft der Zerstörung nicht von Anspannung zeugte. Beim Kosmischen Aufbau überwiegen die Kämpfer für das Gute, und jede Offenbarung des Lichts hat Vorrang. Denn sogar bei Nichtwidersetzung gegen den sichtbaren Triumph der Finsternis erfährt die kosmische Schaffenskraft feurige Rechtfertigung. Deshalb führt die Spirale der schöpferischen Tätigkeit des Raumfeuers Ereignisse zu ihrem feurigen Triumph. Daher lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt daran erinnern, dass die Feinstoffliche Welt eine Widerspiegelung der irdischen ist.

    357. Man kann verfolgen, wie sich die Ereignisse häufen, wie sich Wolken zusammenziehen, so dass sich alle Zentren des Planeten einer stärkeren Bestrebung zuwenden. Sogar beschränkte Gemüter können sehen, dass sich die Weltkarte verändert. Wahrhaftig, vor den großen Ereignissen bleibt nicht viel Zeit. In allen Teilen der Welt geht eine Erneuerung vor sich, und der vermeintliche Komfort erweist sich als Trugbild, denn jede Energie befindet sich in einem Umwandlungszustand. Es ist nicht schwierig festzustellen, dass die Kosmischen Waagen schwanken. Daher lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt die Sättigung durch den Kosmischen Magneten anstreben.

    358. Würden die Menschen doch verstehen, nach welchen Grundsätzen eine bessere Welt aufgebaut werden kann! Würde die Menschheit doch über die das Leben durchdringenden Zusammenhänge nachdenken! Im Bewusstsein könnten so viele


höhere Triebkräfte geweckt und so viele schlummernde Energien wirksam werden, wenn die Menschheit das Bündnis des Dienstes annähme, das von allen Höheren Kräften bestätigt wurde! Alle feurigen Eigenschaften des Dienstes basieren auf Hingabe. Wahrhaftig, diese Eigenschaft ist die Grundlage der Aufbautätigkeit. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt ist es notwendig, diesen Grundsatz anzuerkennen.

    359. Jedes erhabene Entzücken stärkt den feinstofflichen Körper. Der feinstoffliche Körper enthält alle geistigen Zentren; wird er bewusst genährt, können sich große Möglichkeiten ergeben. Die eigentliche Art des feinstofflichen Körpers hängt von dieser geistigen Nahrung ab. Diese Nahrung kann sich für den physischen Körper als äußerst nützlich erweisen. Jedes Entzücken des Geistes stärkt die Zentren des feinstofflichen Körpers; umgekehrt wirkt jedes Zentrum des physischen Körpers, das mit niederen Energien genährt wird, auf die feurigen Zentren zerstörend. Der feinstoffliche Körper bedarf der geistigen Nahrung. Auf diese Weise kann sich das feste Band der Körper als bewusster Energieaustausch erweisen. Lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt die bestehende Verbindung der Körper erkennen.

    360. Der menschliche Aufbau bedarf wahrer Grundsätze. Wie sich der Aufbau derzeit vollzieht, ist die Welt von Zerstörung bedroht. Sämtliche Kosmischen Erneuerungen erfordern höhere Grundsätze; denn beim Aufstieg wird die schöpferische Spirale wirksam. Doch die Grundsätze der Menschheit weisen einen Zustand starker Zersetzung auf. Sämtliche kosmischen


Prozesse beweisen eine nach oben führende Umwandlung, doch der Wille der Menschheit ist in eine Sackgasse geraten; denn der Kreis der Ichsucht bringt seine Ernte ein. Deshalb ist von der Menschheit das kosmische Feuer nicht zur Umwandlung genutzt worden, und anstatt zur Evolution kam es zur Involution.

    361. Im gesamten Kosmischen Plan ist Umwandlung unvermeidlich. Doch nur feurige Umgestaltung bringt neue schöpferische Energien hervor. Der Kosmische Magnet ist schöpferisch tätig und verstärkt alles Bestehende; denn es nahen Fristen, die jeden und alles zwingen werden, an der Kosmischen Schlacht teilzunehmen. Der Raum bedarf der Entladung. Die Kosmischen Waagen schwanken; im ganzen Raum ertönt der Ruf nach letzter Anspannung. Ich bestätige, dass die Energieumwandlung neue Stufen der Evolution errichten wird. Deshalb muss man mit dem Herzen und dem Geist zur Feurigen Welt streben.

    362. Man kann sich vorstellen, wie die Kosmischen Waagen schwanken, wenn eine ihrer Schalen mit allen, der gegenwärtigen Zeit vorausgegangenen geschichtlichen Ereignisse belastet wird. Und blickt man auf die künftige Welt, kann man sehen, wie die Schlacht zunimmt. Man kann sich davon überzeugen, dass sich die Raumfeuer stark ausbreiten. Man kann bemerken, dass die Himmlischen Kräfte mit feuriger Rüstung gewappnet sind und dass die irdischen Kräfte jede räumliche Erscheinung verdichten. Es ist wichtig, daran zu denken, weil die Feurige Erneuerung auf ein für das Geschehen verständnisvolles Bewusstsein stoßen muss. Das feurige Schwanken der Waagen schafft für die Unsteten


gefährliche Wirbel, aber die feurig Bestrebten werden von ihnen zu den Feurigen Welten empor geführt. Bei den Schwankungen der Kosmischen Waagen kann die Menschheit keinen Mittelweg wählen, denn den Sieg wird entweder das Licht oder die Finsternis davontragen. Lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt an die Kosmischen Waagen denken.

    363. Könnte das Bewusstsein der Menschheit das Ewige mit dem Vergänglichen vergleichen, würden Blitze kosmischen Vergehens aufleuchten; denn alle Werte der Menschheit beruhen auf einem ewigen Grundsatz. Doch die Menschheit ist mit solcher Achtung dem Vergänglichen zugetan, dass sie das Ewige vergessen hat. Indes ist es nachweisbar, dass die Form sich ändert, schwindet und durch eine neue ersetzt wird. Vergänglichkeit ist so offensichtlich, und jedes Beispiel des Vergänglichen weist auf ewiges Leben hin. Geist ist der Schöpfer der Form, doch er wird von der Menschheit abgelehnt. Sobald begriffen wird, dass Geist ewig ist, werden auch Unbegrenztheit und Unsterblichkeit ins Leben Eingang finden. Daher ist es dringend notwendig, den Geist der Völker auf das Verstehen der Höheren Prinzipien zu lenken. Die Menschheit wird von Wirkungen verschlungen, doch die Wurzel und das Prinzip von allem ist Schöpferkraft - und die hat man vergessen. Wird aber der Geist als heiliges Feuer verehrt, dann wird der große Aufstieg bestätigt.

    364. Würde man genau darüber nachdenken, was die höheren Begriffe auslöscht, man käme unvermeidlich zu einem Bewusstsein, das alles mit den niederen Offenbarungen vergleicht. Alles herunterzuziehen und dem Niedersten gleichzustellen, ist die Methode der Finsteren, und die Menschheit unterliegt tatsächlich diesen Tendenzen. Jeder nimmt instinktiv Zuflucht zu diesen zerstörenden Handlungen. Deshalb ist der Bewusstseinszustand


der beste Anzeiger aller Epochen und aller menschlichen Richtungen. Wohin führt solch ein Irrweg wie der Verlust der Verbindung mit der Feurigen Welt? Reinigung des Bewusstseins wird unzweifelhaft Zutritt zu den höheren Energien gewähren. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt muss mit den finsteren Bewusstseinen gerungen werden.

    365. Die Aufhebung der Verbindung mit den höheren Energien trennt die Menschheit tatsächlich vom Kosmos. Wie kann man im Kosmos bestehen, ohne die Weltevolution zu begreifen? Daher schließt eine bewusste Beziehung zur Weltevolution das Verstehen der Hierarchie als das lebenspendende Prinzip unmittelbar mit ein. Genau genommen wenden Psychismus und Mediumismus den Menschen von den höheren Sphären ab; denn auf diese Weise wird der feinstoffliche Körper mit niederen Emanationen gesättigt, so dass sich das ganze Wesen verändert. Der schwierigste Prozess ist wirklich die Bewusstseinsreinigung. Der Mensch unterscheidet nicht genau zwischen dem feurigen Zustand der Geistigkeit und jenem des Psychismus. Daher müssen wir die Schrecken des Psychismus bewältigen. Wirklich, die Reihen jener Handlanger werden von den Dienern der Finsternis ausgefüllt. Deshalb muss auf dem Pfad zur Feurigen Welt der Psychismus bekämpft werden.

    366. Ebenso wie das Bewusstsein ein Pfand der Erfüllung sein kann, so kann es sich als Zersetzung erweisen. Ein beschränkter Gedanke kann für alle finsteren Erscheinungen als Leitung dienen. Deshalb kann der Gedanke entweder zu einem großen Lebensanfang führen, oder er kann jedes Beginnen zunichte machen. Beschränktes Denken vereitelt alle Möglichkeiten, denn der Aufbauprozess beruht auf dem Wachstum des Bewusstseins. Wie kann man


ohne Bewusstseinserweiterung zum Höchsten Ideal streben? Denn das Höhere Bildnis kann wahrhaftig nur vom feurigen und furchtlosen Bewusstsein erkannt werden, und für ein feuriges Bewusstsein gibt es keine Beschränkungen. Daher müssen auf dem Pfad zur Feurigen Welt alle Kräfte für die Bewusstseinserweiterung aufgewendet werden.

    367. Der Zustand des Planeten verschlimmert sich wegen des Bewusstseins der Menschheit. Die Kräfte des Geistes werden in der Bestätigung der Zerstörung verausgabt. Kleinmütige Feigheit zu allen Zusammenhängen, die dem gegenwärtigen Bewusstsein nicht entsprechen, führt die Menschheit an den Rand der Vernichtung. Die Kräfte des Lichts können die Menschheit aus der Sackgasse führen, wenn sie ihr Denken reinigt. Jedes große Prinzip erweist sich als der ursprüngliche Träger, der den Geist empor führt. Nach den Höheren Prinzipien zu suchen, ist die erste Aufgabe. Das Dasein der Welt wird durch feurige Prinzipien bestätigt. Deshalb sollte das Streben zum Höchsten die wichtigste Aufgabe sein. Die Menschheit muss bei ihren Taten an Erneuerung denken. Die Tilgung des Karmas rückt näher. Jedes Streben muss zur Quelle des Lichts führen. Lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt die Heldentat der Erkenntnis des Großen in die Tat umsetzen.

    368. Wenn im Geist die Erkenntnis der Seinsgrundlagen hell aufleuchtet, dann ist die Kluft im Leben nicht mehr unüberwindlich. Wenn im Herzen die Erkenntnis der Heldentat auflodert, dann scheint der Tag der Zukunft nahe. Der Weitblick, der die Welt mit ihrem gesamten Aufbau erfasst, begreift jede Vergänglichkeit und sichtbare Maja.


Auf diese Weise ist der Raum von der Schöpferkraft des Feuers und von zukünftigem Aufbau erfüllt. Das Wissen um die Vergänglichkeit verleiht ein Gefühl der Loslösung von der Erde und drängt den Geist in jene Ebenen, in denen der Mensch wirklich in seinem feurigen Wesen lebt. Lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt den räumlichen Energien zustreben, die dem Geist helfen, die Kluft des Unverständnisses zu beseitigen.

    369. In der Tat, der Abgrund des Unverständnisses ist der Pfad, auf dem die Menschheit nun wandelt. Wahrlich, zeitgenössisches Denken weist auf mangelhafte psychische Forschungen hin. Doch wie weit und tief könnte man durch Kenntnis der Unterteilung und der Verbindung der drei Körper gelangen! Wenngleich der physische bereits geformt ist, so ist der Astralkörper fast ausgebildet, und der feinste, der Mentalkörper, ist nur bei den Auserwählten ausgebildet. Aber jene, die in höhere feurige Energien eingeweiht wurden und die feurige Umwandlung der Zentren kennen, können feurige Erscheinungen nachweisen. Alle anderen Erscheinungen müssen in zwei Kategorien eingeteilt werden. Die erste besteht darin, dass der Geist die Kluft nicht überwinden kann, weil der Mentalkörper noch nicht genügend ausgebildet wurde, so dass der Geist über die Grenzen der niederen Schichten hinaus nicht in Erscheinung treten kann; in der anderen Kategorien ist nur ein Zentrum teilweise tätig. Man muss auch daran denken, dass die Feurige Welt einem Geist so lange unzugänglich ist, wie sich die höheren Zentren nicht feurig umwandeln. Über allem steht der Geist, der seine geistigen Feuer entflammt, denn dementsprechend ist sein Mentalkörper schöpferisch tätig. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt muss bei psychischen Erscheinungen feinfühlig unterschieden werden.


    370. Das Bewusstsein voranzubringen ist ebenso schwierig, wie einen Berg zu versetzen! Die unbeweglichsten Bewusstseine sind in der Tat die alten und verknöcherten. Dies bezieht sich auf alle jene, die weiterhin zurückblicken und nicht in die Zukunft schauen. Ich bestätige, dass verknöcherte Bewusstseine machtvolle Maßnahmen erfordern, ebenso wie jene, die über die Grenzen der Kindheit nicht hinausgekommen sind; denn im Bewerten von Ereignissen ist Angemessenheit erforderlich. Verknöcherung und Rückständigkeit können die gewaltigsten Möglichkeiten zunichte machen. Deshalb ist es äußerst wichtig, beim Aufbau daran zu denken, dass die ernste Zeit feurige Maßnahmen erfordert. Lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt die Macht begreifen, die im Erheben des Feurigen Schwertes zur Wirkung kommt.

    371. Messungen der Bewusstseinsgrade im Lauf der letzten Jahrhunderte ergaben, dass sich der Mensch jetzt nahe dem Gefrierpunkt befindet. Und dem Blickfeld der Menschheit wurden so viele Tore erschlossen! Überall gab es so viele Leuchttürme, so viele mögliche Vollendungen wurden aufgezeigt! Doch das Lüften des Schleiers muss den Geist zur wahren feurigen Errungenschaft drängen. Wozu geben wir dann, wenn die Welt im Kampf des Armageddon erbebt, durch diesen kräftigenden Einsatz Zeugnis ab? Die schwerfällige Schaffenskraft kann sich in ein Fest des Geistes verwandeln, bei dem der Welt eine herrliche Zukunft enthüllt wird. Aber für den Pfad des Lichts darf aus menschlichem Unverstand die dargebotene Hand nicht weiterhin zurückgewiesen werden. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt muss man begreifen, wie dringend notwendig es ist, dem Uranfang des Lichts zuzustreben.

    372. Wie wenig denken die Menschen über jene Grundsätze nach, die sich als die Grundpfeiler des Aufbaus erweisen, indes ist dieser Umstand der wesentlichste.


Mit dem Grundpfeiler des Aufbaus wird eine dauerhafte und standfeste Bestätigung verankert. Der feurigste Grundpfeiler von allem ist der Magnet des Herzens. Ihn auszuschalten heißt den Aufbau der Seele berauben, denn der Magnet des Herzens umfasst alle kosmischen Sättigungen. Der Magnet des Herzens erweist sich als Synthese aller feinstofflichen Energien. Der Magnet des Herzens besteht aus den Auflagerungen von Tausenden von Jahren; in ihm kommen Karma und Anziehungskraft zur Auswirkung. Ebenso wie man die Sonne nicht ersetzen kann, so bleibt auch das Herz ein mächtiger Schöpfer. Daher muss auf dem Pfad zur Feurigen Welt besonders daran erinnert werden, dass der Magnet des Herzens der Grundpfeiler des Aufbaus ist.

    373. Karma kommt in der ganzen Welt zur Auswirkung. Eine bewusste Einstellung zur Welterneuerung kann die Grundlage der Neuen Welt bilden. Der derzeitige Trend ist vom Aufgebot des Kosmischen Magneten derart abgewichen, dass wirklich alle Kräfte des Lichts vereint werden müssen, um der Menschheit zu helfen. Auf allen Ebenen wird die Aufbautätigkeit verstärkt. Kann man sich im Armageddon in jenen Bereichen der Welt, die der Umgestaltung ausgesetzt sind, irgendeine Sicherheit vorstellen? Der Einsatz Geistiger Kräfte wird die Menschheit aus ihrer Sackgasse führen. Zur Zeit der Umwandlung werden der Welt höhere Energien zufließen. Lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt alle unsere Kräfte für den Aufbau aufwenden.

    374 Das Bewusstsein der meisten Menschen dringt in die Tiefen des kosmischen Aufbaus nicht ein. Da die Menschen über die Bedeutung der Prinzipien nicht nachdenken, sondern sie sich von der Feurigen Welt ab. Alle schöpferischen Fähigkeiten


bedürfen dieser kosmischen Vereinigung, denn die Vereinigung bestätigt die von der Menschheit eingebüsste Angemessenheit. Der Mensch, der vom Kosmos dazu bestimmt ist, Baumeister und Mitschöpfer zu sein, hat sich von dieser Krönung selbst losgesagt. Der Mensch hat als Basis bei der Vollendung seines Wirkens keine kosmischen Prinzipien eingesetzt; deshalb unterscheidet sich die Feurige Welt von der vom Menschen geschaffenen Welt. Alles, was mit den Gesetzen des Kosmos nicht in Einklang steht, widerstrebt dem Bewusstsein. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt muss man die Verbindung mit den kosmischen Gesetzen erkennen.

    375. Auf weite Entfernung hin wirkt die mächtige Anziehungskraft des Herzens. Diese Ströme rufen ein den ausgesandten Kräften entsprechendes Echo hervor. In der Tat, man muss dem gespannten Faden entsprechend widerhallen. Die Schaffenskraft des Herzens ist unbegrenzt und seine Macht ist unermesslich. Die Bestrebung, Energien wachzurufen, ist der wichtigste Grundsatz zur Entwicklung von schöpferischer Tätigkeit. Um diesen Hebel in Bewegung zu setzen, bedarf es eines feurigen Bewusstseins. Daher muss die Dringlichkeit dieser Entwicklung des Herzens verstanden werden. Lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt den Hebel des Feurigen Herzens begreifen.

    376. Die von der Menschheit geschaffenen Schichten, die den Planeten umgeben, werden mehr und mehr überfüllt, weil das auf Erden errichtete Leben nicht nur die geistige, sondern auch die physische Entladung verhindert. Der Gleichklang der Welten im Raum hängt von der Sättigung dieser Schichten ab. Im kosmischen Raum löst jede Erscheinung


eine ganze Kette von Wirkungen aus. Und die Atmosphäre der Erde bildet gleichsam eine mit dunklen Flecken besäte Kruste. Wenn man von der dringend notwendigen Speisung der Welten durch höhere Energien weiß, kann man sich die Wirkungen solcher Absonderung vorstellen! Jene, die Ewige Wache halten, wenden alle Kräfte auf und senden Strahlen des Lichts. Lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt begreifen, wie sehr sich die Kräfte des Lichts anstrengen, den Planeten zu retten.

    377. Die Kosmische Schlacht, die den Raum überfordert bezieht sich auf den ganzen Kosmos. In dieser Schlacht werden viele Probleme gelöst, und die Lösungen werden als Wendepunkte in der Geschichte neue Prinzipien bestätigen. Durch diese feurigen Kämpfe werden sämtliche Energien umgewandelt. Es wird eine scharfe Wende geben, doch das furchtlose Bewusstsein kennt die Freude des Geistes. Denn nur Kühnheit kann den Geist der neuen Zukunft zuwenden. Nur das Wissen um diese Kosmische Schlacht führt zum Verstehen der laufenden Ereignisse, denn Karma drängt alles zusammen. Feurige Furchtlosigkeit wird den Schleier von Morgen lüften und die den Raum überfordernde Ursache bestätigen. Deshalb wird die Ergründung der Ursache die Wirkung erklären. Auf diese Weise wird der Menschheit die Feurige Welt erreichbar. Wenden wir daher unser Herz der Feurigen Welt zu.

    378. Die vor sich gehende Schlacht ruft auf, den zum Licht führenden Pfad von dem zur Finsternis zu unterscheiden. Bei der kosmischen Anspannung sämtlicher Kräfte ist diese Unterscheidung unerlässlich, denn der Raum ist von feurigen Pfeilen erfüllt. Jedes Bewusstsein muss von der vor sich gehenden feurigen Schlacht erfüllt sein. Wahrhaftig, bei solch feuriger


Anspannung der ausgesandten Pfeile muss die Menschheit unverzüglich jene von den Kräften des Lichts gewiesene Richtung einnehmen. Die dem Planeten gesandten hilfreichen feurigen Ströme müssen vom Geist und vom Herzen empfangen werden. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt ist es besonders wichtig, die zur Rettung der Menschheit aufgewandte Kraft zu erkennen.

    379. Auf dem Pfad des Dienstes ist es wichtig, an die notwendige Aufrichtigkeit zu erinnern, denn sie ist beim Aufstieg eine der ersten Forderungen. Entstellung der Fakten bedeutet Entstellung des Aufbaus. Der Geist wird nur durch Eigendünkel zur Entstellung getrieben. Die Entstellungen spiegeln sich in der Auswirkung des Karmas wider, und der Geist, dessen Karma sich als üble Auslegung enthüllt, fügt dem gesamten Aufbau Schaden zu. Warum hat denn die Menschheit den Planeten mit falschen Ausstrahlungen eingehüllt? Entstellung der Wahrheit, Entstellung der Lehre, Entstellung der Prinzipien führen zur Vernichtung. In dieser Sackgasse weilt der Geist jenes Menschen, der in Ichsucht lebt. Dieser Staub und die klaffenden Risse eines unordentlichen Aufbaus müssen beseitigt werden. Wahrhaftig, Geschwüre des Geistes behindern die Errichtung des Gebäudes. Man muss Toleranz und Beweglichkeit feinfühlig von solchen Eigenschaften unterscheiden, die sich bei der Beschäftigung mit Menschen so verwirrend zeigen, wo weder Gewissen noch Aufrichtigkeit noch Wahrheit den Geist wachrufen. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt ist Aufrichtigkeit die erste Forderung. Daran lass uns denken.

    380. Die Aufspeicherungen um den Planeten bilden eine äußerst dichte Masse. Würde man diese Masse erforschen, könnte viel Nützliches entdeckt werden.


Genau genommen enthält diese Atmosphäre Substanzen, die entsprechende Energien zur Erde ziehen. Wurden diese Substanzen vom Gesichtspunkt der feinstofflichen Energien aus erforscht, könnte festgestellt werden, dass jede sich aus der psychischen Tätigkeit des Menschen ergebende Substanz von menschlichen Ausstrahlungen durchdrungen ist. Die Aura des Planeten sammelt alle Energien, welche die hauptsächlichen Offenbarungen der Menschheit bilden. Deshalb ist auf dem Pfad zur Feurigen Welt die Reinigung des Raumes eine äußerst wichtige Aufgabe.

    381. Wie kann man ohne wirklichen Kampf feurige Einweihung empfangen? Wie kann man ohne wirklichen Kampf durchs Leben schreiten? Nur ein niederes Verstehen wird sich höhere Errungenschaft ohne Anstrengung vorstellen. Das Leben durchschreiten und das Ziel erreichen heißt, am Rande des Abgrunds schreiten, heißt Sorge und Anstrengung durchmachen. Genauso wie das Kosmische Laboratorium diese Energien des Herzens umwandelt, so durchschreitet auf Erden die menschliche Seele das Fegefeuer. Ohne dieses feurige Festhalten am Kosmischen Feuer erfährt das Herz die Einweihungen in die Höhere Welt nicht. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt muss man an das Fegefeuer des Lebens erinnert werden.

    382. Die Welt versinkt in durch menschliche Handlungen verursachten Wirkungen. Kann man davon, was sich auf dem Planeten vollzieht, überrascht sein? Die durch geistige Erstickung im menschlichen Aufbau gebildeten Gase haben den Raum überflutet und hüllen den Planeten in Finsternis. Menschliche Bestrebungen entsprechen dem, was sich vollzieht. Die irdischen und Überirdischen Schichten sind


von den durch Missetaten der Menschheit geschaffenen Erscheinungen durchdrungen. Die Schichten werden wahrhaftig gegenseitig verseucht. Dies ist eine sichtbare karmische Wirkung. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt müssen für neue karmische Auswirkungen weltweite Maßnahmen getroffen werden.

    383. Um den Planeten haben sich feurige kosmische Energien gesammelt, die in konzentrierten Strömen die dichte irdische Atmosphäre durchbrechen. Der Zustand der Menschheit hängt von diesen sich physisch und geistig auswirkenden Strömen ab. Physische und geistige Epidemien rühren von den grobstofflichen Aufschichtungen her, und man kann ihren Einfluss im Verlauf der Ereignisse verfolgen. Jede Epoche hat ihre Vorzeichen, die aus den sich ergebenden Anhäufungen der Handlungen der Menschheit sichtbar werden. Diese Aufschichtungen können außerhalb des Raumes gespürt und wieder zu Quellen von Wirkungen werden. Auf diese Weise tritt das Gesetz ewiger Umwandlung ins Leben. Lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt das Gesetz ewiger feuriger Umwandlung begreifen.

    384. Entzücken des Geistes ist eine feurig schöpferische Energie. Entzücken des Geistes erfüllt jede Äußerung mit den besten Bestrebungen. Bei der Erziehung des Herzens sollte man sich besonders dieser schöpferischen Energien bewusst werden, sie erfüllen den Geist mit den feinstofflichsten Emanationen. Beim Aufstieg ist es sehr wichtig sämtliche Gefühle zu verfeinern. Der Aufbau wird immer durch Entzücken und Streben des Geistes sowie des Herzens verstärkt. Jede Herbeiziehung der feurigen Energien aus dem Raum beruht auf einem erhabenen Gefühl. Wie wichtig ist es, alle feurigen Bestrebungen zu wecken!


Lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt bestrebt sein, die Freude am Dienst der Großen Hierarchie des Lichts zu erkennen!

    385. Der Wille, welcher mit dem Kosmischen Magneten zur schöpferischen Tätigkeit drängt, kann viel Erhabenes aufbauen; denn der bewusst gelenkte Wille schafft mit verstärkter Kraft. Deshalb kann der Geist durch die Wahl der Pfade sowie die Wissensausrichtung mit feurigem Streben genährt werden. Die Menschheit nimmt dieses Gesetz des bewusst gelenkten Willens nicht an, daher gibt es so viele Irrtümer. Es kann bestätigt werden, dass jede menschliche Handlung ohne Verstehen zweckmäßiger Anwendung in Angriff genommen wird. Auf diese Weise verläuft das menschliche Leben ohne ersichtliche Zielstrebigkeit. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt muss an das große Gesetz bewusster Willenslenkung erinnert werden.

    386. Die Daseinszustände bringen den Geist in Abhängigkeit bei der Vereinigung mit kosmischen Strömen. Es ist in der Tat notwendig, das Bewusstsein in dieser Richtung zu entwickeln. Sobald sich die Menschheit intensiv mit bewusster Arbeit befasst, werden ihr alle Energien zugänglich sein. Der Bannkreis wird wahrhaftig von der Menschheit selbst geschaffen, und auch die Sackgasse ist eine Schöpfung der Menschen. Erleuchtung kann nur durch bewusste Beziehung zu den kosmischen Energien kommen. Abwendung von den Höheren Kräften führte zu bestimmten Ereignissen, welche hierdurch verstärkt ihren Lauf nahmen. Lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt eine bewusste Beziehung zu den kosmischen Energien offenbaren.

    387. Der schreckliche Fluch der Menschheit ist die Selbstvernichtung durch offensichtliche Ichsucht. Ein Mensch, der meint, er diene seinem Ideal,


indem er alle anderen, die ihrem Pfade folgen, unterdrückt, ist ein Zerstörer der Evolutionsgrundlagen. Der Kosmos verlangt Ausdruck von allem Bestehenden, und auf der geistigen Ebene kann es keine Gleichmachung geben. Alle höheren Lehren haben dieselbe Quelle zur Grundlage und werden das, was als geistige Nahrung dient, nicht vernichten. Wahrhaftig, wer die Gleichmachung aller Grundsätze, aller Lehren verlangt, der verwandelt jeden großen Grundsatz in Staub. Atheismus und Scheinheiligkeit wiegen ziemlich gleich. Lasst uns daher auf dem Pfad zur Feurigen Welt daran erinnern, wer die Grundsätze des Aufbaus niederreißt.

    388. Der Niedergang einer Epoche beginnt mit der Spaltung im inneren Aufbau. Diese Zeichen treten besonders dann deutlich in Erscheinung, wenn geistiger Verfall das Volksbewusstsein übermannt. Bei Betrachtung der Weltkarte kann man sich davon überzeugen, dass der Wiedergeburt, die nur durch Erneuerung des Geistes erfolgen kann, Zersetzung vorausgeht. Das Suchen nach wahrer Wiedergeburt führt zu Erneuerung des Geistes und der Prinzipien, und auf diese Weise kann neue Aufbautätigkeit bewiesen werden. Neuer Aufbau kann nicht ohne wahrhaftige Erneuerung des Geistes gebilligt werden. Der Dienst am Licht muss den Geist mit Mut zur Offenbarung feuriger Aufbautätigkeit beflügeln.

    389. Die beste Deutung der harmonischen Aura ist eine feinstoffliche Energiezusammensetzung. In diesem wesentlichen Bestandteil finden sich alle schöpferischen Kräfte, denn in einer harmonischen Aura können alle feinstofflichen Bestandteile vereint werden. Die harmonische


Aura verbindet das vereinte Bewusstsein und das vereinte Herz. Wenn die Kräfte der Pole übereinstimmen, kann bei jeder harmonischen Anspannung, ohne irgendwelche Verletzung, ein besonderer Strom durchlaufen. Dasselbe Gesetz ist für Sendungen anwendbar, denn der Sender und der Empfänger müssen gleich schwingen. Deshalb ist der Faktor des Herzens sehr wichtig. Und vermag man gar gedanklich auf Entfernung zu wirken, dann ist die Kraft des Herzens unvergleichlich; denn das Herz kann alle schlummernden Energien der Erinnerungen und Aufspeicherungen der Vergangenheit wecken. Daher ist es äußerst notwendig, die Kraft des Herzens als Äußerung der Feurigen Welt zu verstehen.

    390. Karma kündigt sich immer durch Zeichen an. Auch das kommende Jahr wird seine eigene Vergeltung offenbaren. Das Karma der Welt und der Vormarsch der Völker werden die Auswirkungen des Weltgeschehens zeigen. Die Kräfte des Lichts dringen in alle Weltbewegungen ein. Selbstverleugnung und sichtbarer böser Wille bringen die Kosmischen Waagen zum Schwanken. Auf diese Weise werden bei der ganzen Umgestaltung kosmische Erschütterungen wahrzunehmen sein, die in der Endschlacht die Macht des Lichts enthüllen werden. Auf diese Weise sättigen Wir den Raum. Es steht eine neue Stufe der Sättigung des Aufbaus bevor. Auf diese Weise werden Wir durch Anspannung aller Kräfte siegen.

    391. Die Aufnahmefähigkeit für feinstoffliche Energien geht immer einher mit Verfeinerung des Organismus. Außerdem muss daran erinnert werden, dass dazu vor allem das Bewusstsein mithilft; denn die feinstofflichen Energien können nur von einem verfeinerten Organismus empfangen werden. Dieser Grundsatz muss besonders eingeprägt werden; denn gewöhnlich ergibt sich


eine Begriffsvermischung. Dieses Unverständnis und das Vermengen führen zu sehr gefährlichen Irrtümern. Bei der Bewusstseinsläuterung ist es daher notwendig, diese Vorgänge zu unterscheiden; denn die Menschen neigen immer dazu, anstatt der höheren feurigen Begriffe, den Psychismus zu bejahen. Der Geist, der diesem Extrem verfällt, kann so sehr von psychischen Fluida umgeben sein, dass es ihm nicht gelingt, sich in andere höhere Energien zu hüllen, auch wenn er es noch so sehr wünscht. Auch in diesem Fall verweisen wir auf das Bewusstsein, als rettenden Vermittler. Auf diese Weise kann auf dem Pfad zur Feurigen Welt bestätigt werden, dass das feurige Bewusstsein den Schlüssel zum Unterscheidungsvermögen verleiht.

    392. Bewusstes Nachdenken über die eigene Strahlkraft kann zu beträchtlicher Stärkung führen. Ein Geist, der zur bewussten Anwendung seiner Strahlkraft bestrebt ist, muss seine Herzenskraft anspannen, denn diese sonnenähnliche Quelle kann alle Pfade erschließen. Das Entfachen der höheren Energien erweist sich als Ausstrahlung. Lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt bewusste Strahlkraft des Herzens anwenden.

    393. Die Strahlkraft des Herzens besitzt feurige Eigenschaften, die den ganzen Raum kraftvoll durchdringen. Könnten die Menschen doch lernen, den Aufbau durch diese feurigen Energien zu vollziehen, es könnte im Einklang mit dem Kosmischen Magneten so vieles errichtet werden. Ausstrahlungen des Herzens besitzen Aufbaukraft, und nichts kann mit der feurigen Strahles Herzens verglichen werden; denn


ihrer mächtigen Wirkung unterliegen sogar räumliche Energien. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt muss man offenbaren, dass man diese Fackel der Fackeln versteht.

    394. Die Spannung der Welt zu spüren, ist eine Fähigkeit des feurigen Bewusstseins. Die verborgenen Geschwüre der Welt können vom feurigen Herzen gefühlt werden. Von Bewusstseinen, die auf dem weltlichen Geleise wandeln, bleiben diese den Raum sättigenden Schwingungen unbemerkt. Allein das Herz, das diese Geschwüre bewusst fühlt, kann wirklich Mitarbeiter des Kosmischen Magneten genannt werden. Das Bewusstsein, das sich von der Kosmischen Schlacht abwendet, kommt der Feurigen Welt nicht näher; denn wenn die Welt im Kampf der Kräfte des Lichts mit der Finsternis erbebt, ist diese grundsätzliche Erkenntnis unerlässlich.

    395. Eine besondere Eigenschaft des feinstofflichen Geistes ist die Anerkennung der Eigenschaften und inneren Werte des Menschen. Je aufgeschlossener und feinstofflicher das Bewusstsein, umso dankbarer ist es, denn nur das beschränkte Bewusstsein ist aller Werte beraubt. Ohne diese feurige Eigenschaft kann kein Herz wirklich groß sein. Freilich, das feurige Herz versteht es, den Tribut des schenkenden und edlen Herzens zu bestätigen. Ein durch diese feurigen Eigenschaften gestärktes Herz zeugt von seinem Ringen. Groß ist die Schädigung des Geistes, wenn das Physische das feurige Wesen beherrscht. Das feurige Herz versteht es, die feurige Aufbautätigkeit anzuerkennen; denn auf dieser Grundlage können standfeste Pfeiler errichtet werden. Führer und Könige


haben sich nur durch diese Eigenschaft behauptet. Fehlte diese feurige Eigenschaft, dann gab es im Weltenaufbau viele Zerstörungen. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt muss an diese feurige Eigenschaft erinnert werden.

    396. Ich bestätige, wie notwendig die feurige Eigenschaft der Anerkennung der Werte ist; denn ohne sie kann sich der neue Aufbau nicht durchsetzen. Daran muss unentwegt erinnert werden; denn diese Eigenschaft muss die gesamte Hierarchie hindurch befolgt werden. Jede Undankbarkeit hat schwierige karmische Auswirkungen, und werden diese Grundsätze verspottet, überlassen sogar die Kräfte des Lichts einen Geist seinem eigenen Geschick. Bis hinaus zu den höchsten Stufen herrscht ein und dasselbe Gesetz, denn diese Eigenschaft muss durch inneres Feuer erlangt werden, und der Geist selbst muss diese Fähigkeit entwickeln. Wenn Wir das Fehlen dieses feurigen Grundsatzes gewahren, dringen Wir in das Bewusstsein nicht ein.

    397. Unzählig sind die Krankheitsursachen, und die Wissenschaft muss diese Ursachen erforschen. Dabei muss der Aufbau des ganzen planetarischen Lebens in Betracht gezogen werden. Bei Untersuchungen von Krankheiten sollten die physischen und geistigen Strömungen studiert werden. Ebenso übt die Umwelt einen Einfluss aus, denn die Gruppenaura wirkt auf einen feinfühligen Organismus besonders stark. Wir haben oft gehört, dass bei Epidemien die wertvollsten Menschen als erste in die Feinstoffliche Welt hinübergehen, und solche Krankheiten raffen oft viele feinfühliger Geister dahin. Diese Erscheinungen muss untersucht werden; denn nicht immer ist Mangel an psychischer Energie die Ursache der Erkrankung. Die den Raum füllenden Mikroben geistiger Ansteckung überlasten sogar den feinfühligen Organismus, der über


einen großen Vorrat an psychischer Energie verfügt. Es kann beobachtet werden, dass oftmals eine Krankheit in kritischen Momenten das aufgestaute Lebensdrama löst und oft ein dritter Geist die in seiner Nähe entstandene Last auf sich nimmt und sie mit angespannter Besorgtheit freiwillig trägt. Die Ärzte müssen die den Krankheiten vorausgehenden und die umgebenden Umstände sehr genau untersuchen; denn auf diese Weise können sie den verborgenen Schlüssel für viele Erkrankungen finden.

    398. Auch das Feuer, das die Mutter des Agni Yoga auf den Höhen bedrohte, war eine synthetische Entladung räumlichen Feuers. Neben feuriger Umwandlung verwandelte dieses Feuer gleichsam die ganze umgebende Atmosphäre. Dieses mysteriöse und physische Feuer tilgte wirklich alle im Raum angehäuften Erscheinungen. Der feinstoffliche Organismus hat viele Funktionen. Die Funktionen des feurigen Geistes sind sehr verschiedenartig. Der Agni Yogi entlastet den Raum und nimmt alle Strahlungen in sich auf. Er ist ein mit der Finsternis kämpfender mächtiger Krieger, und er ist jene Kraft, die die finstere Meute vernichten sucht.

    399. Das Zunehmen und Abnehmen von psychischer Energie kann verschiedene Ursachen haben. Es muss erkannt werden, dass bei einem Träger von psychischer Energie die wirksame Eigenschaft des Geistes der wichtigste Faktor ist. Denn bei einem feurigen Geist wird sogar bei größtem Verlust von psychischer Energie ihr Vorrat nie völlig erschöpft. Doch der erdgebundene Geist behauptet sich nur durch die niedrigsten Energien, deren geringe Vorräte an psychischer Energie sehr schnell aufgebraucht sind; denn dieses höhere Feuer wird


durch die Anspannung der höheren Zentren, durch höhere Bestrebungen und höhere Gefühle hervorgebracht. Die psychische Energie wird bei Abnahme gewissermaßen kristallisiert, doch der feurige Geist kann diese Kristalle durch Anspannung des Herzens entfachen. Auch Entzücken des Geistes kann das Potential des Vorrats an psychischer Energie wecken. Deshalb kann der feurige Geist den Vorrat seiner psychischen Energie nicht erschöpfen. Dieser Vorrat kann bei einem Zentrenbrand lodernd aufflammen; er kann durch Verausgabung in Kämpfen sowie bei Sendungen auf weite Entfernung praktisch abnehmen, doch der verborgene Kristall kann nicht gänzlich schwinden. Seine Tätigkeit verändert nur den Rhythmus sowie die Eigenschaften und die Spannung.

    400. Der Vorrat an psychischer Energie ist unerschöpflich, und bei geistigen Bestrebungen vermehrt sich seine Kraft. Zur Zeit geistiger Bestrebung wird diese Energie zum aufbauenden Anstoß für neue Vorräte. Die Eigenschaften dieser feurigen Energie sind so vielfältig, und ihr Potential übersteigt jede andere Energie, denn das ihr innewohnende Leben kann alle anderen Energien verwandeln. In Tätigkeit befindliche psychische Energie kann, bewusst gelenkt, jeder Widerstand bewältigen. Diese offenkundige Quelle kann nur versiegen, wenn sie nicht durch bewusstes Streben gespeist wird. Durch Errungenschaft des Geistes und durch feurige Sättigung verstärkt diese heilige feurige Lebensquelle alle Lebensfunktionen.

    401. Der Kristall der psychischen Energie verblasst gleichsam bei großen Anstrengungen. Doch dieser


vorübergehende Zustand ist kein Schwinden; denn bei Feurigkeit des Geistes kommt diese Verdichtung von außen, und das Potential des Kristalls offenbart sich gewissermaßen als ein vom Geisteskorn selbst aufloderndes Feuer. Die psychische Energie formt auch den feinstofflichen Körper. Wenn die psychische Energie eine andere Energie verdichtet, dann verdichtet jene Energie entsprechend den feinstofflichen Körper. Hellhörigkeit durch Feurigkeit hängt vom Zustand der psychischen Energie ab. Freilich, man muss auf die Verausgabung der psychischen Energie achten, denn man muss bedenken, dass ein und dieselbe Quelle psychischer Energie auf Entfernung und allen anderen Ebenen schöpferisch ist. Auf diese Weise sollte sich diese Quelle bewähren, denn ihr wohnt Dynamik des Feuers inne.

    402. Die Mittel zur Verdichtung der psychischen Energie sind höchst vielfältig. Ein erhabener Gedanke, freudige Bestrebung, Verzückung des Geistes und jede innere Sättigung mit Kraft können die Äußerungen der psychischen Energie vermehren. Genau genommen kann diese heilige Quelle von innen her aufgefüllt werden. Bei großen Erschütterungen oder schweren Krankheiten kann der Kristall der psychischen Energie über die höheren Zentren und die erhabenen Gefühle mit neuer Kraft erfüllt werden. Deshalb wirkt der in die Quelle des Lichts gesetzte Glaube wahrhaft Wunder.

    403. Beim Entflammen der Zentren können verschiedene Sättigungszustände durch psychische Energie beobachtet werden. Die feurige Umwandlung verschlingt und verdichtet gewissermaßen die Kristalle der psychischen Energie.


Die Tätigkeit der Zentren verschlingt alle Energien, und nach der Umwandlung werden die Kristalle durch Sättigung mit neuen Bestandteilen verdichtet. Diese Sättigungszustände offenbaren sich in verschiedenen Zentrentätigkeiten. Die psychische Energie unterscheidet sich auch in ihrer Beschaffenheit; in verfeinerter Form kann sie auf die höheren Lebensfunktionen einwirken, die auf verschiedenen Stufen durch verschiedene Eigenschaften verstärkt werden. Ähnlich wie sich das schöpferische Feuer im Universum ergießt, so äußert sich die psychische Energie in verschiedenen Zuständen und verfeinert sich. Auf diese Weise hängt die Quelle der schöpferischen Kraft von der sich in ihrem ganzen Potential behauptenden Kraft der psychischen Energie ab. Die entwickelten Geisteskräfte stellen wirklich das Potential der psychischen Energie dar.

    404. Die psychische Energie offenbart sich auch in anderen Formen, und sie kann durch einen magnetischen Strom übertragen werden. Eine solche Übertragung ist jedoch nur bei harmonischen Strömen und Auren möglich, doch ergeben sich Schwierigkeiten, dann wird die psychische Energie von außen her von Gegenkräften aufgesogen. Dieses Verschlingen geschieht als Resultat von Dingen wie Vampirismus bis zur bewussten Zerstörung. Ebenso können die Atmosphäre sättigende Gedanken die psychische Energie entweder anspannen oder vernichten. Das räumliche Feuer enthält diese Kristalle. Oft ist die Aura von Plätzen, wo es zur Gereiztheit kommt oder wo schöpferische Arbeit geleistet wird; mit entsprechenden Kristallen gesättigt. Der Raum wird entsprechend der Beschaffenheit der Energie aufgeladen.

    405. Die Zentren werden bei ihrer Umwandlung


durch psychische Energie gestärkt. Durch die Anspannung eines Zentrums wird der Zustrom der psychischen Energie zu den anderen Zentren vermindert, wodurch eine Störung des Gleichgewichts verspürt wird. Doch nach jeder Umwandlung verstärkt sich der Zustrom der psychischen Energie wieder. Nach der Umwandlung ist die psychische Energie von besonderer Beschaffenheit. Die Berührung mit Kosmischem Feuer wirkt kraftvoll auf sie ein, so dass die psychische Energie in eine größere Anspannung versetzt wird. Dies ermöglicht dem Geist, die psychische Energie bei Sendungen bewusst zu nutzen. Auf diese Weise erweist sich die Anspannung der Zentren als gewaltige Umwandlung der psychischen Energie.

    406. Die Sättigung der Zentren durch höheres Feuer stärkt die psychische Energie. Wenn das Feuer der Zentren tobt, befindet sich auch die psychische Energie im Zustand höchster Anspannung. Das Ausgleichen dieser feurigen Kräfte nach der Umwandlung entfacht die Zentren von neuem. Der Verdichtungsprozess der psychischen Energie vollzieht sich im Einklang mit der Umwandlung. Die Zentren sammeln die Kristalle ihrer psychischen Energie, die sich als Umwandlungskraft erweisen. Der Agni Yogi zeigt eine kraftvolle Energieanspannung, die in Übereinstimmung mit dem in Erscheinung getretenen räumlichen Feuer entsteht. Der Schatz der psychischen Energie kann ein kraftvolles Allheilmittel bilden. Das Bewusstsein, welches das Streben des Geistes zur Umwandlung der Zentren unterstützt, vollführt eine feurige Tat.

    407. Es lässt sich nicht immer sofort feststellen, wohin der Strom der psychischen Energie gerichtet ist. Es ist unmöglich,


sofort zu bestimmen, wann die Ströme in verschiedene Richtungen verlaufen und eine gleiche Wirkung zeigen; denn die Abgabe von psychischer Energie für schöpferische Tätigkeiten entspringt einer Quelle. Der Stromverlauf der psychischen Energie widerspiegelt sich im Herzen und im ganzen Organismus; deshalb ist es schwierig, die Richtung, in der die psychische Energie ihre Sättigung bewirkt, sofort festzustellen. Herzenspein kann viele Ursachen haben, und man sollte sie nicht allein dem Energieaufwand für mühsame Lebenserscheinungen zuschreiben, denn sie kann auch eine entgegengesetzte Ursache haben. Wird der Strom der psychischen Energie in den Raum gelenkt, ist ein Schmerzgefühl im Herzen unvermeidlich. Diese wunderwirkenden Erscheinungen müssen von Vorahnungen sorgfältig unterschieden werden.

    408. Die gelenkte psychische Energie wird besonders durch das Feuer des Geistes verstärkt. Willensanspannung vermehrt den Vorrat und die Kräfte der psychischen Energie. Man kann sich im Leben davon überzeugen, dass angespannte psychische Energie vielen Hindernissen widersteht und sie bewältigt. Die Ströme der psychischen Energie können die umgebende Atmosphäre so stark magnetisieren, dass sich eine Art Feuerstrom bildet, der alle aufkommenden bösen Energien vernichtet. Die bei Furchtlosigkeit bewusst angespannte psychische Energie ist ein mächtiger Panzer. Bewusste Anwendung dieser Sättigung errichtet eine feurige Mauer, welche die feste Haltung bewahrt. Die schöpferische Kraft der psychischen Energie ist unbegrenzt.


    409. Das Bewusstsein kann die für die Festigung der psychischen Energie erforderlichen Hebel stärken. Doch dazu bedarf es eines sehr feinen Unterscheidungsvermögens, denn das feine Bewusstsein gebraucht die Kräfte für schöpferische Arbeit, während das grobe Bewusstsein und der zerstörende Geist die Hebel für finstere Kniffe betätigen. Die psychische Energie ist in menschlichen Händen eine der furchtbarsten Waffen.

    410. Bei kosmischen Verfinsterungen vermehren sich Erscheinungen finsterer Kräfte, um ihr Wirken zu verstärken, weil das Gleichgewicht gestört ist, und gerade in diesem gestärkten Zustand zeigen die finsteren Wesenheiten ihre Kraft. Kosmische Verfinsterungen verstärken die Ereignisse besonders und fördern das Aufkommen herausfordernder Kräfte. Der Kampf steigert sich, und die Ereignisse werden beschleunigt. Die Finsternis nimmt zu, doch das Licht siegt, und hell erstrahlt der neue Stern.

    411. Der Zustand der des Vorrats an psychischer Energie beraubten Menschheit widerspiegelt sich klar in Ereignissen, die den Zusammenprall von Licht und Finsternis verschärfen. Alle Ströme werden sichtbar in Richtungen getrieben, die erkennen lassen, wie wenig die Völker aus der Quelle der psychischen Energie schöpften. Der geistige Tod, das Versiegen der psychischen Energie, sowie die Gleichgültigkeit gegenüber höheren Bestrebungen beweisen klar den Zustand, in dem sich die Menschheit befindet. Streben nach höheren Errungenschaften beflügelt den Geist und vermehrt den Vorrat an psychischer Energie. Allerdings muss die feuerähnliche psychische Energie wirklich genutzt werden, weshalb sich feurige Bestrebung als ein so mächtiger Sammler von psychischer Energie erweist.


    412. Es ist in der Tat unmöglich, mit Kleinmut aufzubauen, denn er führt immer zur Zersetzung. Verstärkte Aufbautätigkeit erfordert einen Akt höchsten Strebens, bei dem es entweder vollständigen Sieg oder wertlosen Kleinmut gibt. Könnte man dem menschlichen Verstand doch verständlich machen, wie schädlich halbe Maßnahmen und Kompromisse sind, der Aufbauprozess würde anders verlaufen. Doch die Menschheit krankt an diesen schrecklichen Geschwüren, und Wir sehen Uns veranlasst, unter Blutschweiß berichtigende Maßnahmen zu treffen. In diesem angestrengten Zustand arbeitet die Hierarchie des Lichts. Wahrhaftig, Blutschweiß bedeckt Unsere Stirnen.

    413. Verzückungen des Geistes oder unverhofftes Missgeschick können den Zustrom psychischer Energie gleichermaßen verstärken. Bei Verzückung des Geistes ist diese Erscheinung leicht verständlich, doch bei Missgeschick können viele feinstoffliche Gründe wahrgenommen werden. Bei Verwirrung kann sich die Energie allerdings nicht derart vermehren, dass sie zu wirken beginnt. Doch Kühnheit des Geistes lässt die psychische Energie wie eine mächtige Flamme auflodern, gleichsam als Schild gegen eindringendes Böses. Dieses Sammeln von psychischer Energie kann geübt werden, und man wird feststellen, dass durch Willensanspannung ihr Vorrat vermehrt werden kann. Feigheit kann den Vorrat an psychischer Energie natürlich zum Schwinden bringen. Vermehrt deshalb den Vorrat an psychischer Energie und stärkt die Kühnheit, denn dieser Quelle wohnt viel Kraft inne!

    414. Das Herz verstärkt die psychische Energie besonders und jedes Herzerlebnis widerspiegelt


den Vorrat an psychischer Energie. Wenn der Vorrat an psychischer Energie erschöpft ist, kann man vom chemischen Tod des Menschen sprechen. Hingegen kann man von Auferstehung sprechen, wenn sich die psychische Energie zu sammeln beginnt. Durch feinstoffliches Studium der Methoden könnte man das Mittel für die Verstärkung der psychischen Energie finden, doch dafür sollte man den geistigen Zustand kennen. Doch die feurige Zusammensetzung der psychischen Energie kann durch feurigen Ansporn verdichtet werden. Im Kampf gegen Krankheiten kann die psychische Energie als mächtiger Faktor auf einen Punkt gerichtet werden. Durch Reinigung des Bewusstseins können die sich als Antriebskräfte des Raumes erweisenden Kräfte des Geistes verstärkt werden. Die Hebel für die feurige Auferstehung der psychischen Energie sind im Herzen zu finden.

    415. Der Geist, der im Leben die Spannkraft der psychischen Energie erkennt, kann auch beim Übergang in die Feinstoffliche Welt auf diese Stärke bauen. Unser feinstofflicher Körper wird von dieser Sättigung genährt, und die Fluida psychischer Energie formen den Feinstofflichen Körper. Bei Umwandlung der Zentren wirkt die psychische Energie naturgemäß besonders stark, und die Zentren sammeln diese kraftvollen Fluida, um den feinstofflichen Körper zu stärken. Wird die psychische Energie durch erhabene Gefühle aufgebracht, dann ist der feinstoffliche Körper bei der Umwandlung entsprechend von feuriger Energie erfüllt. Daher ist es sehr wichtig, seine Kräfte im festen Verstehen der Macht der psychischen Energie zu stärken. Die Tätigkeit der feurigen Energie verstärkt alle Lebenserscheinungen.


    416. Die psychische Energie durchdringt alle Gewebe und stellt das Gleichgewicht im ganzen Organismus her. Bei Krankheit entweicht die psychische Energie einem bestimmten Zentrum, wodurch die Tätigkeit der Halsmandeln geschwächt wird. Die psychische Energie wird dann jenen Zentren zugeleitet, die das Gleicherhalten können. Die Halsmandeln sind von der psychischen Energie stark abhängig. Das Anschwellen der Halsmandeln ist ein Zeichen des Versiegens der psychischen Energie. Je schwächer der Zustrom an psychischer Energie, umso stärker schwellen die Halsmandeln an, weil dann die physische Entwicklung ohne Steuerung vor sich geht. Deshalb können alle Wucherungen, einschließlich Krebs, als ein Versiegen der psychischen Energie betrachtet werden. Das geistige Gleichgewicht kann dazu beitragen, viele Krankheiten zu entwurzeln. Je länger der Abfluss von psychischer Energie währt, umso bösartiger werden die Krankheiten sein.

    417. Die Herstellung des Gleichgewichts beim Ansteigen der psychischen Energie kann durch verschiedene Mittel erreicht werden, doch das hauptsächlichste wird die geistige Verfassung sein. Beim Angriff durch feindliche Kräfte kann man beobachten, wie geistiges Entzücken die psychische Energie auf einen Punkt konzentriert und wie dieser Konzentrationsprozess die feurige Tätigkeit vermehrt. Es gibt jedoch auch einen Angriff, der den ganzen Vorrat an psychischer Energie gewissermaßen erschöpft, so dass man unfähig ist, das feurige Schwert der Reinigung zu erheben. Neben dem kosmischen Zustrom an psychischer Energie sollte man auch den der vom Innern ausgeht, erkennen, besonders wenn er durch Selbsttätigkeit der Zentren hervorgerufen wird. Der Zustand der feurigen Zentren


entspricht jener kosmischen Macht, die das Prana verdichtet. Auf diese Weise kommen bei feuriger Tätigkeit Makro- und Mikrokosmos zum Ausdruck. Durch feurige Umwandlung gleicht sich die Beschaffenheit der Zentren den feinstofflichen Erscheinungen im Kosmos an. Durch die Verdichtung der psychischen Energie wird das Herz Sonnenähnlich.

    418. Die Raumströme sind dem Einfluss der psychischen Energie Untertan. Raumströme können je nach Willensneigung entweder verdichtet, oder entladen weiden. Die Raumströme sind feinstoffliche Leiter unserer psychischen Energie. Mit kraftvollen Sendungen von psychischer Energie können verschiedene Experimente durchgeführt werden. Genauso wie verstärkte psychische Energie im Raum unverletzliche Ströme schafft, ebenso können sich die zerrissenen Fäden geschwächter psychischer Energie im Raum ausbreiten. Geist und Herz sind mächtige Quellen zur Verdichtung der psychischen Energie.

    419. Wird die psychische Energie in den Raum gelenkt, ergibt sich eine gegenseitige Verdichtung der Ströme, die einen kraftvollen Anstoß verleiht. Strengt sich der Geist an, psychische Energie auszusenden, indem er alle seine Kräfte auf ein Ziel konzentriert, dann widerhallen die Raumströme auf die angespannte psychische Energie, und es ergibt sich ein Gleichklang gegenseitiger Verdichtung. Die übereinstimmenden Ströme erweisen sich als jene Kanäle, die Sendungen psychischer Energie absondern können, und deshalb sagen Wir, dass der Geist auf den Raumströmen spielen kann. Jede feurige Sättigung der Zentren erweist sich als solch kraftvoller Widerhall des Raumes. Die Ströme unterwerfen sich dieser mächtigen gegenseitigen Verdichtung. Eine harmonische


vereinte Aura kann wahrhaftig Wunder wirken. Wahrhaftig, der Geist spielt auf den Raumströmen.

    420. Der Geist spielt unter verschiedenen Umständen auf den Raumströmen. Die Sättigung des Raumes durch psychische Energie bei Sendungen auf Entfernung verstärkt die Raumströme. Bei Verdünnung des Raumes werden die Ströme ebenfalls durch psychische Energie verstärkt. Ein bewusstes Verhalten zu den Vergangen der psychischen Energie enthält viele wunderbare Erscheinungen; denn man wird einen gegenseitigen Druck von psychischer Energie und den Raumströmen herstellen können. Gedankenschaffenskraft wird von diesen gegenseitigen Anspannungen des Gleichklangs kosmischer Verhältnisse und dem Geisteszustand gesättigt. Die Kraft der psychischen Energie ist in ihren Erscheinungen unbegrenzt.

    421. Das Herz lenkt die psychische Energie. Seine feurige Energie kann die Kraft des Kristalls vermehren. Ist man bestrebt, die psychische Energie zu verdichten, sollte man fein erkennen, welche Anstöße wirklich wirksam sind, denn von der Beschaffenheit der Triebkraft hängt die Verstärkung der psychischen Energie ab. Auf diese Weise werden Furchtlosigkeit und feuriges Streben zur Heldentat Kristalle der psychischen Energie hervorbringen. Diese Kristalle sind schwer aufzulösen, denn sie bestehen aus feurigsten Substanzen. Deshalb können Erscheinungen der feurigen Zentren nur dem Geist enthüllt werden, der furchtlos ist und erkennt, welche feurige Macht Bestrebung zur Heldentat verleiht.

    422. Harmonische Ströme bilden


Kanäle im Raum, über weiche Sendungen ihre Bestimmung erreichen. Diesen Kanälen entlang können die psychische Energie gesandt und die Ströme entsprechend verstärkt werden. Die vom Geist ausgestrahlten Sendungen können sich mit den räumlichen Feuern vereinen. In Einklang gebrachte Ströme sind stark schöpferisch tätig. Psychische Energie nährt jeden Aufbau. Wahrhaftig, es ist erwiesen, dass in feurigem Entzücken verstärkte psychische Energie jeden Aufbau kräftigt. Im Herzen sind mächtige Hebel schöpferischer Kraft eingelagert, und von dieser Sonne der Sonnen hängen die Schaffensvorgänge ab.

    423. Nicht selten verbirgt sich im Herzen ein feuriges Wunder, doch es kann nur durch andauerndes Streben in Erscheinung treten. Hell lodert reines Feuer, wenn die Freude am Wunder erstrahlt. Man sollte nicht meinen, dass das Ziel durch nur zeitweiliges Besinnen erreicht werden könnte. Denn reines Feuer, ohne Asche, kann nur leuchten, wenn alles von Bestrebung erfüllt ist.

    424. Es wird gefragt, was gutes Beginnen am meisten behindert? Antwortet: Ganz gewiss Mangel an Freundlichkeit. Wahrhaftig, weder schöpferische Errungenschaft noch Zusammenarbeit noch eine Gemeinschaft können ohne Freundlichkeit bestehen. Man kann beobachten, dass durch Freundlichkeit die Arbeit zehnfach erleichtert wird; und es scheint, als wäre nichts einfacher als bei bestrebter Arbeit nur das Gute und den Erfolg seines Nächsten im Auge zu haben!
    Freude erweist sich als positives Ergebnis geleisteter Arbeit. Freude ist ein großer Helfer.


    425. Hier ist ein eiliger Schüler, der einen mit Möglichkeiten gefüllten Kelch trägt. Wegen des Verbrechens gegen die Gesetze des Vertrauens und der Freundlichkeit stolpert er. Was wird dann aus den Möglichkeiten?

    426. Nur in Einheit ist Stärke. Dies ist seit undenklichen Zeiten bekannt, doch die Menschen haben dieses Gesetz immer übertreten. Gerade Einheit ist nötig, um eine schwierige Aufgabe auszuführen.
    Wäre die Menschheit willens, sie könnte durch vereintes Streben Wunder wirken. Doch die kleinen, vereinzelten Anstrengungen für die Rettung des Planeten sind zu schwach. Wieder sehen Wir Uns genötigt, über die Notwendigkeit der Einheit zu sprechen.

    427. Sieg im Geist bestimmt das Ergebnis im Voraus. Deshalb ist es sehr wichtig, den grundlegenden Zugang zu finden. So viel Kraft und Zeit können bewahrt und soviel so genannter Kummer kann vermieden werden.

    428. Die Großen Schaffenden auf geistigem Gebiet sind die Schönheit und Freude des Planten. Die Menschheit muss diesen Helfern Dank erweisen.

    429. Die Menschheit muss ihr Denken sorgfältiger erforschen. In den Schulen muss die Wissenschaft des Denkens eingeführt werden, nicht als abstrakte Psychologie, sondern als praktische Grundsätze des Gedächtnisses, der Aufmerksamkeit und der Konzentration.
    Wirklich, neben den vier genannten Wissenszweigen des Denkens harren viele Eigenschaften der Entwicklung: Klarheit, Schnelligkeit, die Macht der Synthese, Originalität und andere. Ebenso lässt sich Reizbarkeit heilen. Würde man in den Schulen nur einen Teil der Anstrengungen für


Sport dem Denken zumessen, es gäbe bald erstaunliche Ergebnisse.
    In der Tat, die Leben und Aussprüche der Helden und der Großen Schaffenden auf Geistigem Gebiet müssen in allen Schulen bekannt gemacht werden.
    So wie Finsternis Mangel an Licht bedeutet, so bedeutet Unverständnis Mangel an Wissen.

    430. Von der Notwendigkeit der Konzentration wurde oft gesprochen. Angesichts ständiger Probleme ist Konzentration für die Mitarbeiter eine unerlässliche Eigenschaft. Es ist von Nutzen, auch bei kleinen Arbeiten Konzentration zu entfalten.
    Im Altertum erachtete man Konzentration als erstinnige Forderung. Alle Lehren sprechen über die Konzentration und erachten sie als eine unerlässliche Eigenschaft.

    431. Die Größe des Kosmos wird so wenig erkannt. Bestenfalls sprechen die Menschen von der Wärme der Sonne. Aber das Sonnensystem im Kosmos gleicht einem Atom in der Sonne!

    432. Der Prozess kosmischer Einwirkung nimmt zu, doch die Anpassungsfähigkeit der Erde verringert sich! Man kann beobachten, dass Gelehrte die Einwirkungen kosmischer Ströme zu erkennen beginnen. Man braucht sich darüber nicht wundern, denn die Ströme werden immer stärker! Die Einwirkung der himmlischen Lichten und sogar jener des Regenbogens sind für die Umgebung von großer Bedeutung. Aber Ich spreche von jenen Einwirkungen, die mit gegenwärtigen Apparaten nicht gemessen werden können
    Das unterirdische Feuer ist in Aufruhr, doch wie wenig Beachtung schenken die Gelehrten diesem wichtigen Umstand!


Eine wahre Forschung muss in der Tat mehr sein als ein mechanisches Registrieren von Wirkkräften.

    433. Es nahen neue, unverhoffte, bedrohliche Weltereignisse. Plötzliche Erscheinungen müssen besonders in der bevorstehenden Epoche beachtet werden.
    Vergleicht man die Welt der zwanziger Jahre mit der gegenwärtigen und wendet die gleiche Fortschrittsrate für die Zukunft an, dann wird sichtbar, wie schwierig es für die Menschen ist, sich die Zukunft der Welt vorzustellen.

    434. In der Neuen Welt bestehen neue Bedingungen, und sie erfordert neue Tätigkeiten. Man kann die Neue Welt nicht mit den alten Methoden betreten, deshalb rufe Ich so sehr zur Erneuerung des Bewusstseins auf.
    Manche erfüllt die Neue Welt mit Schrecken. Manche erschreckt die Arbeit der Neuen Welt. In manchen erbebt das Herz bei Erwähnung der Neuen Welt - suchet die letzteren.

    435. Besonders schwer fällt es den Menschen, die feurige Natur in allem zu begreifen. Jeder Stein enthält Feuer. Jeder Baum ist mit Feuer gesättigt. Jede Felswand ist eine Flammensäule. Doch wer glaubt dies schon? Doch solange die Menschen die feurige Grundlage der Natur nicht begreifen, können sie sich gewissen Energien nicht nähern. Es ist von großer Bedeutung, die Erscheinung des Feuers zu erkennen, oder es gar aufzunehmen und zu bestätigen. Man kann vom Feuer als der Quelle des Lichts und der Wärme sprechen, doch solch eine Vorstellung wird die Erhabenheit des Feuers lediglich schmälern. Durch die Strahlung jedes Gegenstandes sind die Welten verbunden. Doch wenige haben sich von dieser Strahlung überzeugt. Das Verweilen in der Finsternis verhindert es, das Licht zu begreifen.


    436. Über die Vorstellung feurigen Wirkens herrscht großes Missverständnis. Die Menschen meinen, Feurigkeit äußerte sich durch heftige Ausrufe und Gebärden, doch es steht fest, dass Feuer völlig anders zum Ausdruck kommt. Erinnert euch, dass der Ausdruck und die Erfüllung bestimmter Wünsche den groben menschlichen Vorstellungen überhaupt nicht entsprachen. Der lauteste und tränenvollste Wunsch wurde nicht erfüllt, dich der ruhige Gedanke fand Erfüllung. Die Feurige Welt ist von irdischen Begierden weit entfernt. Das Naturelement Feuer ist so feinstofflich, dass es mit der Gedankenenergie übereinstimmt. Schon ein Wort kann dem Feuer den Zutritt verwehren. Deshalb beruhten die alten Anrufungen auf Rhythmus, und erst später, im Lauf der Zeit, wurden sie durch Ausrufe und durch Stöhnen entartet. Es wurde auf das Herzensgebet hingewiesen. Man kann mit höchstem Feuer im Schweigen schneller vereint werden als durch wörtliche Bitten. Auf diese Weise möge man lernen, dem höchsten Feuer in allen Lebenserscheinungen nahe zu kommen.

    437. Intuition und so genannter Spürsinn eignen der Feurigen Welt. Die Menschen befassen sich nicht mit der Frage, warum nur gewisse Personen über Spürsinn verfügen. Spürsinn lässt sich auch mit einem die Feurigkeit anzeigenden Apparat feststellen. Ebenso deuten die Schwingungen eines Pendels Gefühlswissen, mit anderen Worten Feurigkeit, an. Nicht selten sprechen Wir unter verschiedenen Bezeichnungen von ein und demselben. Es ist nicht leicht, dem Bewusstsein die Tatsache einzuprägen, dass solche Feurigkeit allem Leben zugrunde liegt.

    438. Hellsehen kann nicht auf Befehl ausgeführt werden.


Der Schüler versteht, dass Zustände höherer Aufnahmefähigkeit nicht in derber Sprache erlangt werden können. Eine höhere Entwicklungsstufe wird erreicht, wenn der Schüler jeden überirdischen Akkord zu schätzen beginnt. Doch sogar wenn der Schüler ins Überirdische fliegt, vergisst er die Erde nicht. Solch ein Zusammenwirken wird als richtiges Freudenfeuer bezeichnet. Seine Flamme steigt kerzengerade auf. Doch wenige können solch eine Last emporheben. Wie kann man fliegen, ohne sich von der Erde zu lösen? Heißt das nicht, die ganze Erde mit sich zu erheben? Doch wie ist solch eine Unmöglichkeit zu verstehen? Wird die feurige Grundlage von allem Bestehenden erkannt, dann gibt es weder eine Schwere noch eine Last. Indem man seine Gedanken an die Feurige Welt vermehrt, wird es möglich, große Lasten zu erheben. Doch man muss an das Gesetz der Angemessenheit denken.

    439. Wer ist bereit zu fliegen? Nur der Mensch, der seine feurige Würde nicht herabsetzt. Es gibt nicht viele Erhalter der Erde. Die Menschen haben es zustande gebracht, die Giganten, welche die Erde erhalten, zu vergessen. Mit welchen Worten und Bildnissen kann man das Wesen der Dinge ins Gedächtnis zurückrufen? Wir werden der Wiederholung nicht überdrüssig.

    440. Die Feurige Welt findet ihren Ausdruck in der Bezeichnung psychische Energie. Auf diese Weise werden sie die Menschen eher verstehen. Jeder wird zugeben, dass in ihm etwas vorhanden ist, wofür es in keiner Sprache eine Bezeichnung gibt. Kraft oder Energie wird eher angenommen werden als feuriger Funke. Die Menschheit widersetzt sich besonders dem Feuer. Feuer verzehrt, aber bringt nichts hervor, glauben die Menschen. Deshalb nennt es vorerst psychische Energie, und sprecht nur zu einem entwickelten Bewusstsein vom Feuer. Man wird eher begreifen, wenn man sagt, dass Moschus, Phosphor und Bernstein


der psychischen Energie nahe stehen, als zu sagen, sie stehen dem Feuer nahe. Die erste Bedingung bei allem ist, nichts zu erschweren.

    441. Die Feurige Welt prägt sich dem Bewusstsein eines Menschen leicht ein, der mit Mineralien zu tun hatte; denn er war oft von Funken umgeben, die festen Körpern entspringen. Sein Bewusstsein begreift das Raumfeuer leichter und anschaulicher als andere.

    442. Sämtliche Sekretionen des Menschen werden zuwenig erforscht. Sie können so vieles über psychische Energie aussagen! Über die beachtenswerten Inhalte des Speichels wurde bereits gesprochen. Er kann die gleichen Beweise liefern wie photographische Aufnahmen von Ausstrahlungen. Man muss den Speichel des Menschen nur in seine verschiedenen Bestandteile zerlegen, um seine verschiedenen Stadien zu erkennen. Darüber hinaus wird in seiner Zusammensetzung zuweilen etwas Unbestimmbares bemerkt werden. Etwas, das an die psychische Energie erinnert. In manchen besonderen Fallen kann eine bedeutende Schlussfolgerung abgeleitet werden. Wie nützlich ist die Mitarbeit des beobachtenden Arztes.

    443 Man sollte immer wieder über das Beobachtungsvermögen sprechen. Es wird nicht oft in die Praxis umgesetzt, doch nur genaue Beobachtung wird beim Erkennen der Funken der Feurigen Welt eine Hilfe sein. Zögert nicht, verschiedene Ausdrücke zu gebrauchen, wenn ihr Freunde an die Beobachtungsfähigkeit erinnert.

    444. Denkt darüber nach, dass Karma alle Verräter ereilt. Nicht Rache, sondern Gerechtigkeit ist unabänderlich. Man sollte begreifen, dass Karma sich unerwartet wendet und zuschlägt. Man sollte ein standhafter Krieger sein. Ich wurde in Meinen Leben selten getötet, weil Ich durch Wachsamkeit entkommen bin. Auf diese Weise bewahrt Mich als Talisman im Herzen. Das Aufkommen von Verwirrung ziemt der Feurigen Welt nicht.


    445. Alles wird zuerst in der Feurigen Welt aufgebaut, dann senkt es sich nieder in den feinstofflichen Körper. Daher ist alles, was auch immer auf Erden geschaffen wird, nur ein Schatten der Feurigen Welt. Man sollte diese Schöpfungsordnung im Gedächtnis behalten. Die Menschen müssen wissen, dass ein Großteil des in der Feurigen Welt Geschaffenen in irdischen Entwürfen noch nicht vorliegt. Deshalb urteilen die Unwissenden nach irdischen Beweisen, doch die Weisen, welche die Wirklichkeit kennen, lächeln. Diese Ordnung in der schöpferischen Tätigkeit ist einfach, doch den Unwissenden nicht sehr verständlich. Doch auch sie wissen, dass Statuen dadurch erhalten werden, dass man eine im Feuer geschmolzene Masse in eine zerbrechliche Form gießt.

    446. Vieles, was noch nicht irdische Festigkeit erlangt hat, wurde in der Feurigen Welt bereits vollendet. Sehern ist das Vorhandene bekannt, obwohl es dem kurzsichtigen Auge noch unsichtbar ist. Aus diesem Grund bildet sich um bedeutende Erscheinungen viel finstere Schlacke. Manchmal begreifen die Menschen, dass besonders Gutes von besonders Bösem gleichsam heimgesucht wird. Der Vorgang des Metallgießers kann an die Übertragung feuriger Erscheinungen in irdische Formen erinnern.

    447. Die Feurige Welt wird durch die auf Erden stattfindenden Ereignisse gleichsam spiralig angezogen. Doch wenige werden begreifen, warum es zwischen feurigen Entscheidungen und ihrer irdischen Verwirklichung unvermeidliche Zeiträume gibt. In der Tat, der Hauptfaktor liegt in der Feurigkeit der primären Struktur.

    448. Würde ein Psychiater ungewöhnlichen Krankheitsfällen nachgehen, er würde zweifellos Berührungspunkte mit der Feurigen Welt wahrnehmen. Würde ein Neurologe


die Fakten über unerklärliche Geschehnisse prüfen, er könnte dem Studium der psychischen Energie nutzen. Sogar der Apparat unseres Physiologen in Kalkutta kann Hinweise auf dieselbe Energie liefern. Es werden verschiedene Namen gebraucht, doch der Sinn ist derselbe. Die Menschen wollen sich nicht an die bereits bestehenden Benennungen halten und erschweren das Studium bloß.

    449. Über wahre Ursachen nachdenken bedeutet schon Kontakt mit der Feurigen Welt haben. Auf diese Weise bedarf es der Anstrengung, um in die Ursachen kosmischer Erscheinungen einzudringen. Wird der menschliche Geist nicht an ihnen teilhaben? Es ist besonders notwendig, das Benehmen jener Menschen zu beachten, denen Hilfe zuteil wurde. Wer immer St. Germain4 abwies, dem widerfuhr ein trauriges Schicksal. Verweigerte Hilfe verwandelt sich in eine ungeheure Last, so ist das Gesetz.

    450. Die Menschen erforschen die Ursachen der Ansteckung, die Eigenschaften des Blutes und des Samens, doch sie vergessen völlig, dass diesen die psychische Energie zugrunde liegt. Sie schützt vor Ansteckung, sie ist in der Beschaffenheit der Sekrete enthalten. Es ist unnütz, eine mechanische Zusammenfassung gesammelter Informationen zu erwägen, wenn die Mitwirkung der psychischen Energie nicht in Betracht gezogen wird. Die Menschen bezeichnen eine gewisse Immunität als Einfluss des Glaubens, doch der Zustand der Ekstase wird nicht ohne Grund das Strahlen der Feurigen Welt genannt. Und solche Strahlen schützen den Menschen vor Ansteckung. Es reinigt die Sekrete, es ist gleichsam ein Schild. Deshalb ist der Zustand der Freude oder der Erhebung das beste Vorbeugungsmittel. Wer das Entzücken des Geistes kennt, er bleibt vor vielen Gefahren bewahrt. Sogar allgemeine Ärzte wissen, wie veränderlich


der Zustand des Bluts und der Sekrete ist. Aber wenige sehen darin einen Zusammenhang mit dem Geisteszustand.

    451. Man sollte sich nicht durch Statistiken versklaven lassen; man könnte einem Irrtum unterliegen. Es ist nicht so lange her, als der Intellekt nach den Ausmaßen des Schädels bemessen wurde. Auf diese Weise wurde die psychische Energie weitgehend übersehen.

    452. Man kann die Feurige Welt nicht studieren, ohne zu ergründen, wie sich der Mensch im Augenblick so genannten Missgeschicks verhält. Der vorbereitete Geist wird sagen: "Lasst uns kämpfen und mit feuriger Rüstung wappnen." Doch der Schwache und Erbärmliche im Geist ist niedergeschlagen und setzt sich auf diese Weise großer Ansteckung aus. Glaubt nicht, dass diese einfache Wahrheit nicht wiederholt werden sollte, die meisten Menschen bedürfen ihrer.

    453. Die Menschen begreifen oft nicht, wie notwendig es ist, Fantasie zu besitzen. Doch wie sonst konnte man sich das nahe Bevorstehen Feuriger Bildnisse zu Gemüte führen? Alles wird im Feuer geboren und erkaltet im Fleisch. Man muss fähig sein, sich den Pfad des feurigen Keimens von der grobstofflichen Welt aus vorzustellen. Allein solch furchtlose Vergegenwärtigung macht Feuer nicht verzehrend.

    454. Feurige Vorstellung führt zur Vereinfachung des ganzen Wesens irdischen Lebens. So geschah es, als sich entstandene Formen durch Feuer verdichteten. Genauso lernt Richtlinien des umgekehrten Zustandes verstehen. Das Feurige im Stofflichen, das Stoffliche im Feurigen.

    455. Gewisse Formen sind unsichtbar und können vom Auge nicht entdeckt werden. Daher muss man viele graduelle Abstufungen von Bildnissen kennen.


    456. Das Hierarchische Band ist eine der Erscheinungen der Feurigen Welt. Wirklich, nur feurige Herzen können die Bedeutung eines solchen Bandes verstehen; nur sie können die Verflechtung des Bandes wahrnehmen, welches die geregelte Ordnung der Welt aufrechterhält. Chaos ermattet nicht, diese Verbindung anzugreifen. Neben dem zersetzenden Chaos suchen auch die Kräfte des Bösen einzubrechen und die Fäden zu trennen. Solche Kämpfe sollten als unvermeidlich hingenommen weiden. Nur das Verstehen des Kampfes kann wahren Mut einflößen. Sieg besteht im Wissen, was unbedingt gerettet werden muss. Doch die Hierarchische Verbindung ist schon der größte Sieg. Man muss sich dieser Verbindung nicht nur unterordnen, sondern muss sie als einzigen Schild lieb gewinnen.

    457. Verrat ist in erster Linie ein Verstoß gegen die Hierarchie. Er ist unzulässig, da er der Finsternis die Tore öffnet. Wenn in jedem Buch über Verrat gesprochen wird, so bedeutet das, dass diese Abscheulichkeit von allen Seiten her erkannt werden muss. Er kann beim Ruf, bei der Erleuchtung und auf dem Neuen Pfad begangen werden, inmitten des Feuers und der Unbegrenztheit; er kann die Hierarchie treffen und das Herz verletzen, ja sogar gegen die Feurige Welt ankämpfen. Die Viper des Verrats kann sich auf allen Wegen einschleichen und muss überall ausfindig gemacht werden.

    458. Eine wohlwollende Einheit ist erwünscht. Doch mit einem morschen Faden kann Einheit nicht aufrechterhalten werden. Wenn eine Grille den Aufbau zunichte machen kann, so heißt das, dass es kein starkes Streben gibt. Inmitten der feurigen Schlacht ist unverletzliche Einheit geboten;


nur so kann sich ein unerschütterlicher Monolith bilden. Dieser Monolithen bedarf es.

    459. In alten Lehren wurde die Feurige Welt viel öfter erwähnt als heute. Die Völker fassen das Feuer nicht als ein höheres Element, sondern als eine ganz gewöhnliche Gegebenheit auf. Die Wissenschaft sowie die neuesten Entdeckungen können über die feurige Macht viel verkünden. Es ist völlig gleichgültig, auf welchen Wegen die Anerkennung der feurigen Welt wiederkehrt. In der Evolution muss sie jedoch all Grundlage des weiteren Fortschritts in Erscheinung treten.

    460. Man sollte nicht in einer Weise über etwa sprechen, die vom Vorangegangenen völlig abrückt. Spiralenringe müssen einander berühren, andernfalls ist die Spirale nicht stark; deshalb führt das Neue fast unmerklich ein; es ist kein Unglück, wenn jemand sagt - das alles sei alt! Das Neue wird auf diese Weise umso eher angenommen. Ihr könnt euch oft auf die feurige Grundlage sämtlicher Entdeckungen beziehen. Möge man sie auch mit verschiedenen Namen bezeichnen, das Wesen wird jedoch das gleiche sein. So viel Unglück geschieht, weil man sich auf Namen versteift! Deshalb besteht nie auf einen bestimmten Namen.

    461. Man mag sich einen Menschen vorstellen, der auf dem Weg der Wissenschaft auf das Vorhandensein feuriger Substanz gestoßen ist, aber kein Einfühlungsvermögen besitzt, sie ins Leben zu übertragen. In der Tat, wie unglücklich ist solch ein blinder Mensch! Er hat zwar überirdische Stimmen gehört, aber der Raum bleibt für ihn dennoch leer. Er kann nämlich nicht erkennen, dass er einem blinden Menschen in einem vollen Amphitheater gleicht, der das Geflüster der Menge für das Rauschen des Meeres hält. Niemand kann ihn davon überzeugen, dass er irrt.


Die Menschen meinen, zur Erkenntnis reichten mechanische Mittel völlig aus, doch diese werden die Menschen nicht zur Umgestaltung des Lebens führen.

    462. Jene haben Recht, die Wirklichkeit mit Leuchtpunkten zu veranschaulichen suchen. Sie wecken im Bewusstsein die Fülle des Raumes.

    463. Der Verstand liebt Feuer nicht, denn er steht mit dem Herzen ständig im Widerstreit. Der Verstand liebt Weisheit nicht, denn er fürchtet Unbegrenztheit. Der Verstand sucht sich durch Gesetze zu beschränken, weil er den Flügen nicht traut. Auf diese Weise kann man das irdische Prinzip sowie die Flüge in die Feurige Welt aufspüren.

    464. Jede Feierlichkeit bedeutet schon eine Vereinigung mit dem Feuer. Wer konnte euch dann besiegen? Uns gegenüber ist niemand stark. Doch Wir lieben den Kampf; andernfalls wird er zur Qual. Wo findet man größere Geduld als bei uns! Doch Finsternis ist ungeduldig. Damit ist sie endlich. Alles ist Arbeit, und Kampf ist schon eine Bestätigung der Arbeit. Bestätigung ist Mut, daher sind Wir so sehr darum besorgt.

    465. Wer der Visionen fähig ist, der wird sie zulassen, und sein Herz wird sie aushalten. Feurige Visionen kann man sehr selten ertragen. Die feinstofflichen Körper flößen sogar Schrecken ein. Die Menschen sollten nicht über das Ausbleiben feinstofflicher Visionen klagen. Schon wenn sie nahen, ist man vom Schrecken erfasst. Aber keine der guten Wesenheiten wird einen erschrecken. Im Gegenteil, sie werden einen vor bösen Wesenheiten schützen. Daher ist die feurige Wahrnehmung für die grobstoffliche Welt ungewohnt.

    466. Verschiedene Gesellschaften halten schon Sitzungen ab, um


die Feinstoffliche Welt kennen zu lernen. Jedoch gewöhnlich fürchten sie die Anwesenden und vermindern auf diese Weise die Erscheinungen. Furcht erstickt jedes Feuer. Daher ist es an der Zeit, sich an die Überirdische Welt zu gewöhnen. Furcht breitet sich in der Aura aus und wirkt weithin. In der Tat, wer sich fürchtet, der schwächt damit alle Anwesenden. Der Mut muss ein natürlicher sein; eingeflösster Mut ist kaum von Wirkung. Behalten wir dies im Gedächtnis, denn Kühnheit entspringt weitreichender Erkenntnis. Wurde solch eine Stufe erreicht, wird sie den Menschen nicht verlassen.

    467. Man kann Fälle grausamer Besessenheit beobachten. Es ist notwendig, dass die Ärzte einen solch tierischen Zustand voll begreifen, um Ansteckung zu verhindern. Es ist richtig, Besessene wie Aussätzige zu isolieren. Bestimmte Besessenheitsgrade können unheilbar sein. Das Gehirn und das Herz können von diesem doppelten Druck entarten, doch der standhafte, aufrechte und erkennende Geist kennt keine Besessenheit.

    468. Eine furchtbare Erscheinung wird die Erde erneut erschüttern. Mögen die Menschen darüber nachdenken - warum? Ein altes Märchen erzählt: "Ein König geriet zu unrecht in Zorn, und seine beste Stadt verfiel dem Rum. Doch der König dachte über die Ursache nicht nach und war erneut zu unrecht von Zorn erfüllt. Und der Blitz vernichtete seine beste Ernte. Doch sogar dann kam der König nicht zur Besinnung und geriet so in Wut, dass die Pest sein Volk hinwegraffte. Dann leuchtete ein seltsames Zeichen mit dem Wort "Mörder" auf. Und der ungerechte König fiel leblos und verdammt zu Boden." So wussten die Alten von den Auswirkungen der Ungerechtigkeit.


    469. Ohne Grund meinen die Menschen, die Grenzlinien zu den überirdischen Sphären wären weit entfernt. Niemand kennt die genaue Grenze zur Feinstofflichen Welt; das Bewusstsein kann sie nicht erfassen, und ebenso wenig die Grenze zwischen der Feinstofflichen und der Feurigen Welt. Aber diese Grenzen sind unermesslich nahe!

    470. Die Unwissenden verachten die Feuerverehrung, jedoch selbst umgeben sie ihre Heiligenschreine mit Lichtern. Gewiss, sie umgeben damit das Allerheiligste mit dem Reinsten. Licht und Höhere Macht ziehen das menschliche Bewusstsein an. Nicht in Feuerverehrung, sondern in Anerkennung der Eigenschaft des reinen schöpferischen Naturelementes. Der Bildhauer liebt Marmor und Lehm, aber er verehrt sie nicht.

    471. Einst tat sich die Erde auf und verschlang die Verräter. Wer kann sich das zehnfach schlimmere Schicksal der Verräter von heute vorstellen? Sie selbst verstehen dies am allerwenigsten. Ein böses Geschick! Der Verrat nimmt zu und der unterirdische Zorn grollt.

    472. Kann ein würdiger Mensch auf dem Pfade einer Viper, einem Skorpion oder einer Tarantel begegnen? Wahrhaftig ja! Je länger der Pfad, umso mehr Begegnungen. Der Unterschied besteht lediglich darin, dass der Kleinmütige gestochen werden kann, der Mutige aber bleibt unverletzt. Meinen wir daher nicht, die finsteren Kreaturen würden sich bei den besten Boten nicht bemerkbar machen. Lasst uns alle Fälle ins Gedächtnis rufen.

    473. Erscheinungen können entweder feinstofflich sein, oder mit der grobstofflichen Welt im Zusammenhang stehen. Finstere Wesenheiten stärken sich nicht selten durch die Anwesenheit irdischer Kreaturen, die sie herbeiziehen. So können plötzlich streunende Hunde oder Katzen, Mäuse


oder lästige Insekten auftauchen. Finstere Wesenheiten stärken ihre Substanz durch Tiere. In der Lehre ist wiederholt darauf hingewiesen, dass die Tierwelt an den feinstofflichen und niederen Manifestationen beteiligt ist. Diese können manchmal ohne Mitwirkung von Tieren gar nicht in Erscheinung treten. Doch für den mutigen Geist bedeutet alle diese Erscheinungen soviel wie nichts. Mögen die Taranteln umherkriechen, doch für die Wissenschaft ist es sehr wichtig, diese Zusammenhänge der Tiere mit der Feinstofflichen Welt zu kennen. Ich rate davon ab, Tiere im Schlafzimmer zu halten. Bestimmte Menschen fühlen es von selbst, dass diese lebensnotwendige Vorsichtsmaßnahme sehr vernünftig ist, bei anderen hingegen ist es umgekehrt, sie sind gleichsam bestrebt, unsichtbare Gäste anzuziehen.

    474. Wir sagen allen Verrätern: ihr habt euch selbst überführt. Das Verhängnis der Verräter ist, dass sie sich selbst entlarven. Das Joch des Verräters ist unerträglich. Woher kommen die vielen Unglücklichen, die als Bettler, Diebe und Mörder in Erscheinung treten? Gewöhnlich befinden sich in ihrem Beutel alte Schulden. Die früheren Verräter wissen nicht, welche Schulden sie bezahlen. Doch sie tragen unverkennbar die Last der Zahlung.

    475. Die Feurige Welt erbebt vom Ver